Peru Abenteuerreise - Im Land der Inkas

Übersichtskarte Abenteuerreise Peru
Peru Haustier
Dschungelreise
Flamingos im Hochland der Anden
Kirche Peru
Kathedrale von Lima
Lamm Peru
Tiefe Canyons Peru
Heimat mit Aussicht in Peru
Berühmte Sehenswürdigkeit Peru
Überwältigender Blick auf Machu Picchu
engagierter Guide Peru
Bunte Häuser am Berg Peru
Tiefer See Peru
Abenteuerreise Peru

Dschungelexkursion und Andentrekking

Peru, einst Zentrum des Inkareiches, versetzt seit Jahrhunderten seine Besucher in Staunen. Wir erleben bei dieser abwechslungsreichen Reise durch Peru die schönsten und geschichtsträchtigsten Orte Südamerikas.

Höhepunkt dieser Abenteuerreise ist ein 4-tägiges Andentrekking in herrlicher Bergeinsamkeit auf einer alternativen, wenig begangenen Route, immer mit Blick auf die Gletscherwelt der Anden. Ziel unserer Trekkingtour ist Machu Picchu, die gewaltigste nicht zerstörte Inkastadt Perus und das wohl beeindruckendste Bauwerk Südamerikas.

Einen weiteren Höhepunkt auf unserer Abenteuerreise erleben wir zu Fuß und mit Expeditionsbooten auf einer 4-tägigen Dschungelexkursion im Manu Nationalpark. Er gilt als abgelegenster und interessantester Teil des peruanischen Amazonastieflandes. Die Tier- und Pflanzenwelt ist atemberaubend. Wir kommen im Amazonasbecken in Kontakt mit der ursprünglichen Lebensart der hier noch lebenden Indianerstämme.

Idyllische Gebirgstäler mit ausgezeichneten Beobachtungsmöglichkeiten des Kondors im Colca Canyon sowie unvergessliche Eindrücke bei einer Indianerfamilie auf einer Insel des tiefblauen Titicacasees, dem mit 3820m über dem Meeresspiegel höchstgelegenen schiffbaren See der Welt, runden unsere Abenteuerreise mit Erlebnis Andentrekking und Dschungelexkursion in einzigartiger Weise ab. Dieses Land bietet mit über 1.800 Vogelarten eine riesige Diversität an Vögeln, so viel wie kein anderes Land auf der Erde. Viele dieser Vogelarten sind endemisch. Jedoch ist ebenfalls die Flora sehr vielfältig und abwechslungsreich und teilweise einzigartig. Diese Vielfalt an Pflanzen und Vögeln ist unter anderem auf die unterschiedlichsten Vegetationszonen zurückzuführen, welche man in diesem Land antrifft.

 

Die Höhepunkte unserer Peru Reise auf einen Blick

  • Abwechslungsreiche Fahrten über fast 5.000m hohe Gebirgspässe, durch beeindruckende Wüstenlandschaften und durch grüne Flusstäler mit einmaligen Kondor-Beobachtungsmöglichkeiten im Colca Canyon
  • 4-tägiges Trekking auf dem Salcantay Trail in herrlicher Bergeinsamkeit mit Blick auf die Gletscher der Cordillera Vilcabamba in den peruanischen Anden (Passhöhe 4600m)
  • 4-tägige Dschungeltour zu Fuß und mit Expeditionsbooten im Manu Nationalpark, einem der aufregendsten Gebiete im peruanischen Amazonasbecken
  • Cuzco – ehemalige Inkahauptstadt und eine der schönsten und geschichtsträchtigsten Städte Südamerikas
  • Ins herrliche Urubamba Tal, dem heiligen Tal der Inkas und nach Pisac zum geschäftigen Treiben des farbenprächtigen Indigenamarktes
  • Erlebnisreiche Zugfahrt nach Aguas Calientes und zur alten Inkastadt Machu Picchu
  • Bootstour auf dem Titicacasee und Besuch der „Schwimmenden Inseln der Uro“ sowie Übernachtung bei einer Indianerfamilie auf der Insel Amantani
  • Arequipa – die „Weiße Stadt“ (Plaza de Armas, Santa Catalina Kloster…)
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Detaillierter Reiseverlauf
Peru Abenteuerreise - Im Land der Inkas

1. Tag

Ankunft Lima - Weiterflug nach Arequipa (-/-/-)

Ankunft in Lima nach individuellem Flug entweder am Vormittag mit der brasilianischen Fluglinie Tam Airlines oder am Vorabend (z.B. mit Iberia). Die Reise beginnt mit einem Inlandsflug von Lima nach Arequipa. Bei Ankunft am Vormittag Empfang durch den Reiseleiter (bei Ankunft am Vorabend Abholung im Hotel) und Weiterflug über die schneebedeckten Anden nach Arequipa, was auf Quechua “Ja, bleib” bedeutet. Eine wunderschöne Stadt (900.000 Einwohner) erwartet uns, die sich durch ihr hervorragendes Klima empfiehlt, umgeben von eindrucksvollen Vulkanen (Misti 5825 m, Chachani 6075 m and Pichupichu 5664 m).

In der Tat lädt diese aus weißem Vulkanstein erbaute Stadt aufgrund ihrer schönen Architektur zum längeren Verweilen ein. Man findet hier herrliche Klöster (allen voran das Santa Catalina Kloster), Kirchen und Gebäude aus der Kolonialzeit. Nicht umsonst wurde Arequipa von der UNESCO zum Kulturerbe der Menschheit ernannt. Von den Spaniern wurde die Stadt, am 15. August 1540 gegründet. Durch die günstige Lage zwischen dem Meer und den Städten Puno und Cusco spielte Arequipa in der Kolonialzeit eine wichtige Rolle als logistischer Knotenpunkt in der Region. Dort angekommen, beziehen wir unser Hotel Casa de mi Abuela (o.ä.) und können den Abend gemütlich ausklingen lassen.

2. Tag

Arequipa Stadtrundfahrt (F/-/-)

Wir beginnen mit einer Stadtrundfahrt durch das koloniale Zentrum, der zwischen Eisriesen eingebetteten Stadt, besuchen die Kathedrale und den San Camillo Markt. Im Anschluss besichtigen wir das Santa Catalina Kloster, erbaut in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Das Kloster gehört zu den eindrucksvollsten Erlebnissen, die die Region Arequipa aufwartet. Das Kloster, erst seit 1970 der Öffentlichkeit zugänglich, stellt eine eigenständige Stadt in Miniaturgröße dar, in der einst bis zu 400 Nonnen lebten. In der Zeit des Vizekönigtums funktionierte das architektonisch beeindruckende Kloster nahezu unabhängig von der Außenwelt. Die Farbe des Vulkangesteines, verschiedenste Ockertöne, leuchtendes Blau und helles Rot, harmonieren mit dem strengen Kolonialstil. Man wandelt durch die alten, mit herrlichen Wandgemälden versehenen Kreuzgänge, enge Gassen, Gärten und Klausen - eine farbenprächtige Oase der Ruhe, die einen in das einstige Klosterleben zurückversetzt. Der Rest des Nachmittags steht uns zur freien Verfügung und es bleibt Zeit, das kleine Städtchen auf eigene Faust zu erkunden.

Übernachtung wie am Vortag.

3. Tag

Colca Cañon (F/-/-)

Abenteuerreise Peru CanyonEin Ausflug in das wunderschöne Colca Tal steht heute auf dem Programm. Auf Schotterpisten geht es durch eine weitläufige Berglandschaft, vorbei an Lamas und Guanacos, mit der Möglichkeit zu vielen Fotostopps. Der Colca Canyon ist mit 3182 Metern eine der tiefsten Schluchten der Welt. Er ist doppelt so tief wie der Grand Canyon, von schneebedeckten Gipfeln, meist Vulkanen, überragt und vom Colca Fluss durchschlängelt. Am Nachmittag können wir nach einer kleinen Wanderung in den Thermalbädern von La Calera das warme, wohltuende Wasser bei einem Bad genießen.

Wir übernachten im Hotel Casa Andina Colca.

4. Tag

Cruz del Condor - Trekking Yanque (F/-/-)

Frühmorgens brechen wir auf zum Cruz del Condor, einem Aussichtspunkt am Rande des spektakulären Colca Canyons. Bei guter Thermik können wir hier die gewaltigen Kondore aus den Tiefen des Canyons aufsteigen sehen. Am Nachmittag unternehmen wir eine Wanderung vom Dorf Coporaque mit seinen Adobehäusern zurück nach Yanque. Der Weg führt durch kleine Terrassenhänge entlang des Colca-Tales.

Wir übernachten im schönen Hotel des Vortages.

5. Tag

Fahrt nach Puno (F/-/-)

Nach dem Frühstück fahren wir im privaten Transfer weiter an die Ufer des tiefblauen Titicacasees. Der Titicacasee liegt auf einer aus mehreren Becken bestehenden Hochebene, die als Altiplano bezeichnet wird. Mit einer Größe von ca. 8.300 km² ist er der größte See Südamerikas. Der See liegt ca. 3.820 m über dem Meeresspiegel und ist damit der höchstgelegene schiffbare See der Welt. Die tiefste Stelle erreicht der Titicacasee mit 284 m in seinem nordöstlichen Abschnitt. In der Umgebung des Titicacasees leben die Aymará, ein seit langen Zeiten hier beheimateter Indianerstamm. Ihre eigene Sprache und Kultur, besonders die ausgeprägten Tänze, konnten sie bis heute erhalten. Die Aymará leben auf kleinen, schwimmenden Inseln im See, die wie ihre Häuser und Boote aus Papyrusschilf gebaut sind. Diese auch als Totora-Reet bezeichnete Pflanze wächst an den seichten Ufern des Sees. Die Inseln bestehen aus vielen Lagen Schilf, sodass sie weich und federnd, aber auch schwankend sind. Die aus Totora-Reet gebauten, kanuartigen Boote, bieten oft Platz für eine ganze Familie und halten ca. sechs Monate, bevor das Schilf zerfällt.

Wir übernachten im Hotel Intiqa in Puno.

6. Tag

Titicacasee - Uros - Amantani (F/-/A)

Erlebnisreise durch PeruHeute bringt uns ein Transfer zum Hafen von Puno. Von hier aus genießen wir eine romantische Bootsfahrt über den Titicacasee zu den schwimmenden Urosinseln. Die Inseln sind einzigartig, denn ihr Untergrund besteht völlig aus Totora-Schilf, das langsam verrottet. Auch Häuser, Boote, Aussichtstürme, die Schule: so ziemlich alles ist hier aus Schilf gemacht. Wir können ein Stückchen auf einem Schilffloß fahren, das von einem Mann mit einem langen Stock voraus geschoben wird. Dann steigen wir wieder ins Boot und fahren zur Insel Amantani. Während die Sonne langsam untergeht, können wir eine Wanderung über die romantische Insel unternehmen. Auf dem Gipfel eines Hügels sehen wir dann die kleine Inka Opferstätte und genießen eine wunderschöne Aussicht. Die heutige Nacht verbringen wir bei einer herzlichen und gastfreundlichen Indianerfamili.

(sehr einfache Unterkunft, aber ein besonders tolles Erlebnis)

7. Tag

Titicacasee - Taquile - Puno (F/-/-)

Am Morgen verabschieden wir uns von unseren Gastgebern und fahren mit dem Boot über den riesigen See zur Isla Taquile. Auf Taquile gibt es wie auch auf Amantani keine Wege und Autos. Täglich werden aus Puno Vorräte angeliefert. Wir wandern recht steil eine dreiviertel Stunde bis zum Hauptplatz, der nicht nur Treffpunkt der lokalen Bevölkerung, sondern auch Fußballplatz und öffentlicher Sitzungssaal ist. Am frühen Nachmittag bringt uns dann das Boot nach Puno zurück.

Übernachtung im Hotel Intiqa.

8. Tag

Fahrt nach Cuzco (F/M/-)

Mit einem bequemen Bus geht es heute auf sehr interessanter Strecke von Puno nach Cuzco, der wohl schönsten Stadt Perus. Unterwegs werden mehrmals Pausen an herrlichen Aussichtspunkten eingelegt. Auf einer Höhe von 4335m überqueren wir den höchsten Punkt des Altiplanos. Wir besichtigen während der Fahrt archäologische Stätten und beobachten südamerikanische Kamelarten, wie Alpacas und Vikunjas. Am späten Nachmittag erreichen wir Cuzco, die alte Inkahauptstadt. Dort checken wir in der Altstadt im Hotel Prisma ein und können am Abend einen Spaziergang zum wunderschönen Plaza de Armas unternehmen.

9. Tag

Stadtführung Cuzco und Umgebung (F/-/-)

Peru MenschenAusgangspunkt der Stadtbesichtigung ist die Plaza de Armas. Hier besichtigen wir die Kathedrale, eine der größten und schönsten in ganz Südamerika. Sie wurde im 16. Jahrhundert erbaut und beinhaltete fast 400 koloniale Gemälde, die der Cuzqueñer Schule angehören. Im Anschluss besuchen wir den Inkatempel Qoricancha, auf dessen Grundmauern die Spanier den Konvent Santo Domingo erbaut haben. Qoricancha war der wichtigste Tempel des Inkaimperiums. Archäologen nach beherbergte er mehr als 1000 Priester und Bedienstete. Bei der Besichtigung der Inka-Ruinen Kenko, Tambomachay, Puca Pucara und der beeindruckenden Festung Sacsayhuamán bekommen wir einen ersten Eindruck über die architektonische Meisterleistung der Inka. Der Festplatz Kenko zeichnet sich durch einen riesigen Kalkstein aus, durch dessen Spalte man ins Innere gelangt und auf einen von den Inka gemeisselten Altar treffen kann wo die Inka angeblich ihre Toten mumifiziert haben sollen. Den Tempel “Tambomachay”, ließen die Inka zu Ehren ihres Wassergottes errichten. Sacsayhuamán schließlich liegt 3 km oberhalb Cuscos und bietet einen spektakulären Blick auf die Stadt.

Anschließend kehren wir in unser Hotel zurück.

10. Tag

Sacred Valley Ausflug (F/-/-)

Heute unternehmen wir einen Ganztagesausflug in das traumhaft schöne Urubambatal, das heilige Tal der Inka. Den ersten Stopp machen wir in Pisac, wo wir am geschäftigen Treiben des bunten Indigenamarktes teilnehmen. Farbenprächtige Ponchos, Hängematten, handelsfreudige Marktleute und leckere Düfte ziehen uns in den Bann. Nachmittags fahren wir am Urubamba Fluss entlang bis nach Ollantaytambo. Hier besichtigen wir nach einem steilen Aufstieg an Ackerbauterrassen vorbei die Inka Ausgrabungsstätte, welche noch gut erhalten ist und oben angelangt einen tollen Ausblick auf das Tal und die Stadt Ollantaytambo erlaubt. Nach der Besichtigung schlendern wir durch den Ort. Hier befinden sich noch Wasserkanäle aus der Inkazeit. Im Anschluss kehren wir nach Cuzco in unser Hotel Prisma zurück. Am Abend findet im Hotel eine Besprechung des bevorstehenden Trekkings statt.

11. Tag

Cuzco - Mollepata - Camping Soraypampa (F/M/A)

Am frühen Morgen fahren wir mit dem Bus (ca. 4 Stunden) nach Mollepata. Unterwegs genießen wir eine einmalig schöne Aussicht und passieren verschiedene Bauerndörfer. In Mollepata (2.800m) angekommen, stärken wir uns mit einem Mittagessen. Hier beginnt unser Salkantay Trek. Die Wanderetappen der nächsten Tage sind mit moderatem Tempo gut zu schaffen. Nach ca. fünf Stunden erreichen wir Soraypampa (3.800 m), ein herrliches grünes Hochtal mit gigantischem Ausblick auf den schneebedeckten Gipfel des Salkantay (6271 m). Wir erreichen unseren ersten Zeltplatz. Später essen wir gemeinsam zu Abend und können den Sternenhimmel bewundern, bevor wir in unseren Schlafsack kriechen und zufrieden einschlafen. Dieser Ort ist der kälteste während des Trekkings, daher warme Kleidung bitte nicht vergessen.

Gehzeit: ca. 5 Stunden

12. Tag

Soraypampa - Colcapampa (F/L/A)

Lagerplatz in den Bergen PerusNach einem frühen Frühstück geht die Wanderung weiter. Wir wandern bergauf, vorbei an dem eindrucksvollen, schneebedeckten Umantay und der wunderschönen Lagune Yanacocha. Schließlich erreichen wir den höchsten Pass des Trekkings auf 4.600m. Von hier aus können wir die Anden in ihrer ganzen Pracht bestaunen und tolle Fotos machen. Von hier aus immer bergab erreichen wir in Colcapampa (2.850m) unser Nachtlager.

Gehzeit: 5-6 Stunden

13. Tag

Colcapampa - La Playa - Santa Teresa (F/L/A)

Heute Morgen geht die Wanderung weiter nach Lluscamayu (2.600m Höhe). Unterwegs entdecken wir verschiedene Orchideen und viele andere, für die Anden typische Pflanzen. Wir passieren Wasserfälle, Andendörfer, Cocafelder und Wälder. Wenn wir Glück haben, können wir hier im Dschungel den berühmten Gallito de las Rocas, Perus Nationalvogel, entdecken. Bei Ankunft in La Playa auf 2.400m Höhe haben wir Zeit, um uns von der ca. 7-stündigen Wanderung zu erholen und uns im Fluss zu erfrischen. Dann fahren wir im Truck nach Santa Teresa und beziehen unseren Zeltplatz.

Gehzeit: ca. 6-7 Stunden

14. Tag

Santa Teresa - Aguas Calientes (F/L/-)

Von Santa Teresa aus führt ein herrlicher Wanderweg hoch zum Llactapata Pass (ca. 2-3 Std.), danach trifft man auf die Llactapata Ruinen. Von hier aus hat man einen ersten, langersehnten Blick hinüber nach Machu Picchu. Ein erhabener Moment, nach der langen, anstrengenden Trekkingtour. Hier legen wir eine längere Picknick-Pause ein (Unterstand). Dann führt der Weg hinunter zum Urubamba River und schon ist man an der Brücke und Bahnstation (Lunch), wo es dann weiter mit dem Zug nach Aguas Caliente geht. In der Stadt angekommen, essen wir zu Abend und übernachten im Hotel Hatun Samay (o.ä.).

Gehzeit: ca. ca. 5 Stunden

15. Tag

Machu Picchu - Cuzco (F/-/-)

Inkastadt Machu Picchu PeruHeute steht das langersehnte Highlight der Reise bevor, die verborgene Inkastätte Machu Picchu. Unser Guide erzählt uns während der Führung durch die Ruinen viel über die Geschichte und die verschiedenen Bauwerke. Die Ruinen liegen etwa 112 km nordwestlich von Cuzco auf einer Höhe von 2450 m, zwischen zwei Berggipfeln, dem Huayna Picchu (Junger Gipfel) und dem Machu Picchu (Alter Gipfel). An drei Seiten fallen die Felswände steil und fast 600 m tief zum Rio Urubamba hin ab, der den Felsen in einer U-förmigen Schleife umfließt. Der Inkaname dieser alten Stadt ist unbekannt. Es ist erstaunlich, wie viele ungeklärte Rätsel es um Machu Picchu gibt. Warum haben die Inkas diese Stadt gerade an einer so unzugänglichen Stelle, am Rande des Amazonasgebietes errichtet? Es gibt einige Theorien dazu. Eine besagt, dass Machu Picchu als strategische und nahezu uneinnehmbare Festung gebaut wurde, um die Völker leichter zu unterwerfen, die in diesem Gebiet lebten. Eine andere Theorie besagt, dass Machu Picchu identisch mit dem letzten Zufluchtsort der Inka, Vilcabamba, ist.
Inzwischen ist man aber der Meinung, dass dies nicht sein kann. Man hat in Machu Picchu deutlich mehr weibliche als männliche Skelette gefunden, deshalb glauben auch einige Wissenschaftler, dass sich hier ein Aclla Huasi, ein "Haus der auserwählten Frauen", befunden habe. In neueren Studien wird erzählt, dass dieser Ort ein, mit astronomischen Beobachtungen, verbundenes Kultzentrum war. Fest steht, dass die Spanier auf ihren Eroberungszügen durch Lateinamerika Machu Picchu nie gefunden haben. Erst 1911 entdeckte der Wissenschaftler Hiram Bingham durch Zufall die Festung. Nach der geführten Tour haben wir noch genügend Zeit, die alte Ruinenstadt zu entdecken. Gegen 15 Uhr fahren wir mit dem Bus nach Aguas Calientes und nehmen den Zug zurück nach Cuzco.

Wir übernachten Hotel Prisma.

16. Tag

Cuzco - Pilcopata - Amazonasbecken (F/L/A)

Über die mächtigen Hochanden führt uns die Reise hinunter in das dampfende Amazonasgebiet. Dabei überqueren wir einen 4200m hohen Pass, bis es anschließend bergab zu einigen interessanten Prä-Inkaruinen geht. Es wird vermutet, dass hier Getreidegut für den Weitertransport in die Inka Hauptstadt Cuzco gelagert wurde. Nun ändert sich die Vegetation und auf einer abenteuerlichen Piste mit nur einer Fahrspur geht es bergab in den Bergnebelwald. Unterwegs haben wir die Möglichkeit bei einer Wanderung durch den Nebelregenwald den farbenprächtigen und sehr seltenen Nationalvogel Perus (Gallito de las Rocas) zu beobachten. Nach einem gemeinsamen Abendessen in einem kleinen Restaurant erreichen wir die Lodge Gallito im einst blühenden Regenwalddorf Pilcopata - heute nur noch ein Umschlagsplatz für Tropenhölzer.

17. - 19. Tag

Dschungelexpedition im Manu Nationalpark (F/M/A)

Erlebnisreise Peru im UrwaldHerzlich Willkommen im Dschungel Perus! Der Manu Nationalpark wurde 1973 für die Erhaltung der vorhandenen Tier- und Pflanzenwelt gegründet sowie zur Bewahrung der ursprünglichen Lebensart der noch vorhandenen Indianerstämme in diesem Teil des Amazonastieflandes. Zeitgleich erklärte die UNESCO den Nationalpark zum Biosphärenreservat und 1987 zum Weltnaturerbe. Der Zugang zum Park ist sehr eingeschränkt. Die Kernzone, die 81,5 Prozent ausmacht, darf nicht betreten werden. Ausgenommen davon sind kleine Indianerstämme, die keinen Kontakt zur Außenwelt wünschen.

Hier werden wir den geschützten Regenwald auf vielen kleinen Wanderungen zu Fuß und im Expeditionsboot erkunden, in heißen Vulkanquellen baden und tief im Dschungel, fernab von jeglicher Zivilisation viele exotische Tiere sehen: Papageien, Wasserschweine, Affen, Kaimane, Faultiere, Schmetterlinge, Tukane und tropische Vögel in den buntesten Farben. Mit etwas Glück sehen wir sogar Raubkatzen, Boas, Anakondas und Vogelspinnen. Bei den Wanderungen durch den Regenwald bekommen wir einen guten Einblick in die Flora und Fauna des primären Regenwaldes. Bis zu 55 m hohe Saiba-Bäume, Kastanien, unzählige Palmenarten, Lianen und Würgefeigen sind nur einige der Bäume, die wir zu sehen bekommen. Wir fahren zum Altarmsee „Isla de los Valles“, wo wir mit etwas Glück eine Familie von Riesenottern oder verschiedene Affenarten beobachten können. Dieser See eignet sich zudem sehr gut für Vogelbeobachtungen. Viele Indiodörfer werden besucht, u.a. Boca Manu, das einst vom legendären Fitzcarraldo zu Zeiten des Kautschuks gegründet wurde. Wir übernachten in einfachen Unterkünften in Dörfern der durch ein Sozialprojekt geschützten Matsiguenkas-Indianer. Das einst wilde Indianervolk wurde erst Anfang des 20.Jahrhunderts von spanischen Franziskanern christianisiert. Ein Höhepunkt ist unsere Übernachtung auf einer Beobachtungsplattform, die wir durch tiefsten Dschungel nach drei Wanderstunden vom Fluss entfernt erreichen. Hier können wir die nachtaktiven, gewaltigen Tapire aus nächster Nähe beobachten.

Gehzeit: 3 Stunden

20. Tag

Dschungelexpedition (Collpa Guacamayos & Trochas) - Fahrt nach Puerto Maldonado (F/-/-)

Am letzten Tag im Dschungel geht es zum Collpa Guacamayos, einem der größten Salzlecke der Welt. Wir beobachten das Spektakel wie Hunderte Sittiche und Papageien mineralsalzhaltige Erde aufnehmen (u. a. die scharlachroten Guacamayos, gelbblauen Guacamayos, Rot-und Grünguacamayos, braune Guacamayos und rotköpfige Papageien). Sie lecken den Lehm, der dringend benötigte Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium und Kalium beinhaltet. Ein unvergesslicher Eindruck von Klängen und Farben. Mit etwas Glück können wir dort auch andere Tiere sichten, beispielsweise Kapuzineräffchen, Agutis, Wildschweine, Trogone, Tukane, Papageien oder den berühmten blauen Morphofalter. Nach dem Frühstück im Expeditionsboot, fahren wir weiter flussabwärts. Unterwegs sehen wir die ersten Goldgräber, die entweder am Flussufer oder auf, mit Saugpumpen ausgerüsteten Flößen den goldhaltigen Sand auswaschen. Nach knapp zwei Stunden erreichen wir den Gold- und Holzumschlagsplatz „Colorado“. Ein chaotisches Nest mit vielen kleinen Holzbuden. Mit 4x4 Allrad-Fahrzeugen geht es auf einer recht abenteuerlichen Piste durch den Regenwald bis zum Fluss Inapari, hier endet die Straße. Umstieg in kleine Holzboote, die uns über den Fluss bringen werden, wo wir in etwas komfortablere Fahrzeuge umsteigen. Nach einer Fahrt auf staubiger Straße erreichen wir die quirlige, mit Motorrädern überquellende Versorgungsstadt Puerto Maldonado.

Nach einem Marktbesuch quartieren wir uns im Hotel Cabaña Quinta ein.

21. Tag

Flug nach Lima (F/-/-)

Schweren Herzens verabschieden wir uns von unserem Dschungelabenteuer und fliegen über die Hochanden zurück an die Küste nach Lima. Dort bleibt uns der Nachmittag zur Erkundung der Hauptstadt Perus.

Hotelübernachtung im Hotel Lima Wasi (o.ä.)

22. Tag

Tourende (F/-/-)

Nun heißt es Abschied nehmen von einer einzigartigen Reise durch ein faszinierendes Land. Individueller Rückflug zurück nach Deutschland.

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CODEVONBISPREISSTATUS
PRU040913.04.201904.05.2019€ 2.970,00
buchbar
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Einzelbelegung

Einzelzimmer: € 280,00 (ab 2018 € 270,00)

Einzelzelt: auf Anfrage

 

Teilnehmerzahl

6 - 12 Personen

 

Leistungen

  • Inlandsflüge (Lima-Arequipa, Puerto Maldonado-Lima)
  • Durchgängige deutschsprachige Reiseleitung ab Lima/bis Puerto Maldonado
  • Zusätzlich lokale Reiseleitungen im Colca Canyon, Titicacasee, Heiliges Tal, Machu Picchu und im Dschungel
  • 4-tägige Dschungelexpedition im Manu Nationalpark
  • 4-tägiges Andentrekking mit zusätzlich englischsprachigem Bergführer, Träger für pers. Gepäck bis 12 kg, mit Essenszelt und Toilettenzelt
  • 14 Übernachtungen in landestypischen guten Mittelklassehotels
  • 3 Zeltübernachtungen während des Trekkings
  • 1 Übernachtung bei Indianerfamilie am Titicacasee
  • 3 Übernachtungen in einfachen Unterkünften im Manu Nationalpark
  • Mahlzeiten (F=Frühstück 21x, M=Mittagessen 4x, L=Lunchpaket 5x, A=Abendessen 8x)
  • Fahrten, Wanderungen und Ausflüge lt. Detailprogramm
  • Eintritte lt. Reiseverlauf

 

Nicht im Preis eingeschlossen

  • Internationaler Flug nach Lima (frühzeitige Buchung ermöglicht günstigere Flugpreise, ab € 950,00)
  • Persönliche Ausgaben und Trinkgelder
  • Optionale Ausflüge
  • Getränke, sonstige Verpflegung
  • Flughafensteuern und Ausreisesteuern (ca. US$ 40,00)

 

Schwierigkeitsgrad 3

Reisen mit WanAnforderung bei dieser Tourderungen wie in Kategorie 1 und 2 beschrieben, aber auch teilweise Wanderungen, die gute Trittsicherheit erfordern. Längere steile Auf- und Abstiege mit Gehzeiten von 4 bis 7 Stunden und Höhenunterschiede von bis zu 1.000 Metern. Gute Kondition und stabile Wanderschuhe sind erforderlich. Der Einsatz von Wanderstöcken wird bei Trittunsicherheit empfohlen, ist aber auch für Trittsichere oft eine Erleichterung. Zum Teil sind an ausgiebigeren Wandertagen auch Alternativen möglich. Bitte erkundigen Sie sich bei uns.

 

Privatreise ab 2 Personen

ab € 3.650,00 pro Person
(siehe Reise „Peru – Individuell“ unter www.trails-reisen.de)

 

Hinweis

Wir bitten um Verständnis, dass dieser Programmablauf zwar der geplante Verlauf ist, aber nicht garantiert werden kann. Schwierige Witterungsbedingungen oder andere unvorhersehbare Ereignisse können eine Programmänderung erforderlich oder wünschenswert machen. Selbstverständlich bemühen wir uns, sämtliche Programmpunkte anzubieten oder passende Alternativen zu finden.
Sofern zur Durchführung der Reise eine Mindestteilnehmerzahl angegeben ist, kann der Veranstalter bis spätesten 28 Tage vor Reisebeginn vom Reisevertrag zurücktreten, sollte diese nicht erreicht sein.

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REISEBEWERTUNGEN

Ihre Meinung ist uns sehr wichtig!

Deshalb würden wir uns freuen, wenn Sie bei der Planung unserer Reiseprogramme mitwirken könnten. Um Ihre Vorstellung in Zukunft realisieren zu können, bitten wir Sie um die Beantwortung der Fragen in unseren Bewertungsbögen. Herzlichen Dank für Ihre Mühe und Mithilfe.

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