Der Reiseverlauf auf einen Blick
Detaillierter Reiseverlauf
Abenteuer Honduras - Dschungelabenteuer und Karibikexkursion
1. Tag:
Ankunft San Pedro Sula
Am Flughafen von San Pedro Sula werden wir in Empfang genommen und zum Hotel begleitet. Übernachtung im zentral gelegenen Hotel Gran Sula.
2. Tag:
San Pedro Sula - Copán
Unser Reiseleiter erwartet uns um 09:00 Uhr an der Rezeption des Hotels. Alle Reisenden, die nach der langen Flugreise schon fit sind, werden zu Fuß die pulsierende Innenstadt von San Pedro Sula erkunden. Wir spazieren zuerst zum Guamilito, dem Hauptmarkt von San Pedro Sula, wo nicht nur Gemüse, Früchte und Fleisch feilgeboten werden, sondern auch Tortillas gebacken und allerlei regionales Kunsthandwerk wie Stroh-, Holz- und Lederwaren angeboten werden. Nach dem Mittagessen fahren wir in unserem Privatbus nach Copán Ruinas. 2 Übernachtungen im Hotel Plaza Copán oder gleichwertig.
3. Tag:
Die Mayastätten von Copán Ruinas
Der heutige Tag steht zur ausgiebigen Besichtigung des archäologischen Parks von Copán zur Verfügung, genügend Zeit also, um bei den unterschiedlichsten Lichtverhältnissen die Stimmung zu genießen. Am Nachmittag werden wir uns speziell mit den Sepulturas - der Begräbnisstätte der Mayas von Copán - beschäftigen. Copán liegt am Río Copán, einem Nebenfluss des Río Motagua, wurde ca. 460 unserer Zeit gegründet und Anfang des 9. Jahrhunderts aufgegeben. Diego Garcia de Palacio erwähnte die Stadt erstmals in einem Brief an König Philipp II. von Spanien, dann fiel sie in Vergessenheit, bis sie schließlich 1834 von Colonel Juan Galindo wiederentdeckt wurde. 1840 wurde die gesamte Ruinenstädte von John L. Stephens für den "sagenhaften" Preis von 40 U$ erworben. Neben Tikal gehört Copán zu den am besten ausgegrabenen Maya-Stätten. Besonders bekannt ist Copán durch die "Treppe der 2.500 Hieroglyphen" geworden, eine 30m lange und 10m hohe Freitreppe, die den längsten bis dato bekannten Mayatext darstellt. Übernachtung wie am Vortag.

4. Tag:
Wasserfall Pulhapanzak – Lago de Yojoa
Es bleibt Zeit, das kleine koloniale Zentrum von Copán zu entdecken. Wir kaufen ein paar Reiseandenken, die Auswahl ist hier besonders gut. Weiterfahrt an den größten Binnensee Honduras, den Lago de Yojoa. Unterwegs machen wir beim über 40m hohen Wasserfall Pulhapanzak halt, den schon vorkolumbische Siedler als Kultstätte nutzten. Das kühle Nass bietet zudem die Möglichkeit zu einem erfrischenden Bad. Gegen Abend erreichen wir den Nationalpark Azul Meambar auf ca. 850m ü.d. Meer, wo wir im Besuchszentrum des Parks zweimal übernachten werden.
5. Tag:
Wanderungen im NP Azul Meambar
Am östlichen Ufer des Lago de Yojoa befindet sich eine ausgedehnte Bergregion mit zum Teil noch unberührten Wäldern, in denen Tukane, Truthähne, Loras, Mot-Mots und viele weitere Vogelarten der örtlichen Fauna eine Zuflucht vor der menschlichen Besiedlung gefunden haben. Hier liegt der Nationalpark Azul Meambar, ein Pflichtziel für Naturliebhaber in Honduras. Man findet vom Kiefernwald über den tropischen Regenwald bis hin zum Bergregenwald verschiedenartige Waldzonen auf engem Raum. Diese Vegetationstypen machen den Nationalpark zu einer besonders artenreichen Region mit hoher Biodiversität. Weiterhin sind vor allem in den oberen Bereichen des Bergregenwaldes endemische Tiere und Pflanzen keine Überraschung. Wir wandern je nach Kondition und Lust bis in die Nebelwaldzonen. Diese Wanderung erfordert 4-5 Stunden, aber auch schon zwei Minuten nach dem Besucherzentrum erschließt sich dem Wanderer unberührter Regenwald. Übernachtung wie am Vortag.
6. Tag:
Bananenplantage – La Ceiba
Weiterfahrt nach La Ceiba, entlang großer Ölpalmenpflanzungen, sowie Zuckerrohr- und Ananasfeldern. In der Gegend um El Progreso finden sich zudem weitläufige Bananenplantagen, von denen wir eine besuchen. In La Ceiba angekommen, kaufen wir noch etwas Proviant, um die Mahlzeiten auf der bevorstehenden Reise im größten Regenwald von Mittelamerika zu bereichern. Anschließend beziehen wir unsere einfache Hospedaje Guaruma am Rio Cangrejal etwas außerhalb der Stadt, von wo aus wir noch eine kleine Wanderung im NP Pico Bonito unternehmen oder uns bei einem Bad im Fluss erfrischen können. Eine Übernachtung.
7. Tag:
Brus Laguna – Laguna Ibans
Transfer zum Flughafen La Ceiba und Inlandsflug nach Brus Laguna, dem Eingangstor in die Moskitia, wo wir auf Mestizen, Ladinos und Indigenas treffen. Die Indianer der Moskitia haben trotz einer wechselhaften Kolonialgeschichte viel von den alten Traditionen bewahrt und führen noch heute ein sehr ursprüngliches, mit der Natur verbundenes Leben. Unsere Reise wird uns in das entlegene Gebiet des Biosphärenreservats Rio Plátano führen. Das Rio Plátano Biosphärenreservat wurde im Jahre 1980 zum Naturschutzgebiet erklärt, als erstes dieser Art in Mittelamerika. Es stellt heute einen hohen Anteil des größten noch vorhandenen tropischen Regenwaldes nördlich des Amazonas und umfasst 8323 km², größtenteils bedeckt mit tropischem Regenwald. In Brus Laguna steigen wir in ein Boot um, das uns zu unserer Unterkunft an der Laguna Ibans bringt, malerisch zwischen Karibikstrand und der Lagune gelegen.
8. Tag:
Laguna Ibans – Las Marias
Wir besteigen den Tuktuk, einen motorisierten Einbaum, welcher uns -auf die typisch einheimische Weise- den Rio Plátano aufwärts nach Las Marias fährt. Auf der ganztägigen Fahrt geht es langsam in den Regenwald hinein. Wir beobachten die vielen Vögel, die den Fluss überqueren. Mit ein wenig Glück zählen wir am heutigen Tag über 150 Arten, insgesamt wurden in der Moskitia bis heute über 375 Arten gezählt. Die kulturelle Mannigfaltigkeit steht der natürlichen Vielfalt in nichts nach, noch heute leben im Bereich der Biosphäre verschiedene Volksstämme. Übernachtung im Urwalddorf Las Marias.
9. Tag:
Rio Plátano Biosphärenreservat
Unsere lokalen Reiseleiter, Miskitos- oder Pechindianer, erwarten uns. Mit kleinen Einbaumbooten, sogenannten Pipantes, geht es heute flussaufwärts noch tiefer in das Biosphärenreservat des Rio Plátano hinein. Die Pipantes werden mit langen Stangen vorwärtsgetrieben, und für den Fall, dass die Strömung zu stark wird, setzen wir unseren Weg entlang des Flussufers zu Fuß fort. Unterwegs gibt es reichlich Gelegenheit von unseren lokalen Guides über Flora und Fauna zu erfahren. Gegen Mittag erreichen wir die Felszeichnungen - Formen wie Menschengesichter. Pflanzen und Tiere sind hier auf den Felsen mitten im Fluss mit ein wenig Fantasie zu erkennen. Das Geheimnis der Petroglyphen und ihrer Schöpfer konnte bis heute nicht gelüftet werden. Je nach Kondition und Abenteuerlust erkunden wir am Nachmittag den primären Regenwald. Rechtzeitig fahren wir zurück zu unseren Gastgebern in Las Marias.
10. Tag:
Las Marias – Laguna Ibans
Nach dem Frühstück beginnt die etwa 5-stündige Rückfahrt flussabwärts an die Küste. Wir beobachten die Flussufer und genießen eindrückliche Impressionen. Eine frisch gepflückte Kokosnuss und ein Bad im Meer wird uns bei Ankunft an der Laguna Ibans erfrischen. Gegen Abend unternehmen wir eine Krokodiljagd, allerdings nur mit Ihrer Kamera.
11. Tag:
La Ceiba - Karibikinsel Utila
Frühmorgens fahren wir mit dem Tuktuk nach Brus Laguna zurück und genießen nochmals die Sicht auf die endlosen und märchenhaften Sandstrände. Anschließender Flug von Brus Laguna via La Ceiba nach Utila. Vom kleinen Flughafen der Karibikinsel wandern wir in einer halben Stunde zu unserem kleinen Hotel, wo wir die nächsten 3 Nächte verbringen.
12.-13. Tag:
Karibikinsel Utila
Auf der Insel Utila gibt es viel zu sehen. Die Unterkünfte sind einfach und sauber, die Insel selbst ein kleines Paradies. Im Arrangementpreis ist sowohl die Halbtagesmiete von Fahrrädern als auch ein Tagesausflug zu einer benachbarten Insel namens Waterscaye enthalten. Unser Reiseleiter steht uns zudem für beliebige Wanderungen und mit Tipps für gute Schnorchelplätze zur Verfügung.
14. Tag:
Utila – La Ceiba – Tela
Per Fähre geht es zurück aufs Festland, wo uns unser Fahrer erwartet und uns in das an der Küste gelegene Städtchen Tela bringt. Seit ungefähr 200 Jahren leben hier auch die Garifunas, aus Afrika stammende schwarze Einwanderer. Sie verleihen dieser Region ein einzigartiges kulturelles Bild. 3 Übernachtungen in Tela.
15. Tag:
Punta Sal Nationalpark
Frühmorgens brechen wir auf, um mit dem Boot die Felszunge von Punta Sal zu erkunden. Wir kreuzen den Westrand der großen Bucht von Tela und erreichen die weit ins Meer herausragenden Felsen. Sowohl der tropische Regenwald als auch der küstennahe Bereich des Meeres stehen unter Naturschutz. Eine ruhige Bucht lädt ein zu kleinen Wanderungen und bietet Gelegenheit zum Beobachten von Loras, Tukanen und Affen. Der Ausflug endet gegen 15:00 Uhr, wir bringen den restlichen Tag am Sandstrand von Tela oder schlendern durch das Ortszentrum.
16. Tag:
Botanischer Garten Lancetilla
Heute besuchen wir den größten botanischen Garten von Mesoamérica, den Jardín Botánico de Lancetilla. Auf diesem ehemaligen Versuchsgelände der United Fruit Company befinden sich über 1.000 verschiedene Pflanzenarten. Der Park bietet eine unvergleichliche Farben- und Formenpracht von Nutz- und Zierpflanzen. Auch hat man über 300 Vogelarten gezählt, darunter Papageien, Tukane, Kolibris, Eisvögel und viele mehr. In einer an unsere Fitness angepasste Wanderung erkunden wir diesen einmaligen Naturpark.
17. Tag:
Bananenplantage – Kaffeefabrik
Auf dem etwa eineinhalbstündigen Rückweg in die wirtschaftlich bedeutendste Stadt von Honduras erfahren wir noch etwas über die Hauptexportprodukte: Beim Besuch einer Bananenplantage und einer Kaffeefabrik (bei Gruppen ab 8 Teilnehmern) können deren Erzeugnisse selbstverständlich auch gekostet werden. Übernachtung in San Pedro Sula.
Mit dem etwa eineinhalbstündigen Transfer zum Flughafen von San Pedro Sula endet diese Expeditionsreise durch das vielseitige Honduras.