Kaukasus - Der wilde Rand Europas

Armenien: Kloster Chor Virap und Berg Ararat
Georgisches Frühstück
Georgien: Blick auf den Kasbek
Georgien: Abendstimmung bei Udabno
Die georgische Hauptstadt Tbilisi
Georgien: Höhlenstadt Uplistsikhe

Aktiv- und Wanderreise in Armenien und Georgien

Als Gott die Welt erschuf, teilte er jedem Volk, das sich geduldig in die lange Schlange einreihte, ein Stück Land zu. Die Georgier aber kamen viel zu spät, weil sie wie immer zu lange gegessen und getrunken hatten und so war bereits alles Land verteilt. Gott zürnte zunächst mit den Georgiern, doch als er die Fröhlichkeit und den Charme der Menschen, aber auch ihre Frömmigkeit näher kennenlernte, traf er eine Entscheidung: Er schenkte ihnen das Stück Land, das er für sich selbst reserviert hatte. Eine ähnliche Geschichte erzählen sich auch die Armenier über ihr Volk.
Eine nette Anekdote, die bereits deutlich macht, was Abenteurer auf dieser Aktivreise in der Kaukasus-Region erwartet: Eine Ökologie der Superlative, die von Gletschern über Wälder und Steppen bis hin zu Wüsten mit nahezu jeder erdenklichen Landschaftsform und insgesamt sieben Klimazonen aufwarten kann. Eine fantastische Küche und bester Wein beantworten die Frage, warum man hier auch mal länger zu Tisch sitzt. Armenien und Georgien beheimaten die ältesten christlichen Kirchen der Welt und können somit auf einen gigantischen Kulturschatz an Kirchen und Klöstern in überwältigenden Lagen verweisen. Und die Gastfreundlichkeit und der Charme der Menschen im Kaukasus sind im wahrsten Sinne des Wortes legendär. Dies alles wird eingerahmt von bis zu 5000 Meter hohen Gebirgsriesen. Georgien ist gerade einmal so groß wie Bayern, Armenien wiederum ist nur halb so groß. Der Abwechslungsreichtum und das bunte Mosaik an Kontrasten sind in dieser Form jedoch weltweit einmalig. Willkommen im wilden Kaukasus – der faszinierenden Grenzregion zwischen Europa und Asien!  
Wir haben für Sie eine ganz besondere Gruppenreise durch Armenien und Georgien zusammengestellt, die neben zahlreichen Highlights auch den einen oder anderen Geheimtipp bereit hält. Auf verschiedenen Wanderungen und mit lokalen, deutschsprachigen Guides gehen wir mit den Kaukasus-Ländern auf Tuchfühlung. Unsere Reise beginnt in der armenischen Hauptstadt Jerewan. Unsere erste Fahrtetappe führt uns nach Goris, von wo aus wir uns das weltberühmte Kloster Tatev erwandern. Weiter geht es über den Selim Pass zum Sevan See – einem der höchsten Süßwasserseen der Welt. In der wilden und waldreichen Region Lori locken weitere Wanderungen zu mittelalterlichen Klöstern wie Horomayr oder Kobayr, die wie verzaubert scheinen. Bei Gjumri verlassen wir nun definitiv touristische Pfade und machen uns auf zu einem Ausflug zum nur selten von Touristen angefahrenen Arpi-See. Die reiche Flora und Fauna dieser Gegend wurde 2009 zum Nationalpark erklärt. Für eine Nacht verzichten wir auf ein Bett im Hotel und schlagen direkt am Ufer ein Zeltlager auf. Anschließend verlassen wir Armenien an der Grenze von Bavra und Georgien erwartet uns mit dem steinernen Komplex der Festung Vardzia. Über Borjomi und Gori, der Geburtsstadt Stalins, machen wir uns auf in den Großen Kaukasus, wo im Schatten des Fünftausenders Kasbek reizvolle Wanderungen auf uns warten. Abschließend führt uns unser Weg über Sighnaghi (die Stadt der Liebe) und das Höhlenkloster David Gareji nach Tbilisi. Neben der georgischen Hauptstadt selbst haben wir am Ende noch einen weiteren Geheimtipp im Programm: Das Dashbashi Canyon Natural Monument nahe der Stadt Tsalka zaubert in einer eher spärlich bewachsenen Umgebung ein erstaunliches Mikroklima, das geprägt ist von Wasserfällen und steilen aber grünen Canyon-Hängen.
Voller Eindrücke beschließen wir unsere Reise in der georgischen Hauptstadt Tbilisi.

Höhepunkte auf dieser Kaukasus Erlebnisreise

  • Erleben Sie mit uns kaukasisches Kultur und Lebensgefühl in den Hauptstädten Jerewan und Tbilisi
  • Auf zahlreichen, geführten Wanderung geht es hinein in die wilden Landschaften der Kaukasus Region. Zu den Highlights gehören die Wanderungen zum Kloster Tatev, in der wilden und waldreichen Region Lori und zum Tschauchi Pass im großen Kaukasus
  • Am Arpi-See verlassen wir touristische Pfade und tauschen für eine Nacht das Hotel gegen ein Zelt ein. Wir campen direkt am Ufer mitten im Naturschutzgebiet
  • Von der Jahrtausende alten und vielfältigen Kulturgeschichte der Grenzregion zwischen Europa und Asien zeugen zahlreiche UNESCO-Welterbestätten wie die Klöster Haghpat und Sanahin, das Kloster von Geghard oder die Kathedrale von Etschmiadsin. Diese kulturellen Höhepunkte sind bei uns wo immer es möglich ist begleitet von reizvollen Wanderungen. 
  • Ob beim Besuch eines Bäckers oder zu Gast bei einer armenischen Familie: Die Gastlichkeit und die vorzügliche Küche der Kaukasus-Region wird Ihnen noch lange in Erinnerung bleiben. Die georgische Tradition des Weinanbaus lernen wir in der bekannten Weinbauregion um Manavi kennen
  • Mit dem Dashbashi Canyon Natural Monument beschließen wir diese bunte Reise mit einem weiteren Geheimtipp, der nur selten Eingang in ein Kaukasus-Programm findet. Lassen Sie sich verzaubern von diesem immergrünen Biotop in karger, wüstenähnlicher Landschaft.
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Detaillierter Reiseverlauf der Kaukasusreise "Der wilde Rand Europas"

1. - 2. Tag

Anreise und Jerewan mit Umgebung

Am späten Nachmittag starten Sie von Frankfurt aus via Warschau zu Ihrem Nachtflug nach Jerewan.
Nach Ihrer Ankunft am frühen Morgen werden Sie am Flughafen in Jerewan von Ihrer Reiseleitung erwartet und es erfolgt der Transfer ins Hotel. Trotz der frühen Zeit können Sie direkt auf Ihr Zimmer um sich nach der Reise eine kurze Pause zu gönnen und sich frisch zu machen.
Nach dem Frühstück steht ein Streifzug durch die Straßen von Jerewan auf dem Programm um die versteckten Ecken dieser alten und neuen Stadt zu entdecken. Sie besuchen die im Jahre 782 gegründete Festung Erebuni. Im Anschluss fahren Sie zur Kathedrale von Etschmiadsin (UNESCO Weltkulturerbe) - eines der ersten christlichen Gebäude der Welt, gegründet in den Jahren 301-303, als Armenien das Christentum als Staatsreligion annahm. Auf dem Rückweg besuchen Sie die archäologischen Stätten des Tempels Zvartnots (7. Jahrhundert, UNESCO-Weltkulturerbe).
In Jerewan erwartet Sie ein Abendessen bei einer lokalen Familie. Bei dem gemeinsamen Essen haben Sie Einblicke in das Alltagsleben der Armenier.

Übernachtung in Jerewan (F/A)
Fahrt: 60 km, ca. 1.5 Std.

3. Tag

Felsenkloster Geghard und Garni Tempel

Am Morgen fahren Sie zum  UNESCO-Felsenkloster Geghard, das mit seinen teils in die Felsen gehauenen Kirchen zu den schönsten im Kaukasus zählt. Es liegt malerisch an der Schlucht des Flusses Azat, die sich Ihnen heute auch im Rahmen einer Wanderung erschließt. In der Schlucht finden Sie die höchsten Basaltsäulen Armeniens, die an eine natürliche Orgelsymphonie erinnern. Aus dem Canyon steigen Sie hinauf zu einem Plateau auf dem sich der hellenistische Sonnentempel von Garni (1. Jh.) befindet. Im Tempel haben Sie die Möglichkeit den wunderschönen aber auch fremd anmutenden Klängen des armenischen Nationalinstrumentes Duduk zu lauschen.
Im Anschluss kehren Sie bei einer armenischen Familie ein. Im Bauernhof erleben Sie, wie das traditionelle, armenische Lavash-Brot gebacken wird (immaterielles Weltkulturerbe der UNESCO). Das warme Brot probieren Sie dann mit Käse und Koriander. Außerdem haben Sie Gelegenheit, weitere leckere hausgemachte Gerichte beim Mittagessen zu kosten.

Übernachtung in Jerewan (F/M)
Fahrt: 100 km, ca. 2 Std.
Gehzeit: ca. 4 Std, 9 km, -350/+350 Hm

4. Tag

Chor Virap – Noravank – Gndevank - Goris

Wir verlassen die armenische Hauptstadt und unser erstes Ziel ist das Kloster Chor-Virap (4. Jh.) nahe der türkisch-armenischen Grenze. Das Kloster liegt im Ararat-Tal, wo der biblische Berg Ararat zum Greifen nahe scheint. Und doch ist der heilige Berg nur über die Türkei zu erreichen, denn ihn trennt ein hoher und gut befestigter Grenzzaun von Armenien, der vom Kloster aus sichtbar ist. Jahrhunderte alte christliche Tradition und politische Wirren des letzten Jahrhunderts vereint an einem einmaligen Platz, der sicherlich nicht nur schön ist, aber doch viel über dieses Land im Kaukasus erzählt.
Über schöne Pässe fahren Sie weiter zum Kloster Noravank (12. Jh.). Das Kloster befindet sich in der engen Schlucht von Amaghu, wo die roten Felsen im Hintergrund für so manches Fotomotiv sorgen. Vom Dorf Gndevaz unternehmen wir eine Wanderung zum Kloster Gndevank aus dem 10. Jh, das sich malerisch über den Fluss Arpa erhebt. Zum Abendessen sind Sie wieder zu Gast bei einer armenischen Familie in Goris.

Übernachtung im Hotel in Goris (F/A)
Fahrt: 260 km, ca. 4 Std.
Gehzeit: 3-4 Std., ca. 7 km, -280/ +450

5. Tag

Das Kloster von Tatev

Von Goris aus brechen wir auf zum weltberühmten Kloster Tatev. Bevor Sie allerdings das Kloster und somit den Tageshöhepunkt erreichen, begeben Sie sich auf eine Wanderung zur großen Eremitage von Tatev in der Worotan Schlucht. Der Weg führt weiter zur Teufelsbrücke mit natürlichen heißen Wasserquellen. Im Anschluss steigen Sie auf zum Kloster Tatev – eine durchaus schweißtreibende Passage, die aber belohnt wird vom malerisch am Abhang der tiefen Worotan Schlucht gelegenen Tagesziel. Nach der Besichtigung des Klosters erwartet Sie eine Seilbahnfahrt, die über zwei Bergkuppen und die 2,7 km breite und 500 m tiefe Worotan-Schlucht Tatev mit dem Dorf Halidzor verbindet. Bei gutem Wetter bieten sich grandiose Ausblicke und Fotomotive.

Übernachtung in Jeghegnadzor (F/A)
Fahrt: 170 km, ca. 3 Std.
Gehzeit: ca. 5 Std.

6. Tag

Jeghegnadzor- Shatin- Selim Pass – Sevan See- Dilijan

Am Morgen unternehmen Sie eine Wanderung vom Dorf Shatin zum Kloster Shativank. Ein Teil unserer heutigen Fahrstrecke führt uns entlang eines Seitenarms der Seidenstraße und so halten Sie auch an einer berühmten Karawanserei aus dem 13. Jahrhundert am 2410 m hochgelegenen Selim Pass. Von der Passhöhe aus bietet sich bei klarer Sicht ein grandioser Ausblick hinab ins Tal, durch das die Kaukasus-Seidenstraße früher in Richtung Iran führte.
Zum Mittagessen erreichen Sie den Sevansee- einen der höchsten Süßwasserseen der Welt. Beim Mittagessen am See haben Sie die Gelegenheit armenische Forelle zu probieren (fakultative Bootsfahrt). Am Nachmittag erreichen Sie die berühmte Kurstadt Dilidschan.

Übernachtung in Dilidschan (F/M)
Fahrt: 170 km, ca. 3 Std.
Gehzeit: ca. 2 Std.

7. Tag

Dilijan- Haghpat- Sanahin- Achtala

Nach dem Frühstück wartet eine weitere eindrucksvolle Wanderung auf Sie: Unser Weg führt uns zu den zwei bedeutendsten Klöstern des armenischen Kulturerbes. Die Klosterkomplexe Sanahin und Haghpat (10-13. Jh.) liegen malerisch am Abhang der Schlucht von Debed. Vom Dorf Sanahin wandern Sie über wilde Pfade zum Kloster Haghpat. Diese Pfade verbinden seit jeher die beiden Klöster miteinander. Am Abend bleibt noch Zeit um die Kirche von Achtala (10. Jh.) zu besuchen.

Übernachtung in Haghpat (F/A)
Fahrt: 130 km, ca. 3.5 Std.
Wanderung: ca. 12 km, 3 Std.

8. Tag

Haghpat- Horomayr- Kobayr- Gjumri

Haghphat liegt in der armenischen Provinz Lori, die vor allem für ihre Wildheit und ihren Waldreichtum bekannt ist. Auch heute bleibt noch Zeit, diese Gegend mit allen Sinnen zu genießen: Im Dorf Odzun starten Sie eine Wanderung zum mittelalterlichen Horomayr-Kloster, das 1.000 m über dem Meeresspiegel liegt. Es geht weiter zum beeindruckenden Kloster- und Ruinenkomplex Kobayr, der aus mehreren mittelalterlichen Kirchen besteht. Entlang der Strecke treffen wir auf Wasserquellen, die hier überall der bezaubernden Natur das nötige Nass spenden.   

Übernachtung in Gjumri. (F/A)
Fahrt: 115 km, ca. 2 Std.
Wanderung: 8 km, ca. 5 Std.

9. Tag

Gjumri – Arpi See

Heute erwartet uns ein echter Geheimtipp, den Sie so nur selten auf einer geführten Wanderreise in Armenien zu sehen bekommen. Unsere heutige Wanderung führt uns zum an der armenisch-türkischen Grenze gelegenen Arpi See, nördlich der Stadt Gjumri. Der See bildet nicht nur nach dem Sewansee das zweitgrößte Wasserreservoir in Armenien, er ist mit seinen Ufern auch seit 2009 im Rahmen der Ramsar-Konvention als Feuchtgebiet zum Schutz von Wasservögeln mit internationaler Bedeutung gelistet. Der Grund hierfür ist die reiche Flora und Fauna und etliche endemische Vorkommen. An den Ufern des Sees wurden über 100 Vogelarten gezählt, von denen einige als bedroht gelten und auf der roten Liste stehen. Was kann es schöneres geben, als für eine Nacht einmal dem Hotel zu entkommen und der Natur besonders nahe zu sein? Wir gönnen uns das Besondere und schlagen direkt am Ufer des Sees ein Zeltlager auf. Die benötigte Ausrüstung wird gestellt und mit einem separaten Fahrzeug zum Campingplatz am See gebracht, so dass wir die Wanderung unbeschwert genießen können. Am heutigen Tag bleibt viel Zeit um die Natur wirken zu lassen, Erzählungen zu lauschen oder einfach zu entspannen.

Übernachtung im Zelt im Arpi-Schutzgebiet direkt am See (F/P/A)
Wanderung: 10 km, ca. 4-5 Std.

10. Tag

Bavra Grenze – Borjomi

An der armenisch-georgischen Grenze bei Bavra verabschieden wir uns von unserer Reiseleitung und dem Fahrzeug. Nach den kurzen Grenzformalitäten erwartet uns auf der anderen Seite unser georgischer Reiseleiter und wir beginnen den zweiten Teil unserer Reise. Sie fahren nach Vardzia, einem steinernen Komplex am linken Ufer des Flusses Mtkvari, der im 12.-13. Jahrhundert unter Giorgi III. und Königin Tamar gegründet wurde. Ursprünglich als Stadtfestung geplant, wurde der Komplex zu einem gut befestigten Kloster, das eine wichtige Rolle im politischen, kulturellen und geistigen Leben des Landes spielte. In der Mitte des Komplexes befindet sich die Kirche Mariä Himmelfahrt, reich verziert mit Wandmalereien. Anschließend besuchen Sie die Festung von Rabat. Rund um das Schloss, das im 12. Jahrhundert erbaut wurde und eine Moschee aus dem Jahr 1752 beherbergt, befinden sich seltene Beispiele von „Darbazebi“ (traditionelle georgische Häuser) und die Ruinen einer Medrese (islamische Schule). Das Rabati hat auch eine Synagoge, eine armenische Kirche und eine katholische Kirche. Anschließend Fahrt nach Borjomi.

Abendessen und Übernachtung im Hotel in Borjomi (F/A)
Fahrt: 130 Km, 2 Std.

11. Tag

Borjomi – Gori – Uplistsikhe – Kazbegi

Borjomi ist ein traditioneller, georgischer Kurort und besonders beliebt als „Sommerfrische“ für Bewohner der Hauptstadt. Nach dem Frühstück haben Sie Gelegenheit den Zentralpark von Borjomi zu besuchen, wo Sie auch das Mineralwasser probieren können, das dem Ort dereinst Weltruhm einbrachte. Anschließend führt Sie die Fahrt nach Gori wo Sie das Geburtshaus Stalins von außen besichtigen können. Der tote Diktator spaltet bis heute das Land, wird er doch gleichsam als größter Sohn Georgiens verehrt, während er gleichzeitig untrennbar für größten Terror steht. Einen etwas eigenwilligen, wenig reflektierten aber durchaus sehenswerten Einblick in das Leben des kommunistischen Revolutionärs erlangen Sie bei einer Besichtigung des Stalin-Museums von Gori.
Nächstes Etappenziel ist Uplisziche, eine alte in Fels gehauene Stadt in Ostgeorgien. Die Höhlenstadt Uplisziche ist auf dem felsigen linken Ufer des Flusses Kura (Mtkwari) errichtet und beheimatet verschiedene Strukturen wie ein Amphitheater, eine Bäckerei, ein Gefängnis, Wohnhäuser und mehr aus einem Zeitraum vom 2. Jh. V. Chr. bis zum Spätmittelalter. Uplisziche bildet dabei eine einzigartige Kombination verschiedener Kulturen. Anschließend Fahrt nach zum Tagesziel: Kazbegi.

Abendessen und Übernachtung im Guesthaus in Kazbegi (F/A)
Fahrt: 260 Km, 4 Std.

12. Tag

Wanderung: Juta – Tschauchi Pass - Juta

Nach dem Frühstück werden Sie mit Jeeps zum Dorf Juta gebracht. Das Dorf liegt 20 km entfernt von Kazbegi auf 2200 m über dem Meeresspiegel und ist damit das am höchsten gelegene Dorf in der Region Kazbeg. Von Juta aus beginnen wir unsere Wanderung Richtung Tschauchi Pass, der 3338 m über Meeresspiegel gelegen ist. Die heutige Route gehört teilweise zum 8700 Hektar großen Kazbegi National Park. Die Wanderung durch die wunderschönen Landschaften bringt uns zu unserem Ziel, dem Tschauchi Pass. Danach kehren wir zurück nach Juta. Die Wanderung hin und zurück dauert ca. 3.5 - 4 Stunden. Auf dem Rückweg nach Kazbegi besuchen Sie das Sno Tal. Anschließend kehren wir nach Kazbegi zurück und haben einen freien Abend zur Verfügung.

Abendessen und Übernachtung im Gästehaus in Kazbegi (F/A)
Wanderzeit – сa. 3,5 - 4 Stunden (2200 - 3338 – 2200m)

13. Tag

Kazbegi – Gergeti – Telavi – Ikalto – Sighnaghi

Nach dem Frühstück unternehmen wir eine Wanderung zur berühmten Gergeti Dreieinigkeitskirche, gelegen auf 2170 m. über dem Meeresspiegel. Wenn das Wetter mitspielt, können Sie einen Blick auf den zweithöchsten Berg Georgiens, den Kazbeg (5047 m), werfen. Nach der Besichtigung der Kirche wandern wir zurück in der Stadt. Anschließend Fahrt nach Telavi und kurze Exkursion in der Stadt. Unterwegs besuchen wir außerdem des Ikalto Klosters aus dem 6. Jahrhundert und die Ruinen der Ikalto Akademie aus dem 12. Jahrhundert. Unser heutiges Tagesziel heißt Sighnaghi – auch bekannt als „Stadt der Liebe“. Genießen Sie einen schönen Panoramablick auf die Alazani Wiese und die Berge des Kaukasus während des Rundgangs in Sighnaghi. Unser Abendessen nehmen wir in einem georgischen Restaurant ein.

Abendessen und Übernachtung in Sighnaghi (F/A)
Wanderzeit – сa. 3 Stunden (1700 – 2170 – 1700m)
Fahrt: 300 Km, 5 Std.

14. Tag

Sighnaghi – Manavi – David Gareja

Nach dem Frühstück besuchen Sie den für seinen Wein berühmten Ort Manavi. Hier können Sie Wein probieren und  einen Weinkeller besuchen um dabei näheres über die georgische Tradition der Weinherstellung zu erfahren. Unser nächstes Ziel ist der Klosterkomplex David Gareji in einer wüstenähnlichen, pittoresken Landschaft an der Grenze zu Aserbeidschan. Sie statten dem Hauptkloster, genannt Davids Lavra, aus dem 6. Jahrhundert und den alten Wohnhöhlen der Mönche einen Besuch ab. Anschließend tauchen wir auf einer kurzen Wanderung ein in diese besondere Landschaft. Wir besuchen das etwas höher gelegene Kloster Udabno, das vor allem für seine Fresken aus dem 8. – 13. Jh. bekannt ist. Hin und zurück dauert die Wanderung dorthin 1,5 – 2 Stunden. Der Klosterkomplex gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Georgien.
Wir haben uns dazu entschieden, nach diesem spannenden Tag nicht direkt in die georgische Hauptstadt weiterzufahren, sondern den Tag im kleinen Ort Udabno unweit des Klosterkomplexes ausklingen zu lassen. Die Abendstimmung in dieser besonderen Landschaft sollte man erlebt haben.

Übernachtung in Udabno (F)  
Wanderzeit – ca. 1,5 – 2 Stunden
Fahrt: 150 Km, 2 Std.

15. Tag

David Gareja – Tbilisi

Nach dem Frühstück fahren wir nach Tbilisi. Heute ein wichtiges industrielles, soziales und kulturelles Zentrum Georgiens, wurde die Stadt im 5. Jhdt. n. Chr. von Wachtang Gorgassali, dem georgischen König von Kartli (Iberien), gegründet. Im Rahmen einer Stadttour entdecken Sie nicht nur die Altstadt, sondern erleben eine Stadt im Wandel mit etlichen neuen und modernen Gebäuden. 
Auf unserem Rundgang sehen wir die Metechi-Kirche der Heiligen Jungfrau und die bekannten Schwefelbäder, sowie die Narikala Festung und die Friedensbrücke. Nach einer Seilbahnfahrt erreichen Sie neben der Festung auch die Statue “Mutter Georgiens”, bevor wir zurückkehren ins Stadtzentrum und unseren Bummel durch die Schardenie und Leselidse Straße fortsetzen. Der heutige Tag gehört ganz dieser faszinierenden Stadt. Am Abend sind wir in einem Restaurant in der Hauptstadt zu Gast.

Übernachtung in Tbilisi (F/A)
Fahrt: 150 Km, 2 Std.

16. Tag

Tbilisi – Dashbashi Canyon – Kldekari – Tbilisi

An unserem letzten Tag in Georgien unternehmen wir noch einmal einen Ausflug in die Natur. Die Schluchten von Tsalka oder Dashbashi sind eines der beeindruckendsten Naturdenkmäler Georgiens. Besonders beeindruckend sind das immergrüne Mikroklima und die zahlreichen Wasserfälle an den steilen Hängen der vom Fluss Ktsia (Khrami) gegrabenen Canyons, im Vergleich zur trockenen und vegetationsarmen Umgebung. Das Dashbashi Canyon Natural Monument befindet sich 110 km von Tiflis und 2 km von der kleinen Stadt Tsalka im Dorf Dashbashi. Neben dem charakteristischen Mikroklima, finden wir hier eine spezifische Fauna und selbst im Sommer ist es immer angenehm kühl. Etwas Vorsicht ist hier geboten, denn der phototoxische Riesenbärenklau schätzt dieses Klima ebenfalls. Die exotische, grüne Natur und die zahlreichen Wasserfälle machen den besonderen Reiz dieses Ortes aus.
Ein weiterer wichtiger Ort in der Gegend um Tsalka sind die Ruinen der mittelalterlichen Festung Kldekari, die das Zentrum des Widerstands der Kldekari-Herrscher gegen die georgische Könige war. Kldekari bedeutet wörtlich Steintor und die Festung verteidigte tatsächlich die historische Route zwischen den Regionen unteres und inneres Kartlien, die hier ein natürliches Passsteintor bildet.
Nach einem ereignisreichen Tag bleibt noch etwas Zeit zur freien Verfügung in der Hauptstadt. Dann heißt es Abschied nehmen.

Übernachtung in Tbilisi (F)
Fahrt: 200 Km, 3,5 Std.

17. Tag

Abreise

Früh am Morgen erfolgt der Transfer zum Flughafen. Abreise und Rückkunft in Deutschland.  

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CODEVONBISPREISSTATUS
KAU050029.05.202014.06.2020
€ 2.489,00
€ 2.414,33
buchbar
JETZT BUCHEN
KAU070003.07.202019.07.2020
€ 2.489,00
€ 2.414,33
buchbar
JETZT BUCHEN
KAU090004.09.202020.09.2020
€ 2.685,00
€ 2.604,45
buchbar
JETZT BUCHEN

 

Einzelzimmer

€ 270,00

 

Teilnehmerzahl

8 - 14 Personen

 

Leistungen

  • Linienflüge ab/bis Frankfurt (andere Abflughäfen auf Anfrage möglich)
  • Alle Transfers laut Programm im klimatisierten Fahrzeug
  • Deutschsprachige Reiseleitung
  • 15 Übernachtungen in landestypischen Mittelklasse-Hotels, Gästehäusern und B&Bs
  • 1 Übernachtung im Zelt am Arpi See (Zelt, Schlafsack und Isomatte wird gestellt)
  • Tägliches Frühstück im Hotel
  • 3 mal Mittagessen und 11 mal Abendessen lt. Programm
  • 1 mal Weinprobe lt. Programm in Manavi
  • Alle Eintrittsgelder in Museen lt. Programm
  • Eine Flasche Wasser pro Person und Tag

 

Nicht im Preis eingeschlossen

  • Sonstige Verpflegung und Getränke
  • Reiseversicherung
  • Persönliche Ausgaben
  • Fakultative Ausflüge

 

Einreise

Für die Dauer dieser Reise benötigen Bürger der EU und der Schweiz einen gültigen Reisepass. Reiseteilnehmer aus anderen Staaten erkundigen sich bitte bei ihrer zuständigen Vertretung oder kontaktieren uns vor Buchung.

 

Schwierigkeitsgrad 2

Anforderung bei dieser TourReisen mit leichten Wanderungen wie in Schwierigkeitsgrad 1 beschrieben, aber auch Wanderzeiten von 3 bis zu 5 Stunden, teilweise mit steinigen Routen und auch mal querfeldein. Moderate Steigungen mit Höhenunterschieden von bis zu 600 Metern. Schwindelfreiheit ist nicht erforderlich. Leichte Wanderschuhe sind erforderlich, bei Trittunsicherheit empfehlen wir den Gebrauch von Wanderstöcken.

 

Allgemeine Zahlungsmodalitäten

  • Zehn Tage nach Reisebestätigung wird eine Anzahlung in Höhe von 20 % des Reisepreises fällig (wenn nicht anders vereinbart)
  • Vier Wochen vor Reisebeginn wird die Restzahlung fällig (wenn nicht anders vereinbart)
  • Bei Reisen, die mit einer Mindestteilnehmerzahl ausgeschrieben sind, ist für den Fall des Nichterreichens ein Rücktritt vom Reisevertrag seitens des Veranstalters bis spätestens 29 Tage vor Reisebeginn möglich.
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REISEBEWERTUNGEN

Ihre Meinung ist uns sehr wichtig!

Deshalb würden wir uns freuen, wenn Sie bei der Planung unserer Reiseprogramme mitwirken könnten. Um Ihre Vorstellung in Zukunft realisieren zu können, bitten wir Sie um die Beantwortung der Fragen in unseren Bewertungsbögen. Herzlichen Dank für Ihre Mühe und Mithilfe.

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