Der Reiseverlauf auf einen Blick
Detaillierter Reiseverlauf
Peru - Ins Reich der Inka - Fantastische Bergwelt in der Weissen Kordillere
von Deutschland
in Santiago de Chile mit Anschlussverbindung nach Arica - Chiles Grenzstadt zu Peru. Empfang und Transfer in ein Hotel. Hotelübernachtung
Im schönen Hotelgarten lassen wir diesen Tag gemütlich angehen. Gegen Mittag verlassen wir Arica und damit Chile, passieren die Grenze nach Peru (Grenzformalitäten) und fahren auf der berühmten Panamerikana ca. 200 Kilometer Richtung Norden durch die trockene Küstenwüste. Die freundliche Oasenstadt Moquegua erwartet uns aufgrund ihrer günstigen Höhenlage mit ganzjährigem Sonnenschein. Hotelübernachtung
Ein erstes Mal schrauben wir uns heute ins Hochland der Anden hinauf (3.000 Höhenmeter!), erleben dabei die Veränderung der Vegetation zwischen der Küstenwüste und dem legendären Titicaca-See .Wir sehen viele Lama- und Alpakaherden und lernen die Farbenpracht der Hochwüste kennen. Andenlandschaft wie aus dem Bilderbuch begleitet unsere phantastische Fahrt und bildet einen grandiosen Auftakt unserer Zeit auf dem Rückgrad Südamerikas. Entlang des Titicaca-Sees erreichen wir gegen Abend Puno und beziehen im Zentrum ein Hotel. Hotelübernachtung

Unser heutiger Ganztagesausflug bringt uns mit einem örtlichen Boot in die Weiten des Titicaca-Sees hinaus. Erstes Ziel sind dabei die schwimmenden Inseln der Uros und deren Bewohner – Menschen, die eine lange Geschichte haben und mit dem Titicaca-See eng verbunden leben. Später besuchen wir die Isla Taquile , wo wir einen mehrstündigen Landaufenthalt einlegen. Im Vordergrund steht neben der landschaftlichen Schönheit der Insel das Kennenlernen der noch stark traditionsverbundenen Bewohner mit ihren Trachten und ihrer Lebensweise. Vor allem die strickenden Männer werden uns auffallen. Am Nachmittag Rückfahrt mit dem Boot nach Puno. Nochmalige Hotelübernachtung. (Gehzeit: ca. 1-2 Std.)
6. Tag:
Inkastrasse nach Cucso
Wir verlassen den Lago Titicaca in nördliche Richtung und besuchen in den Morgenstunden die berühmten Begräbnistürme von Sillustani, die uns viel über die Naturgläubigkeit ihrer Erbauer erzählen. Weite, offene Hochandenlandschaft nimmt uns auf, bis wir beim 4.313 Meter hohen La-Raya-Pass die Wasserscheide erreichen. Immer wieder passieren wir kleinere Städte, sind ständig vom Tun der Indios begleitet, die ihre Felder bis weit hoch an den Gebirgshängen bearbeiten. Gegen Abend erreichen wir die traditionsreiche Andenstadt Cusco, wo wir im Zentrum ein Hotel beziehen. Hotelübernachtung. (Gehzeit: ca. 1 Std.)

Die ehemalige Inkahauptstadt Cusco zählt zu den schönsten und geschichtsträchtigsten Städten Südamerikas, und unser Stadtrundgang wird ständig von den Zeugnissen der Inkas sowie der kolonialen Architektur der Eroberer begleitet. Wir erkunden viele Plätze, Gassen und Gebäude, verschiedene Aussichtspunkte schenken uns Ausblicke und Fotomotive auf die traditionsreiche Andenstadt. Anschliessend Zeit zur freien Verfügung in Cusco. Nochmalige Hotelübernachtung
Heute unternehmen wir eine schöne Tageswanderung in die nähere Umgebung Cuscos. Wir besuchen innerhalb dieses Rundweges alle interessanten Inkaruinen bzw. Heiligtümer um die ehemalige Inkahauptstadt - Sacsayhuaman, Quenko, Puca Pucara und Tambo Machay. Herrliche Ausblicke auf die Stadt sowie den Schneeberg Auzangate tun sich auf, und wir sind nach diesem Tag sicherlich von der enormen Baukunst und tiefen Naturbezogenheit der Inkas beeindruckt. Nochmalige Hotelübernachtung. (Gehzeit: ca. 4 Std.)
9. Tag:
Das heilige Tal der Inkas
Ein weiterer Höhepunkt der Gegend bildet der Besuch des Heiligen Tales der Inkas.
Wir besichtigen heute die Kirche und den Marktplatz des alten Dorfes Chinchero. Eine kleinere Wanderung führt an anderer Stelle zu sehr interessanten Salzterassen, wo noch wie zu Urzeiten Speisesalz gewonnen wird, und die einfache Arbeitsweise der Indios beeindruckt. Am Nachmittag besteht die Möglichkeit des Besuches der Töpferwerkstätte des bekannten Künstlers Pablo Seminario in Urubamba. Für die Nacht quartieren wir uns in einem Hotel in Urubamba ein - ebenfalls ein Ort des Valle Sagrado. Hotelübernachtung. (Gehzeit: ca. 3 Std.)

Früh stehen wir heute auf und erreichen nach einer faszinierenden Fahrt mit einer peruanischen Zuglinie den im grünen Bergwaldbereich liegenden Ort Aguas Calientes. Von dort bringt uns ein örtlicher Busservice hinauf nach Machu Picchu, der wohl gewaltigsten, von den Spaniern nie entdeckten und deshalb nicht zerstörten Inkastadt. Durch unsere frühe Abfahrt gehören wir zu den ersten Besuchern des heutigen Tages. Wir haben genügend Zeit diese einmalig konstruierte, grandios in die Landschaft eingebettete und sich durch sehr viele Details auszeichnende Anlage zu erforschen. Machu Picchu ist die Krönung inkaischer Architektur in Verbindung mit höchster Harmonie zu den Naturkräften und zweifellos das beeindruckendste Bauwerk Südamerikas. Am Nachmittag bringt uns der peruanische Zug wieder zurück nach Urubamba, wobei der Eindruck von Machu Picchu wohl noch lange in uns nachwirken wird. Nochmalige Hotelübernachtung
11. Tag:
Ollantaytambo-Pisac-Cusco
Im schönen Morgenlicht erreichen wir die Inkaruinen von Ollantaytambo sowie den naheliegenden gleichnamigen Indianerort, der zur Welthauptstadt der noch verbliebenen Indianervölker ernannt worden ist. Besuch der eindrücklichen Anlage!
Nach anschliessender Fahrt durch das Heilige Tal der Inkas erreichen wir Pisac, einen kleinen Ort, der wiederum mit architektonischen Leckerbissen der Inkakultur aufwartet. Eine Serpentinenstrasse bringt uns zum höchsten Punkt der alten Ruinenanlage mit herrlichen Ausblicken auf das Tal, den Urubambafluss und unzählige Inkaterassen. Eine Wanderung bringt uns durch den gesamten Ruinenkomplex abwärts zurück bis in den Ort, wobei wir von der Ruinenanlage wunderbare Ausblicke geniessen können. Am Nachmittag quartieren wir uns in einem schönen Hotel unterhalb der Inkaterassen in Pisac ein. Hotelübernachtung
12. Tag:
Fahrt Colca Cañon
Heute starten wir sehr frühzeitig und verlassen nun endgültig die einstige Inkahauptstadt Cusco. Ein langer, aber einzigartiger Tag steht uns bevor. Die landschaftliche Schönheit der Strecke über das Rückgrad der peruanischen Anden kann einfach nur als grandios bezeichnet werden. Wir erklimmen über eine eindrucksvolle Strecke das Gebirge, kommen dabei an einfachen Dörfern vorbei, passieren tiefblaue Lagunen und überqueren nahezu 5000 Meter hohe Pässe. Die uralte, traditionsreiche Lebensweise der Andenbewohner mit ihren Lama- und Alpakaherden wird uns beeindrucken. Erst am Abend erreichen wir über „Chivay“ unser Hotel im Colca-Cañon, wo wir uns für drei Nächte einquartieren. Hotelübernachtung

Nach dem gestrigen anstrengenden Fahrtag lassen wir diesen Vormittag ganz gemütlich angehen. Die Colca-Lodge lädt inmitten herrlicher Landschaft zum Baden in den hoteleigenen Thermalbecken ein. Ebenso eignet sich der heutige Tag um eine mehrstündige Exkursion rund um die Lodge zu unternehmen. Dabei führt der Rundweg zu versteckten Ruinen alter Vorkulturen und über Felder, auf denen die Bauern traditionelle Landwirtschaft betreiben. Nochmalige Hotelübernachtung. (Gehzeit: ca. 5 Std.)

Sehr früh brechen wir auf, um nach einer Fahrt entlang des Colca-Cañons den berühmten Aussichtspunkt »Cruz del Condor« zu erreichen. Der Cañon ist an dieser Stelle ca. 1200 Meter tief und bekannt für den Aufstieg der Kondore zur Morgenstunde. Mit etwas Glück erleben wir den Gleitflug der »Könige der Anden« in unserer unmittelbaren Nähe! Auf dem Rückweg lassen wir uns viel Zeit für Fotostopps entlang des Cañons, wo die Einheimischen in sehr traditionellen, ortstypischen Trachten ihr Kunsthandwerk anbieten.
Den restlichen Tag haben wir zur freien Verfügung und können den schön gelegenen Platz der Colca-Lodge genießen. Nochmalige Hotelübernachtung.
15. Tag:
Colca Cañon-Arequipa
Eine herrliche Fahrt nach Arequipa steht uns bevor. Dazu lassen wir den Colca-Canon mit seinen unzähligen Terassen hinter uns, klettern in vielen Serpentinenkehren auf einen Pass von 4.920 M.ü.M. Die fantastische Fahrstrecke führt uns vorbei an der hervorragend angepassten Polsterpflanze Llareta sowie an grossen Vicunaherden. Dann geht es abwärts auf angenehme 2.350 Meter in die sogenannte "Weisse Stadt Arequipa". In Altstadtnähe beziehen wir ein gutes Hotel. Hotelübernachtung

Einen vollen Tag nehmen wir uns zur Erkundung des sehr schönen Altstadtbereichs Arequipas Zeit. Wir lernen dabei die "Plaza de Armas", den Markt, die hervorragende Steinmetzkunst an vielen Kirchenportalen und natürlich auch das überaus imponierende "Santa-Catalina-Kloster" kennen. Das Klima mit viel Sonnenschein, die besondere Architektur der Stadt und nicht zuletzt die schöne Lage am Fusse mehrerer Vulkane macht Arequipa zu einem liebenswerten Ort. Der verbleibende Nachmittag steht zur freien Verfügung. Nochmalige Hotelübernachtung.

Sehr früh starten wir heute zu einem langen Fahrtag. Knapp 600 Kilometer sind bis Nasca zurückzulegen, wobei wir auf der durchweg asphaltierten Panamerikana Richtung Norden zügig vorwärts kommen. Zuerst gilt es von 2.350 Metern bis auf Meereshöhe abzusteigen. Herrlich angelegt ist dann die Serpentinenstrecke entlang des Pazifik, und wir passieren einige saftig grüne, fruchtbare Taloasen. Erst abends erreichen wir den kleinen Ort Nasca, wo wir auf einem Campingplatz unsere Zelte aufstellen.
(Gegen Aufpreis ist auch die Übernachtung in Cabañas möglich). Zeltübernachtung

Nasca ist Ausgangspunkt zu einem der frühgeschichtlich rätselhaftesten Gebiete der Welt, nämlich zu den berühmten Nasca-Linien, die inzwischen von der UNESCO zum Weltkulturgut ernannt wurden. Da die zum Teil enorm grossen Geoglyphen nur von der Luft aus zu sehen sind, starten wir zu einem abenteuerlichen Rundflug in peruanischen Kleinflugzeugen über die sogenannte "Pampa San José". Viele der mysteriösen Erdzeichen werden angeflogen, und sie werden auch in uns ungelöste Fragen zurücklassen.
Am Nachmittag starten wir zur kurzen Fahrt nach Ica. Totale Wüste nimmt uns auf, nur unterbrochen von wenigen grünen Flusstälern. Nahe der Stadt Ica liegt die Wüstenoase Huacachina inmitten riesig hoher Sanddünen. In einem schönen, stilvollen Hotel quartieren wir uns für die kommenden zwei Nächte ein. Hotelübernachtung
19. Tag:
Bootsfahrt Paracas NP
Früh brechen wir nach Paracas auf, um in den ersten Morgenstunden mit einem örtlichen Boot die vorgelagerten Inseln des gleichnamigen Nationalparks zu besuchen. Nicht nur die obligatorischen Islas Ballestas mit ihren faszinierend geformten Felsen, sondern vor allem auch die sehr interessante Isla San Gallán möchten wir uns ansehen. Der dortige Reichtum an Seevögeln und Seelöwen ist überwältigend! Den gesamten Vormittag nehmen wir uns für dieses Tierparadies im offenen Pazifik Zeit und erreichen erst wieder am Nachmittag unsere Oase Huacachina . Es bietet sich die Gelegenheit zur Ersteigung der enormen Sandhügel im Abendlicht. Nochmalige Hotelübernachtung

Die Panamerikana Richtung Norden fahrend gelangen wir alsbald in die nicht endenwollenden Randbezirke der Hauptstadt Perus. Unsere erste Station in Lima ist das bekannte Museo de Oro das Goldmuseum der Stadt mit einer eindrucksvollen Sammlung von Grabbeigaben aus praecolumbianischer Zeit. Nach diesem überaus interessanten Besuch beziehen wir in Miraflores ein stilvolles Hotel. Hotelübernachtung

Unser heutiges Tagesziel liegt ca. 400 Kilometer nördlich der Hauptstadt im sogenannten Callejón de Huaylas. Viele fantastische Schnee- und Eisgipfel krönen dieses idyllische Tal, darunter auch Perus höchster Berg - der 6.768 Meter hohe Huascarán. Huaráz, Hauptstadt der Provinz Ancash, ist Ausgangspunkt vieler Wander- und Bergsteigertouren in die bekannte "Cordillera Blanca" - die Weisse Kordillere.
Um die 3.100 Meter hoch gelegene Stadt zu erreichen, durchqueren wir zunächst ein Stückweit die nördliche Küstenwüste und schrauben uns dann über eine abwechslungsreiche Gebirgsstrecke nach oben. Nach einem 4.020 Meter hohen Pass erreichen wir am Abend Huaráz und quartieren uns in einem internationalen Bergsteigerhotel ein. Hotelübernachtung
22. Tag:
Tageswanderung Huaraz
Eine herrliche Tageswanderung in die nähere Umgebung von Huaráz steht heute auf dem Programm, und bei gutem Wetter tun sich sagenhafte Ausblicke auf die Stadt und die umliegenden Bergriesen auf. Einem Höhensattel folgend erreichen wir ein benachbartes Tal und sind von der ursprünglichen Lebensweise der Indios beeindruckt. Rückfahrt mit einem örtlichen Dorfbus. Nachmittags bleibt noch Zeit sich in der "Trekkinghauptstadt Perus" umzuschauen.
(Hinweis: Alternativ kann optional ein Tagesausflug nach Chavín de Huantar unternommen werden, um die dortige archäologische Ausgrabungsstätte zu besichtigen). Nochmalige Hotelübernachtung. (Gehzeit: ca. 4-5 Std.)

Von Huaráz folgen wir dem "Callejon de Huaylas" Richtung Norden bis Yungay, wo uns der mächtige Huascarán mit seinen eisbedeckten Doppelgipfeln begrüsst. Eine schmale Schotterstrasse bringt uns ins Herz der Weissen Kordillere, hoch hinauf Richtung den Bergriesen des Huandoy und Huascaran wo wir auf einer herrlichen Hochebene unsere Zelte aufschlagen. Zeltübernachtung
24. Tag:
Wanderung zu Bergriesen
Früh brechen wir heute zu unserer Tageswanderung in die Weisse Kordillere auf. Ziel ist eine weit oben zwischen gletscherbedeckten Bergen wunderschön liegende Lagune. Die ständigen Ausblicke auf den Huascarán und andere Gipfel lohnen den anstrengenden Aufstieg, und am Ziel entschädigt die grandiose Szenerie die schweisstreibenden Mühen. Wer nicht ganz mit nach oben will, kann unterwegs verweilen und ist sicherlich ebenso von diesem Tag begeistert. Nochmalige Zeltübernachtung. (Gehzeit: ca. 7-8 Std.)
25. Tag:
Puya-Raimondii-Pflanze
Wir verlassen unseren schönen Zeltplatz in südliche Richtung und erreichen über schmale Schotterwege in ca. 4.200 Metern einen weiteren Höhepunkt dieser Gegend: das sehr seltene, bis zu 12 Meter hohe und damit grösste Ananasgewächs der Erde - die Puya Raimondii. Diese beeindruckende Pflanze, die nur noch an wenigen Stellen der Anden zu finden ist, kann bis zu 100 Jahre alt werden und beginnt erst nach 50 Jahren zu blühen. Für Pflanzenliebhaber gehört ihr Anblick vor dem Hintergrund des Bergtales zu den ereignisreichsten Momenten einer Andenreise!
Es bietet sich genug Zeit die Puya Raimondii kennenzulernen, anschliessend kehren wir zurück nach Huaraz in unser schon bekanntes Hotel. Hotelübernachtung.

Heute machen wir uns früh auf den Rückweg in die Hauptstadt. Schön ist dabei wiederum die Pass-Strecke bis zur Küstenwüste, wo uns die Panamericana aufnimmt und zurück nach Lima führt. Erlebnisreiche Tage schliessen wir in unserem bereits bekannten Stadthotel ab. Hotelübernachtung. (Gehzeit: ca. 1 Std.)
Nach dem Frühstück erkunden wir innerhalb eines ausgedehnten Stadtrundgangs den zum Teil sehr schön renovierten Altstadtbereich Limas. Die wichtigsten Punkte bilden dabei der Plaza San Martín, die Fussgängerzone, der Plaza de Armas und eine sehr interessante Führung durch das Kloster San Francisco mit seinen unterirdischen Katakomben.
Am Nachmittag besuchen wir das sehr interessante Archäologische Museum, welches zu den besten Museen Perus gehört und uns noch einmal die kulturelle Entwicklungsgeschichte des Landes komprimiert aufzeigt. Nach diesem überaus interessanten Besuch beziehen wir in Miraflores ein stilvolles Hotel. Abschlussabend. Nochmalige Hotelübernachtung
Transfer zum Flughafen und Abflug nach Deutschland.
in Deutschland