Der Reiseverlauf auf einen Blick
Detaillierter Reiseverlauf
Ursprüngliches Zambia - Traumlandschaften und Tierparadiese am Luangwa, Kafue und Zambesi
Nach unserer Ankunft fahren wir zu unserer gemütlichen Lodge in der Nähe von Lusaka. Wir haben heute noch genügend Zeit für Einkäufe und um uns auf die Rundreise vorzubereiten. Den Rest des Tages verbringen wir an der schön gelegenen Lodge und haben Zeit die nähere Umgebung zu erkunden - Lodgeübernachtung.

Nach dem Frühstück verlassen wir die Hauptstadt früh morgens und fahren über Kapiri Mposhi auf der Great North Road zu den Kundalila Wasserfällen, die zu den schönsten Fällen Sambias zählen. Wenn die Zeit es zulässt machen wir einen Stop auf einer Reptilien- und Krokodilfarm und können dort sehr seltene Schlangenarten (Gabonviper, verschiedene Cobra-Arten) besichtigen. In der Zeit zwischen Ende Oktober und im November machen wir auch einen Abstecher zum Kasanka National Park, um die riesige Flughundkolonie, die sich jedes Jahr aus dem Kongo hier einfindet, zu erleben. An den Kandalila Falls angekommen erreichen wir nach einer kurzen Wanderung den Wasserfall, der sich hier etwa 65 m in die Tiefe stürzt. Wir haben einen herrlichen Ausblick auf die ausgedehnte Landschaft bis ins Luangwa-Tal. Wer möchte, kann auch ein erfrischendes Bad nehmen. Unser Camp schlagen wir heute im Kasanka Park bzw. an den Kundalila Wasserfällen auf. (Gehzeit: ca. 1 Stunde)
3. Tag:
Mutinondo Wilderness Area
Nachdem wir unser Camp abgebrochen haben geht unsere Fahrt weiter bis zuz Mutinondo Wilderness Area. Das Wildgebiet liegt in einer grandiosen Bergszenerie mit gewaltigen Granitfelsen und von Urwäldern umrahmt. Dieser Miombowald zeigt sich im September im frischen Frühlingskleid: Schattierungen von gelb, rot und grün lassen den Wald bunt aufblühen. Hier ist es idyllisch ruhig und wir haben die Möglichkeit während einer Wanderung einen spektakulären Sonnenuntergang von einem der riesigen Granitfelsen zu erleben. Wir schlagen unser Camp in diesem herrlichen Miombowald auf. (Gehzeit: ca. 1-2 Stunden)
4./5. Tag:
Mupamadzifluss – Nördlicher South Luangwa Park
Für den heutigen Morgen bietet sich noch die Möglichkeit diese herrliche Landschaft während einem Ausritt zu erleben (fakultativ, ca. US $ 10,-) bzw. haben wir noch die Möglichkeit für eine kleine Wanderung. Über Mpika, der Wasserscheide zwischen Sambesi und Kongo, geht die Fahrt über das Muchinga-Escarpment in engen Serpentinen hinunter in das Luangwatal, einem Naturparadies für die Tierwelt. Hier besteht auch die Möglichkeit auf einer schönen aber anspruchsvollen Wanderung (ca. 4 Stunden) das Tiefland zu erreichen. Wer möchte, kann diese Wanderung gerne in Begleitung eines Führers unternehmen. Es wird spürbar wärmer und der Miombowald weicht der trockeneren Savanne im Tal. Der South Luangwa Nationalpark zählt zu den großartigsten Nationalparks Afrikas und bietet hervorragende Möglichkeiten für Tierbeobachtungen (Flusspferde, Krokodile, verschiedene Antilopenarten, Zebras, Wasserbüffel, Elefanten, Löwen, Leoparden usw.). Wir erreichen den Mupamadzifluss, der touristisch weitgehend unerschlossen ist. Diese einmalige Landschaft ist ideal für Pirschfahrten und Buschwanderungen mit einem erfahrenen Guide und Ranger. Unser Camp schlagen wir am Mupamadzifluss auf, der von den Tieren auch gerne als Tränke genutzt wird – Campingübernachtung. (Gehzeit je nach Wunsch: ca. 4 Stunden)

6./7. Tag:
Luangwafluss (Südöstlicher South Luangwa Park)
Die parkähnliche Weitläufigkeit entlang des Luangwa Flusses bietet hervorragende Möglichkeiten zur Tierbeobachtung. Große Elefantenherden, Büffelherden, Thornicrofts Giraffen, Cooksons Gnus, Crowshay's Zebra und Löwen sind hier keine Seltenheit. Diese beiden Tage verbringen wir mit Tierbeobachtungen im Park. Mit unserem Allradfahrzeug fahren wir am Luangwafluss entlang, wo sich während der Trockenzeit von Juni bis November sehr viele Wildtiere aufhalten. Unzählige Flusspferde und Krokodile liegen träge am Ufer und im Fluss. Pythonschlangen, Mangusten, Buschhörnchen und Nilwarane sind ebenso vertreten, wie Paviane, Meerkatzen, Riedböcke und Ducker. Viele Seitenarme des Luangwaflusses trocknen in diesen Monaten aus, die in den Wasserbecken gefangenen Fische wiederum ziehen viele Raubtiere, wie z.B. Schreiseeadler und Hyänen an. Auch die farbenprächtigen Bienenfresser (Karminspinte) finden hier aureichend Nahrung und nisten an den Sandbänken des Flusses. Wir schlagen unser Wildniscamp an einem schönen Platz im Park auf.

8. Tag:
Katete (Tikondane Projekt)
Die Fahrt führt aus dem Luangwatal heraus und weiter nach Katete – ein praktischer Zwischenstopp auf dem Weg nach Lower Zambezi. In der Nähe von Katete leitet die deutschstämmige Elke Kröger-Radcliffe das Tikondane Projekt. Hier wird wichtige soziale Arbeit geleistet um die Bevölkerung der Region zu unterstützen. Wir haben Gelegenheit etwas von den Einwohnern des Landes zu erfahren: die sozialen
Probleme, das alltägliche Leben und die afrikanische Mentalität und Kultur wird verständlicher gemacht.
Ein sehr wichtiges Element der Chewakultur ist der ‚Gule wanKhulu’ Tanz (2005 als Weltkulturerbe erklärt!). Am Abend wird der Tanz vorgeführt und Näheres dazu erklärt. Frau Kröger-Radcliffe wird (soweit ihr Zeitplan es zulässt) uns durch das Tikondane Projekt begleiten und informieren. Camping bei Tikondane.
9./10. Tag:
Lower Zambezi Nationalpark
Heute fahren wir hinunter in das Tiefland des Zambezi Flusses. Ein Besuch des Lower Zambezi Nationalparks gehört zweifellos auch zu den Höhepunkten einer Reise nach Zambia. Eine tierreiche und landschaftlich ausgesprochen schöne Gegend erwartet uns hier. Der Zambezifluss auf der einen Seite und das Escarpment auf der anderen stellen die herrliche Kulisse dieser Umgebung dar. An den Flussufern herrscht eine vielseitige Vegetation, riesige Grasflächen haben sich gebildet und daran reiht sich ein regelrechter Akaziengürtel. Der Zambesi mit seinen vielen Lagunen und Seitenarmen ist das Reich der Flusspferde, Krokodile und Wasservögel. An den Ufern weiden Büffel, Wasserböcke, Elefanten, Zebras und Impalas. Für Ornithologen ist das Zambesi-Tal ein echtes Juwel. Mehr als 350 verschiedene Vogelarten sind hier heimisch. Mit unserem Safari-Fahrzeug und auch zu Fuß erkunden wir dieses einmalige Wildnisgebiet. Wir schlagen unser Wildniscamp in herrlicher Landschaft auf.

Wir folgen dem Zambezifluss in Richtung Westen und haben heute immer wieder die Möglichkeit die vielfältige Flora und Fauna zu bestaunen. Wir schlagen unser Camp heute am Zambezifluss auf. Wir unternehmen eine abenteuerliche Bootstour auf dem Zambezi. Diese Art der Fortbewegung ist eine geruhsame Alternative, um die vielseitige Tierwelt am Ufer zu beobachten. Die gesamte Umgebung ist auch landschaftlich eine Augenweide – Campingübernachtung.
Vom Tiefland aus gelangen wir heute nach Lusaka. Auf dieser Wegstrecke, auf der wir ca. 1000 Höhenmeter zurücklegen machen wir einen Stop und erreichen nach einer kurzen Wanderung den größten versteinerten Wald im südlichen Afrika. Es bleibt heute noch Zeit in der Stadt Einkäufe zu erledigen oder den Rest des Tages gemütlich an der Lodge zu verbringen. Übernachtung in gemütlichen Chalets bei einer Lodge. Reiseende am 13. Tag bei Buchung der verkürzten Variante.
13.-15. Tag:
Nördlicher Kafue Nationalpark
Wir verlassen Lusaka und machen uns auf in Richtung Westen zum Kafue Nationalpark. Auf dem Weg dorthin durchqueren wir einsames Buschland, danach geht es durch wunderbare Flusslandschaft weiter und wir erreichen dann den Eingang zum Nationalpark. Unser Camp schlagen wir in der Nähe des Flusses Lushimba auf und es bleibt genügend Zeit das Gebiet der Busanga Plains zu erkunden. Während der Regenmonate (Dezember – Mai) wird dieses Gebiet zu einem riesigen See überflutet. Danach trocknet dieses Gebiet wieder zu einem fruchtbaren Grasland ab. In den kleinen verbleibenden Pools tummeln sich nun die Flusspferde. Aber auch in der Trockenzeit bleiben einzelne Flussläufe erhalten und bieten einen hervorragenden Lebensraum für die Antilopenherden. Dieses Gebiet zählt zu den tierreichsten Regionen Zambias. Für Löwen und Geparden sind die Busanga Plains berühmt, Leoparden halten sich in den bewaldeten Gebieten am Rande der Plains auf. Oribi (eine Antilopenart), Pferdeantilopen und Rappenantilopen sind weitere zoologische Leckerbissen. Eine Safaridestination mit vielen Überraschungen! Campingübernachtungen.

16. Tag:
Chunga - Zentraler Kafue Nationalpark
Durch unberührten Miombowald führt der Weg an gewundenen Flussläufen entlang, flaches Schwemmland mit unzähligen Termitenhügeln wechselt mit sanften Grasflächen voller Euphorbien, Palmen, Baobabs, Mukwa- und Leberwurstbäumen ab. In der Trockenzeit entstehen viele kleine Wasserstellen, die von den Tieren als Wassertränke genutzt werden. Hier werden auch öfter mal Hyänenhunde gesichtet, die weite Teile des Parks durchstreifen. Campingübernachtung in der Nähe von Chunga.
Wir fahren heute wieder zurück nach Lusaka und qurtieren uns in einer gemütlichen Lodge ein. Der Nachmittag bleibt zur freien Verfügung – Lodgeübernachtung.
Programmende in Lusaka und Heimreise