Der Reiseverlauf auf einen Blick
Detaillierter Reiseverlauf
Südafrika, Swaziland & Lesotho - Zwischen Kap und Krüger Park
1. Tag:
Ankunft Johannesburg – Graskop
Nach unserer Ankunft in Johannesburg fahren wir in das Gebiet von Mpumalanga (ehemals Eastern Transvaal). Hier an den Nahtstellen des Highvelds und des Lowvelds befindet sich eine der schönsten Landschaften Südafrikas. Nach einer Pause in dem ehemaligen Goldgräberstädtchen Pilgrim‘s Rest geht unsere Fahrt weiter und wir quartieren uns in gemütlichen Chalets in der Nähe des Blyde River Canyon ein.
Auf der Panoramaroute entdecken wir herrliche Wasserfälle und bestaunen die bizarren Felsausspülungen am Blyde River, die so genannten „Bourke’s Luck Potholes“. Von dem Aussichtspunkt „God’s Windows“ genießen wir spektakuläre Ausblicke in den Blyde River Canyon. Auf weiteren Exkursionen erkunden wir dieses einmalige Naturgebiet. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 2 Stunden)
3. Tag:
Krüger Nationalpark-Pirschfahrten
Wir verlassen Mpumalanga und fahren hinab in das Lowveld zum Krüger Nationalpark. Wir erkunden heute das Wildschutzgebiet. Wir werden mit ziemlicher Sicherheit Löwen, Elefanten, Flusspferde, Krokodile, Hyänen, Giraffen und vieles mehr bei unseren Pirschfahrten durch den Park beobachten können. Speziell an den Wasserlöchern hat man sehr gute Tierbeobachtungsmöglichkeiten. Der Krüger Nationalpark ist eines der bekanntesten Naturschutzgebiete der Erde und nur noch an wenigen Plätzen Afrikas kann die Tierwelt in freier Natur so gut beobachtet werden wie hier. Übernachtung in gemütlichen Chalets.
4. Tag:
Krüger Nationalpark
Schon früh werden wir heute mit offenen Safarifahrzeugen ausgedehnte Ausflüge im Park unternehmen und schöne Tierbeobachtungen machen. Auf einem schön gelegenen Aussichtsplatz werden wir eine Rast einlegen. Übernachtung wie am Vortag in den gemütlichen Chalets.
5. Tag:
Krüger Nationalpark-Swaziland
Wir verlassen den Krüger Nationalpark in Richtung Süden nach Swaziland, wo wir auf eine faszinierende, lebendige afrikanische Kultur treffen. Swaziland ist ein kleines Königreich, das 1968 die Unabhängigkeit von England erlangte. In der Gegend des Malolotja Naturresevats quartieren wir uns in Hütten ein. Zahlreiche Wanderwege erschließen das Reservat mit bis zu 1.829 m hohen Bergen und einer beeindruckenden Fauna und Flora. Zebras, Gnus und viele Antilopenarten, wie das seltene Oribi oder der Blesbok, sind hier beheimatet. Über 280 Vogelarten leben hier und auch die Pflanzenwelt ist vielfältig. (Gehzeit ca. 2 Stunden)
6. Tag:
Hluhluwe-Umfolozi Wildreservat – Pirschfahrt
Auf unserem Weg zum Hluhluwe-Umfolozi Wildreservat machen wir eine Stop in Mbabane, der Hauptstadt von Swaziland und besuchen den interessanten lokalen Markt. Wir erreichen das Hluhluwe-Umfolozi Wildreservat, das vor allem zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Breitmaulnashörner dient. Wir unternehmen eine erste Pirschfahrt und entdecken mit etwas Glück auch Löwen, Elefanten und Büffel. Wir übernachten für zwei Nächte in Chalets.
7. Tag:
Hluhluwe-Umfolozi Wildreservat – Pirschfahrt – Wanderung
Der Vormittag bleibt für ausgedehnte Fahrten durch das Wildreservat. Optional haben wir die Gelegenheit an einem geführten Game-Walk durch das Schutzgebiet teilzunehmen (fakultativ – Gehzeit ca. 2 Stunde), die von einem bewaffneten Park-Ranger begleitet wird. Am Nachmittag unternehmen wir erneut eine Pirschfahrt im Umfolozi Reservat. Übernachtung in Chalets wie am Vortag.
Heute erreichen wir St. Lucia, u.a. bekannt für die höchsten bewachsenen Dünen der Welt. Während einer Tour mit einem lokalen Führer erkunden wir das Wildschutzgebiet. Am späten Nachmittag unternehmen wir eine Bootstour auf dem See um die Ufervegetation und die artenreich vertretene Tierwelt (Nilpferde, Krokodile...) zu erkunden – Übernachtung in einem Gästehaus. (Gehzeit ca. 1 Stunde)
Wir wenden uns nach Westen und erreichen die Drakensberge, die höchste und größte Bergkette Südafrikas. Die bizarren Felsformationen, die gewaltigen Gipfel und die herrlichen Bergtäler mit zahlreichen Wildblumen und Gebirgsbächen schaffen optimale Voraussetzungen. Wir übernachten in Chalets und haben eine wunderbare Aussicht auf das großartige Amphitheater.
10. Tag:
Drakensberge-Tageswanderung
Wir erleben bei einer herrlichen Wanderung die Schönheit der Drakensberge. Die Wanderung führt uns bis nahe an das gewaltige Amphitheater, eine riesige Basaltwand, heran. In drei Stufen stürzt hier der Tulega River 853m tief über den Rand des Amphitheaters. Übernachtung wie am Vortag in Chalets. (Gehzeit ca. 4-5 Stunden)
Heute überqueren wir die Grenze nach Lesotho und erreichen über einsame Passstraßen die Malealea Lodge, wo wir uns für zwei Nächte in traditionellen Hütten einquartieren. Ein lokaler Führer begleitet uns durch das Dorf und erzählt uns etwas zu der Lebensweise in dieser Gegend.
Heute wollen wir die faszinierende Hochgebirgswelt Lesothos zu Fuß erleben. Nur wenige Touristen bereisen das seit 1966 unabhängige Königreich, das auch als „das Dach des südlichen Afrikas” bezeichnet wird. Das Landschaftsbild ist geprägt durch ein mächtiges Hochplateau; hier befindet sich auch der höchste Berg im südlichen Afrika, der Thabana Ntlenyana (3.482m). Hier oben in den Drakensbergen entspringen die beiden großen Flüsse Oranje und Caldon und folglich befinden sich an den Abbruchkanten zahlreiche Wasserfälle. Wer möchte, kann einen Ausritt mit Basotho-Ponys unternehmen (fakultativ). (Gezeit ca. 4-5 Stunden)
13. Tag:
Mountain Zebra Nationalpark
Wir verlassen Lesotho und es geht auf abenteuerlichen Pisten hinab in den Mountain Zebra Nationalpark.
Bereits 1937 wurde der rund 6500 Hektar große Park eingerichtet, um die vom Aussterben bedrohten Cape Mountain Zebras zu retten, u. a. leben hier auch Geparden und die stark gefährdeten Spitzmaulnashörner. Während einer Pirschfahrt erkunden wir die Tierwelt in diesem Nationalpark. Übernachtung in Chalets.
14. Tag:
Tsitsikamma Coastal Nationalpark
Heute wenden wir uns der Garden Route zu, die aufgrund der überwältigenden Vegetationsvielfalt und den traumhaften Stränden zu einer der schönsten Regionen Afrikas zählt. An der Bloukrans River Bridge haben wir noch die Gelegenheit den tiefsten Bungee Sprung (216 m) zu machen (fakultativ). Im Tsitsikamma Coastal Nationalpark bestimmen wilde und felsige Küsten, versteckte kleine Strände, aber auch schattige Wälder entlang der Flusstäler das Landschaftsbild. Eine kurze Wanderung bringt uns über die Swing Bridge zum Storms River – Übernachtung in Chalets. (Gehzeit ca. 2 Stunden)
15. Tag:
Tsitsikamma Coastal Nationalpark
Auf dem Otter-Trail wandern wir ein Stück an der wilden Küste entlang, über schroffe Klippen und durch dichte Regenwälder. Sicherlich werden wir den drolligen Klippschliefern begegnen. Je nach Jahreszeit können wir vom Ufer aus Wale und Delfine beobachten. Übernachtung wie am Vortag. Entweder heute oder am Morgen des kommenden Tages unternehmen wir eine Bootstour bei Plettenberg Bay, wo wir nochmals die Gelegenheit haben Wale oder Delphine (saisonabhängig) aus nächster Nähe zu beobachten. (Gezeit ca. 3-4 Stunden)
16./17. Tag:
De Hoop Naturreservat
Über Cape Agulhas, dem südlichsten Punkt Afrikas, erreichen wir das De Hoop Naturreservat am Indischen Ozean mit seinen kilometerlangen wunderschönen Sandstränden und einer faszinierenden Dünenlandschaft. Hier leben die Elandantilopen, die größten Antilopen Afrikas, die beinahe ausgerotteten Buntböcke, Kap-Bergzebras und Strauße. Vor der Küste befindet sich eines der wichtigsten Gebiete zum Paaren und Kalben für die riesigen Glattwale (Juli – Dezember). Meist kann man die Meeressäuger in dieser Zeit bereits vom Strand aus gut beobachten. Wir erkunden diese wunderschöne Landschaft während verschiedener Exkursionen. Übernachtung in Chalets im De Hoop Naturreservat. (Gehzeit ca. 4 Stunden)
Von De Hoop fahren wir wieder über Cape Agulhas mit seinem beeindruckenden Leuchtturm weiter nach Hermanus und haben nochmals die Gelegenheit vom Ufer aus Wale zu sehen (beste Zeit Juli bis September) bevor wir über die Hottentots Holland Mountains Kapstadt erreichen – Übernachtung in einem Gästehaus.
Kapstadt liegt malerisch am Fuße des Tafelberges am Atlantischen Ozean und gilt aufgrund seiner einzigartigen Lage als eine der schönsten Städte der Welt. Am Kap der Guten Hoffnung treffen die kalten Wasser des Benguela-Stroms mit den warmen Fluten des Agulhas-Stroms zusammen. Vom Kap aus haben wir herrliche Ausblicke auf die Kaphalbinsel und die schönen Strände. Wir besuchen die Boulders Pinguin Colony und haben noch heute bzw. morgen am Vormittag die Möglichkeit Kapstadt auf eigene Faust zu erleben (fakultativ – Seilbahnfahrt auf den Tafelberg, Kirstenbosch Botanical Garden mit einer unglaublichen Pflanzenvielfalt) – Übernachtung wie am Vortag im Gästehaus. (Gehzeiten ca. 3 Stunden)
20. Tag:
Kapstadt – Rückflug nach Deutschland
Am Nachmittag geht unser Rückflug nach Deutschland.