Das wilde Baltikum - Aktivreise

Übersichtskarte zu Baltikum Aktivreise
Kanutour auf der Gauja
Kirche bei Kolka
Tote Dünen auf der Kurischen Nehrung
Blick vom Thomas-Mann-Haus in Nida
Kap Kolka
Altstadt Tallinn
Sumpf in Estland
Europäischer Braunbär
Steilküste in Lettland
Sonnenuntergang auf Saaremaa
Leuchtturm Sõrve
Schloss Turaida
Schwedentor in Riga

Wandern und Kultur in Estland, Lettland und Litauen

Die baltischen Länder Estland, Lettland und Litauen sind immer noch ein Geheimtipp. Natürlich – das Flair und der besondere Charakter der Hauptstädte Tallinn, Riga und Vilnius haben sich insbesondere unter Städtereisenden längst herumgesprochen. Doch die weiten, unberührten Landschaften Estlands, Lettlands und Litauens sind bis heute in weiten Teilen vom Tourismus nahezu unberührt. Wo sonst gibt es in Europa noch Küstenabschnitte, an denen man ganze Tage am Stück wandern kann ohne einem Menschen zu begegnen? Wo sonst bieten riesige Wälder, Sümpfe und Wiesen Wildpferden, Wölfen und Bären eine Heimat? Der seltene Schwarzstorch hat hier genauso eine Zuflucht gefunden wie der Elch, der Luchs oder seit kurzem wieder das Wisent. Das Baltikum abseits der großen Städte zu bereisen heißt einzutauchen in ein ursprüngliches Europa, wie wir es andernorts längst verloren haben. Lassen Sie sich ein auf dieses Abenteuer – herzlich willkommen im Baltikum!

Im Rahmen dieser deutschsprachig geführten Aktivreise entdecken wir ein wildes Baltikum in kleinen Gruppen von maximal 8 Personen. Die Tour besticht besonders durch eine Vielzahl von bereits inkludierten Leistungen und ihrem einzigartigen Reiseverlauf. Die Ostsee ist dabei unser treuer Begleiter: Ist sie es doch, die Natur und Kultur in dieser Gegend so nachhaltig prägt. Wir machen uns auf zu Europas letzten Bären in den weiten Wäldern und Taigagebieten von Alutaguse. Einsame Küsten und vergessene Insel- und Scherenwelten erwarten uns auf Saaremaa im Vilsandi Nationalpark. Der mäandernde, wilde Fluss Gauja zwischen Wäldern und Sandsteinfelsen eignet sich perfekt, um im Rahmen einer Kanu-Tour erkundet zu werden. Auf Holzplanken, oder mit speziellen Sumpfschuhen (je nach Jahreszeit) geht es hinein in die großen Feuchtgebiete im Soomaa und Ķemeri Nationalpark. Wir spüren den Sand unter unseren Füßen am einsamen Kap Kolka, wo die offene Ostsee auf den Rigaer Meerbusen trifft und die gefährlichen Strömungen in der Vergangenheit schon für manches Schiffsunglück verantwortlich waren. Und als krönender Abschluss erwartet uns die Kurische Nehrung: jenes schmale Band zwischen Ostsee und kurischem Haff, dass schon seit über 100 Jahren ein Sehnsuchtsort ist und war. Natürlich klammern wir auf unserer Reise auch Tallinn und Riga nicht aus und es bleibt genug Zeit, um neben intensivem Naturerlebnis auch die eine oder andere Prise baltischer Kultur zu atmen oder im Rahmen einer Food-Tasting Tour auch zu schmecken.  

Highlights der Aktivreise

  • Zu den Braunbären von Alutaguse: Auf der Lauer in einer versteckten Wildtier-Beobachtungshütte mit Übernachtung
  • Auf einer Wanderung im Vilsandi Nationalpark auf Saaremaa entdecken wir die Welt der Vögel und tausend Scheren vor Estlands Küste 
  • Per Pedes geht es hinein in die Moor- und Feuchtlandschaften des Soomaa Nationalparks
  • Grandiose Natureindrücke erwarten uns auf einer Kanutour im verwunschenen Urstrumtal der Gauja mit seinen bewaldeten Hängen und Sandsteinufern
  • Burgen, Ruinen, Höhlen und baltische Legenden rund um das kleine Städtchen Sigulda entdecken wir auf einer Kulturwanderung
  • Weißer Sand und duftende Kiefern: Am Kap Kolka im Slitere Nationalpark trifft die Ostsee auf den Rigaischen Meerbusen
  • Radtour entlang der schönsten Strände und zu den Dünen der „europäischen Sahara“ im Nationalpark Kurische Nehrung
  • Aufstrebende und lebendige Hauptstädte: Möglichkeiten zur Stadtbesichtigung von Tallinn und Riga
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Detaillierter Reiseverlauf
Das wilde Baltikum

1. Tag

Anreise - Ankunft in Tallinn

Individueller Flug von Deutschland nach Tallinn. Transfer zum Hotel (bei Flugbuchung über uns inklusive). Je nach Ankunftszeit haben Sie noch Zeit zur freien Verfügung, um die Altstadt von Tallinn zu erkunden. Im Vergleich mit anderen europäischen Hauptstädten konnte sich die alte Hansestadt bis heute ihren mittelalterlichen Charme bewahren. Vom Rathausplatz kommend, sollten Sie sich auf keinen Fall einen Spaziergang auf den Domberg entgehen lassen. An seiner Ostseite befindet sich die Kohtuotsa-Aussichtsplattform, die unvergessliche Ausblicke auf die Alt- und Neustadt, sowie den Hafen bietet.

Hotelübernachtung in Tallinn (F)

2. Tag

Tallinn - Lahemaa - Alutaguse

Nach dem Frühstück verlassen wir Tallinn gen Osten. Unser erstes Ziel ist der Lahemaa Nationalpark. Der Nationalpark wurde bereits 1971 von der Sowjetunion gegründet und ist heute nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel, sondern eines der bedeutendsten Gebiete Europas zum Schutz der Wälder und deren ursprünglicher Fauna. Hier leben zahlreiche große Säugetiere wie Elche, Wildschweine, Braunbären, Luchse und Füchse. Auf dem Altja Küstenwanderweg und der Oandu-Urwaldstrecke entdecken wir dieses Naturparadies und bekommen einen ersten Vorgeschmack. Anschließend fahren wir weiter nach Alutaguse. Hier bleibt unser Fahrzeug stehen und wir machen uns auf zu unserer Wildtier-Beobachtungshütte. Die neuen Beobachtungsverstecke bestehen aus einfachen Holzhütten mit Fenstern nach zwei Seiten. Hier bieten sich beste Gelegenheiten, um den europäischen Braunbär vor die Kamera-Linse zu bekommen. Die Hütten selbst sind einfach, aber gemütlich. In separaten Kabinen stehen Hochbetten zur Verfügung. Es gibt eine Trockentoilette und ein Flüsschen vor der Tür. Die Nacht werden wir hier auf der Lauer liegen.

Hüttenübernachtung bei Alutaguse  

Gehzeit: 7-8 km, ca. 3 – 4 Stunden im Lahemaa Nationalpark und 1,7 km (ca. 25 Minuten) zur Beobachtungshütte in Alutaguse

Fahrzeit: 190 km, ca. 3 Stunden

3. Tag

Alutaguse - Haapsalu

Wir verlassen das östliche Estland. Unser Tagesziel ist das hübsche Städtchen Haapsalu. Ehemals Sommerferienziel der russischen Aristokratie beheimatet der Ort heute eine Reihe internationaler Festivals und pflegt seine Tradition als Heilbad. Das Stadtbild wird geprägt durch hübsche Holzhäuser, die Ruine der alten Bischofsburg und die romantische Uferpromenade mit Kursaal – eines der schönsten Holzhäuser in Estland. Wir haben Zeit uns das hübschen Städtchen anzuschauen. Die Gegend um Haapsalu liegt an einer wichtigen Zugvogelroute und wird von Millionen Kranichen, Gänsen und Singvögeln frequentiert. Die Küstenwiesen und großen Schilfgebiete bieten Verstecke und Nahrung. Zum Sonnenuntergang tauchen wir auf einem Spaziergang ein in diese Welt der Vogelstimmen und vielleicht sehen wir sogar einen Elch.

Hotelübernachtung in Haapsalu (F)    

Gehzeit: Verschiedene Möglichkeiten zwischen 2 und 6 km

Fahrzeit: 290 km, ca. 4 Stunden

4. Tag

Haapsalu – Matsalu Nationalpark – Kuressaare

Heute wollen wir sehr früh aufstehen, denn gerade in den Morgenstunden ist es im Matsalu Nationalpark besonders schön. Der Vogelbeobachtungsturm ist bekannt. Im frühen Morgenlicht bieten die Überschwemmungsebenen des Parks die Chance, Elche zu sehen oder einfach nur diese besondere Landschaft zu genießen. Wir haben etwas Zeit um uns auf die Lauer zu legen und vielleicht das eine oder andere Wildtier zu erspähen. Anschließend tauchen wir noch weiter ein in die Welt der tausend Inseln: Die Fähre bringt uns vom Festland zur Insel Muhu. Muhu ist durch einen Damm mit Saaremaa verbunden – der größten der Inseln Estlands. Unser Tagesziel ist Kuressaare (dt. Arensburg). Die einzige Stadt auf der Insel wird überragt von der herrschaftlichen Bischofsburg. Der Ort mit seiner bewegten Geschichte ist heute vor allem bei Kur- und Wellnessgästen beliebt. Der Abend steht zur freien Verfügung.

Hotelübernachtung in Kuressaare (F).  

Fahrzeit: 160 km, ca. 4,5 Stunden (inkl. Fähre) 

5. Tag

Saaremaa / Vilsandi NP

Von der Halbinsel  Kuusnõmme aus wandern wir heute über eine Kette von Holmen zur Insel Vilsandi im gleichnamigen Nationalpark. Dabei heißt es: Schuhe ausziehen, denn immer wieder müssen wir Passagen durch offenes Wasser waten. Unser Ziel ist der Leuchtturm auf Vilsandi, ein bekanntes Fotomotiv. Für den Rückweg nehmen wir ein Boot. Bei schlechtem Wetter oder hohem Wasser ist diese Wanderung nicht möglich und es steht eine reizvolle Alternative zur Verfügung.  

Übernachtung wie am Vortag (F, L).

Gehzeit: 9 km, ca. 4 Stunden

Fahrzeit: ca. 70 km  

6. Tag

Kuressaare – Sooma Nationalpark – Sigulda

Am frühen Morgen bringt uns die Fähre zurück aufs Festland. Bevor wir heute die Grenze nach Lettland überqueren, erwartet uns noch ein weiteres Highlight. Im Sooma Nationalpark, einem Gebiet zum Schutz von Mooren, Sümpfen, Auen und Wäldern, begeben wir uns auf einer geführten Wanderung mitten hinein in diese Feuchtlandschaften. Während wir uns bis Ende Juni aufgrund des Vogelschutzes an die hölzernen Plankenwege oder die Ränder des Sumpfes halten werden, können wir im Spätsommer mit speziellen Sumpfschuhen auf Erkundung gehen. In beiden Fällen ist es ein ganz besonderes Erlebnis! Unser Etappenziel ist das kleine Städtchen Sigulda am Rande des Gauja-Nationalparks in Lettland, welches wir am Abend erreichen werden.

Hotelübernachtung in Sigulda (F, L).

Gehzeit: ca. 3 Stunden (6-7 km)

Fahrzeit: 404 km, ca. 7 Stunden (inkl. Fähre)   

7. Tag

Cesis und Kanu-Tour im Gauja Nationalpark

Die verwunschene Landschaft des Gauja-Urstromtals lässt sich am besten zu Wasser erkunden. Einstieg für die Kanu-Tour ist das historische Städtchen Cesis. Bevor wir uns in die Boote setzen bleibt noch etwas Zeit, sich den kleinen historischen Stadtkern und die trutzige Burgruine nebst neuem Schloss anzusehen. Die Paddeltour selbst führt vorbei an den typischen, rotgelben Sandsteinklippen und durch viel unberührte Natur. Faszinierende Natureindrücke belohnen die Anstrengungen hinter jeder Flussbiegung. Die Kanutour geht flussabwärts und ist auch von ungeübten Kanuten in 4 – 5 Stunden gut zu bewältigen.

Übernachtung wie am Vortag (F, L).

Dauer Kanutour: Ca. 4-5 Stunden

Fahrzeit: 50 km, ca. 1 Stunde

8. Tag

Sigulda – Turaida – Riga

Warum die Gegend um Sigulda herum auch gerne als „Lettische Schweiz“ bezeichnet wird, erschließt sich uns auf einer weiteren Wanderung. Die „Three Castle Route“ gehört sicherlich zu den landschaftlichen und kulturellen Höhepunkten der Region. Startpunkt ist das Neue Schloss in Sigulda. Fakultativ kann die Wanderung durch eine aussichtsreiche Fahrt mit einer Seilbahn abgekürzt werden. Die Wanderung führt auf einer malerischen Tour entlang der Gauja, vorbei an sagenumwobenen Höhlen und alten Ruinen bis hin zur Ordensburg Turaida, welche am gegenüberliegenden Ufer thront. Das hervorragend aufbereitete Museumsreservat rund um die Burg vermittelt Wissenswertes zur Geschichte der Gauja-Liven, der Burg oder zur lettischen Volksliedtradition (den Dainas) und lohnt einen Besuch (inkludiert). Nach der Wanderung und dem Besuch der Ordensburg machen wir uns auf gen Riga, wo der Abend zur freien Verfügung steht.

Hotelübernachtung in Riga (F)

Gehzeit: Ca. 4,5 Stunden (ohne Seilbahn)

Fahrzeit: 60 km, ca. 1,5 Stunden   

9. Tag

Riga – die Perle des Baltikums

Sicherlich ist Ihnen in den letzten Tagen schon aufgefallen, dass man im Baltikum auch gut essen kann. Einen beeindruckenden Einblick in die Vielzahl baltischer Köstlichkeiten erhält man auf dem Zentralmarkt in Riga. Die ehemaligen Zeppelinhallen beherbergen heute den größten überdachten Markt Europas. Im Rahmen einer Food-Tasting-Tour (bereits inkludiert) begeben wir uns auf kulinarische Entdeckungsreise. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung um die Perle des Baltikums näher zu entdecken: In keiner anderen Stadt gibt es mehr erhaltene Gebäude aus der Jugendstilepoche zu bestaunen. In der pittoresken, liebevoll renovierten Altstadt hat die Geschichte ihre Spuren an jeder Ecke hinterlassen: Schweden, Deutsche und Russen prägten in der Vergangenheit das Gesicht der Hansestadt. Bis heute ist Riga keine Stadt „im Osten“, sondern ein kosmopolitisches Kleinod voller Bars, Cafés, Restaurants und Museen.

Hotelübernachtung in Riga (F)

10. Tag

Riga – Kemeri – Jurmala – Kolka

Kurz vor den Toren Rigas lockt ein weiteres Natur-Kleinod: DerĶKemeri Nationalpark ist eine weitere dieser urwüchsigen, baltischen Sumpflandschaften, die z.B. dem Schwarzstorch eine der letzten Heimaten in Europa bieten. Auf Holzstegen kann eine kleine Wanderung durch das Moor unternommen werden. Nach diesem Abstecher haben wir noch etwas Zeit für den Mondänen Kur- und Badevorort Jurmala. Berühmt ist Jurmala für seine wunderschönen, alten Holzvillen eingebettet in den küstennahen Kiefernwald und für seinen feinsandigen Strand. Anschließend folgen wir dem Rigaischen Meerbusen gen Nordwesten. Es geht vorbei an reizvollen Fischerdörfern und durch endlose Kiefernwälder, bis am Kap Kolka schließlich das Ende der Welt erreicht zu sein scheint. Zu Sowjetzeiten war die gesamte Halbinsel militärisches Sperrgebiet – ein Glücksfall für die heutige Flora und Fauna. Der Slitere Nationalpark ist Heimat für Luchse, Wölfe und zahlreiche andere seltene Arten. Die wildromantischen Strände am Kap laden insbesondere im Abendlicht ein zu Spaziergängen oder einfach nur zum verweilen und genießen. Für diese Nacht beziehen wir eine besondere Unterkunft: Mitten im Nationalpark gibt es zu Schlafzimmern umgebaute Holzfässer. Dabei ist eine Seite der Fässer komplett spiegelverglast: Sie können von innen nach außen einen umwerfenden Blick auf den Strand und das offene Meer genießen, während die Unterkunft von außen komplett blickdicht ist: Camping der besonderen Art

Übernachtung direkt am Kap Kolka in umgebauten Holzfässern mit einmaligem Blick

Gehzeit: Ca. 1,5 Stunden im Kemeri Nationalpark. Am Kap diverse Möglichkeiten.  

Fahrzeit: 180 km, ca. 3,5 Stunden     

11. Tag

Kolka – Kurische Nehrung

Am Vormittag haben wir Zeit für weitere Entdeckungen. In den Dörfern rund um das Kap lässt sich allerhand über die Kultur der Liven erfahren. In Mazirbe, einem Zentrum der livischen Kutur, wartet gar ein alter Schiffsfriedhof. Alte Fischerboote, mitten im Wald, seit den Sechzigern dem Verfall preisgegeben, sorgen für eine geradezu unheimliche Stimmung. Eine reizvolle Wanderung auf dem Naturpfad Peterezers führt uns noch einmal hinein in den Nationalpark und durch eine einzigartige Landschaft aus parallel verlaufenden Dünen (kangari) und sumpfigen Streifen dazwischen (vigas), die so charakteristisch für diese Gegend sind. Anschließend geht die Fahrt weiter gen Süden, bis wir die litauische Grenze und kurz darauf Klaipeda (das historische Memel) erreichen. Mit der Autofähre setzen wir über zu einem weiteren Highlight dieser Reise: Der schmale Streifen Land zwischen Kurischem Haff und offener See übt seit jeher einen besonderen Zauber aus. Willkommen auf der Kurischen Nehrung. Am Abend besteigen wir die Hausdüne von Nida. Von hier aus sind es nur noch ein paar hundert Meter bis in die russische Enklave Kaliningrad. Doch nicht der Blick nach Russland, sondern die wunderbaren Sonnenuntergänge, die sich von der Düne aus erleben lassen, sind der Grund für unseren Abendspaziergang.

Hotelübernachtung in Nida (F)  

Fahrzeit: 350 km, ca. 6 Stunden inkl. Fähre

Gehzeit: Ca. 1,5 Stunden auf dem Naturpfad Peterezers

12. Tag

Kolka – Kurische Nehrung

Keine Bettenburgen und doch fühlt man sich an den endlosen Stränden wie am Mittelmeer. Kein Trubel, dafür malerische Fischerdörfer, der Duft der Kiefern und gewaltige Sanddünen in einer wüstenartigen Landschaft. Den schmalen Streifen Land, der das Kurische Haff von der offenen Ostsee trennt, erkundet man am besten auf dem Rad. Immer wieder ergeben sich herrliche Ausblicke und das Meer, kaum jemals mehr als einen Steinwurf entfernt, lockt mit der einen oder anderen Badepause. Die Radmiete ist im Reisepreis bereits inkludiert.                     

Hotelübernachtung wie am Vortag (F)  

Radtour: Zwei Optionen: 40 km oder 60 km

13. Tag

Nida – Klaipeda - Palanga

Den letzten Tag der Reise lassen wir im Seebad Palanga ausklingen. Palanga ist im Sommer ein lebhaftes Städtchen und ein Mekka für sonnenhungrige Litauer. Es bleibt Zeit zum Baden, Entspannen und Bummeln an der berühmten Strandpromenade. Am Abend erwartet uns ein gemeinsames Abendessen in einem Restaurant, wo wir die Reise noch einmal Revue passieren lassen können.                                    

Hotelübernachtung in Palanga (F, A)  

Fahrzeit: 80 km, ca. 2,5 Stunden inkl. Fähre

14. Tag

Heimreise

Heute heißt es Abschied nehmen. Individueller Heim- oder Weiterflug ab Palanga.

DOWNLOAD DETAILPROGRAMM (PDF)
CODEVONBISPREISSTATUS
BAW060908.06.201921.06.2019
€ 1.795,00
€ 1.741,15
buchbar
JETZT BUCHEN
BAW0809*17.08.201930.08.2019
€ 1.795,00
€ 1.741,15
buchbar
JETZT BUCHEN

ab Tallinn / bis Palanga

 

*BAW0809: Termin bereits gut angebucht. Durchführung garantiert mit der übernächsten Buchung!

 

Preise

Einzelzimmer € 270,- (außer Kap Kolka)

Am Kap Kolka buchen wir standardmäßig aufgrund eingeschränkter Verfügbarkeiten ein halbes Doppelzimmer. 

 

Teilnehmerzahl

6 - 8 Personen

 

Leistungen

  • Deutschsprachiger Guide für den gesamten Reiseverlauf
  • Hotel/Flughafentransfer zu Beginn und Ende der Rundreise bei Flugbuchung über uns
  • 11 Übernachtungen in guten Mittelklasse-Hotels im DZ mit Frühstück
  • 1 Übernachtung in einer einfachen Wildtier-Beobachtungshütte inkl. Schlafsack
  • 1 Übernachtung mit einzigartigem Blick auf die Ostsee in den "Sonnenhäusern" (umgebaute Holzfässer) inkl. Bettwäsche
  • 3 mal Lunchpaket während der Reise
  • 1 mal gemeinsames Abendessen am Ende der Reise in einem Restaurant in Palanga
  • Transport während der gesamten Reise im klimatisierten Fahrzeug
  • Fährtickets Festland – Saaremaa – Festland
  • Fährüberfahrt von Klaipeda zur Kurischen Nehrung und zurück
  • Bog Shoeing Ausflug im Soomaa Nationalpark
  • Kajaktour auf der Gauja von Cēsis nach Līgatne
  • Eintrittspreis Museumsreservat Turaida
  • Food-Tasting Tour auf Europas größtem Markt in Riga
  • Radtour inkl. Radmiete auf der Kurischen Nehrung für einen Tag

 

nicht im Preis eingeschlossen

  • Flüge nach Tallinn/Palanga (bei frühzeitiger Buchung sind meist günstigere Flugpreise verfügbar ab €200,-)
  • Flughafentransfers bei Flugbuchung un Eigenregie
  • Sonstige Verpflegung
  • Trinkgelder und persönliche Ausgaben
  • Reiseversicherungen
  • Eintrittsgelder
  • Fakultative Ausflüge und Aktivitäten

Schwierigkeitsgrad 2

Anforderung bei dieser TourReisen mit leichten Wanderungen wie in Schwierigkeitsgrad 1 beschrieben, aber auch Wanderzeiten von 3 bis zu 5 Stunden, teilweise mit steinigen Routen und auch mal querfeldein. Moderate Steigungen mit Höhenunterschieden von bis zu 600 Metern. Schwindelfreiheit ist nicht erforderlich. Leichte Wanderschuhe sind erforderlich, bei Trittunsicherheit empfehlen wir den Gebrauch von Wanderstöcken.

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REISEBEWERTUNGEN

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