Detaillierter Reiseverlauf
1. Tag: Anreise
Flug nach Kathmandu mit Ankunft am nächsten Tag.
2. Tag: Kathmandu
Bei Ankunft mit dem Gruppenflug erfolgt der Transfer mit unserem örtlichen Hauser-Reiseleiter zum Hotel in Kathmandu. Nach Ankunft mit dem Gruppen- oder Anschlussflug bleibt Zeit zum Ausruhen und für einen ersten Bummel durch die Altstadt von Kathmandu. Die Hotelzimmer stehen möglicherweise erst nach Mittag bereit. Am Abend treffen wir uns zum Willkommensdinner im Hotel oder in einem nahegelegenen Restaurant – ideal, um sich kennenzulernen und die bevorstehenden Unternehmungen zu besprechen.
1 x Übernachtung im Hotel | (-/-/A) | Fahrzeit: ca. 0.5 Std. | ca. 6 km
3. Tag: Swayambunath & Fahrt nach Bandipiur
Wir starten in Richtung Osten nach Bandipur, nachdem wir zuvor noch eine Sehenswürdigkeit im Kathmandu-Tal besucht haben. Wir spazieren zum Stupa von Swayambunath, der auf einem Hügel über dem Tal thront und als wichtigstes Heiligtum der newarischen Buddhisten gilt. Über 365 Stufen gelangen wir zum vergoldeten Stupa, umgeben von Gedenkschreinen und Tempeln, während zahlreiche Affen in den Bäumen und Anlagen umher springen. Von oben genießen wir einen großartigen Blick über Kathmandu.
Am Nachmittag erreichen wir Bandipur und unser Hotel. Einst ein glanzvolles Handelszentrum auf der Route zwischen Indien und Tibet, ist der Ort heute für seine gut erhaltene Newar-Architektur bekannt. Bandipur liegt auf einem schmalen Sattel zwischen zwei Hügeln, dessen Nordseite steil abfällt, und bei klarer Sicht sind die Berggipfel des Ganesh Himal sowie die Achttausender Manaslu und Annapurna zu sehen.
1 x Übernachtung im Hotel | (F/-/-) | Fahrzeit: ca. 5 Std. | ca. 140 km
4. Tag: Trekkingstart
Wir fahren zunächst mit dem Kleinbus nach Besisahar und steigen dort in Jeeps um, die uns entlang des Marsyangdi-Flusses bis ins Dorf Timang bringen. Von hier genießen wir einen herrlichen Blick auf das Manaslu-Massiv und starten am Nachmittag unser Trekking. Über stetiges Auf und Ab wandern wir weiter über Koto bis zum 2.670 m hoch gelegenen Verwaltungsort Chame, wo wir in einer Lodge übernachten.
1 Übernachtung in einer Lodge | (F/-/A) | Gehzeit: ca. 2 – 3 Std. | Gehstrecke: ca. 8 km | ca. +250/-170 m
5. Tag: Wanderung nach Pisang
Zunächst bleiben wir auf der rechten Talseite und wandern über Charting weiter. Am linken Flussufer steigen wir durch lichten Fichten- und Föhrenwald bergan. Beim Erreichen von Pisang (3.300 m) eröffnet sich ein beeindruckender Blick auf die Gipfel von Annapurna II und den Pisang Peak (6.091 m). Am Nachmittag besuchen wir im Ortsteil Upper Pisang das buddhistische Kloster und stehen Annapurna direkt gegenüber – ein großartiger Anblick.
1 x Übernachtung in einer Lodge | (F/-/A) | Gehzeit: ca. 5 – 6 Std. | Gehstrecke: ca. 13 km | ca. +700/-100 m
6. Tag: Wanderung über Ghyaru nach Ngawal
Wir wandern auf der östlichen Flussseite durch schönen Nadelwald und vorbei an einem grünen Weiher. Anschließend steigen wir in Serpentinen in etwa 1,5–2 Stunden nach Ghyaru auf. Von dort folgen wir für rund 2 Stunden einem Höhenweg mit herrlichen Ausblicken auf den Annapurna-Himal, bis wir das traditionelle Dorf Ngawal (3.660 m) erreichen. Unter uns liegt in einer Hochebene mit weidenden Schaf- und Ziegenherden die Flugpiste von Hongde. Wer möchte, kann am Nachmittag zu einem Aussichtspunkt aufsteigen, um die Akklimatisation zu unterstützen.
1 Übernachtung in einem Gästehaus | (F/-/A) | Gehzeit: ca. 3 – 4 Std. | Gehstrecke: ca. 10 km | ca. +580/-220 m
7. Tag: Wanderung über Braga nach Manang
Wir steigen nach Braga (3.440 m) ab, wo die „German Bakery“ mit leckerem Apfelkuchen lockt. Kurze Zeit später erreichen wir das Verwaltungszentrum Manang (ca. 3.500 m), ein charmantes Bergdorf mit engen Gassen und Flachdachhäusern, oberhalb eines Gletschersees, gespeist von den Schmelzwassern der Gangapurna und Annapurna III. Nach dem Bezug unserer Lodge gehen wir zum Chongkor View Point und genießen den herrlichen Ausblick auf das Hochtal von Manang sowie die Annapurna- und Gangapurna-Gipfel.
1 Übernachtung in einem Hotel | (F/-/A) | Gehzeit: ca. 3 – 4 Std. | Gehstrecke: ca. 9 km | ca. 150/-260 m
8. Tag: Wanderung zum Ice Lake
Heute unternehmen wir eine lohnende Tageswanderung zum Ice Lake im Kicho-Tal. Der Pfad führt über steile Serpentinen, vorbei an Feldern und alpinen Weiden, später über felsige Passagen und Geröll. Am ca. 4.600 m hoch gelegenen Gletschersee genießen wir atemberaubende Blicke auf das Annapurna-Massiv. Wer es ruhiger mag, kann einen Spaziergang zum nahegelegenen Gangapurna-See unternehmen und das Dorf erkunden.
1 x Übernachtung in einem Hotel | (F/-/A) | Gehzeit: ca. 7 – 8 Std. | Gehstrecke: ca. 13 km | ca. +1170/-1170 m
9. Tag: Wandeurng zum Yak Kharka
Heute geht es nordwärts durch das Kone-Tal in Richtung Thorong La. Die alpine Landschaft ist von Weidenbüscheln und Strauchwacholder geprägt, während wir immer wieder das Hochtal von Manang mit der Annapurna-Gruppe und im Hintergrund den Manaslu bewundern. Vorbei an Sommersiedlungen erreichen wir Yak Kharka und beziehen eine Lodge knapp unter 4.100 m. Für die kommenden Stunden empfiehlt es sich, nur kleine Spaziergänge rund um die Unterkunft zu unternehmen und sich auszuruhen, um für die bevorstehende „Königsetappe“ über den Thorong La optimal vorbereitet zu sein.
1 x Übernachtung in einem Hotel | (F/-/A) | Gehzeit: ca. 4 – 5 Std. | Gehstrecke: ca. 10 km | ca. +600/-50 m
10. Tag: Wanderung über Churi Lattar nach Thoron Phedi
Vom kleinen Dorf Churi Lattar (4.150 m) wandern wir nach Thorong Phedi (4.450 m), der letzten einfachen Unterkunft vor dem Thorong La. Heute legen wir nur eine halbtägige Etappe zurück, sodass wir den Nachmittag zur Erholung und zum Kräfte sammeln nutzen können.
em>1 x Übernachtung in einer Lodge | (F/-/A) | Gehzeit: ca. 3 – 4 Std. | Gehstrecke: ca. 6,5 km | ca. +430/-20 m
11. Tag: Passüberschreitung des Thorong La und Wanderung nach Muktinath
Heute wartet der wohl anspruchsvollste, aber auch beeindruckendste Abschnitt der Tour: die Überquerung des Thorong La. Noch vor Sonnenaufgang starten wir mit Stirnlampen und steigen in Serpentinen über steiniges Gelände zur großen Seitenmoräne auf. Dieser alte Pfad wird seit Jahrhunderten von Einheimischen zu Fuß und mit Pferden genutzt.
Langsam und gleichmäßig zu gehen ist entscheidend, besonders bei Höhe, Schneefall oder schneebedeckten Wegen. Für die rund 1.000 Höhenmeter benötigen wir je nach Kondition, Akklimatisierung und Wetter etwa 4–6 Stunden. Oben auf 5.416 m erwarten uns Steinpyramiden, flatternde Gebetsfahnen und, bei gutem Wetter, ein grandioses Panorama mit schneebedeckten 6.000ern auf beiden Seiten. Eine kleine Pause im Teehaus am Pass (falls geöffnet) belohnt für die Anstrengung.
Der Abstieg beginnt zunächst sanft, wird dann steiler über Geröllfelder, bis wir das Hochtal erreichen. Über den begrünten Talboden wandern wir hinab nach Muktinath (3.800 m). Auf den letzten 1.600 Höhenmetern geht es in 3–4 Stunden bergab bis zu unserer Lodge im berühmten Pilgerort.
1 Übernachtung in einem Hotel | (F/-/A) | Gehzeit: ca. 8 – 10 Std. | Gehstrecke: ca. 14 km | ca. +875/-740 m
12. Tag: Besichtigungen in Muktinath und Abstieg nach Kagbeni
Heute gönnen wir uns nach dem anstrengenden Vortag etwas längeren Schlaf und besichtigen anschließend die Klosteranlage von Muktinath. Dieser heilige Ort wird bereits im Mahabharata-Epos erwähnt. Die Hindus verehren hier die 108 bronzenen Wasserspeier der Krishna-Gandaki-Quellen, während die Buddhisten das immer brennende Erdgas-Feuer verehren. Nach der Besichtigung des farbenfroh geschmückten Areals genießen wir unser Mittagessen in Muktinath.
Am Nachmittag wandern wir über Purang oder Dzong hinab nach Kagbeni (2.800 m) oberhalb des Kali-Gandaki-Flusses. Das mittelalterliche Dorf besticht mit trutziger Gompa, Steinhäusern und verwinkelten Gassen. Bei klarer Sicht erstrahlen die schneebedeckten Gipfel der Tilicho- und Nilgiri-Gruppe sowie die markante Pyramide des Dhaulagiri.
1 x Übernachtung in einer Lodge | (F/-/A) | Gehzeit: ca. 4 – 5 Std. | Gehstrecke: ca. 12 km | ca. +90/-910 m
13. Tag: Fahrt von Kagbeni über Marpha nach Tatopani und Wanderung nach Sauru
Heute starten wir mit einer kurzen Fahrt per Jeep oder Kleinbus nach Marpha, um einen weniger reizvollen Trekkingabschnitt zu überbrücken. Nach einem Rundgang durch Marpha (2.650 m) wandern wir weiter durch die schroffe Landschaft des Kali-Gandaki-Tals. Auf dem ruhigeren Pfad an der Ostseite des Flusses genießen wir immer wieder grandiose Ausblicke auf die Dhaulagiri-Kette im Westen und die Nilgiri im Osten. Nach der Mittagspause in Sauru verengt sich das Tal, und wir erreichen über Kokethanti Kalapani (2.500 m) – genau zwischen Dhaulagiri und Annapurna, am tiefsten Tal der Welt.
1 x Übernachtung in einer Lodge | (F/-/A) | Gehzeit: ca. 7 – 8 Std. | Gehstrecke: ca. 19 km | ca. +620/-770 m | Fahrzeit: ca. 2 Std.
14. Tag: Wanderung über Chitre nach Ghorepani
Wir fahren zunächst mit Jeeps oder Bus die Kali-Gandaki-Schlucht hinab bis Tatopani (1.190 m), wo bereits subtropisches Klima herrscht. Kurz danach verlassen wir die Schlucht und steigen hinauf ins Dorf Sikha (1.950 m). Von hier wandern wir durch abwechslungsreiches Kulturland mit verstreuten Gehöften und kleinen Orten. Über Chitre (2.390 m) erreichen wir Ghorepani (2.860 m). Wer möchte, kann am späten Nachmittag in etwa 45 Minuten auf den 3.200 m hohen Poon Hill aufsteigen – ein atemberaubender Panoramablick auf die Eisflanken der Dhaulagiri-, Annapurna- und Manaslu-Gruppe erwartet uns, besonders eindrucksvoll bei Sonnenuntergang.
1 Übernachtung in einem Hotel | (F/-/A) | Gehzeit: ca. 4 – 5 Std. | Gehstrecke: ca. 7 km | ca. +940/-30 m
15. Tag: Aufstieg zum Sonnenaufgang am Poon Hill und Wanderung nach Ghandrung
Am Morgen steigen wir im Schein unserer Stirnlampen zum Poon Hill auf und erleben, wie die Bergwelt beim Sonnenaufgang langsam erleuchtet wird. Nach der Rückkehr nach Ghorepani zum Frühstück wandern wir weiter auf einem aussichtsreichen Kammweg zum Weiler Deurali (2.990 m). Nach dem Mittagessen führt uns ein Pfad durch Rhododendron- und Bambuswald hinab zu den Häusern von Banthanti, bevor wir wieder im Urwald hinaufsteigen nach Tadapani (2.690 m). Den Tagesabschluss bildet der steile Abstieg nach Ghandrung (1.940 m).
1 Übernachtung in einer Lodge | (F/-/A) | Gehzeit: ca. 7 – 8 Std. | Gehstrecke: ca. 16 km | ca. +540/-1745 m
16. Tag: Wanderung nach Syauli Bazar, Fahrt nach Pokhara
Ghandrung liegt malerisch im Blickfeld von Annapurna Süd, Hiunchuli und Machhapuchare und ist ein beliebter Etappenort. Nach einem hoffentlich beeindruckenden Sonnenaufgang in Richtung Annapurna Sanctuary erkunden wir das weitläufige Gurung-Dorf. Anschließend steigen wir am Westhang des Modi Khola-Tals ab, passieren Khimche und erreichen Syauli Bazar (1.220 m), von wo wir nach Pokhara weiterfahren und unterwegs in Hyangja Mittag essen. Der Nachmittag in Pokhara steht frei zur Erholung am Phewa-See oder für einen Bummel durch die Stadt.
1 x Übernachtung in einem Resort | (F/-/-) | Gehzeit: ca. 3 – 4 Std. | Gehstrecke: ca. 8 km | ca. +130/-930m | Fahrzeit: ca. 1,5 Std. | Fahrstrecke: ca. 45 km
17. Tag: Fahrt zurück nach Kathmandu
Nach dem Frühstück fahren wir zurück nach Kathmandu. Den restlichen Tag können Sie frei gestalten.
Optional besteht die Möglichkeit, einen Inlandsflug von Pokhara nach Kathmandu inklusive Flughafentransfers zu buchen; je nach Abflug erreichen wir Kathmandu dann bereits am Vormittag.
2 x Übernachtungen im Hotel | (F/-/-) | Fahrzeit: ca. 7 Std. | Fahrstrecke: ca. 200 km
<18. Tag: Kathmandu und Swayambunath<
Heute können Sie den Tag nach Belieben gestalten. Mit unserer Reiseleitung haben Sie die Möglichkeit zu fakultativen Ausflügen im Kathmandu-Tal, etwa zum Durbar Square oder einem Spaziergang nach Swayambunath. Am Abend besteht die Gelegenheit zu einem gemeinsamen Abschiedsessen in einem Restaurant (optional).
Übernachtung wie am Vortag (F/-/-)
19. Tag: Rückflug nach Deutschland
Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.
(F/-/-) | Fahrzeit: ca. 0,5 Std. | Fahrstrecke: ca. 6 km
(F/M/A): F = Frühstück / Frühstückspakete; M = Mittagessen / Lunchpakete; A = Abendessen
Aufgrund örtlicher Gegebenheiten kann es zu Änderungen im Reiseverlauf kommen.
Wichtige Infos
Charakter & Anforderungen
Auf dieser Reise rund um das Annapurna-Massiv stehen die unterschiedlichen landschaftlichen Facetten der Region im Fokus. Entlang rauschender Flüsse und durch tiefe Täler führt der Weg von Dorf zu Dorf. Vom Pass Thorong La und dem Aussichtspunkt Poon Hill lässt sich die Bergwelt des Himalaya besonders gut bewundern. Der Pilgerort Muktinath und Dörfer wie Manang und Ghandrung liefern Einblicke in die Glaubenswelt und den Alltag der dort lebenden Menschen.
Wanderanspruch
Voraussetzung für diese Reise sind Kondition und Ausdauer für Wanderungen mit bis zu 10 Std. Gehzeit auf unbefestigten Wegen. Für das Trekking bestehen technisch keine besonderen Anforderungen. Die Auf- und Abstiege führen streckenweise über eine Vielzahl an Natursteintreppen, sind teilweise steil und der Untergrund kann bei Nässe rutschig sein. Auch die Passüberschreitung des Thorong La stellt bei guten Verhältnissen keine technischen Herausforderungen. Von Dezember bis März kann am Pass aber Schnee liegen, und auch in anderen Monaten sind plötzliche Schneeeinbrüche und Stürme möglich. Durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe können sich die Gehzeiten verlängern, die Trekking-Etappen werden aber regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen. Vor allem auf dem Routenabschnitt von Timang bis Manang ist es unumgänglich, dass teilweise auf Straßen bzw. Pisten gewandert wird. Wo immer möglich, wird natürlich auf Wanderpfaden gegangen. Insbesondere am Morgen und Abend ist auf den Straßen bzw. Pisten Allradfahrzeug- und Motorradverkehr anzutreffen. Dieser wird in hohem Maße durch Touristengruppen hervorgerufen, die möglichst schnell Manang erreichen möchten. Dies ist aber im Sinne einer geeigneten Akklimatisation an die Höhenlage nicht ratsam.
Klima
Aufgrund der extremen Höhenunterschiede gibt es viele klimatische Zonen in Nepal. Die meisten Trekkinggäste besuchen Nepal im Frühjahr von März bis Mai und im Herbst von September bis November. Im Oktober und November ist die Sicht oft klar, die Landschaft ist nach den vorangegangenen Monsunregen grün. Im Dezember, Januar und Februar ist es tagsüber oft frühlingshaft mild, manchmal auch windig-kühl. Nachts kann – je nach Höhe – Frost herrschen. Die Sicht ist meist hervorragend. Ab März beginnt die Rhododendronblüte. Fernblicke sind morgens klar, können tagsüber aber vom Dunst getrübt sein. Auch die Monate Mai und September eignen sich sehr gut für ein Trekking. In dieser Zeit lässt es sich besonders entspannt reisen, da gerade die bekanntesten Routen und Plätze wesentlich weniger besucht sind. Die meisten Niederschläge fallen zwischen Mitte Juni bis Anfang September.
Inlandsflüge Nepal
Alle in Nepal registrierten Fluggesellschaften stehen auf der Flugverbotsliste der Europäischen Union, wodurch es ihnen verboten ist im EU-Luftraum zu fliegen. Zwar bedienen in Nepal registrierte Fluggesellschaften keine Strecken nach Europa, aber die Entscheidung der EU für das Verbot unterstreicht das Risiko von Flügen innerhalb Nepals. Die zivile Luftfahrtbehörde des Landes (CAAN) unterliegt nicht denselben Standards wie die westlicher Nationen und nepalesische Airlines sind nicht Teil international anerkannter Sicherheitsauditprogramme. Wir empfehlen Ihnen, das Risiko von Inlandsflügen innerhalb Nepals vor Buchung persönlich für sich sorgfältig abzuwägen.
Unterbringung
Wir übernachten in Kathmandu, Bandipur und Pokhara in Mittelklassehotels. Alle Zimmer verfügen über ein Badezimmer. Während des Trekkings sind wir in Lodges untergebracht. Diese sind einfach und zweckmäßig eingerichtet. Die Zimmer verfügen über zwei Betten (mit Matratze und Kopfkissen) und kein Badezimmer. Die sanitären Einrichtungen befinden sich in der Regel auf dem Gang oder auch etwas abseits der Unterkunft im Hof. Toiletten stehen in den meisten Fällen in Form von Trocken-WCs zur Verfügung und es wird kein Toilettenpapier bereitgestellt. Die Lodges bieten fließend, kaltes Wasser. Als Duschgelegenheit bestehen oft Gemeinschaftsduschen (warmes Wasser gegen Gebühr) oder Schüsseln mit erwärmten Wasser zum Frisch machen. Die Lodges sind nicht isoliert und die Zimmer nicht beheizt, zusätzliche Decken sind meist erhältlich. Gerade in großer Höhe kann es ab abends bis morgens früh empfindlich kalt werden. Im Hauptgebäude der Lodges befindet sich der Speise-/Aufenthaltsraum, der mittels Ofen beheizt werden kann. Dieser wird in der Regel nur abends ab etwa 18 Uhr angefeuert, da Brennmaterial nur begrenzt zur Verfügung steht. Der Einzelzimmerzuschlag bezieht sich nur auf die Übernachtungen in den Hotels und umfasst daher 5 Nächte. Die Kapazitäten in den Lodges während des Trekkings sind begrenzt, daher können Einzelzimmer nicht garantiert werden.
Bitte beachten Sie, dass es in Ausnahmefällen z. B. aufgrund von Überbuchungen oder unvorhergesehenen Umständen zu kurzfristigen Änderungen von Unterkünften kommen kann. Selbstverständlich erfolgt die Unterbringung in diesem Fall in einer gleichwertigen Unterkunft.
Verpflegung
Bei dieser Reise ist Frühstück inkludiert, während des Trekkings auch Abendessen. In den Städten essen wir in den Unterkünften oder kehren in traditionellen Gaststätten ein. Während des Trekkings essen wir in Lodges. Zum Frühstück gibt es Toast/tibetisches Brot, Marmelade und/oder Porridge. Mittags und abends Dhal Bhat (Linsensuppe mit Reis und verschiedenes Gemüse), Suppe oder Nudelgerichte. Zu allen Mahlzeiten wird Tee in wechselnden Varianten serviert. Für während den Wanderungen ist in den Lodges abgekochtes Wasser zum Abfüllen in das eigene Trinkgefäß zu erwerben. Die Kosten für in den Lodges zu erwerbende Leistungen steigen mit zunehmender Höhe an. So kostet 1 Liter abgekochtes Wasser in mit Straßen verbundenen, niedrigen Lagen ca. 100 bis 200 NPR und in höheren Lagen ca. 200 bis 400 NPR. Identisch verhält sich dies für die Inanspruchnahme von heißem Wasser zum Duschen, die Nutzung von Strom und WLAN sowie für allgemeine Verpflegung und Verbrauchsgegenstände wie Toilettenpapier. Die Kosten für ein Mittagessen belaufen sich auf ca. 1000 bis 1200 NPR.
Ernährungswünsche und Unverträglichkeiten
Falls Sie vegetarische oder vegane Kost bevorzugen, so teilen Sie uns dies bitte spätestens 6 Wochen vor Beginn der Reise mit. Somit ist gewährleistet, dass wir unsere Partner vor Ort rechtzeitig informieren können und Ihren Wünschen soweit möglich entsprochen werden kann. Wir bitten um Verständnis, dass insbesondere veganes Essen vor Ort nicht immer umsetzbar ist. Bei Allergien oder Lebensmittelunverträglichkeiten empfiehlt es sich, entsprechende Lebensmittel selbst mitzunehmen.
Höhe auf Reisen
Aufgrund des Aufenthalts in Höhenlagen über 2.500 m besteht die Möglichkeit der Höhenkrankheit (AMS). Symptome reichen von Kopfschmerzen und Schwindel bis hin zu bedrohlichen Hirn- oder Lungenödemen. Um die Gefahr zu verringern, ist der Reiseverlauf so konzipiert, dass während der Reise stets genügend Zeit zur Anpassung gegeben ist und der Körper sich an die veränderten Verhältnisse gewöhnen kann. Dazu gehören langsames und stetiges Gehen sowie die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit. Trotz sorgfältiger Planung unserer Reiserouten bedeutet der Aufenthalt in Höhenlagen eine Belastung für den Körper. Sollten Sie diesbezüglich Bedenken haben, melden Sie sich gerne jederzeit direkt bei uns. Insbesondere bei Vorerkrankungen empfehlen wir Ihnen, rechtzeitig vor der geplanten Reise Ihren Hausarzt zu konsultieren.
Hinweise
Bitte informieren Sie sich vor Reisebuchung über die aktuellen Einreise- & Gesundheitsbestimmungen: Nepal
Diese Reise hat den Schwierigkeitsgrad 3
Ein guter Reiseschutz sichert ab!
Wir empfehlen Ihnen unbedingt den rechtzeitigen Abschluss einer Reiserücktritt- und Auslandsreisekrankenversicherung.
Mobilitätshinweis: Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet sein kann. Falls Sie sich unsicher sind, sprechen Sie uns bitte vor einer Buchung an.
Diese Reise wird von einem langjährigen Kooperationspartner veranstaltet und von uns vermittelt. Es gelten die AGBs unseres Partners, die wir Ihnen vor Vertragsabschluss zusenden.