Reiseinformationen Kanada

Willkommen in Kanada!

Die Heimat zahlreicher Elche, Karibus, Biber und auch Schwarzbären bietet einzigartige Tierbegegnungen. Wilde Küsten, bunte Fischerdörfer, tiefe Fjorde und herrliche Bergmassive bestimmen das Landschaftsbild. Unsere Kanada Reisen führen Sie an Orte, an denen die Zivilisation noch längst nicht Einzug gehalten hat.

In der kanadischen Bergwelt begegnen Sie fernab jeglichen Großstadtlärms Wölfe, Adler, Bären oder Elche. Freuen Sie sich auf eine (Wander)Reise im Westens Kanadas, bei der Sie in den Rocky Mountains oder am Pazifischen Ozean ansässige Indianerreservate erkunden.

Brauche ich ein Visum für Kanada?

Für Kanada ist kein Visum notwendig.

Alle aktuellen Informationen zur Einreise, Visum und benötigte Dokumente finden Sie direkt unter: Einreise Kanada

Welche Impfungen brauche ich in Kanada?

Alle aktuellen Einreise- & Gesundheitsbestimmungen finden Sie direkt unter: Impfungen Kanada

Welche geografischen Besonderheiten erwarten mich in Kanada?

Die Geographie Kanadas ist vielfältig. Das Land bedeckt den größten Teil der nördlichen Hälfte von Nordamerika (insgesamt 41 % des Kontinents) und ist bezogen auf die Fläche nach Russland der zweitgrößte Staat der Erde.

Kanada umfasst ein weitläufiges Territorium zwischen dem Pazifischen Ozean im Westen und dem Atlantischen Ozean im Osten sowie von den Großen Seen und dem 49. Breitengrad im Süden bis zum Arktischen Ozean im Norden. Im Süden liegen die Vereinigten Staaten, im Nordwesten der US-Bundesstaat Alaska, im Nordosten Grönland. Vor der Südküste Neufundlands liegt die Inselgruppe Saint-Pierre und Miquelon, ein französisches Überseegebiet. Seit 1925 beansprucht Kanada den Teil der Arktis zwischen 60° W und 141° W bis zum Nordpol, dieser Anspruch ist jedoch umstritten. Mit einer Fläche von 9.984.670 km² (Land: 9.093.507 km², Wasser: 891,163 km²) ist Kanada etwas weniger als drei Fünftel so groß wie Russland, knapp 1,3 Mal größer als Australien und etwas kleiner als Europa. Die nördlichste dauerhaft bewohnte menschliche Ansiedlung Kanadas (und auch der Erde) ist Alert an der Nordspitze von Ellesmere Island im Territorium Nunavut – 834 Kilometer vom Nordpol entfernt. Der magnetische Nordpol befindet sich innerhalb des von Kanada beanspruchten arktischen Gebietes.

Welche Fauna und Flora erwarten mich in Kanada?

Kanada besitzt Gebiete unberührter Natur in gigantischem Ausmaß. Dichte Wälder, Tundren- und Prärielandschaften sowie das Bergmassiv der Rocky Mountains bedecken über die Hälfte von Kanadas 417 Mio. Hektar großen Fläche. Diese Naturgebiete besitzen eine unglaubliche Artenvielfalt der Flora und freilebender Fauna. Die Wälder sind über einen Zeitraum von Jahrtausenden gewachsen und bilden zusammen mit Erde, Wasser und Luft ein Ökosystem, das auch seltenen Pflanzen und Tieren einen Lebensraum gibt. Im Westen Kanadas leben zwei der beeindruckendsten Lebewesen der Fauna Kanadas, der Schwertwal und der Grizzlybär.

In welcher Zeitzone liegt Kanada?

Der Zeitunterschied zwischen Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) und Calgary/Vancouver  beträgt minus 8 bzw. 9 Stunden bzw. zwischen Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) und Ottawa minus 5 bzw. 6 Stunden.

Was ist die beste Reisezeit für Kanada?

Das Klima British Columbias und Albertas entspricht dem Klima Mitteleuropas. Die Sommertemperaturen erreichen oft 30° C. Nachts jedoch kann es in den Bergen empfindlich abkühlen. Von Juni bis September ist die trockenste Zeit, aber auch dann kann es zu Regenfällen kommen, von denen man sich nicht die Freude an diesem ursprünglichen Land verderben lassen sollte.

Die Temperaturen im Osten Nordamerikas entsprechen oft denen Mitteleuropas. Die durchschnittlichen Tageshöchsttemperaturen liegen im September bei ca. 15° C – 25° C, und die Niederschläge halten sich in Grenzen – allerdings sollte man sich auch von vorübergehenden Regenfällen die Freude an dieser stimmungsvollen Reise nicht verderben lassen. An den Küsten kann es z.T. windig und etwas kühl werden.

Welche Sprache wird in Kanada gesprochen?

Es gibt zwei Amtssprachen: Englisch und Französisch. Während Englisch im ganzen Land verbreitet ist, wird Französisch hauptsächlich in den Provinzen Quebec und Ontario gesprochen.

Welche Besonderheiten erwarten mich beim Essen & Trinken in Kanada?

Die kanadische Gastronomie genießt eine große Vielfalt an Zutaten und Stilen. Denn neben seinem starken einheimischen Einfluss hat das Land zahlreiche Gerichte aus den beiden Ländern importiert, die es ursprünglich besetzten: Frankreich und England. Von ihnen hat sie unter anderem einige Gerichte, wie Hackbraten, Pancakes und Nainamo-Bars übernommen. Der Hauptbestandteil – Ahornsirup – ist das Flaggschiff des Landes. Tatsächlich ist das Blatt des Baumes, aus dem es gewonnen wird, dasjenige, das auch auf der Landesflagge zu sehen ist. Dank der Größe des Landes, das von grünen Wiesen und Flüssen bedeckt ist, bietet Kanada sehr gutes Fleisch und Fisch. Am häufigsten wird Lachs konsumiert, der je nach Region des Landes geräuchert, frisch oder geröstet verkostet werden kann. Auch Gemüse gibt es reichlich in der Ernährung. Es wird schwierig sein, zwischen so vielen Optionen zu wählen.

Brauche ich einen Stromadapter in Kanada?

Die Netzspannung in Kanada beträgt 110/120 V, 60 Hz. Sie benötigen einen Stromadapter, um Ihre elektronischen Geräte aus Europa nutzen zu können.

Wie ist die Sicherheitslage in Kanada einzuschätzen?

Kanada gilt als sicheres Reisegebiet. So wie überall sollte man allerdings, an Ballungsorten auf seine persönlichen Gegenstände achten und im Mietwagen sollte man nicht sichtbar Wertgegenstände liegen lassen.


 

 

Willkommen in Alaska!

Alyeska“ – das große Land, wie Alaska von den Aleuten genannt wurde, umfasst arktische Tundra, gletscherbedeckte Berge, unzählige dicht bewaldete Inseln und Landschaften aus versteinerter Vulkanasche. Alaska besitzt Millionen von Seen und 3.000 Flüsse, und in den Küstenregionen am pazifischen Ozean gibt es mehr als 5.000 Gletscher. Alaska ist ein beliebtes Ziel für Outdoor-Aktivitäten, wie Skifahren, Mountainbiken und Kajakfahren. Der riesige Denali-Nationalpark ist die Heimat des Denali (früher Mount McKinley) – Nordamerikas höchsten Gipfels

Fläche: 1.718.000 km²
Bevölkerung: ca. 14,16 Mio. Einwohner (2019)
Hauptstadt: Anchorage, ca. 291.538 Einwohner im Stadtgebiet
Sprache: Englisch

Brauche ich ein Visum für Alaska?

Für Alaska ist kein Visum notwendig.

Alle aktuellen Informationen zur Einreise, Visum und benötigte Dokumente finden Sie direkt unter: Einreise Alaska/USA

Welche Impfungen brauche ich für eine Alaska Reise?

Alle aktuellen Einreise- & Gesundheitsbestimmungen finden Sie direkt unter: Impfungen Alaska/USA

Was ist die beste Reisezeit für einen Alaska Urlaub?

Alaska besteht nicht nur aus Eis und Schnee, wie es sich viele Europäer vorstellen. Die Klimazonen Alaskas sind sehr unterschiedlich, ewiges Eis gibt es nur im äußersten Norden oder im Bereich der Gletscher. Der Kurio-Schio, eine warme Meeresströmung aus den Gewässern um Japan, sorgt an der Südküste für ein relativ mildes, aber feuchtes Klima. Die Sommer sind hier warm und die Winter mild.

In den anderen Landesteilen herrscht kontinentales bzw. arktisches Klima. Das bedeutet zwar strenge Winter, aber erstaunlich warme Sommer. Die Temperaturen im Juli und August klettern mancherorts nicht selten auf fast 25 Grad Celsius.

Im Großen und Ganzen ist in den Sommermonaten von Mitte Juni bis Mitte September die beste Reisezeit, allerdings sollte man sich auch von vorübergehenden Regenfällen die Freude an diesem großartigen Land nicht verderben lassen.

Welche geografischen Besonderheiten erwarten mich in Alaska?

Alaska besteht aus drei landschaftlichen Großräumen: Der Gebirgskette entlang der gesamten südlichen Pazifikküste, sowie der Yukon-Niederung mit ihrem Berg- und Hügelland sowie der Küstenebene („North Slope“) am Nordpolarmeer.

Der größte Fluss bzw. Strom des Landes ist der Yukon River, der in den kanadischen Rocky Mountains entspringt, in Richtung Westen fließend die Mitte Alaskas durchschneidet und in das Beringmeer mündet. Im Osten grenzt Alaska an das kanadische Territorium Yukon.

Auf dem Gebiet Alaskas befinden sich tausende Seen, die größten davon (Becharof, Iliamna, Naknek und Ugashik) liegen auf der Alaska-Halbinsel bzw. am Übergang des Festlands zu dieser Halbinsel.

Im Südwesten von Alaska liegt die schmale Alaska-Halbinsel, an die sich die Aleuten anschließen; sowohl auf der Halbinsel als auch auf der langgestreckten Inselkette befindet sich die Aleutenkette, die im Mount Redoubt bis 3.109 m hoch aufragt. Im nördlichen Mittelteil des US-Bundesstaats liegen die Berge der Alaska Range, zu der auch der Mount McKinley gehört – mit 6.194 m der höchste Berg dieser Kette und Nordamerikas.

Im arktischen Norden erhebt sich die Brooks Range, die bis 2.749 m hoch aufragt. Im Südwesten ragen die Wrangell Mountains im Mount Blackburn bis 4.996 m, die Waxell-Barkley Ridge bis 3.261 m und die an Kanada grenzenden Elias Range mit dem in Alaska liegenden Mount Saint Elias bis 5.489 m hoch auf.

Im äußersten Südosten liegt der Alaska Panhandle („Pfannengriff“), ein schmaler Streifen entlang des Pazifiks, westlich der kanadischen Provinz British Columbia, dessen Orte größtenteils nur per Schiff oder Flugzeug zu erreichen sind. Dort liegt auch die Hauptstadt Juneau. Die restlichen Gebiete Alaskas kennzeichnen teils sehr dicht bewaldete Hügelländer und zahllose Fjorde an der Küste.

Fauna und Flora Alaskas

Alaska ist einer der einzigartigsten Orte der Erde mit einer Fülle von Flora und Fauna, die anderswo nicht zu sehen ist. Aufgrund der abgelegenen Lage und des extremen Klimas in Alaska können nur wenige Pflanzen in seinem Land gedeihen und diejenigen, die dies tun, sind speziell für das Überleben dort angepasst. Darüber hinaus hat Alaskas spärliche Bevölkerung Pflanzen und Wildtiere gedeihen lassen, ohne durch die menschliche Entwicklung beeinträchtigt zu werden, wodurch sich eine erstaunliche Artenvielfalt entwickeln und anpassen konnte.

In den weiten Wäldern und Tundraflächen leben Elche, Moschusochsen, Karibus, Wölfe und die mächtigen Braunbären (Grizzlys). An den Küsten kann man Wale, Tümmler und Seelöwen beobachten. Unter den 400 Vogelarten sind Singvögel, Seevögel, Schwäne, Kraniche, Enten und Gänse zu finden. Von allen Vögeln   die es in Alaska gibt, ist der majestätische Weißkopfadler vielleicht der imposanteste.

Häufige Baumarten in Alaska sind Birke, westliche Hemlocktanne, Weiß-, Schwarz- und Sitka-Fichte. Letztere ist Alaskas Staatsbaum. Birken verschiedener Arten sind die häufigsten Bäume in Alaska und kommen im gesamten Bundesstaat südlich der Baumgrenze vor. Blumen sind auch in diesem Teil des Staates verbreitet, einschließlich Anemonen, Lupinen, Ringelblumen, Pinsel und Zwerg-Rhododendren. Das Vergissmeinnicht (Alaskas Staatsblume) gibt es hier auch in Hülle und Fülle.

Wie ist der Zeitunterschied nach Alaska?

Der Zeitunterschied zur MEZ beträgt -10 Stunden (Während der europäischen Sommerzeit -10 Stunden).

Welche Zahlungsmittel brauche ich in Alaska?

In Alaska/USA bezahlen Sie mit der Landeswährung Dollar (US$). 1 Dollar sind 100 Cent.

USA ist das Land der Kreditkarten. Überall kann man problemlos mit Visa und MasterCard in den verschiedensten Einrichtungen bezahlen. Es ist also nicht zwingend notwendig, größere Mengen an Bargeld mitzuführen. Ebenfalls ist es in den Alaska teilweisemöglich, mit Maestro zu bezahlen. Mit Kredit-und EC-Karten kann man die Landeswährung an Geldautomaten abheben.

Beachten Sie, dass bestimmte Dienstleistungen wie das Mieten eines Mietwagens ohne Kreditkarte nicht möglich sind.

In Nordamerika wird, ebenso wie bei uns, eine Mehrwertsteuer (sales tax) berechnet. Diese ist bei Einkäufen ebenso wie in Restaurants in den ausgeschilderten Beträgen nicht enthalten. Bitte beachten Sie, dass auch für vor Ort abgeschlossene und zahlbare Leistungen die Tax zu zahlen ist.

Welche Besonderheiten erwarten mich beim Essen & Trinken in Alaska?

Die meisten Frischprodukte müssen nach Alaska importiert werden, was sich natürlich auch auf das Angebot Restaurants und Supermärkten auswirkt. Es gibt alles, aber auch zu einem entsprechenden Preis.

Ein besonderes alaskanisches Nationalgericht gibt es nicht, auch andere große kulinarische Speisen darf man nicht erwarten. Empfehlenswert ist natürlich frischer Fisch; Lachs, Heilbutt, Muscheln und Krebse – sollte man auf jeden Fall probieren. Neben diese einheimischen Nahrungsmittel, kann sich Alaska auch einer gut wachsenden  ‚Bierkultur‘ rühmen und rangierte 2009 an fünfter Stelle in den USA, was die Anzahl der Brauereien pro Kopf angeht.

Typisch alaskische Gerichte sind:

  • Scallops (Jakobsmuscheln)
  • Salmon stuffed with crab meat (mit Krebsfleisch gefüllter Lachs)
  • Sirloin steak with corn on the cob and mashed potatoes (Lendensteak mit gebuttertem Maiskolben und Kartoffelpürree)
  • sourdough hotcakes (Pfannkuchen aus typisch alaskischem Sauerteig)

Welche Sprache wird in Alaska gesprochen?

Englisch ist die Landessprache.


Willkommen auf Hawaii!

Hawaii, eine Inselgruppe ca. 5 Flugstunden westlich vom Festland der Vereinigten Staaten im Pazifik gelegen, besteht aus ca. 125 Inseln und Inselchen. Die größten und bekanntesten sind Oahu, Hawaii (Big Island), Kauai, Maui, Molokai und Lanai. Die Gesamtfläche Hawaiis beträgt 16.663 qkm, wobei Hawaii (Big Island) schon zwei Drittel dieser Fläche einnimmt. Die Hawaii-Inseln dehnen sich auf einer Länge von rund 2.500 km aus und sind vulkanischen Ursprungs. Die Reihe der Inseln von Nordwest nach Südost entspricht ihrem Entstehungsalter. So sind die Inseln am äußersten Nordwesten der Kette rund 30 Millionen Jahre alt und Big Island im Südosten gerade mal zwei Millionen Jahre alt. Die höchsten Erhebungen des gesamten Insel-Archipels befinden sich auf Big Island. Mit 4.205 m werden der Mauna Kea und mit 4.169 m der Mauna Loa von Geologen oft als die höchsten Berge der Erde bezeichnet. Misst man die riesigen Vulkanberge vom Meeresgrund aus, verzeichnen sie eine Höhe von über 9.000 Metern.

Wahrscheinlich waren es polynesische Eingeborene, die zwischen 500 und 700 n. Chr. mit robusten Auslegerkanus Hawaii entdeckten. Um 1200 n.Chr. wurden die Inseln von einem neuen Siedlerstrom von Polynesiern des südlichen Pazifiks erfasst. Dabei brachten sie heimische Pflanzen und Haustiere wie z.B. Taro, Bananen, Brotfrucht, Schweine, Hunde und Hühner mit. Viele Jahrhunderte überlebte der hawaiianische Lebensstil, bis im Januar 1778 der englische Seefahrer James Cook die Insel Kauai bei der heutigen Kleinstadt Waimea entdeckte.

Fläche: 16.663 km²
Bevölkerung: ca. 14,16 Mio. Einwohner (2019)
Hauptstadt: Honolulu, ca. 900.000 Einwohner im Stadtgebiet
Sprache: Englisch

Brauche ich ein Visum für Hawaii?

Für Hawaii ist kein Visum notwendig.

Alle aktuellen Informationen zur Einreise, Visum und benötigte Dokumente finden Sie direkt unter: Einreise Alaska/USA

Welche Impfungen brauche ich in Hawaii?

Alle aktuellen Einreise- & Gesundheitsbestimmungen finden Sie direkt unter: Impfungen Alaska/USA

Was ist die beste Reisezeit für Hawaii?

Hawaii ist ganzjähriges Reiseziel.

Generell gelten die Monate Mai bis Oktober als beste Reisezeit für Hawaii, da es hier weniger Regentage gibt. Jedoch ist Hawaii auch während der Winterzeit zwischen November und April ein gutes Reiseziel.

Auf Hawaii bestehen zwei unterschiedliche Klimaregionen: Auf der einen die feuchte LUV-Seite, die dem Wind zugewandte Seite und auf der anderen die trockene LEE-Seite, die dem Wind abgewandte Seite. Begünstigt durch die Passatwinde, zählt das Klima hier zu den angenehmsten der Welt. Die durchschnittlichen Tagestemperaturen liegen um die 24° Celsius. Zwischen Juli und September kann das Thermometer auch mal die 30 Grad erreichen. Besonders von April bis Oktober gibt es wunderbar sonnige Tage. Die Wassertemperaturen des Pazifiks liegen im Schnitt bei ca. 22° C. Niederschläge sind im Allgemeinen von kurzer Dauer und nicht nur deshalb gilt Hawaii das ganze Jahr über als ein ideales Reiseziel.

Welche geografischen Besonderheiten erwarten mich auf Hawaii?

Die Inselkette des Bundesstaates Hawaii setzt sich aus insgesamt 137 Inseln mit einer Landfläche von 16.636 km² und rund 11.672 km² Wasserfläche zusammen. Die Inselkette ist vulkanischen Ursprungs und liegt rund 3.800 km von der Westküste der USA entfernt in der Südsee. Die Küstenlinie besitzt eine Länge von rund 5.835 km.
Die folgenden acht größeren Inseln, die in der Landesflagge symbolisiert werden, gehören zu dem Bundesstaat Hawaii. Die angegebenen Flächen sind jeweils die Landflächen der Inseln:

  • O’ahu, mit einer Fläche von 973 km2 und ca. 900.000 Einwohnern. Hier liegt auch die Hauptstadt des Bundesstaates Hawaii, Der höchste Berg ist der Mt. Kaala, mit einer Höhe von 1.220 m.
  • Maui, mit einer Fläche von 1.890 km2 und ca. 118.000 Einwohnern. Die Hauptstadt ist Wailuku und der höchste Berg ist der Mt. Haleakala, mit einer Höhe von 3.055 m.
  • Lanai, mit einer Fläche von 365 km2 und ca. 3.200 Einwohnern. Die Hauptstadt ist Lanai City und der höchste Berg ist der Mt. Lanaihale, mit einer Höhe von 1.026 m.
  • Molokai, mit einer Fläche von 673 km2 und ca. 7.400 Einwohnern. Die Hauptstadt ist Kaunakakai und der höchste Berg ist der Mt. Kamakou, mit einer Höhe von 1.512 m.
  • Kauai, mit einer Fläche von 1.380 km2 und ca. 59.000 Einwohnern. Die Hauptstadt ist Lihue und der höchste Berg ist der Kawa.
  • Big Island, als Synonym für die Hauptinsel und größte Insel des Bundesstaates Hawaii, hat eine Fläche von 10.499 km2 und ca. 149.000 Einwohner. Die Hauptstadt ist Hilo und der höchste Berg ist der Mauna Kea, mit einer Höhe von 4.205 m. Big Island ist die größte Insel von Hawaii.
  • Ni’ihau, ist in Privatbesitz und der Öffentlichkeit nicht zugänglich.
  • Kahoolawe ist eine unbewohnte Insel, auf der die US-Amerikaner früher Bombenversuche durchgeführt hatten.

Hawaii hat mehrere Nationalparks und 50 State Parks, in denen Sie die einzigartige Natur und Kultur Hawaiis von ihrer schönsten Seite erleben. Von den Ehrfurcht gebietenden Naturwundern im Hawaii Volcanoes National Park bis zum melancholischen Reiz des Kalaupapa National Historical Parks auf Molokai: Diese Orte machen den besonderen Charakter der hawaiianischen Inseln aus und locken mit den unterschiedlichsten Erlebnissen und Abenteuern.

 

Zeitunterschied auf Hawaii

Der Zeitunterschied zur MEZ beträgt -11 Stunden (Während der europäischen Sommerzeit -12 Stunden).

 

Welche Zahlungsmittel brauche ich in Hawaii?

In Hawaii/USA bezahlen Sie mit der Landeswährung Dollar (USD). 1 Dollar sind 100 Cent.

USA ist das Land der Kreditkarten. Überall kann man problemlos mit Visa und MasterCard in den verschiedensten Einrichtungen bezahlen. Es ist also nicht zwingend notwendig, größere Mengen an Bargeld mitzuführen. Ebenfalls ist es in den USA möglich, mit Maestro zu bezahlen. Mit Kredit-und EC-Karten kann man die Landeswährung an Geldautomaten abheben. Beachten Sie, dass bestimmte Dienstleistungen wie das Mieten eines Mietwagens ohne Kreditkarte nicht möglich sind.

In Nordamerika wird, ebenso wie bei uns, eine Mehrwertsteuer (sales tax) berechnet. Diese ist bei Einkäufen ebenso wie in Restaurants in den ausgeschilderten Beträgen nicht enthalten. Bitte beachten Sie, dass auch für vor Ort abgeschlossene und zahlbare Leistungen die Tax zu zahlen ist.

Brauche ich einen Stromadapter für Hawaii?

Die Netzspannung in Hawaii/USA beträgt 110/120 V, 60 Hz;

Sie benötigen in Hawaii/USA einen Stromadapter, um Ihre elektronischen Geräte aus Europa nutzen zu können.

Welche Besonderheiten erwarten mich beim Essen & Trinken auf Hawaii?

Hawaii hat ein große Auswahl an frischem Obst und Gemüse, Rindfleisch kommt von Farmen im hawaiianischen Hochland und Fische frisch aus dem Pazifik: Hawaiianische Gerichte zeichnen sich durch eine bunte Mischung aus Aromen und Traditionen aus. Hawaiianische Rezepte kombinieren überlieferte Traditionen mit globalen Trends und Zutaten, die über die Jahrhunderte nach Hawaii gelangten.

Hawaiianische Alltagsklassiker sind:

  • Poi: Ein dicker Brei aus tropischen Tarowurzeln.
  • Spam Musubi ist ein beliebtes Snack- und Mittagsgericht, das aus einer Scheibe gegrilltem Spam (Büchsenfleisch) besteht, die entweder zwischen oder auf einem Reisblock liegt.
  • Poke ist ein Fischsalat aus Hawaii und hat dort den Status eines Nationalgerichts.
  • Plate Lunch: Der hawaiianische Mittagstisch mit Reis oder Makkaronisalat, Kalua pig, Fisch oder Rippchen.

Ansonsten ist Hawaii stark von der amerikanischen und japanischen Esskultur beeinflusst.

Auf Hawaii geht man in der Regel mit Sonnenuntergang zum Abendessen, und man bleibt nach dem Essen nicht wie in Deutschland noch lange am Tisch sitzen. In der Regel kommt, wenn nicht regelmäßig nachbestellt wird, bald nach dem Essen die Rechnung. Viele Restaurants schließen daher schon gegen 22:00 Uhr.

Welche Sprache wird auf Hawaii gesprochen?

Englisch ist die Landessprache. Hawaiianisch wird von einem kleinen Teil der hawaiianischen Urbevölkerung gesprochen und findet seine Anwendung nur bei kulturellen und zeremoniellen Anlässen.


 

Reiseinformationen Costa Rica

Willkommen in Costa Rica!

Costa Rica mit der Hauptstadt San José und einer Fläche von ca. 51.100 km² befindet sich auf der mittelamerikanischen Landbrücke. Diese misst zwischen dem karibischen Meer im Osten und dem Pazifischen Ozean im Westen an der schmalsten Stelle nur 120 km. Im Norden grenzt Costa Rica an Nicaragua und im Süden an Panamá. In der Mitte der mittelamerikanischen Landbrücke verlaufen vier durch tiefe Quertäler und Senken getrennte Gebirgsketten.

In den Bergketten befinden sich einige aktive und erloschene Vulkane. An der Nahtstelle zwischen den Gebirgszügen liegt ein 50 km langes und 25 km breites Hochtal (Valle Central), das man wegen seiner dichten Besiedlung, den fruchtbaren Böden und dem milden Klima als das „Herz“ Costa Ricas bezeichnen könnte.

Brauche ich ein Visum für Costa Rica?

Für Costa Rica ist kein Visum notwendig.

Alle aktuellen Informationen zur Einreise, Visum und benötigte Dokumente finden Sie direkt unter: Einreise Costa Rica

Welche Impfungen brauche ich in Costa Rica?

Alle aktuellen Einreise- & Gesundheitsbestimmungen finden Sie direkt unter: Impfungen Costa Rica

Was ist die beste Reisezeit?

Es gibt im Wesentlichen 2 Jahreszeiten: die Regenzeit von Mai bis November und eine Trockenzeit von Dezember bis April. Trockenzeit heisst in Costa Rica nicht automatisch, dass gar kein Regen fällt. Das gleiche gilt für die Regenzeit. Auch in dieser Zeit regnet es nicht ununterbrochen. Die Niederschläge fallen oft erst am Nachmittag. Von August bis Oktober ist es an der karibischen Küste oft sehr trocken  während es an der Pazifikseite meistens nachmittags regnet. Costa Rica hat ein tropisches Klima mit einer Durchschnittstemperatur von 22 Grad, die in den Küstenregionen ansteigt und es kann grundsätzlich das ganze Jahr bereist werden.

Wegen der geografischen Lage, der klimatischen Verhältnisse, der Gebirgskettenformationen, der Berge und Täler, herrschen in diesem Land ebenso verschiedene Subklimas.

Welche geografischen Besonderheiten erwarten mich?

Weil das Land eine Brücke zwischen Nord- und Südamerika bildet, gibt es hier Pflanzen- und Tierarten, die sowohl in Nordamerika als auch in Südamerika vorkommen, aber auch solche, die nur in Zentralamerika oder in Costa Rica existieren. Der Gebirgszug der Kordilleren zieht dabei eine Klimagrenze. Durch die verschiedenen hier vorherrschenden Subklimas haben sich unterschiedliche Vegetationsarten gebildet.

Aufgrund der klimatischen Eigenschaften und der Topografie gibt es in Costa Rica verschiedene Waldformen: Nebel-, Regen-, Trocken- und Übergangswald. Im Allgemeinen gibt es in Costa Rica drei Klimazonen:

  • Die tropische Tiefebene am Pazifik und der Karibik
  • Die Hochebene im Landesinneren
  • Die Niederungen an der Karibikküste

Costa Rica bietet 30 Nationalparks und zahlreiche Naturschutzgebiete und Privatreservate.

Fauna und Flora in Costa Rica

Im Tiefland an der karibischen Küste erstrecken sich Regenwälder während an der pazifischen Seite in gleicher Höhenlage Trockenwälder und Savannen vorkommen.

Wegen seiner tropischen Blütenpracht wird Costa Rica auch der „Blumengarten Amerikas“ genannt. Durch die unterschiedlichen Höhen- und Feuchtigkeitsstufen ergeben sich eine Fülle unterschiedlicher Vegetationsformen und eine unglaubliche Artenvielfalt mit über 12 000 Pflanzenarten.

Mehr als 60% der Gesamtfläche Costa Ricas werden landwirtschaftlich genutzt. Die wichtigsten Nutzpflanzen sind Bananen, Kaffee und Kakao. Aber auch die Tierwelt Costa Ricas hat einiges zu bieten. Neben Tieren wie Jaguare, Pumas, Tapire, Wildschweine, Affen, Schildkröten, dem Tucan uvm. um nur einige zu nennen, gibt es 253 Säugetierarten, über 900 Vogelarten, etwa 220 Reptilien- und 165 Amphibienarten, sowie ca. 360.000 Insekten-, darunter allein nahezu 1300 Schmetterlingsarten zu entdecken.

Zeitunterschied nach Costa Rica

Der Zeitunterschied zur MEZ beträgt – 7 Stunden (Während der europäischen Sommerzeit – 8 Stunden).

Welche Zahlungsmittel brauche ich in Costa Rica?

Die costaricanische Währung ist der Colón. (1 EUR= ca. 600 Colones). Für Costa Rica empfehlen wir die Mitnahme von US $ Bargeld und Kreditkarte.

Der US$ ist gängiges Zahlungsmittel, kann aber auch in Costa Rica in Colones umgetauscht werden.

US$ 1 = ca. 560 Colones. Internationale Kreditkarten werden in größeren Hotels und Geschäften meistens ebenso akzeptiert. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass viele Hotels eine Service-Gebühr von 5-10 % bei Bezahlung mit Kreditkarte berechnen. Mit Ec-Karten kann man die Landeswährung an Geldautomaten abheben.

Brauche ich einen Stromadapter?

Die Steckdosen in Costa Rica sind für nordamerikanische Flachstecker ausgelegt. 110 Volt Wechselstrom, die Mitnahme eines Adapters wird empfohlen. Das Laden von Akku betrieben Geräten wie z.B. Kameras und Mobiltelefone ist meistens in den Unterkünften möglich.

Welche Besonderheiten erwarten mich beim Essen & Trinken?

In Costa Rica ist das Mittagessen die Hauptmahlzeit des Tages und dabei sind Reis und Bohnen die wichtigsten und beliebtesten Bestandteile und werden in vielen Varianten serviert.

Auch zum Frühstück gibt es häufig das „Gallo Pinto“ (Reis und Bohnen mit Maistortillas serviert). Fisch und Steak als Hauptgerichte sind ebenso wichtiger Bestandteil der costaricanischen Küche. Frisches Obst und Gemüse erhält man ganzjährig.

Welche Sprache wird in Costa Rica gesprochen?

In Costa Rica wird Spanisch gesprochen. Jedoch können Sie sich mit Englisch gut verständigen.


Willkommen auf La Réunion – Bienvenue a La Réunion!

Grüne Hügel, imposante Vulkane, schwarze und weiße Sandstrände oder bizarre Mondlandschaften – das alles gepaart mit dem typisch französischen Flair, guter Küche und romantischen Dörfchen. Hört sich das nicht nach Urlaub an?

Etwas über 800.000 Menschen aller ethnischer Rassen und Kulturen leben einmütig und friedlich miteinander. Afrikaner, Inder, Chinesen, Araber und Europäer halten in harmonischer Eintracht fest an ihrer Religion, ihrer Kultur und Tradition, vermischt mit französischem Lebensstil. Die Inselbevölkerung ist berühmt für Ihre Gastfreundschaft und Ihre Offenherzigkeit. Diese bunte Mischung trägt wohl ganz besonders zum einmaligen Lebensgefühl auf La Réunion bei.

Wir laden Sie herzlich ein, diese außergewöhnliche Insel mit dem einmaligen französischen Charme auf eigene Faust zu erkunden und freuen uns Sie bald auf La Réunion begrüßen zu dürfen.

Fläche:             2.512 km²

Bevölkerung:    ca. 866.506 Einwohner (gezählt in 2019)

Hauptstadt:      Saint-Denis, ca. 146.985 Einwohner im Stadtgebiet

Sprache:          Französisch

Brauche ich ein Visum für eine Reise nach La Réunion?

La Réunion ist französisches Staatsgebiet und somit benötigen deutsche Staatsbürger einen gültigen Reisepass oder Personalausweis.

Alle aktuellen Informationen zur Einreise, Visum und benötigte Dokumente finden Sie direkt unter: Einreise La Réunion

Welche Impfungen brauche ich bei einer La Réunion Reise?

Alle aktuellen Einreise- & Gesundheitsbestimmungen finden Sie direkt unter: Impfungen La Réunion

Welche geographischen Besonderheiten erwarten mich auf La Réunion?

La Réunion, das sind 2.512 m² Natur und Landschaften von einzigartiger Schönheit. 10.000 km entfernt von Europa und 880 km östlich von Madagaskar im Indischen Ozean gelegen, bildet die Insel mit ihren Nachbarinseln Mauritius und Rodriguez das Archipel der Maskarenen. Entstanden ist La Réunion vor etwa drei Millionen Jahren, als sich der Vulkan Piton des Neiges durch Hot-Spot Vulkanismus aus dem Indischen Ozean erhob. Das Resultat: Majestätische Bergmassive, wilde Schluchten, rauschende Wasserfälle, zerklüftete Küsten, weite Talkessel, bizarre Mondlandschaften, brodelnde Vulkankrater, lebhafte Städte, bunte Märkte, türkisblaues Meer und weite Strände prägen die Landschaft dieser vulkanischen Insel. Bis heute zählt der Piton de la Fournaise zu einem der aktivsten Vulkane weltweit. Auf dieser abwechslungsreichen Insel lassen sich zu Fuß und mit dem Fahrzeug sowohl die Westküste mit ihren herrlichen weißen und schwarzen Sandstränden, die Ostküste mit ausgedehnten Zuckerrohr- und Vanilleplantagen, aber auch der wildromatische Süden, wo der Vulkan Piton de la Fournaise auf das Meer trifft, erkunden. Für die ganz Aktiven bietet sich eine mehrtägige Wandertour durch die drei Talkessel Cirque de Salazie, Cirque de Mafate und Cirque de Cilaos und zum 3.030 m hohen Gipfel des Piton des Neiges an. Politisch betrachtet gehört La Réunion durch seine Zugehörigkeit zu Frankreich ebenfalls zur Europäischen Union.

Welche Besonderheiten erwarten mich auf La Réunion in Fauna & Flora?

La Réunion ist ein Paradies für Pflanzenfreunde. Das ganze Jahr über blühen auf Réunion die unterschiedlichsten Pflanzen und sie tragen exotische Früchte. Man schätzt die Anzahl der vorkommenden Blütenpflanzen auf 700 – 800 Arten. Darunter allein 230 Farne! Die heimische Flora erweitert sich um zahllose Flechten, Moose, Algen und Pilze. Hinzu kommen die zahlreichen von Menschen eingeführten Nutz- und Zierpflanzen. Es gedeihen Orchideen, Oleander, Jasmin, Hibiskus, Azaleen, Rhododendren, Hortensien, usw. – um nur einige von Ihnen zu nennen. Besonders zu erwähnen ist der Anbau von Vanille und Zuckerrohr, die zu den Hauptexportprodukten der Insel gehören. Zur tropischen Pflanzenwelt gehören auch märchenhafte Tamarinden-Wälder, Filao-Wäldchen, riesige Bambusstauden, Flammenbäume und vieles mehr.

Bezüglich der Tierwelt sind besonders die marinen Lebewesen von Interesse. Vor der Besiedelung der Insel nutzen unzählige Meeresschildkröten die Strände La Réunions zur Eiablage. Durch den Einfluss des Menschen wurden diese jedoch fast ausgerottet. Nach umfangreichen Schutzmaßnahmen kehren die Schildkröten nun langsam auf die Insel zurück und legen Ihre Eier wieder in den Sand der geschützten Strände. Aber auch weitere Meeresfaune ist sehr vielseitig und spannend. Die Flachwasser- uns Saumriffe der Insel sind bevölkert von unterschiedlichsten Korallen, Seesternen, Krabben, Einsiedlerkrebsen, Kofferfischen, Schmetterlings- und Doktorfischen. Weiter draußen im offenen Meer finden sich entlang der Riffkante auch Großfische wie Barsche, Rochen, Thun- oder Speerfische. Auch Haie und Wale nennen diese Region ihr zuhause.

Im Jahr 2007 wurde ein lange überfälliges Projekt gestartet. Etwa 1750 km² Fläche auf La Réunion wurden zum Nationalpark erklärt, was einen großen Teil der gesamten Insel beinhaltet. Neben alpinem Berggelände, Urwäldern und Hochebenen gehören auch Flüsse und Sandstrände zu diesem Nationalpark. Die Kernzone dieses Nationalparks umfasst knapp 105.447ha Land, was ca. 40% der Landesfläche La Réunions entspricht. Seit August 2010 gilt dieses Kerngebiet als Weltnaturerbe.

Was ist die beste Reisezeit für La Réunion?

La Réunion gehört zu den wenigen Plätzen der Welt, wo auf so engem Raum beinahe alle Wetterbedingungen anzutreffen sind. So kann man zum Beispiel am Strand von St. Gilles unter einem wolkenlosen Himmel liegen, während sich an den nur wenigen Kilometer entfernten Berghängen bedrohliche Wolken auftürmen können. Im Gegensatz zu anderen touristischen Zielen, die saisonabhängig sind, kann man auf La Réunion jedoch das ganze Jahr über Urlaub machen. Die Jahreszeiten unterscheiden sich hier weniger durch das Wetter, als durch Blütezeiten der Pflanzen, Erntezeit der Früchte oder die lokalen Feste der Inselbevölkerung. Beste Reisezeit sind die Monate März – November. In der Inselregion an der Ostküste kann es durch die Passate in den Monaten Februar und August zu extrem hohen Niederschlagsmengen kommen, während man an der Westküste sehr viel weniger Niederschläge verzeichnet. In den Sommermonaten wird La Réunion gelegentlich von Zyklonen heimgesucht.

Welche Bekleidung brauche ich auf La Réunion?

Sommerhalbjahr (europäischer Winter): Leichte Kleidung kann bedenkenlos eingeplant werden. Für die höheren Gebiete sollte Übergangskleidung mit Pullover mitgenommen werden. Die Mitnahme eines Regenschutzes ist notwendig, da häufig zwar kurze, aber heftige Regenschauer auftreten können. Die durchschnittlichen Temperaturen betragen ca. 29 Grad am Tag und 21 Grad in der Nacht.

Winterhalbjahr (europäischer Sommer): Das Wetter ist zu dieser Zeit vorwiegend sonnig. Daher ist auch leichtere Kleidung angebracht. Wärmere Kleidung sollte dennoch eingeplant werden, besonders für die doch im Allgemeinen recht kühlen Abende in den Hochlagen. Regenschutz sollte man auf jeden Fall dabei haben. Die durchschnittlichen Temperaturen betragen ca. 25 Grad am Tag und 17 Grad in der Nacht.

In welcher Zeitzone liegt La Réunion?

Der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (Winterzeit) beträgt +3 Stunden. Während der europäischen Sommerzeit ist es auf La Réunion 2 Stunden später.

Welche Zahlungsmittel brauche ich für meinen Urlaub auf La Réunion?

Durch die Zugehörigkeit zur Europäischen Union wird auf La Réunion mit Euro gezahlt. Es fallen also keine Währungswechsel an.

Brauche ich einen Strom Adapter auf La Réunion?

Auf La Réunion existieren nebeneinander Stromspannungen von 110 bis 220 Volt. In vielen Hotels sind die Zimmer mit Anschlüssen beider Stromspannungen ausgestattet. Ein Adapter ist dann erforderlich, wenn Ihre elektrischen Geräte nicht mit dem gängigen Flachstecker ausgerüstet sind.

Welche Feiertage feiert man auf La Réunion?

  1. Januar (Neujahr), Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai (Tag der Arbeit), Himmelfahrt, Pfingsten 14. Juli (Nationalfeiertag: Sturm auf die Bastille), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 1. November (Allerheiligen), 11. November (Waffenstillstandstag 1918), 20. Dezember (Abschaffung der Sklaverei), 25. und 26. Dezember (Weihnachten).

Die Hauptferienzeit ist im August.

Welche Nebenkosten muss ich für La Réunion einplanen?

Während Ihrer Reise durch La Réunion werden unterschiedliche Ausgaben anfallen. Die beinhaltet neben Treibstoff auch Lebensmittel, Eintrittsgelder für Attraktionen und Nationalparks, etc.

Bitte beachten Sie, dass diese Angaben nur durchschnittliche Beträge darstellen und je nach Region abweichen können.

  • Gastronomie: Einfaches, landestypisches Essen mit Getränk ca. 20 € jedoch deutliche Abweichungen möglich je nach Auswahl des Restaurants oder Hotels.
  • Supermarkt: Obst, Gemüse, Fleisch ca. 15% teurer als in Deutschland. Günstig einkaufen kann man oft an Straßenständen oder Märkten in den zu passierenden Dörfern.
  • Nationalparks: 15 € pro Person. Bitte beachten Sie, dass Sie für das Fahrzeug weitere Kosten anfallen können.
  • Tankstellen: Benzin und Diesel haben fast den gleich Preise wie in Frankreich

Welche Besonderheiten erwarten mich beim Essen & Trinken auf der Insel La Réunion?

La Réunion verfügt über eine fantastische und abwechslungsreiche Küche. Neben kreolischen und französischen Einflüssen spielt natürlich das Meer eine große Rolle. Fisch und Meeresfrüchte sind von ausgezeichneter Qualität. Der Hauptgang besteht meist aus Reis, Gratin aus Kartoffeln oder Chouchou (ein Kürbisgewächs), Brèdes (gemischtes, gekochtes Gemüse), Bohnen- oder Linseneintopf, diverse Fleisch- oder Fisch-Currys sowie Rougails (scharfe Fleisch -Eintöpfe). Aber auch gesunde Gemüsegerichte und Obst-Salate werden gern gereicht (teilweise ebenfalls scharf!). Als Snack zwischendurch bietet sich immer das fantastische Obst auf der Insel an. Das koloniales Erbe der Insel sind die Gewürze. Noch immer werden Gewürze auf der ganzen Insel angebaut, die natürlich auch in der Inselküche nicht fehlen dürfen. Fast karibisch anmutend ist die Tradition des Rums, der wie in den anderen französischen Übersee-Départements ein wichtiger Exportartikel ist. Man kann ihn pur, als «rhum arrangé», also mit Früchten oder Gewürzen aromatisiert, oder in einem «Punch» (Fruchtcocktail) bekommen.

Wie ist die Sicherheitslage auf der Insel La Réunion einzuschätzen?

La Réunion gilt als ein sehr sicheres Reiseziel. Besucher haben nur selten mit Überfällen oder Diebstahl zu kämpfen. So wie überall sollte man allerdings an Ballungsorten auf seine persönlichen Gegenstände achten. Zwischen Januar und April können auf La Réunion Zyklone auftreten, jedoch ist das Frühwarnsystem sehr gut und die lokalen Schutzmaßnahmen hervorragend organisiert. Militär, Hotels und Touristeninformationen informieren über potenziell auftretende Wirbelstürme. Wanderer, die in die Hochlagen aufbrechen, sollten sich vorab beim Maison de la Montagne et de la Mer über die Wetterbedingungen informieren, da das Wetter oft sehr schnell umschlagen kann.

Ein besonderes Thema gilt dem Baden auf La Réunion. Durch das Vorkommen von Haien ist das Baden nur in einem Radius von 300m zum Strand erlaubt. Anti-Hai-Netze und bewachte Strände sind üblich. Jedoch können bei besonderen Vorkommnissen oder bei Unsicherheiten die Badebedingungen und Badezeiten eingeschränkt werden. Jenseits dieser festgelegten 300m-Zonen ist Schwimmen und Wassersport streng verboten. Bei Gefahr werden an den Stränden Signalflaggen gehisst.

Halten Sie sich bitte über die aktuelle Situationen und Vorkommnisse auf dem Laufenden, so z.B. über die französischen Medien oder über das Auswärtige Amt: www.auswaertiges-amt.de


 

 

Willkommen auf Mauritius – die Perle im Indischen Ozean

Mauritius – eines der Sehnsuchtsziele eines jeden Weltreisenden. Und wirklich, dieses Fleckchen Erde hat einiges zu bieten. Neben karibisch anmutenden, palmengesäumten Sandstränden kann man sich auf undurchdringliche Urwälder, grüne Berghänge und endlos weite Ebenen freuen. Ein Meer, das mit einer Skala von Blautönen fasziniert, ungewöhnlich freundliche Menschen, exotische Vegetation, wogende Zuckerrohrfelder, bunte Märkte, kulinarische Köstlichkeiten der indisch und europäischen Küche, heiße Rhythmen beim Sega am Strand – eine Mauritius Reise bringt Sie in ein Paradies auf Erden!

 

Fläche: 2.040 km²
Bevölkerung: ca. 1.265.303 Einwohner (2018)
Hauptstadt: Port Louise, ca. 148.147. Einwohner im Stadtgebiet
Sprache: Die beiden offiziellen Sprachen sind Französisch und Englisch. Aber im Alltag dominiert das Mauritius-Kreolisch.

 

Brauche ich ein Visum für Mauritius?

Für Mauritius ist kein Visum notwendig.

Alle aktuellen Informationen zur Einreise, Visum und benötigte Dokumente finden Sie direkt unter: Einreise Mauritius

Welche Impfungen brauche ich auf Mauritius?

Alle aktuellen Einreise- & Gesundheitsbestimmungen finden Sie direkt unter: Impfungen Mauritius

Welche Besonderheiten erwarten mich auf Mauritius in Fauna & Flora?

Wie oft auf abgelegenen Inseln ist die Tierwelt nicht besonders artenreich. Neben einer recht großen Anzahl an Flughunden und Fledermäusen ist auch der Mähnenhirsch oder der Javaneraffe (Langschwanzmakaken) heimisch. Zudem sind über 100 unterschiedliche Vogelarten vertreten, von denen der ausgestorbene flugunfähige Dodo wohl der berühmteste ist. Der ca. 1 m große, am Boden lebende Laufvogel ist endemisch auf Mauritius und ernährt sich vor allem von Früchten. Ebenfalls endemisch sind zum Beispiel der Maskarenen-Brillenvogel, der Mauritiusfalke, die Rosentaube oder auch der Mauritiussittich. Aber auch das maritime Leben ist vielfältig und farbenprächtig. Durch die vorgelagerten Riffe ist eine bunte Unterwasserwelt vorhanden, die zum Tauchen und Schnorcheln einlädt.

Auf Mauritius ist eine ebenfalls sehr farbenprächtige Flora zu finden. Etwa 670 Blütenpflanzen, von der knapp die Hälfte endemisch ist, sind zu bestaunen. Die Trochetia boutoniana ist ein endemisches Malvengewächs und ist die Nationalblume von Mauritius. An Farbenpracht im Pflanzenreich ist die Insel sicherlich beeindruckend und immer einen Blick wert.

Welche geographischen Besonderheiten erwarten mich auf Mauritius?

Mit einer Fläche von 1.900 km² hat Mauritius etwa das Ausmaß einer deutschen Großstadt wie München oder Hamburg. Unser Nachbar ist die Insel La Réunion, die zu Frankreich gehört und nur 160 km entfernt ist. Bis zu der großen, vor Afrika liegenden Insel Madagaskar sind es knapp 800 km, bis zur afrikanischen Ostküste hingegen schon über 2.000 km. Heute fliegt man von Europa in 10-12 Stunden hierher und kann sich kaum vorstellen, wie abgelegen Mauritius wirklich im Indischen Ozean liegt. Politisch gehört auch noch die 650 km entfernte Insel Rodrigues zu Mauritius. Diese ist nur 18 km lang und 8 km breit und von moderner Zivilisation noch weitgehend unberührt. Wegen seiner zentralen Lage inmitten des Indischen Ozeans hat Mauritius direkte Luft- und Seeverbindungen zu allen, an den Indischen Ozean angrenzenden Kontinente. So kann man in wenigen Stunden nach Indien, Singapur, Australien, Südafrika oder Kenia fliegen. Die Inseln der Maskarenen, zu denen neben Mauritius auch La Réunion und Rodrigues zählen, liegen auf einem unterseeischen Hochplateau. Auf diesem Plateau ereigneten sich vor Jahrtausenden gewaltige Vulkanausbrüche. Kleine Inseln entstanden und verschwanden wieder. Eine der ältesten dieser vulkanischen Inseln ist das heutige Mauritius. Es muss einst ähnlich, wie heute noch La Réunion, mehrere tausend Meter über die Meeresoberfläche geragt haben. Im Laufe der Jahrmillionen hat die Erosion das weiche Lavagestein in die Ebene gespült, und es blieben nur die bizarren Spitzen, die über das ansonsten Flache Plateau von Mauritius herausragen.

Laut Charles Darwin entstand das unterseeische Hochplateau, nachdem vor 200 Millionen Jahren der riesige Urkontinent, der die heutigen Kontinente Amerika, Afrika, Australien, Asien und Europa umfasste, auseinandergebrochen sein soll. Entlang der Bruchstelle entstand der heutige riesige Indische Ozean und übrig blieb das unterseeische Hochplateau.

Bis auf eine lange Strecke an der Südostküste und einigen kurzen Abschnitten an der Westküste und vor Port Louis ist die gesamte Insel von Korallenstöcken umgeben. Dadurch wird die Brandung bereits vor der Küste gebrochen und verwandelt die Strände in sanfte Lagunen. Die Korallen wachsen knapp unter der Meeresoberfläche an den Vulkanabhängen. Wenn nun entweder das Meer sich hebt oder die Vulkane wieder in tiefere Regionen absinken, wächst der Korallenstock gleichmäßig nach und bleibt so immer knapp unter der Wasseroberfläche. Der Ring zwischen dem Korallenstock und dem zentralen Vulkankegel füllt sich mit Sand auf. Auf diese Weise ist auch das Korallenriff entstanden, welches Mauritius umgibt. Dort, wo das Meer nicht tiefer als 40 Meter ist und die Sonne noch genügend Energie für das Leben der Korallen spendet, haben sich Korallen auf dem Untergrund festgesetzt

Was ist die beste Reisezeit für einen Urlaub auf Mauritius?

Mauritius gehört zu den wenigen Plätzen der Welt, wo auf so engem Raum beinahe alle Wetterbedingungen anzutreffen sind. So kann man zum Beispiel am Strand unter einem wolkenlosen Himmel liegen, während sich an den nur wenigen Kilometer entfernten Berghängen bedrohliche Wolken auftürmen können. Im Gegensatz zu anderen touristischen Zielen, die saisonabhängig sind, kann man auf Mauritius jedoch das ganze Jahr über Urlaub machen. Die Jahreszeiten unterscheiden sich hier weniger durch das Wetter, als durch Blütezeiten der Pflanzen oder die Erntezeit der Früchte. Beste Reisezeit sind die Monate März – November. In den Monaten Januar bis März wird Mauritius gelegentlich von Zyklonen heimgesucht.

In welcher Zeitzone liegt Mauritius?

Der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (Winterzeit) beträgt + 3 Stunden. Während der europäischen Sommerzeit ist es auf Mauritius + 2 Stunden.

Welche Bekleidung brauche ich auf einer Mauritius Reise?

Sommerhalbjahr (europäischer Winter): Leichte Kleidung kann bedenkenlos eingeplant werden. Für die höheren Gebiete sollte Übergangskleidung mit Pullover mitgenommen werden. Die Mitnahme eines Regenschutzes ist notwendig, da häufig zwar kurze, aber heftige Regenschauer auftreten können. Die durchschnittlichen Temperaturen betragen ca. 30 Grad am Tag und 21 Grad in der Nacht. In den Höhenlagen ist die zu erwartende Durchschnittstemperatur tagsüber bei ca. 24 Grad und nachts bei ca. 18 Grad.

Winterhalbjahr (europäischer Sommer): Das Wetter ist zu dieser Zeit vorwiegend sonnig. Daher ist auch leichtere Kleidung angebracht. Wärmere Kleidung sollte dennoch eingeplant werden, besonders für die doch im Allgemeinen recht kühlen Abende in den Hochlagen. Regenschutz sollte man auf jeden Fall dabeihaben. Die durchschnittlichen Temperaturen betragen ca. 28 Grad am Tag und 17 Grad in der Nacht. In den Höhenlagen kann es deutlich kühler werden. Tagsüber liegt der Durchschnitt im Winterhalbjahr nur bei 22 Grad, in den Nächten kann es bis an den Gefrierpunkt reichen.

Welche Zahlungsmittel brauche ich auf Mauritius?

Auf Mauritius zahlt man mit Mauritischen Rupien. 1 Euro ist, je nach Wechselkurs ca. +/- 37 Rupien. Theoretisch sind die Rupien bei Ihrer Hausbank zu bestellen, allerdings empfehlen wir einen Wechsel vor Ort. Hier gibt es die deutlich besseren Wechselkurse. Nach dem Sicherheitsbereich am Flughafen finden Sie einige Wechselstuben, in denen sie tauschen können. Zusätzlich bieten viele Hotels an der Rezeption einen Währungswechsel an, allerdings meist zu schlechteren Kursen. Des Weiteren ist es kein Problem mit EC-Karte (Maestro) und allen gängigen Kreditkarten (inkl. Pincode) an den zahlreichen Geldautomaten Rupien direkt abzuheben. Achten Sie darauf, dass Sie immer über genügend kleine Scheine verfügen. Der 2.000 Rupien Schein wird nur schlecht gewechselt und selten angenommen. Er ist vergleichbar mit der ehemalige 500 Euro Schein, welcher selten angenommen wurde.

Brauche ich einen Stromadapter auf einer Mauritius Reise?

Auf Mauritius existieren Stromspannungen 230 Volt. Ein Adapter ist dann erforderlich, wenn Ihre elektrischen Geräte nicht mit dem gängigen Flachstecker ausgerüstet sind (Typ C, wie in Deutschland). Des Weiteren wird der Stecker mit dem Typ G (zwei flache Pole horizontal, ein flacher Pol vertikal) verwendet.

Welche Feiertage feiert man auf Mauritius?

1./2. Januar (Neujahr), 1. Februar (Abschaffung der Sklaverei), Januar/Februar (Chinesisches Neujahr, je nach chin. Kalender), 12. März (Nationalfeiertag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 25. und 26. Dezember (Weihnachten).

Während des islamischen Ramadans (Mai/Juni) kann es auch zu Einschränkungen im Geschäftsleben kommen. Zusätzlich werden noch zahlreiche Indische Feste und Feiertage gefeiert.

Welche Nebenkosten muss ich auf einer Mauritius Reise einplanen?

Während Ihrer Reise durch Mauritius werden unterschiedliche Ausgaben anfallen. Die beinhaltet neben Treibstoff auch Lebensmittel, Eintrittsgelder für Attraktionen und Nationalparks, etc.

Bitte beachten Sie, dass diese Angaben nur durchschnittliche Beträge darstellen und je nach Region abweichen können.

Gastronomie: Einfaches, landestypisches Mittagessen mit Getränk ab 150 Rs, Abendessen ab 200 Rs, jedoch deutliche Abweichungen möglich je nach Auswahl des Restaurants oder Hotels.

 

Supermarkt: Obst, Gemüse, Fleisch deutlich günstiger als in Deutschland. Günstig einkaufen kann man oft an Straßenständen oder Märkten in den zu passierenden Dörfern.

 

Tankstellen: Benzin ca. 45 Rs und Diesel ca. 35 Rs

 

Welche Besonderheiten erwarten mich beim Essen & Trinken auf Mauritius?

Mauritius verfügt über eine fantastische und abwechslungsreiche Küche. Neben indischen, englischen, französischen und portugiesischen Einflüssen sind auch die afrikanischen Einflüsse deutlich spürbar.

Besonders bei den in Europa bekannten Gemüsesorten, besonders Tomaten, werden Sie ein wahres Geschmackswunder erleben. Eine besondere, und in Europa unerschwingliche Köstlichkeit ist der Palmherzen-Salat. Wer gern Fisch isst, sollte unbedingt den „Smoked Marlin“ probieren. Das Huhn wird einem recht häufig auf der Speisekarte begegnen, allerdings ist das Fleisch hier etwas faseriger und geschmacksintensiver. Als Snack zwischendurch eignet sich das fantastische Obst, welches unter Palmen gleich doppelt so gut schmeckt.

 

Welche Trinkgelder sind obligatiorisch auf Mauritius?

Durch die günstigen Rupien sind gute Trinkgelder für uns Europäer kein großer Kostenfaktor. Auf Mauritius besteht immer noch die Situation, dass Trinkgelder ein Teil des Lebensunterhaltes darstellen. Daher zählt hier „Gute Trinkgelder sind der Dank für gute Bedienung!“ 10% – 15% sollten es mindestens sein, bei gutem Service gern auch mehr.

Welche allgemeinen Öffnungszeiten sind auf Mauritius zu erwarten?

Üblicherweise sind die Geschäfte auf Mauritius Montag bis Freitag von 09:00 bis 18:00 geöffnet. Am Samstag kann man von 09.00 bis 12.00 einkaufen gehen. In kleinen Ortschaften sind die Zeiten flexibel und Donnerstagsnachmittag ist teilweise Ruhetag.

Postämter, Banken und öffentliche Behörden haben unter der Woche meist von 08:30/09:00 – 15:30 Uhr geöffnet, am Wochenende schließen sie meist um die Mittagszeit.


 

 

Willkommen auf Island

Island – eine der spektakulärsten Inseln Europas lädt zum Aufbruch ins Abenteuer ein! Wilde Vulkanlandschaften, gleißende Gletscher, bizarre Hochlandwüsten, kraftvolle Geysire, friedvolle Fjorde, warme Flüsse, heiße Quellen… Stundenlang könnte man alle Highlights aufzählen, die die Insel im Nordatlantik zu bieten hat.

Das Erscheinungsbild von Island wird geprägt von Vulkanismus, mit teilweise aktiven Vulkanen und Wasser, auch in Form von Gletschern. Der Gletscher mit dem meisten Eisvolumen Europas, der Vatnajökull der auf Island zu finden ist, verfügt über eine Eisdicke von bis zu 1.000 Meter. Bedingt durch den Golfstrom ist das Klima im Vergleich zu anderen Gebieten in diesen Breitengraden spürbar milder.

Fläche: 103.125 km²
Bevölkerung: ca. 400.000. Einwohner (2019)
Hauptstadt: Reykjavík
Sprache: Isländisch

Brauche ich ein Visum für Island?

Für die Einreise nach Island ist ein für EU-Bürger ein gültiger Personalausweis erforderlich. Reisegästen aus Nicht-EU-Staaten empfehlen wir, sich vor Reiseantritt bei der zuständigen Vertretung Islands zu informieren.

Alle aktuellen Informationen zur Einreise, Visum und benötigte Dokumente finden Sie direkt unter: Einreise Island

Welche Impfungen brauche ich für Island?

Alle aktuellen Einreise- & Gesundheitsbestimmungen finden Sie direkt unter: Impfungen Island

Welche geografischen Besonderheiten erwarten mich?

Die Landschaft ist durch Vulkanismus und Wasserreichtum geprägt. So gibt es zahlreiche, zum Teil aktive Vulkane, Flüsse, Seen und Wasserfälle. Darunter ist mit dem Dettifoss der energiereichste Wasserfall Europas, gemessen am Wasservolumen pro Sekunde × Fallhöhe. Das Isländische Hochland im Zentrum der Insel bildet eine Periglazial-Wüste und ist nahezu unbewohnt. Eine Vielzahl von Gletschern prägen das Gesicht der Insel.

Die Küstenlinie ist im Bereich der isländischen Fjorde stark zerfurcht. Neben der Hauptinsel gibt es eine Reihe kleinerer Inseln, darunter die Westmännerinseln (Vestmannaeyjar). Diese bewohnte Inselgruppe südlich der Hauptinsel umfasst vierzehn Inseln, dazu Schären und Felsen

Welche Fauna und Flora erwarten mich?

Island ist vulkanischen Ursprungs, dem entsprechend ist auch der Boden vulkanisch und steinig. Dies beeinflusst massiv die Flora auf Island. Weiter wird die Pflanzen- und Tierwelt von den extremen Witterungsbedingungen auf der Insel geprägt. Ein Großteil der Insel liegt ganzjährig unter einer dicken Eis- und Schneedecke.

Die Vegetation auf Island ist zweigeteilt: Zum einen gibt es die kargen, steinigen Schotter- und Lavawüsten im Hochland, zum anderen die grünen, satten Küstenregionen. Die Pflanzenwelt Islands besteht zum Großteil aus ‚eingewanderten‘ Pflanzen, von denen man die meisten auch in Norwegen und einen Teil in Grönland findet.
Neben vielen Moosen wachsen hier auch unterschiedliche kleine Büsche. In freier Natur wachsen im Spätsommer vor allem viele Blaubeersorten.

Auf Island gibt es neben Nutztieren wie Schafen auch Polarfüchse, die wahrscheinlich schon vor den ersten Siedlern auf der Insel lebten. Mit den Menschen kamen auch Feld- und Waldmäuse. Neben den Kleintieren leben allerhand verschiedene Vögel auf der Insel. Gerade an den Steilküsten nisten viele Seevögel. Wenn man Glück hat, kann man hier sogar den ein oder anderen Papageientaucher sehen.

Und dann lebt auf Island natürlich noch das weltbekannte Islandpferd. Nicht nur Pferdefans sind von dieser einzigartigen Rasse angetan, die die Gangart Tölt – eine außergewöhnliche Gangart – beherrschen.
In dem kalten Wasser vor Island leben viele Meerestiere. Neben Walen, die man mit viel Glück bei einem Bootausflug sehen kann, finden sich hier in den Sommermonaten unzählige Heringe. Noch heute ist die Zeit, in der die Heringe gefangen werden, eine ganz besondere auf Island.

In welcher Zeitzone liegt Island?

Der Zeitunterschied zur MEZ beträgt -1 Stunden (Während der europäischen Sommerzeit -2 Stunden).

Was ist die beste Reisezeit für Island?

Trotz der nördlichen Lage ist Islands Klima, gerade im Winter, viel milder als man erwarten könnte. Die Jahresdurchschnittstemperatur in Reykjavík beträgt 5°C, im Januar -0,4°C und im Juli 11,2°C. Die Niederschlagsmenge an der Südküste erreicht bis 3000 mm im Jahr, wobei sie auf 400 mm im Hochland nördlich vom Gletscher Vatnajökull abnimmt.

Isländisches Wetter ist vom Verlauf atmosphärischer Tiefs über den Nordatlantik abhängig und daher recht veränderlich. Vorbeiziehende Tiefs südlich von Island verursachen verhältnismäßig warmes Wetter im Süden, während zwischen Grönland und Island nach Nordosten wandernde Tiefs dem Norden milderes und trockenes Wetter bringen.

Die wärmsten Monate sind Juli und August. Allgemein verbessern sich die Wetteraussichten, je weiter ost- oder nordwärts man zieht. Obwohl in dem Ödland des Inneren öfter klares Wetter als an der Küste zu erwarten ist, können dort andere Schwierigkeiten wie Sandstürme auftreten.

Welche Sprache wird auf Island gesprochen?

Isländisch ist die Landessprache. Aber auch ohne ein Wort isländisch sprechen zu können kommen Sie bei Ihrem Urlaub auf Island gut über die Runden. Englisch ist eine gängige Sprache.

Welche Besonderheiten erwarten mich beim Essen & Trinken?

Früher gab es nur spärliche Ressourcen in Island; der Mangel an Sonnenlicht schränkte die Fang- und Jagdmöglichkeiten stark ein, und die abgeschiedene Lage der Insel knapp unterhalb des Polarkreises, machte den Import von Waren und Lebensmitteln im besten Fall schwierig. Jahrhundertelang ernährten sich die Isländer daher von einfacher Kost, die die harten natürlichen Bedingungen widerspiegelte, unter denen sie ums Überleben kämpften. Doch Island liegt inmitten des fischreichen nordatlantischen Ozeans und ist zudem mit Süßwasser und einer sauberen Natur gesegnet. Der technologische Fortschritt und die Nutzung von Erdwärme haben inzwischen die Möglichkeit eröffnet, das ganze Jahr über frisch angebaute, lokal bezogene Zutaten zu verwenden; und in den letzten Jahrzehnten hat sich die Küche des Landes von ihren bescheidenen Anfängen zu einer kosmopolitischen Angelegenheit entwickelt. Im heutigen Island findet man fast alles, was dein kulinarisches Herz begehrt. Restaurants auf der ganzen Insel bieten eine große Auswahl an ausländischen und isländischen Gerichten an, die von den Zutaten der Natur inspiriert sind. Die Schlüsselelemente der isländischen Ernährung haben sich jedoch seit der Besiedlung des Landes vor über 1000 Jahren kaum verändert: Die beliebtesten Gerichte sind nach wie vor Fisch, Lamm und der isländische Skyr. Die meisten Restaurants in Island servieren den „Fisch des Tages“, und das Land ist übersät mit zahlreichen Fischrestaurants, die hauptsächlich Kabeljau, Schellfisch, Lachs und Seeteufel anbieten.

Die heutigen Köche sind Meister darin, hervorragende Gerichte zu zaubern und den Reichtum des Ozeans mit Kräutern und Gewürzen aus der isländischen Natur zu verfeinern. Doch neben den tollen Essen in den Restaurants, sollte man unbedingt auch diese Leckereien kosten:

Hardfiskur oder Stockfisch. Er ist in jedem Lebensmittelgeschäft oder auf dem Kolaportid-Flohmarkt erhältlich und wird als Snack gegessen, entweder direkt aus der Tüte oder mit dickem Butteraufstrich.

lokkfiskur oder Fischeintopf. Ursprünglich ein simpler Mix aus weißem Fisch, Kartoffeln, Zwiebeln, Mehl, Milch und Gewürzen, doch inzwischen enthalten einige Rezepte auch Zutaten wie Schnittlauch, Curry, Bearnaise-Sauce oder Käse.

Humar oder isländischer Hummer/Langusten. Die Langusten, die in den Gewässern entlang der Südküste gefangen werden, sind bekannt für ihr leckeres, zartes Fleisch. Sie werden gegrillt, gebacken, gebraten oder sogar auf Pizza serviert.

Welche Nebenkosten muss ich einplanen?

Bitte beachte das allgemein höhere Preisniveau gegenüber Deutschland. Preisbeispiele für Getränke in Island: Softdrinks: ca. 450 ISK Mineralwasser: ca. 150 ISK (Leicht-)Bier 0,4 – 0,5l: ca. 650 ISK 1 Glas Wein: ca. 1000 ISK Kaffee: ca. 400 ISK Die Getränkepreise dienen lediglich als Anhaltspunkt und variieren selbstverständlich, je nachdem wo man die Getränke kauft. Gutes isländisches Leitungswasser wird zu den Mahlzeiten kostenlos gereicht.

Für das Abendessen in Reykjavik plane bitte ca. 30 – 40 € für eine einfache Mahlzeit (z.B. Imbissstube oder Pizzeria) ein, im Restaurant rechne mit Preisen ab ca. 40 €.

Welche Bekleidung brauche ich?

Achten Sie bei der Bekleidung auf ein Zwiebelprinzip. Je nach Wetterlage und Temperatur kann man eine Schicht drüber- oder auch ausziehen. Achten Sie auf gute Funktionskleidung – abgesonderter Schweiß wird durch die Schichten nach außen abgeführt. Tragen Sie Wolle direkt am Körper (erste und auch zweite Schicht – nichts schlägt diese Naturfasern), Daunen auf der Außenseite. Diese Kombination funktioniert am besten.

Welche Zahlungsmittel brauche ich auf Island?

Der aktuelle Wechselkurs lautet 1 Euro = ca. 150 Isländische Kronen, Zahlungsmittel in Island ist die Isländische Krone (1 ISK = 100 Öre).

Mit Ihrer Maestro/EC- oder Kreditkarte können Sie an nahezu allen Geldautomaten auf der Insel Geld abheben. Die Gebühr für eine Transaktion variiert und kann bei Ihrer Hausbank erfragt werden. Gängige Kreditkarten wie VISA oder MasterCard werden von den meisten Geschäften und Restaurants akzeptiert. Es empfiehlt sich, gleich nach der Ankunft am Flughafen Bargeld zu tauschen oder am dortigen Automaten abzuheben.

Brauche ich einen Stromadapter?

Sie benötigen keinen Stromadpater, Steckdose und Strom sind in Island gleich.

Wie funktionieren Post, Telefonie & Internet?

Die elektrische Spannung beträgt wie bei uns 220 Volt bei 50 Hz Wechselstrom. In die Steckdosen passen die in Mitteleuropa üblichen runden, zweipoligen Stecker. Es ist kein Adapter für Reisegäste aus Deutschland notwendig.

Nicht auf jedem Zeltplatz steht uns Strom zur Verfügung.

Direktdurchwahl innerhalb Islands ist überall möglich. Die Vorwahl für Island bei Ferngesprächen aus dem Ausland lautet +354 plus die 7-stellige Anschlussnummer. Auslandsgespräche nach Europa: Vorwahl 00 und entsprechende Landesvorwahlnummer (Deutschland: 49), dann Ortsvorwahl und Teilnehmernummer des gewünschten Gesprächspartners.

Bitte beachten Sie, dass Sie selbst während der Reise aufgrund der Abgelegenheit mancher Gebiete eventuell (je nach Mobilfunknetz) teilweise nicht erreichbar sein werden. Bitte informieren Sie Ihre Angehörigen über diesen Umstand.

Sie müssen sich darauf einstellen, dass Sie auf manchen Zeltplätzen keine Auflademöglichkeit für Ihre Geräte zu haben, bzw. nur wenige Steckdosen zur Verfügung stehen. Bitte denken Sie daher an ausreichend Ersatzakkus bzw. eine geladen Powerbank mitzunehmen.

Welche Trinkgelder sind obligatorisch?

Im Endpreis sind in Island grundsätzlich Bedienung und MWSt. enthalten. Wenn Sie zufrieden waren, können Sie den Betrag entsprechend aufrunden.

Welche allgemeinen Öffnungszeiten sind zu erwarten?

Banken: Montag bis Freitag 9.15–16 Uhr. Einige Großbanken sind länger und auch am Samstag geöffnet. Geschäfte: Montag bis Freitag 9–18 Uhr, Samstag 10–14, 15 oder 16 Uhr. In Reykjavík haben manche Buch- und Andenkenläden sowie Supermärkte und Tankstellen längere Öffnungszeiten.

Wie ist die Sicherheitslage in Island einzuschätzen?

Island ist garantiert eines der sichersten Länder auf der ganzen Welt. Kriminalität existiert quasi nicht und im ganzen Land herrscht ein Gefühl der Sicherheit.


 

 

Willkommen in Brasilien!

Brasilien besticht durch seine beeindruckende Vielfalt. Das bevölkerungsreichste und größte Land Südamerikas vereint alle Facetten von hochmodernen Metropolen wie Brasilia, Sao Paulo oder Rio de Janeiro mit urzeitlichen Dschungellandschaften der indigenen Bevölkerung.

Im geschützten Feuchtgebiet Pantanal oder entlang des Amazonas, wo sich das größte tropische Regenwaldgebiet der Welt befindet, lassen sich faszinierende Naturschauspiele beobachten.

Die Bevölkerung spiegelt allerorts die kulturelle und ethnische Vielfalt des Landes wieder. Die relativ geringe Zahl der Touristen konzentriert sich auf die offensichtlichen Highlights wie den Karneval in Rio, die Hauptstadt Brasília, das Amazonasbecken, den Nordosten mit seinen Stränden und die Wasserfälle von Iguaçu. Aber es gibt noch viel mehr zu entdecken!

Fläche: 8.500.000 km²
Bevölkerung: ca. 210 Mio. Einwohner (2020)
Hauptstadt: Brasília: ca. 2,5 Mio. Einwohner
Sprache: Portugiesisch

Brauche ich ein Visum für Brasilien?

Für Deutsche, Österreicher oder Schweizer ist eine Einreise ohne spezielles Visum möglich und Sie können sich mit dem Touristenvisum, das bei Einreise ausgestellt wird, bis zu 3 Monate am Stück im Land aufhalten. Des Weiteren ist zu beachten, dass der Reisepass bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein muss.

Alle aktuellen Informationen zur Einreise, Visum und benötigte Dokumente finden Sie direkt unter: Einreise Brasilien

Welche Impfungen brauche ich für Brasilien?

Alle aktuellen Einreise- & Gesundheitsbestimmungen finden Sie direkt unter: Impfung Brasilien

Welche geografischen Besonderheiten erwarten mich?

Brasilien bedeckt fast die Hälfte Südamerikas und grenzt mit Ausnahme von Ecuador und Chile an alle anderen südamerikanischen Länder. Der Atlantik bildet die östliche Grenze. Das Land besteht zu ca. 60% aus Hochebenen und zu 40% aus Flachland. Im Süden ist die Landschaft abwechslungsreich und wenig dicht bewaldet. Die Guyana-Hochebene nördlich des Amazonas besteht zum Teil aus dichten Wäldern, zum Teil aus Steinwüste. Zwischen dem Amazonas und den Flüssen des Südens liegt der Mato Grosso, die riesige brasilianische Hochebene. Die Berge im Südwesten erreichen eine Höhe von 3000m und bilden eine schützende Barriere an der Atlantikküste, die durch tief in die Berge eingeschnittene Flussbetten durchbrochen wird.

In welcher Zeitzone liegt Brasilien?

Je nach Gebiet MEZ -4 bis -6 Std. (während der europäischen Sommerzeit -5 bis -7 Std.). In Brasilien gilt von Ende Oktober bis ca. Mitte Februar die dortige Sommerzeit, gegenüber Europa, dann MEZ -3 Std. bzw. -5 Std..

Was ist die beste Reisezeit für Brasilien?

In Brasilien sind die klimatischen Verhältnisse sehr verschieden. Während sich der Norden in der Äquatorzone befindet, sind die Temperaturen im Süden niedriger; die Hochebenen haben ein milderes Klima als die Ebenen längs des Ozeans. Man kann das Land in fünf klimatische Zonen einteilen. (Alle Zonen, ausgenommen die Äquatorzone, haben zwei Hauptjahreszeiten, eine trockene und eine Regenperiode.):

  • Norden: Die Temperaturen sind während des ganzen Jahres hoch mit viel Regen; tropische Zone, für Europäer schwer erträglich.
  • Nordosten: An der Küste ist das Klima noch tro-pisch feucht, während es heiß und trocken im Innern des Landes ist.
  • Osten: (einschließlich der Staaten Minas Gerais, Espirito Santo und Rio de Janeiro): Heißes Klima, gemäßigter im gebirgigen Inneren des Landes.
  • Süden: (einschließlich der Staaten Sao Paulo, Paraná und Rio Grande do Sul): Der Großteil des Landes ist Hochebene. Die Temperaturen sind im Allgemeinen mild, im Winter zeitweise sehr kühl.
  • Dieser umfasst das Mato Grosso Pla-teau und die Becken der Flüsse Paraguay und Paraná; Klima warm und trocken im Winter, im Sommer feuchtheiß und viel Regen.

Welche Sprache wird in Brasilien gesprochen?

Portugiesisch ist die Landessprache.

Welche Besonderheiten erwarten mich beim Essen & Trinken?

Generell hat die Küche der ehemaligen portugiesischen Kolonisatoren die brasilianische Küche beeinflusst. Durch die koloniale Besiedlung und die Sklavenhaltung wurden Lebensmittel eingeführt, die sich vor allem in großem Umfang und mit ausreichender Haltbarkeit beschaffen ließen. Daraus hat sich eine traditionelle Verbreitung vor allem von schwarzen Bohnen, Reis, Maniok sowie auch des überaus haltbaren Bacalhau für die meistverzehrten Gerichte ergeben. Als das brasilianische Nationalgericht gilt die Feijoada, ein Bohneneintopf mit Fleisch, zu dem Reis, Farofa aus Maniok und die dekorativen Orangescheibchen sowie Orangensaft gereicht werden. Besondere Vorliebe genießen wie in Portugal auch die zahlreichen Zubereitungsvariationen des Bacalhau. Bei den brasilianischen Salaten ist die Hauptzutat meist die Tomate; als der Preis dieses Gemüses sich 2013 erhöhte, kam es zu Hamsterkäufen an der argentinischen Grenze. Beliebte Früchte sind Ananas, Guaven, Mangos, Orangen, Papayas und Passionsfrüchte. Außerdem sind Süßigkeiten wie die Brigadeiro, Maria mole und die brasilianische Version von Dulce de leche sowie verschiedene Kuchen wie zum Beispiel der Bolo de rolo beliebt. In den späten 1980er-Jahren haben sich in São Paulo Selbstbedienungsrestaurants (sogenannte Self Service) durchgesetzt, welche man bis heute in allen Gegenden des Landes findet. Dabei wird nach Kilopreis bezahlt. Je nach Lage und Qualität der Self Service kann der Kilopreis stark variieren. Samstag und Sonntag ist im Normalfall viel teurer als unter der Woche. Ein Café Colonial ist ein typisches Buffet in Rio Grande do Sul und Santa Catarina im Süden Brasiliens in Orten mit starkem deutschen Einfluss. Auch die Gaststätten, die diese Art Essen anbieten, werden so genannt.

Brasilien ist ein Land, in dem Fahrten von einer Stadt in die andere oft länger als einen Tag dauern, und so haben die Verpflegungsstationen entlang der Fernstraßen einen besonderen Stellenwert, der als überregionale kulinarische Zone zu berücksichtigen wäre. In den Snackbars der Rodoviárias (Busbahnhöfen) herrscht meist ein größeres, wenn auch einfaches Angebot an belegten Sandes (Sandwiches) und einfachen Gerichten, aber auch dort gibt es immer die Self Service-Restaurants. In den einsamer gelegenen, familiär und nebengeschäftlich betriebenen Haltepunkten wird für die Passagiere eines Busses meist das Almoço (Mittagessen) in nur einer einzigen Variante angeboten. Dabei handelt es sich meist um einen Teller mit Reis, Bohnen oder Kartoffeln und Fleisch, manchmal auch um eine mehr oder weniger abgespeckte Variante der Feijoada. Bereits fertig auf dem Teller angerichtet heißen diese Gerichte daher auch prato feito (angerichteter Teller).

Als Nationalgetränk gilt der in Brasilien angebaute Arabica Cafe. Milch-Shakes mit Obst oder Gemüse werden in Brasilien gerne getrunken und als Vitamina bezeichnet. Beim Vitamina de abacate zum Beispiel werden Avocados mit Milch und braunem Zucker gemixt. Ein Getränk, das es von Brasilien aus weltweit in zahlreiche Bars geschafft hat, ist der Caipirinha. Dabei handelt es sich um einen Cocktail der aus Cachaça, Limettensaft, Zucker und Eis.

Welche Nebenkosten muss ich einplanen?

Während Ihrer Reise werden unterschiedliche Ausgaben anfallen. Diese beinhalten neben Eintrittsgelder für Attraktionen und Nationalparks auch Lebensmittel und Restaurants.

Gastronomie: Ca. 350 USD pro Person
Nationalparks: ca. 150 USD je Person
Ausflüge/Aktivitäten: 30 USD direkt dem Schamanen zu zahlen (Ayahuasca-Einnahme)

Die Bezahlung vor Ort kann in der Regel mit Kreditkarte erfolgen. USD können mit einer MasterCard oder VISA am ATM in Lima abgehoben werden.

Brauche ich einen Stromadapter?

Rio und Sao Paulo 110 Volt Wechselstrom, 60 Hz; Salvador/Bahia 127 Volt, Brasilia 220 Volt. Keine Schukostecker. Universal-Steckdosenadapter bitte mitbringen.


 

Willkommen in Portugal (Madeira & Azoren)!

Madeira

Angenehme Temperaturen über das ganze Jahr hinweg in einem wunderbaren Naturraum mit einer bezaubernden, facettenreichen, subtropischen Vegetation, welcher unsere Sinne beschwingt und belebt – das ist Madeira. Und wer das Inselinnere wandernden Fußes entdeckt, dem bleiben manche Schritte im üppigen Grün einfach unvergesslich. Mit steilen Küsten und einer teils unvermutet wilden Berglandschaft thront es über dem tiefblauen Atlantik. Im hiesigen milden Klima gedeihen endemische Heide- und Lorbeerwälder und es herrscht fast das ganze Jahr eine farbenreiche Blumenpracht. Die glitzernden Levadas, Madeiras raffiniertes Bewässerungssystem, ließen im von der Sonne verwöhnten Süden eine Kulturlandschaft mit tropischen Früchten und Wein entstehen. Hier können wir Spezialitäten der einheimischen Küche genießen und den Tag bei einem Glas Madeirawein Revue passieren lassen! Dieser Mix aus Wander- und Gaumenfreuden macht den Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis!

Fläche: 740,7 km²
Bevölkerung: 254.368 (2017)
Hauptstadt: Funchal
Sprache: Portugiesisch

Azoren

Die Azoren sind eine weit auseinander liegende Inselgruppe im Atlantik, ca. 2500 km westlich vom portugiesischen Festland. Der Archipel besteht aus den Inseln São Miguel, Santa Maria (östliche Gruppe), Terceira, Graciosa, São Jorge, Pico, Faial (zentrale Gruppe),Flores und Corvo (westliche Gruppe). Die Inseln sind bergig und zum Teil bewaldet. Es gibt ausgedehnte Weideflächen, an der meist felsigen Küste ist das Baden in natürlichen Felsenbecken oder an kleineren Sandstränden möglich. Der Archipel ist vulkanischen Ursprungs, die jüngste Insel – Pico – entstand vor ca. 250.000 Jahren. Bis heute zeigt die Region vulkanische Aktivität: unterseeische Eruptionen, heiße Schwefelquellen und dampfende Geysire machen den besonderen Reiz der Inseln aus.

Fläche: 2.355 km²
Bevölkerung: 245.000 (davon 140.000 auf São Miguel; auf São Jorge leben etwa 8.500 Menschen, auf Faial und Pico jeweils ca. 14.000)
Hauptorte: Hauptorte: Ponta Delgada auf São Miguel ist Sitz der Regionalregierung und einiger Ministerien,

in Horta auf Faial befindet sich das Regionalparlament, Angra do Heroismo auf Terceira ist ebenfalls Sitz einiger Ministerien sowie des Staatssekretärs der Republik

Sprache: Portugiesisch -> Aufgrund der Dialektvielfalt ist die Aussprache und auch die Wortwahl von Ort zu Ort oft unterschiedlich, es empfiehlt sich daher bei jeder Gelegenheit Wörter im Gespräch mit den Azoreaner zu überprüfen und Sie werden sehen, es wird doch anders ausgesprochen, als hier geschrieben.

Brauche ich ein Visum für Portugal (Madeira, Azoren)?

Eine Einreise ist für EU Bürger und Schweizer mit einem gültigen Personalausweis möglich.

Alle aktuellen Informationen zur Einreise, Visum und benötigte Dokumente finden Sie direkt unter: Einreise Portugal

Welche Impfungen brauche ich für Portugal (Madeira, Azoren)?

Alle aktuellen Einreise- & Gesundheitsbestimmungen finden Sie direkt unter: Impfungen Portugal

Welche geografischen Besonderheiten erwarten mich?

Madeira ist eine portugiesische Insel, 951 km südwestlich von Lissabon und 737 km westlich der marokkanischen Küste im Atlantischen Ozean. Sie gehört mit der kleineren Insel Porto Santo und der unbewohnten kleineren Inselgruppe Ilhas Desertas zur Inselgruppe Madeira, die gemeinsam mit den ebenfalls unbewohnten Ilhas Selvagens die Autonome Region Madeira bildet.

Die gesamte Insel hat Mittel- bis Hochgebirgscharakter. Die Küste Madeiras fällt steil ins Meer ab. In der Mitte der Insel ragen die höchsten Gipfel empor. Der höchste Berg ist der Pico Ruivo mit 1862 m. Dieser bildet zusammen mit dem Pico do Arieiro, dem Pico das Torres und dem Pico Grande das Hochgebirge der Insel. Hier ist das Lavagestein sehr zerklüftet und zeigt interessante Felsformationen.

Im westlichen Teil der Insel liegt das Hochmoor Paul da Serra. Es handelt sich dabei um eine relativ ebene Hochfläche in einer Höhe von 1300 m bis 1500 m über dem Meer. Nördlich der Hochfläche schließt sich mit dem Tal des Ribeira da Janela das tief eingeschnittene Tal des mit zwölf Kilometer längsten Flusses der Insel an.

 

Azoren

Vulkanismus schuf diesen Außenposten Europas über Jahrmillionen und hinterließ einen Archipel von schroffer Schönheit. Dank der fruchtbaren Erde und des mild-feuchten Atlantikwetters sind die Azoren-Inseln sattgrün und ein Muss für Naturliebhaber und Wanderer: An Steilhängen wachsen Lorbeerwälder, durchzogen von rauschenden Wasserfällen und in Kratern erloschener Vulkane liegen blaue Seen, gesäumt von Blumen.

Während der über 500-jährigen Entdeckungs- und Besiedlungsgeschichte hat sich auf den Azoren eine weitgehend unverfälschte Natur erhalten. Portugiesische und flämische Siedler erschlossen Weideland und brachten die Feldfrüchte aus ihrer Heimat mit. Hinzu kamen tropische und subtropische Nutzpflanzen, die im milden Klima hervorragend gedeihen. Bis in die achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurde auf den Azoren Walfang betrieben. Die azorianischen Waljäger galten als besonders furchtlos und verwegen. Seitdem die Jagd auf die

Meeressäuger eingestellt wurde, haben sich die alten, erfahrenen Jäger, Meeresbiologen und andere Interessierte zusammengeschlossen, um den Besuchern bei Walbeobachtungstouren die faszinierende Welt der Wale näher zu bringen. Im Folgenden wollen wir Ihnen die neun Inseln kurz im Einzelnen vorstellen:

Santa Maria wurde als erste Insel entdeckt. Hier gibt es Weingüter, grüne Felder, Palmen und Windmühlen. Die Sandstrände von São Lourenco und Praia sind ausgezeichnet. Die Strände auf Santa Maria gelten allgemein als die besten auf den Azoren. Die Insel ist ideal zum Wasserskifahren. Vila do Porto, die größte Stadt, bietet einige Sehenswürdigkeiten, vor allem die Pfarrkirche aus dem 15. Jahrhundert. Ein ehemaliges Kloster aus dem 16. Jahrhundert dient heute als Rathaus.

São Miguel ist die größte und eine der schönsten der Azoreninseln. Der Krater Sete Cidades ist wohl eines der erstaunlichsten Naturwunder der Azoren – der 40 qkm umfassende Krater hat zwei Seen: einer ist tiefblau, der andere smaragdgrün. In Furnas kann man in vulkanischen Bächen und therapeutischen Schwefelquellen baden. Stickereien und Ananasprodukte werden hier hergestellt. Die Hauptstadt Ponta Delgada hat einen geschäftigen Hafen und ist auch sonst quicklebendig. Die Burg (16. Jh.) diente früher der Verteidigung gegen die Korsaren. Sehenswert sind die zahlreichen Kirchen, vor allem die Igreja de São José und die prächtige Igreja Maartiz de São

Sebastião. Besuchenswert ist auch der im 17. Jahrhundert erbaute Conceicão-Palast. Ribeira Grande ist eine hübsche Stadt mit einem herrlichen Strand und mehreren interessanten Bauwerken, darunter einem Rathaus aus der Renaissance. Viele Ortschaften haben sehr sehenswerte kleine Kirchen, die Capela de Santa Bárbara in dem Fischerdorf Povoção ist das älteste Gotteshaus der Insel.

Terceira wurde als dritte Insel entdeckt, daher erhielt sie ihren Namen („Die Dritte“). Die Hauptstadt, Angra do Heroismo (12300 Einwohner), ist die älteste Stadt der Azoren, gegründet 1534. Die prächtige Renaissancestadt wurde zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Hübsche weiße Häuser, enge Sträßchen mit Kopfsteinpflaster, die Kathedrale, der Stadtpark, Kirchen und Paläste sind nur einige der zahlreichen Anziehungspunkte. Eine besondere Tradition auf Tercerira haben die Heilig-Geist-Feste und eine besondere Form des Stierkampfes, bei der der Stier an einem Seil geführt wird.

Graciosa: Die Furna de Enxofre ist eine sehenswerte geologische Kuriosität: In einer Grotte unterhalb eines Kraters in 80 m Tiefe liegt ein kleiner, warmer Schwefelsee, den man über eine Wendeltreppe erreicht. Ebenso sehenswert sind auch der schwarze unterirdische Caldeira-See und die heißen Quellen im Badehaus der Ortschaft Carapacho. Auf den Feldern stehen die typischen Windmühlen der Azoren. In der Hauptstadt Santa Cruz befinden sich noch Gebäude aus dem 18. Jahrhundert.

São Jorge: Die Insel erstreckt sich über eine Länge von 60km, bei einer Breite von nicht mehr als 8km. Ihrer Form wegen wird sie auch „Der Dinosaurierrücken“ genannt. Steilküsten fallen mehrere hundert Meter tief zum Meer ab, die Insel ist mit üppiger grüner Vegetation bedeckt. Vielfacj gibt es noch den endemischen Heide- und Lorbeerwald, aber auch die überall auf den Azoren anzutreffenden Hortensien und saftiges Weideland bestimmen den Charakter dieser Insel. Vom höchsten Punkt der Insel, dem Pico da Esperança, überblickt man das von Vulkankratern übersäte Hochland und bei guter Sicht die anderen vier Inseln der Zentralgruppe. Auf São Jorge wird ein würziger Käse, der Queijo da Ilha produziert, von dem Kenner meinen, er sei dem italienischen Parmesan vergleichbar.

Die Inselhauptstadt Velas besitzt zahlreiche alte Bauwerke, darunter eine Kirche aus dem 17. Jahrhundert, entlang der Küsten gibt gibt es malerische Dörfer mit kleinen Fischerhäfen.

Faial: Die unzähligen Hortensienhecken haben der Insel den Beinamen „Blaue Insel“ eingebracht. Hauptstadt der Insel ist Horta, zugleich Sitz des Regionalparlamentes der Azoren und einiger Ministerien. Die Hafenstadt ist auch beliebter Treffpunkt der Atlantiksegler. Auf Faial gibt es herrliche Sandstrände aus schwarzem Lavasand und eine geologische Besonderheit – die Vulkanaschefelder von Capelinhos. In den Jahren 1957/58 warf ein unterseeischer Vulkanausbruch ungeheure Mengen an Asche und Lava aus, so dass vor der Westküste zunächst eine kleine Insel entstand, die schließlich durch einen Isthmus sogar mit Faial verbunden wurde. In der Mitte der Insel thront der riesige Krater – die Caldeira – als Zeuge früherer Eruptionen, die diese Insel erschufen. Bei klarem Wetter hat man von hier oben eine herrliche Aussicht über die sanften grünen Weiden und zum benachbarten Pico.

Pico: Der gleichnamige Berg der Insel ist mit 2351 m Portugals höchste Erhebung. Der Gipfel ragt durch die Wolken und ist im Frühjahr und Winter mitunter von Schnee bedeckt. Je nach Jahres- und Tageszeiten leuchten die Abhänge in unterschiedlichsten Farben. Auf den Weinfeldern dieser größtenteils rauen und felsigen Insel wird der berühmte Verdelho produziert. Auf Pico, sagt man, wird Wein aus Steinen gemacht, weil Mauern aus Lavastein die Reben vor dem Seewind schützen und die Wärme der Sonne speichern. Diese einzigartige Form des Weinbaus wurde zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Pico gilt auch als die Insel der Walfänger, im Museum in Lajes kann man sich einen Eindruck davon verschaffen.

Flores: Der Name bedeutet Blumen, ihren Namen bekam die Insel wegen ihrer Blütenpracht, die die gesamte Insel überzieht. Die Landschaft ist vielfach zerklüftet, aber selbst in den tiefsten Schluchten wachsen Blumen. Die zahlreichen Wasserfälle haben alle nur erdenklichen blauen und grünen Farbschattierungen. Die Insel ist ideal für alle Wassersportarten. In der größten Stadt Santa Cruz gibt es ein kleines Volkskundemuseum. Sehenswert ist auch die Barockkirche.

Corvo: Auf der kleinsten und westlichsten Insel leben nur 300 Einwohner, die alle miteinander verwandt sind. Die Eingangstüren werden niemals abgeschlossen, es gibt weder ein Gericht noch ein Gefängnis.

Welche Fauna und Flora erwarten mich?

Da Madeira niemals eine Verbindung zum Festland aufwies und 630 Kilometer westlich der afrikanischen Küste liegt, erfolgte die Besiedelung der Insel durch Pflanzen und Tiere vorwiegend über drei Mechanismen: Die passive Verdriftung durch Wind, die passive Verdriftung durch die Meeresströmung und das passive Verschleppen durch Vögel und Fledermäuse. Auf Madeira ist der Lorbeerwald besonders berühmt. Die Moose (Briophyta) sind auf der Insel Madeira zahlreich verteilt, und wachsen von der Küste bis im Inneren auf hohen Bergen. Auch das Bergmassif ist für die Pflanzenwelt von großer Bedeutung. Die Bodenbedeckung zeichnet sich durch verschiedene endemisceh Pflanzen aus, wie zum Beispiel die viola paradoxa. Außerdem finden sich hier (Erica maderensis), (Dactylorhiza foliosa und Anthyllis lemanniana). All diese Pflanzen sind perfekt an die harschen klimatischen Bedingungen dieser Gegend angepasst, in der es grosse Temperaturschwankungen und starke Winde gibt. Diese Pflanzen spielen auch bei der Wasseransammlung und der Bodenfestigung eine wichtige Rolle. Auf der Ponta de São Lourenço wurden 157 verschiedene Gefäßpflanzen entdeckt, von denen sich 141 auf der Halbinsel und 71 auf der kleinen Insel Ilhéu do Desembarcadouro befinden.

Auf Madeira findet man eine reiche Vielfalt an Tieren, sowohl Wirbeltiere wie Wirbellose und endemische Arten von Weichtieren und Insekten. Hervorzuheben ist die symbolische Taube (Columba trocaz), eine der ältesten Arten der Vogelfauna von Makaronesien. Diese Taube ernährt sich von ganz bestimmten Früchten der Bäume, hauptsächlich von den Samen des Til-Baumes, und dient somit als Verbreiter des Lorbeerwaldes. Die kleinste Vogelart auf Madeira ist der Regulus madeirensis, der sich von Insekten ernährt und somit einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung des Gleichgewichts innerhalb des Ökossystems leistet. Bezüglich der Tierwelt ist es wichtig, den Meeresvogel (Pterodroma madeira) zu erwähnen, einer der bedrohtesten Vögel der Erde, der ausschließlich auf der Insel Madeira und unter dem Schutzstatus „In Gefahr“ lebt. Dieser Vogel lebt im Meer und kommt nur zur Nistzeit an Land (zwischen Ende März bis Mitte Oktober). Zu dieser Zeit kann der Vogel am Abend gehört werden, wenn er auf der Rückkehr zu seinem Nest ist.

In Bezug auf die Tierwelt ist die reichste Vielfalt unter den Arthropoden zu finden. Auch sind die Spinnentiere wie Spinnen, Milben und Pseudo-Skorpione sehr häufig. Die Wirbellosen sind die interessanteste Gruppe auf der Ponta de São Lourenço. Aktuell sind 35 Arten von terrestrialen Weichtieren bekannt, davon 24 endemische. Auf der kleinen Insel Ilhéu do Desembarcadouro wurden 14 Arten identifiziert, darunter 12 endemische, und auf der kleinen Insel Farol 13 Arten, darunter 11 endemische.

 

Auf den Azoren Inseln haben sich viele Tiere und Pflanzen niedergelassen, welche das Bild von einem perfekten Urlaub abzurunden scheinen. Frettchen, Igel und Kaninchen fühlen sich auf den Azoren heimisch und bilden das Grundgerüst der unverwechselbaren Natur. Wer mit offenen Augen Wanderungen auf den Azoren begeht, wird nicht umhin kommen, auf Seen zu treffen. In diesen idyllisch gelegenen Seen findet man Forellen, Barsche, Karpfen und Hechte vor. Jene stellen gleichzeitig auch die Hauptzutat für typische Gerichte der Azoren dar.

Neben den Tieren, welche die Natur auch bei uns zu bieten hat, gibt es einen Vogel, welcher nur auf den Azoren lebt und damit zu einer Einzigartigkeit wird. Der Priolo gilt deswegen auf den Azoren als geschützte Tierart. Ebenso interessant sind die Sturmtaucher. Diese sind nachtaktiv und lassen Touristen durch ihre Geschreie an ihrem Leben teilhaben. Sie sind eng mit den Möwen verwandt, sind jedoch kleiner und stellen jedoch eine eigene Art dar. Daneben findet man in der Natur noch Stelzen, Finken, Rotkehlchen und Kanarienvögel.

Im Bereich der Säugetiere darf man sich auf den Azoren an Kühen, Hunden und Katzen erfreuen. Alle dieser Tiere wurden etwa zu Beginn des 15. Jahrhunderts, also nicht lange nach der Besiedlung und Entdeckung der Azoren, eingeführt. Als Nutztiere dienen jedoch ebenso Ziegen, von denen man mehr als 8000 Stück auf den Inseln bewundern kann.

Im Unterholz kann es leicht passieren, dass einem eine Echse über den Weg läuft. Frettchen, Kaninchen und Igel leben im Busch

In welcher Zeitzone liegt Madeira?

Als Teil Portugals gehört Madeira zum Gebiet der Europäischen Union. Die Zeitzone ist wie im Mutterland Portugal WEZ und entspricht im Winter der koordinierten Weltzeit (UTC + 0, gegenüber Mitteleuropa − 1 Stunde). Für die Zeit von Ende März bis Ende Oktober ist wie im übrigen Europa die Sommerzeit eingeführt, so dass die Zeitdifferenz das ganze Jahr über unverändert bleibt.

In welcher Zeitzone liegen die Azoren?

MEZ – 2 (UTC – 1), Die Azoren liegen zeitlich hinter Mitteleuropa. Der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt –2 Stunden und zum portugiesischen Festland -1 Stunde, sprich: Deutschland 12 Uhr = Lissabon 11 Uhr = Azoren 10 Uhr. Es gilt wie in Mitteleuropa die Winter-/ Sommerzeit

Was ist die beste Reisezeit für Madeira?

Die beste Reisezeit für Madeira sind die Monate April bis Oktober. Milde bis warme Temperaturen zwischen 21 und 26 Grad Celsius erwarten euch in der Sommersaison Madeiras. Es gibt einen sehr geringen Niederschlag und ihr könnt euch auf durchschnittlich zehn Sonnenstunden am Tag in den Monaten Mai bis August freuen. Die Wassertemperatur des Atlantischen Ozeans ist mit durchschnittlich 18 bis 22 Grad Celsius auch in den Sommermonaten relativ frisch. Einige lieben die Abkühlung im Meer, andere ziehen eine Wandertour dem Strandbesuch vor. Generell gilt: Wer sich für einen Madeira Urlaub entscheidet, besucht die Insel nicht nur für einen entspannten Badeurlaub. Madeira ist besonders bei Naturliebhabern und Wanderern ein beliebtes Urlaubsziel. In den Wintermonaten November bis März ist die Regenzeit auf Madeira. Fünf bis sieben Regentage pro Monat und durchschnittlich fünf bis sechs Sonnenstunden am Tag ermöglichen auch in den Wintermonaten einen schönen Urlaub auf Madeira. Der besondere Vorzug der Nebensaison sind die Preise für Hotels, Flüge und Pauschalreisen. Außerdem könnt ihr im Winter die Insel gefühlt ganz für euch allein haben. Wer in seinem Urlaub gerne die Ruhe und Abgeschiedenheit genießt, ist in der Winterzeit auf Madeira am besten aufgehoben.

Was ist die beste Reisezeit für die Azoren?

Das Klima der Azoren ist bekannt für sehr wechselhaftes Wetter. Mehrmals täglich können sich Regen und Sonnenschein mit strahlend blauem Himmel abwechseln. Und genau das macht den Charme der Azoren aus: denn bedingt durch das Wetter ist die Luft klar und die Natur leuchtend grün.

Mai bis September ist die beste Reisezeit für einen Wanderurlaub auf den Azoren. Die Durchschnittstemperaturen liegen tagsüber über 20-25°C. Zudem sind es die niederschlagsärmsten Monate mit überdurchschnittlich vielen Sonnenstunden. Im Juli und August herrscht auf den Azoren Hochsaison.

Bis in den Oktober hinein sind Wanderreisen gut möglich. Die Niederschläge sind moderat und die Temperaturen angenehm.

Welche Sprache wird in Madeira & Azoren gesprochen?

Portugiesisch ist die Landessprache.

Aufgrund der Dialektvielfalt ist die Aussprache und auch die Wortwahl von Ort zu Ort oft unterschiedlich, es empfiehlt sich daher bei jeder Gelegenheit Wörter im Gespräch mit den Azoreaner zu überprüfen und Sie werden sehen, es wird doch anders ausgesprochen, als hier geschrieben.

Welche Besonderheiten erwarten mich beim Essen & Trinken auf Madeira?

Eine der originalen Spezialitäten der madeirischen Küche ist der Schwarze Degenfisch, der hier Espada genannt wird. Er wird meist als gebratenes Filet serviert, typischerweise zusammen mit halbierten Bananen. Der Degenfisch lebt meso- bis bathypelagisch in 200 bis 1700 m Tiefe im Nordatlantik zwischen den Bermudas, Neufundland, Labrador, der Diskoinsel, Island, den Orkney-Inseln und Madeira sowie über mehreren unterseeischen Gebirgen dazwischen. Nicht zu verwechseln mit der Espada ist die Espetada, ein etwa ein Meter langer Fleischspieß. Traditionellerweise ist der Spieß aus Lorbeerholz gefertigt. Da der Lorbeerwald jedoch mittlerweile unter Naturschutz steht, wird von der traditionellen Zubereitung normalerweise Abstand genommen. In den Monaten Oktober bis Dezember werden Maronen (Esskastanien) angeboten, die auf Holzkohle geröstet und mit Meerwasser übergossen werden.

Der Madeirawein, oft auch nur kurz „Madeira“ genannt, ist eine bekannte Spezialität, die auch in der traditionell gehobenen Küche genutzt wird. Mindestens ebenso bekannt wie das Ausgangsprodukt ist die auf seiner Grundlage zubereitete Madeirasauce.

Das Nationalgetränk Madeiras ist die Poncha, eine Mischung mit süßlichem Geschmack aus zu je einem Drittel aus Zuckerrohrschnaps (Aguardente-Cana), Honig und Zitronensaft.

Die Insel Madeira ist berühmt für die Qualität der Anona-Früchte (Cherimoya).

Welche Besonderheiten erwarten mich beim Essen & Trinken auf den Azoren?

Für jede der Inseln gibt es eigene Spezialitäten. Fische und Käse sind die Basis der azoreanischen Küche. Auf den Azoren wird gern gegessen. Nehmen sich Zeit für einen Abstecher nach Real Estate und oft sitzen Sie dort mit der ganzen Familie am Tisch. Es ist empfehlenswert das „Besondere Gericht des Tages“ (prato do dia) zu bestellen.

Es gibt Suppen mit Hülsenfrüchten (Sopa de Legumes), mit Gemüse (Sopa de Hortalicias), mit Hühnchen (Sopa de Canja), Fisch (Sopa de Peixe) oder auch mit Wasserkresse (Sopa de Agriao).

Größere Fischarten wie Thunfisch (Atum/Albacora), Barsch (Cherne), Sägefisch (Espadarte) oder Schwert (Peixe Espada) werden in Stücke zerteilt oder als Filet verzehrt. Auf den Azoren gibt es wie in Portugal viel Dorsch (Bacalhau) mit hundert verschiedenen Rezepten zubereitet. Diejenigen, die gern Fische (peixe) essen, sind auf den Azoren immer richtig. Schmackhaft und immer gut sind Barsche ( „Garoupa“), Kabeljaufilets („Filete de Abrotea“) und ganze Fische, z.B. Brachsen („Goraz“) oder Boca Negra

Es gibt neben Fisch und Meeresfrüchten aber auch eine ganze Menge einfache Eintöpfe: Die Eintöpfe, die Caldeiradas, die entweder Rind, Fische oder Huhn beinhalten, sind herzhaft. Wenn Sie die Caldeirada de Peixe bestellen, wird die Brühe separat von dem darin gekochten Speisefisch serviert.

Gemüse und Frischobst ist das ganze Jahr über erhältlich und in exzellenter Qualität. Zu den Standardsortiment jeden Anbieters gehören die besonders aromatischen Ananas und auch die auf den Azoren angebauten Zwergbananen.

Auf jeder der Inseln gibt es ein eigenes Weinbaugebiet.

Brauche ich einen Stromadapter?

Überall gibt es 230 V Wechselstrom und Typ F Stecker. Ein Adapter ist nicht notwendig.


 

Willkommen in Schweden!

Fläche: 450.000 km²
Bevölkerung: 10,45 Mio
Hauptstadt: Stockholm
Sprache: Schwedisch, Englisch

 

Brauche ich ein Visum für Schweden?

Eine Einreise ist für EU Bürger und Schweizer mit einem gültigen Personalausweis möglich.

Alle aktuellen Informationen zur Einreise, Visum und benötigte Dokumente finden Sie direkt unter: Einreise Schweden

Welche Impfungen brauche ich für Schweden?

Alle aktuellen Einreise- & Gesundheitsbestimmungen finden Sie direkt unter: Impfungen Schweden

In welcher Zeitzone liegt Schweden?

Ganz normale mitteleuropäische Zeit. Die Uhren müssen also nicht umgestellt werden.

Brauche ich einen Stromadapter?

Überall gibt es 230 V Wechselstrom und Typ F Stecker. Ein Adapter ist nicht notwendig.