Reiseinformationen Kanada

Willkommen in Kanada!

Die Heimat zahlreicher Elche, Karibus, Biber und auch Schwarzbären bietet einzigartige Tierbegegnungen. Wilde Küsten, bunte Fischerdörfer, tiefe Fjorde und herrliche Bergmassive bestimmen das Landschaftsbild. Unsere Kanada Reisen führen Sie an Orte, an denen die Zivilisation noch längst nicht Einzug gehalten hat.

In der kanadischen Bergwelt begegnen Sie fernab jeglichen Großstadtlärms Wölfe, Adler, Bären oder Elche. Freuen Sie sich auf eine (Wander)Reise im Westens Kanadas, bei der Sie in den Rocky Mountains oder am Pazifischen Ozean ansässige Indianerreservate erkunden.

Brauche ich ein Visum für Kanada?

Für Kanada ist kein Visum notwendig.

Für die Einreise in die Kanada benötigen Sie einen mindestens bis zum Datum der Rückreise (Ankunftsdatum in Deutschland) gültigen bordeauxfarbenen Reisepass, bzw. den neuen biometrischen Reisepass

Electronic Travel Authorization (eTA): Seit dem 15.03.16 müssen alle Besucher aus Staaten, für die keine Visumspflicht besteht, vor Einreise eine Online-Registrierung vornehmen (eTA – electronic Travel Authorisation). Für eTA muss eine Gebühr von 7 CAD per Kreditkarte gezahlt werden. Die eTA Genehmigung ist an den Reisepass gekoppelt und gilt für beliebig viele Einreisen nach Kanada innerhalb von 5 Jahren bzw. solange der Reisepass gültig ist. Das eTA-Formular ist in englischer Sprache auszufüllen, jedoch ist ein deutscher Leitfaden verfügbar. Die Registrierung ist unter folgendem Link vorzunehmen: www.canada.ca/eta

Welche Impfungen brauche ich in Kanada?

Für Kanada sind aktuell keine Impfungen vorgeschrieben.

Reiseinformationen Costa Rica

Willkommen in Costa Rica!

Costa Rica mit der Hauptstadt San José und einer Fläche von ca. 51.100 km² befindet sich auf der mittelamerikanischen Landbrücke. Diese misst zwischen dem karibischen Meer im Osten und dem Pazifischen Ozean im Westen an der schmalsten Stelle nur 120 km. Im Norden grenzt Costa Rica an Nicaragua und im Süden an Panamá. In der Mitte der mittelamerikanischen Landbrücke verlaufen vier durch tiefe Quertäler und Senken getrennte Gebirgsketten.

In den Bergketten befinden sich einige aktive und erloschene Vulkane. An der Nahtstelle zwischen den Gebirgszügen liegt ein 50 km langes und 25 km breites Hochtal (Valle Central), das man wegen seiner dichten Besiedlung, den fruchtbaren Böden und dem milden Klima als das „Herz“ Costa Ricas bezeichnen könnte.

Brauche ich ein Visum für Costa Rica?

Für Costa Rica ist kein Visum notwendig.

Für Deutsche , Schweizer und Österreicher ist es möglich mit dem Reisepass, dem vorläufigen Reisepass und dem Kinderreisepass einzureisen. Nicht möglich ist es mit dem Personalausweis oder dem vorläufigen Personalausweis einzureisen.

Gültigkeit der Reisedokumente: Reisedokumente müssen bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.
Bei Einreise mit Zwischenlandung in den USA ist die vorherige ESTA-Anmeldung notwendig.

Welche Impfungen brauche ich in Costa Rica?

Für die direkte Einreise aus Deutschland, der Schweiz und Österreich sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.

Als vorbeugende Massnahmen werden eine Tetanus-Impfung, die Hepatitis A-Impfung und Typhus empfohlen. Malaria-Prophylaxe ist nicht notwendig, da Sie sich nicht in gefährdeten Gebieten aufhalten. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet müssen alle Personen ab einem Alter von neun Monaten eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrem Hausarzt oder von einem Tropeninstitut.

Es ist empfehlenswert eine Reiseapotheke für den persönlichen Bedarf mitzunehmen.

Was ist die beste Reisezeit?

Es gibt im Wesentlichen 2 Jahreszeiten: die Regenzeit von Mai bis November und eine Trockenzeit von Dezember bis April. Trockenzeit heisst in Costa Rica nicht automatisch, dass gar kein Regen fällt. Das gleiche gilt für die Regenzeit. Auch in dieser Zeit regnet es nicht ununterbrochen. Die Niederschläge fallen oft erst am Nachmittag. Von August bis Oktober ist es an der karibischen Küste oft sehr trocken  während es an der Pazifikseite meistens nachmittags regnet. Costa Rica hat ein tropisches Klima mit einer Durchschnittstemperatur von 22 Grad, die in den Küstenregionen ansteigt und es kann grundsätzlich das ganze Jahr bereist werden.

Wegen der geografischen Lage, der klimatischen Verhältnisse, der Gebirgskettenformationen, der Berge und Täler, herrschen in diesem Land ebenso verschiedene Subklimas.

Welche geografischen Besonderheiten erwarten mich?

Weil das Land eine Brücke zwischen Nord- und Südamerika bildet, gibt es hier Pflanzen- und Tierarten, die sowohl in Nordamerika als auch in Südamerika vorkommen, aber auch solche, die nur in Zentralamerika oder in Costa Rica existieren. Der Gebirgszug der Kordilleren zieht dabei eine Klimagrenze. Durch die verschiedenen hier vorherrschenden Subklimas haben sich unterschiedliche Vegetationsarten gebildet.

Aufgrund der klimatischen Eigenschaften und der Topografie gibt es in Costa Rica verschiedene Waldformen: Nebel-, Regen-, Trocken- und Übergangswald. Im Allgemeinen gibt es in Costa Rica drei Klimazonen:

  • Die tropische Tiefebene am Pazifik und der Karibik
  • Die Hochebene im Landesinneren
  • Die Niederungen an der Karibikküste

Costa Rica bietet 30 Nationalparks und zahlreiche Naturschutzgebiete und Privatreservate.

Fauna und Flora in Costa Rica

Im Tiefland an der karibischen Küste erstrecken sich Regenwälder während an der pazifischen Seite in gleicher Höhenlage Trockenwälder und Savannen vorkommen.

Wegen seiner tropischen Blütenpracht wird Costa Rica auch der „Blumengarten Amerikas“ genannt. Durch die unterschiedlichen Höhen- und Feuchtigkeitsstufen ergeben sich eine Fülle unterschiedlicher Vegetationsformen und eine unglaubliche Artenvielfalt mit über 12 000 Pflanzenarten.

Mehr als 60% der Gesamtfläche Costa Ricas werden landwirtschaftlich genutzt. Die wichtigsten Nutzpflanzen sind Bananen, Kaffee und Kakao. Aber auch die Tierwelt Costa Ricas hat einiges zu bieten. Neben Tieren wie Jaguare, Pumas, Tapire, Wildschweine, Affen, Schildkröten, dem Tucan uvm. um nur einige zu nennen, gibt es 253 Säugetierarten, über 900 Vogelarten, etwa 220 Reptilien- und 165 Amphibienarten, sowie ca. 360.000 Insekten-, darunter allein nahezu 1300 Schmetterlingsarten zu entdecken.

Zeitunterschied nach Costa Rica

Der Zeitunterschied zur MEZ beträgt – 7 Stunden (Während der europäischen Sommerzeit – 8 Stunden).

Welche Zahlungsmittel brauche ich in Costa Rica?

Die costaricanische Währung ist der Colón. (1 EUR= ca. 600 Colones). Für Costa Rica empfehlen wir die Mitnahme von US $ Bargeld und Kreditkarte.

Der US$ ist gängiges Zahlungsmittel, kann aber auch in Costa Rica in Colones umgetauscht werden.

US$ 1 = ca. 560 Colones. Internationale Kreditkarten werden in größeren Hotels und Geschäften meistens ebenso akzeptiert. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass viele Hotels eine Service-Gebühr von 5-10 % bei Bezahlung mit Kreditkarte berechnen. Mit Ec-Karten kann man die Landeswährung an Geldautomaten abheben.

Brauche ich einen Stromadapter?

Die Steckdosen in Costa Rica sind für nordamerikanische Flachstecker ausgelegt. 110 Volt Wechselstrom, die Mitnahme eines Adapters wird empfohlen. Das Laden von Akku betrieben Geräten wie z.B. Kameras und Mobiltelefone ist meistens in den Unterkünften möglich.

Welche Besonderheiten erwarten mich beim Essen & Trinken?

In Costa Rica ist das Mittagessen die Hauptmahlzeit des Tages und dabei sind Reis und Bohnen die wichtigsten und beliebtesten Bestandteile und werden in vielen Varianten serviert.

Auch zum Frühstück gibt es häufig das „Gallo Pinto“ (Reis und Bohnen mit Maistortillas serviert). Fisch und Steak als Hauptgerichte sind ebenso wichtiger Bestandteil der costaricanischen Küche. Frisches Obst und Gemüse erhält man ganzjährig.

Welche Sprache wird in Costa Rica gesprochen?

In Costa Rica wird Spanisch gesprochen. Jedoch können Sie sich mit Englisch gut verständigen.


Willkommen in Alaska!

Alyeska“ – das große Land, wie Alaska von den Aleuten genannt wurde, umfasst arktische Tundra, gletscherbedeckte Berge, unzählige dicht bewaldete Inseln und Landschaften aus versteinerter Vulkanasche. Alaska besitzt Millionen von Seen und 3.000 Flüsse, und in den Küstenregionen am pazifischen Ozean gibt es mehr als 5.000 Gletscher. Alaska ist ein beliebtes Ziel für Outdoor-Aktivitäten, wie Skifahren, Mountainbiken und Kajakfahren. Der riesige Denali-Nationalpark ist die Heimat des Denali (früher Mount McKinley) – Nordamerikas höchsten Gipfels

Fläche: 1.718.000 km²
Bevölkerung: ca. 14,16 Mio. Einwohner (2019)
Hauptstadt: Anchorage, ca. 291.538 Einwohner im Stadtgebiet
Sprache: Englisch

Brauche ich ein Visum für Alaska?

Für Alaska ist kein Visum notwendig.

Alaska/USA haben ein so genanntes Visa Waiver Programm, daher benötigen deutsche Staatsbürger, egal ob Sie geschäftlich oder touristisch einreisen, bis zu 90 Tagen kein Visum. Dafür muss sich der Reisende im Vorfeld jedoch online durch das ESTA-Verfahren (Electronic System for Travel Authorization) registrieren.

Deutsche Staatsangehöriger, die länger als 90 Tage in den Vereinigten Staaten bleiben möchten oder dort arbeiten wollen, müssen ebenso wie nicht-deutsche Staatsbürger ein Touristen- oder Geschäftsvisum beantragen.

Welche Impfungen brauche ich für eine Alaska Reise?

Für Alaska/USA sind aktuell keine Impfungen vorgeschrieben.

Was ist die beste Reisezeit für einen Alaska Urlaub?

Alaska besteht nicht nur aus Eis und Schnee, wie es sich viele Europäer vorstellen. Die Klimazonen Alaskas sind sehr unterschiedlich, ewiges Eis gibt es nur im äußersten Norden oder im Bereich der Gletscher. Der Kurio-Schio, eine warme Meeresströmung aus den Gewässern um Japan, sorgt an der Südküste für ein relativ mildes, aber feuchtes Klima. Die Sommer sind hier warm und die Winter mild.

In den anderen Landesteilen herrscht kontinentales bzw. arktisches Klima. Das bedeutet zwar strenge Winter, aber erstaunlich warme Sommer. Die Temperaturen im Juli und August klettern mancherorts nicht selten auf fast 25 Grad Celsius.

Im Großen und Ganzen ist in den Sommermonaten von Mitte Juni bis Mitte September die beste Reisezeit, allerdings sollte man sich auch von vorübergehenden Regenfällen die Freude an diesem großartigen Land nicht verderben lassen.

Welche geografischen Besonderheiten erwarten mich in Alaska?

Alaska besteht aus drei landschaftlichen Großräumen: Der Gebirgskette entlang der gesamten südlichen Pazifikküste, sowie der Yukon-Niederung mit ihrem Berg- und Hügelland sowie der Küstenebene („North Slope“) am Nordpolarmeer.

Der größte Fluss bzw. Strom des Landes ist der Yukon River, der in den kanadischen Rocky Mountains entspringt, in Richtung Westen fließend die Mitte Alaskas durchschneidet und in das Beringmeer mündet. Im Osten grenzt Alaska an das kanadische Territorium Yukon.

Auf dem Gebiet Alaskas befinden sich tausende Seen, die größten davon (Becharof, Iliamna, Naknek und Ugashik) liegen auf der Alaska-Halbinsel bzw. am Übergang des Festlands zu dieser Halbinsel.

Im Südwesten von Alaska liegt die schmale Alaska-Halbinsel, an die sich die Aleuten anschließen; sowohl auf der Halbinsel als auch auf der langgestreckten Inselkette befindet sich die Aleutenkette, die im Mount Redoubt bis 3.109 m hoch aufragt. Im nördlichen Mittelteil des US-Bundesstaats liegen die Berge der Alaska Range, zu der auch der Mount McKinley gehört – mit 6.194 m der höchste Berg dieser Kette und Nordamerikas.

Im arktischen Norden erhebt sich die Brooks Range, die bis 2.749 m hoch aufragt. Im Südwesten ragen die Wrangell Mountains im Mount Blackburn bis 4.996 m, die Waxell-Barkley Ridge bis 3.261 m und die an Kanada grenzenden Elias Range mit dem in Alaska liegenden Mount Saint Elias bis 5.489 m hoch auf.

Im äußersten Südosten liegt der Alaska Panhandle („Pfannengriff“), ein schmaler Streifen entlang des Pazifiks, westlich der kanadischen Provinz British Columbia, dessen Orte größtenteils nur per Schiff oder Flugzeug zu erreichen sind. Dort liegt auch die Hauptstadt Juneau. Die restlichen Gebiete Alaskas kennzeichnen teils sehr dicht bewaldete Hügelländer und zahllose Fjorde an der Küste.

Fauna und Flora Alaskas

Alaska ist einer der einzigartigsten Orte der Erde mit einer Fülle von Flora und Fauna, die anderswo nicht zu sehen ist. Aufgrund der abgelegenen Lage und des extremen Klimas in Alaska können nur wenige Pflanzen in seinem Land gedeihen und diejenigen, die dies tun, sind speziell für das Überleben dort angepasst. Darüber hinaus hat Alaskas spärliche Bevölkerung Pflanzen und Wildtiere gedeihen lassen, ohne durch die menschliche Entwicklung beeinträchtigt zu werden, wodurch sich eine erstaunliche Artenvielfalt entwickeln und anpassen konnte.

In den weiten Wäldern und Tundraflächen leben Elche, Moschusochsen, Karibus, Wölfe und die mächtigen Braunbären (Grizzlys). An den Küsten kann man Wale, Tümmler und Seelöwen beobachten. Unter den 400 Vogelarten sind Singvögel, Seevögel, Schwäne, Kraniche, Enten und Gänse zu finden. Von allen Vögeln   die es in Alaska gibt, ist der majestätische Weißkopfadler vielleicht der imposanteste.

Häufige Baumarten in Alaska sind Birke, westliche Hemlocktanne, Weiß-, Schwarz- und Sitka-Fichte. Letztere ist Alaskas Staatsbaum. Birken verschiedener Arten sind die häufigsten Bäume in Alaska und kommen im gesamten Bundesstaat südlich der Baumgrenze vor. Blumen sind auch in diesem Teil des Staates verbreitet, einschließlich Anemonen, Lupinen, Ringelblumen, Pinsel und Zwerg-Rhododendren. Das Vergissmeinnicht (Alaskas Staatsblume) gibt es hier auch in Hülle und Fülle.

Wie ist der Zeitunterschied nach Alaska?

Der Zeitunterschied zur MEZ beträgt -10 Stunden (Während der europäischen Sommerzeit -10 Stunden).

Welche Zahlungsmittel brauche ich in Alaska?

In Alaska/USA bezahlen Sie mit der Landeswährung Dollar (US$). 1 Dollar sind 100 Cent.

USA ist das Land der Kreditkarten. Überall kann man problemlos mit Visa und MasterCard in den verschiedensten Einrichtungen bezahlen. Es ist also nicht zwingend notwendig, größere Mengen an Bargeld mitzuführen. Ebenfalls ist es in den Alaska teilweisemöglich, mit Maestro zu bezahlen. Mit Kredit-und EC-Karten kann man die Landeswährung an Geldautomaten abheben.

Beachten Sie, dass bestimmte Dienstleistungen wie das Mieten eines Mietwagens ohne Kreditkarte nicht möglich sind.

In Nordamerika wird, ebenso wie bei uns, eine Mehrwertsteuer (sales tax) berechnet. Diese ist bei Einkäufen ebenso wie in Restaurants in den ausgeschilderten Beträgen nicht enthalten. Bitte beachten Sie, dass auch für vor Ort abgeschlossene und zahlbare Leistungen die Tax zu zahlen ist.

Welche Besonderheiten erwarten mich beim Essen & Trinken in Alaska?

Die meisten Frischprodukte müssen nach Alaska importiert werden, was sich natürlich auch auf das Angebot Restaurants und Supermärkten auswirkt. Es gibt alles, aber auch zu einem entsprechenden Preis.

Ein besonderes alaskanisches Nationalgericht gibt es nicht, auch andere große kulinarische Speisen darf man nicht erwarten. Empfehlenswert ist natürlich frischer Fisch; Lachs, Heilbutt, Muscheln und Krebse – sollte man auf jeden Fall probieren. Neben diese einheimischen Nahrungsmittel, kann sich Alaska auch einer gut wachsenden  ‚Bierkultur‘ rühmen und rangierte 2009 an fünfter Stelle in den USA, was die Anzahl der Brauereien pro Kopf angeht.

Typisch alaskische Gerichte sind:

  • Scallops (Jakobsmuscheln)
  • Salmon stuffed with crab meat (mit Krebsfleisch gefüllter Lachs)
  • Sirloin steak with corn on the cob and mashed potatoes (Lendensteak mit gebuttertem Maiskolben und Kartoffelpürree)
  • sourdough hotcakes (Pfannkuchen aus typisch alaskischem Sauerteig)

Welche Sprache wird in Alaska gesprochen?

Englisch ist die Landessprache.


Willkommen auf Hawaii!

Hawaii, eine Inselgruppe ca. 5 Flugstunden westlich vom Festland der Vereinigten Staaten im Pazifik gelegen, besteht aus ca. 125 Inseln und Inselchen. Die größten und bekanntesten sind Oahu, Hawaii (Big Island), Kauai, Maui, Molokai und Lanai. Die Gesamtfläche Hawaiis beträgt 16.663 qkm, wobei Hawaii (Big Island) schon zwei Drittel dieser Fläche einnimmt. Die Hawaii-Inseln dehnen sich auf einer Länge von rund 2.500 km aus und sind vulkanischen Ursprungs. Die Reihe der Inseln von Nordwest nach Südost entspricht ihrem Entstehungsalter. So sind die Inseln am äußersten Nordwesten der Kette rund 30 Millionen Jahre alt und Big Island im Südosten gerade mal zwei Millionen Jahre alt. Die höchsten Erhebungen des gesamten Insel-Archipels befinden sich auf Big Island. Mit 4.205 m werden der Mauna Kea und mit 4.169 m der Mauna Loa von Geologen oft als die höchsten Berge der Erde bezeichnet. Misst man die riesigen Vulkanberge vom Meeresgrund aus, verzeichnen sie eine Höhe von über 9.000 Metern.

Wahrscheinlich waren es polynesische Eingeborene, die zwischen 500 und 700 n. Chr. mit robusten Auslegerkanus Hawaii entdeckten. Um 1200 n.Chr. wurden die Inseln von einem neuen Siedlerstrom von Polynesiern des südlichen Pazifiks erfasst. Dabei brachten sie heimische Pflanzen und Haustiere wie z.B. Taro, Bananen, Brotfrucht, Schweine, Hunde und Hühner mit. Viele Jahrhunderte überlebte der hawaiianische Lebensstil, bis im Januar 1778 der englische Seefahrer James Cook die Insel Kauai bei der heutigen Kleinstadt Waimea entdeckte.

 

Fläche: 16.663 km²
Bevölkerung: ca. 14,16 Mio. Einwohner (2019)
Hauptstadt: Honolulu, ca. 900.000 Einwohner im Stadtgebiet
Sprache: Englisch

 

Brauche ich ein Visum für Hawaii?

Für Hawaii ist kein Visum notwendig.

Die Hawaii/USA haben ein so genanntes Visa Waiver Programm, daher benötigen deutsche Staatsbürger, egal ob Sie geschäftlich oder touristisch einreisen, bis zu 90 Tagen kein Visum. Dafür muss sich der Reisende im Vorfeld jedoch online durch das ESTA-Verfahren (Electronic System for Travel Authorization) registrieren.

Deutsche Staatsangehöriger, die länger als 90 Tage in den Vereinigten Staaten bleiben möchten oder dort arbeiten wollen, müssen ebenso wie nicht-deutsche Staatsbürger ein Touristen- oder Geschäftsvisum beantragen.

 

Welche Impfungen brauche ich in Hawaii?

Für Hawaii/USA sind aktuell keine Impfungen vorgeschrieben.

 

Was ist die beste Reisezeit für Hawaii?

Hawaii ist ganzjähriges Reiseziel.

Generell gelten die Monate Mai bis Oktober als beste Reisezeit für Hawaii, da es hier weniger Regentage gibt. Jedoch ist Hawaii auch während der Winterzeit zwischen November und April ein gutes Reiseziel.

Auf Hawaii bestehen zwei unterschiedliche Klimaregionen: Auf der einen die feuchte LUV-Seite, die dem Wind zugewandte Seite und auf der anderen die trockene LEE-Seite, die dem Wind abgewandte Seite. Begünstigt durch die Passatwinde, zählt das Klima hier zu den angenehmsten der Welt. Die durchschnittlichen Tagestemperaturen liegen um die 24° Celsius. Zwischen Juli und September kann das Thermometer auch mal die 30 Grad erreichen. Besonders von April bis Oktober gibt es wunderbar sonnige Tage. Die Wassertemperaturen des Pazifiks liegen im Schnitt bei ca. 22° C. Niederschläge sind im Allgemeinen von kurzer Dauer und nicht nur deshalb gilt Hawaii das ganze Jahr über als ein ideales Reiseziel.

Welche geografischen Besonderheiten erwarten mich auf Hawaii?

Die Inselkette des Bundesstaates Hawaii setzt sich aus insgesamt 137 Inseln mit einer Landfläche von 16.636 km² und rund 11.672 km² Wasserfläche zusammen. Die Inselkette ist vulkanischen Ursprungs und liegt rund 3.800 km von der Westküste der USA entfernt in der Südsee. Die Küstenlinie besitzt eine Länge von rund 5.835 km.
Die folgenden acht größeren Inseln, die in der Landesflagge symbolisiert werden, gehören zu dem Bundesstaat Hawaii. Die angegebenen Flächen sind jeweils die Landflächen der Inseln:

 

  • O’ahu, mit einer Fläche von 973 km2 und ca. 900.000 Einwohnern. Hier liegt auch die Hauptstadt des Bundesstaates Hawaii, Der höchste Berg ist der Mt. Kaala, mit einer Höhe von 1.220 m.
  • Maui, mit einer Fläche von 1.890 km2 und ca. 118.000 Einwohnern. Die Hauptstadt ist Wailuku und der höchste Berg ist der Mt. Haleakala, mit einer Höhe von 3.055 m.
  • Lanai, mit einer Fläche von 365 km2 und ca. 3.200 Einwohnern. Die Hauptstadt ist Lanai City und der höchste Berg ist der Mt. Lanaihale, mit einer Höhe von 1.026 m.
  • Molokai, mit einer Fläche von 673 km2 und ca. 7.400 Einwohnern. Die Hauptstadt ist Kaunakakai und der höchste Berg ist der Mt. Kamakou, mit einer Höhe von 1.512 m.
  • Kauai, mit einer Fläche von 1.380 km2 und ca. 59.000 Einwohnern. Die Hauptstadt ist Lihue und der höchste Berg ist der Kawa.
  • Big Island, als Synonym für die Hauptinsel und größte Insel des Bundesstaates Hawaii, hat eine Fläche von 10.499 km2 und ca. 149.000 Einwohner. Die Hauptstadt ist Hilo und der höchste Berg ist der Mauna Kea, mit einer Höhe von 4.205 m. Big Island ist die größte Insel von Hawaii.
  • Ni’ihau, ist in Privatbesitz und der Öffentlichkeit nicht zugänglich.
  • Kahoolawe ist eine unbewohnte Insel, auf der die US-Amerikaner früher Bombenversuche durchgeführt hatten.

Hawaii hat mehrere Nationalparks und 50 State Parks, in denen Sie die einzigartige Natur und Kultur Hawaiis von ihrer schönsten Seite erleben. Von den Ehrfurcht gebietenden Naturwundern im Hawaii Volcanoes National Park bis zum melancholischen Reiz des Kalaupapa National Historical Parks auf Molokai: Diese Orte machen den besonderen Charakter der hawaiianischen Inseln aus und locken mit den unterschiedlichsten Erlebnissen und Abenteuern.

 

Hawaii: Flora und Fauna

Flora

Die Hawaii-Inseln sind geologisch betrachtet sehr jung und vom Festland sehr isoliert. Umso erstaunlicher ist die Entwicklung einer nur dort wachsenden Pflanzenwelt. Leider gelten über ein Viertel der rund zweieinhalbtausend endemischen Pflanzen als gefährdet. Auf der heißeren und trockenen Lee-Seite wachsen Kakteen, Dornenbüsche und Trockengräser. Die Luv-Seite ist bekannt für ihre dschungelartigen Regenwälder, denen sich mit zunehmender Höhe eine Busch- und Farnzone anschließt. Dieses unterschiedliche Erscheinungsbild der Flora ist auf den Einfluss der Nordost-Passatwinde und der dadurch verteilten Niederschlagsmenge zurückzuführen. Die Baumgrenze liegt bei ca. 2.200 m über dem Meeresspiegel. Aufgrund wirtschaftlicher Aspekte wurden Früchte, Obst, Nutzhölzer und farbenprächtige Blumen eingeführt. Viele dieser Pflanzen haben sich längst auf allen Inseln so weit ausgebreitet, dass man ihnen überall begegnen kann.

 

Fauna

Einwanderer brachten Schädlinge und Haustiere nach Hawaii und so wurde der Lebensbereich vieler Pflanzen und Vögel zerstört. So wurde der Mungo (eine Schleichkatzenart) eingeführt um den Ratten in den Zuckerrohrplantagen Herr zu werden. Zu spät war klar, dass Mungos tagaktive Tiere sind und am Boden nistende Vögel verspeisen. Trotzdem gibt es noch zahlreiche Vogelarten unter denen die Hawaii-Gans „Nene“ zu den bekanntesten zählt, weil sie als Nationalsymbol der Staatsvogel Hawaiis ist.

Das Staatssäugetier ist der bis zu 18 m lange und 40 Tonnen schwere Buckelwal, den man in den Wintermonaten (Dezember bis April) beobachten kann. Sie halten sich dann vorwiegend zur Partnersuche oder um ihre Jungen zu gebären an der Westküste Mauis auf.

„Humuhumunukunukuapuaa“ trägt als Staatsfisch den wohl zungenbrecherischsten Namen aller Lebewesen Hawaiis. Der Picassofisch bewohnt Korallenriffe und kann sich bei Gefahr blitzschnell in die Spalten und Höhlen des Riffs zurückziehen. Auch deshalb ist der farbenprächtige Fisch auf keine Tarnung angewiesen. Der Gecko, ein sehr liebenswertes Tier, gehört zu den harmlosen Echsenarten die es hier zahlreich gibt. Oft zeigt sich der Hausgecko an Wänden und Decken und es ist leicht, die niedlichen Echsen zu beobachten.

Zeitunterschied auf Hawaii

Der Zeitunterschied zur MEZ beträgt -11 Stunden (Während der europäischen Sommerzeit -12 Stunden).

 

Welche Zahlungsmittel brauche ich in Hawaii?

In Hawaii/USA bezahlen Sie mit der Landeswährung Dollar (USD). 1 Dollar sind 100 Cent.

USA ist das Land der Kreditkarten. Überall kann man problemlos mit Visa und MasterCard in den verschiedensten Einrichtungen bezahlen. Es ist also nicht zwingend notwendig, größere Mengen an Bargeld mitzuführen. Ebenfalls ist es in den USA möglich, mit Maestro zu bezahlen. Mit Kredit-und EC-Karten kann man die Landeswährung an Geldautomaten abheben. Beachten Sie, dass bestimmte Dienstleistungen wie das Mieten eines Mietwagens ohne Kreditkarte nicht möglich sind.

In Nordamerika wird, ebenso wie bei uns, eine Mehrwertsteuer (sales tax) berechnet. Diese ist bei Einkäufen ebenso wie in Restaurants in den ausgeschilderten Beträgen nicht enthalten. Bitte beachten Sie, dass auch für vor Ort abgeschlossene und zahlbare Leistungen die Tax zu zahlen ist.

 

Brauche ich einen Stromadapter?

Die Netzspannung in Hawaii/USA beträgt 110/120 V, 60 Hz;

Sie benötigen in Hawaii/USA einen Stromadapter, um Ihre elektronischen Geräte aus Europa nutzen zu können.

 

Wie funktionieren Post, Telefonie & Internet auf ?

Das Porto für eine Postkarte mit Luftpost nach Europa beträgt ca. USD 1,10.

Die Vorwahl für USA ist 001.

Um mit Ihrer SIM Karte/Mobiltelefon nach Deutschland anrufen zu können, müssen Sie 011-49-Ihre Telefonnummer, die Sie anrufen möchten, ohne die „Null vor der Vorwahl“ wählen. Ansonsten sollte es auch funktionieren mit +49-Rufnummer ohne „Null“. Kosten und Roaminggebühren, muss mit dem eigenen Provider abgeklärt werden.

WLAN gibt es in fast jeder Unterkunft, dadurch kam man kostenfrei WhatsApp Telefonate führen.

 

Welche Nebenkosten muss ich einplanen?

Während Ihrer Reise durch Hawaii werden unterschiedliche Ausgaben anfallen. Diese beinhalten neben Eintrittsgelder für Attraktionen und Nationalparks auch Lebensmittel und Restaurants.

Bitte beachten Sie, dass diese Angaben nur durchschnittliche Beträge darstellen und je nach Region abweichen können.

  • Die Preise in Supermärkten sind teurer als in Deutschland.
  • Gastronomie: Einfaches, landestypisches Essen mit Getränk ca. 25 – 40 USD/Person , Frühstück ca. 15 -25  USD/Person. Nach oben gibt es keine Grenzen.
  • Deutliche Abweichungen möglich je nach Auswahl des Restaurants oder Hotels.
  • Nationalparks: 25 USD Person/Park. Es lohnt sich einen Tri Park Pass für 30 USD zu kaufen, somit hat man Eintritt für alle Nationalparks.zu kaufen .
  • Für spezielle Ausflüge wie Helikopterflüge, Walbeobachtung, Schwimmen mit Delphinen, Tauchen mit Mantas etc. können Sie je nach Vorliebe zwischen 300 – 800 USD rechnen.

 

Welche Trinkgelder sind obligatorisch?

In Nordamerika ist es üblich, an die Bediensteten in Restaurants, Coffeeshops und Bars der Bedienung ein Trinkgeld in Höhe von mindestens 15% der Gesamtrechnung zu entrichten. Sie sollten jedoch prüfen, ob nicht bereits eine Servicegebühr auf die Rechnung gesetzt wurde (achten Sie auf die englischen Wörter „Gratuity“, „Tip“ oder „Service“). Dies geschieht manchmal in der Annahme, dass ausländische Besucher nicht über die Gepflogenheiten des Gastlandes informiert sind. Örtliche Steuern („sales tax“ oder „VAT“) werden meistens auf der Rechnung separat ausgewiesen und sind nicht mit einer Servicegebühr zu verwechseln. Trinkgelder können in bar am Tisch hinterlassen werden oder – bei Zahlung mit Kreditkarte – auf der jeweils ausgewiesenen Linie des Kreditkartenbelegs hinzugefügt werden. In Schnellimbissen wird üblicherweise kein Trinkgeld erwartet. Das Trinkgeld stellt einen wesentlichen Bestandteil des Einkommens dar und sollte vor jeder Bestellung einkalkuliert werden. Trotzdem sollte die Höhe des Trinkgeldes als Geste der Zufriedenheit über den erbrachten Service angesehen werden.

In USA ist es üblich für jede Dienstleistung ein Trinkgeld zu geben, z.B. für den Service  auf dem Zimmer, den Gepäckträger, den Shuttlebusfahrer zum Autovermieter.

 

Welche Besonderheiten erwarten mich beim Essen & Trinken?

Hawaii hat ein große Auswahl an frischem Obst und Gemüse, Rindfleisch kommt von Farmen im hawaiianischen Hochland und Fische frisch aus dem Pazifik: Hawaiianische Gerichte zeichnen sich durch eine bunte Mischung aus Aromen und Traditionen aus. Hawaiianische Rezepte kombinieren überlieferte Traditionen mit globalen Trends und Zutaten, die über die Jahrhunderte nach Hawaii gelangten.

 

Hawaiianische Alltagsklassiker sind:

  • Poi: Ein dicker Brei aus tropischen Tarowurzeln.
  • Spam Musubi ist ein beliebtes Snack- und Mittagsgericht, das aus einer Scheibe gegrilltem Spam (Büchsenfleisch) besteht, die entweder zwischen oder auf einem Reisblock liegt.
  • Poke ist ein Fischsalat aus Hawaii und hat dort den Status eines Nationalgerichts.
  • Plate Lunch: Der hawaiianische Mittagstisch mit Reis oder Makkaronisalat, Kalua pig, Fisch oder Rippchen.

Ansonsten ist Hawaii stark von der amerikanischen und japanischen Esskultur beeinflusst.

Auf Hawaii geht man in der Regel mit Sonnenuntergang zum Abendessen, und man bleibt nach dem Essen nicht wie in Deutschland noch lange am Tisch sitzen. In der Regel kommt, wenn nicht regelmäßig nachbestellt wird, bald nach dem Essen die Rechnung. Viele Restaurants schließen daher schon gegen 22:00 Uhr.

 

Achtung wichtig! Worauf muss ich im Straßenverkehr auf Hawaii achten?

Die Notrufnummer für Polizei und Feuerwehr in den USA ist: 911. Sollten Sie in einen Unfall verwickelt werden, müssen Sie umgehend Ihre Autovermieter verständigen und dort die Nummer des Unfallberichts der Polizei angeben. Bei einem Unfall MUSS die Polizei eingeschaltet werden, da Sie als Fahrer und Mieter gegebenenfalls von dem Autovermieterschadenersatzpflichtig gemacht werden können.

Bestimmte Straßen Abschnitte sind für Mietwagen aus versicherungstechnischen Gründen nicht befahrbar! Alle US Mietwagen haben kein Schaltgetriebe, sondern ein Automatikgetriebe. Bei Bergabfahrten (z.B. vom Mauna Haleakala) nicht nur im „Dauer“-Gang fahren, sondern in einem kleineren Gang runterschalten, damit der Motor mitbremst und die Bremsen nicht überhitzen.

 

Welche allgemeinen Öffnungszeiten sind auf Hawaii zu erwarten?

Banken: Mo bis Fr ca. 9:00-15:00 Uhr

Läden: Täglich 9:00-22:00 Uhr, teilweise bis 24:00 Uhr.

Supermärkte: Täglich 6:00 -22:00 Uhr, teilweise sogar rund um die Uhr.

 

Welche Sprache wird auf Hawaii gesprochen?

Englisch ist die Landessprache. Hawaiianisch wird von einem kleinen Teil der hawaiianischen Urbevölkerung gesprochen und findet seine Anwendung nur bei kulturellen und zeremoniellen Anlässen.

 

Wie ist die Sicherheitslage auf Hawaii einzuschätzen?

Hawaii/USA gilt als sicheres Reisegebiet. So wie überall sollte man allerdings, an Ballungsorten auf seine persönlichen Gegenstände achten und im Mietwagen sollte man nicht sichtbar Wertgegenstände liegen lassen.

Willkommen auf La Réunion – Bienvenue a La Réunion!

Grüne Hügel, imposante Vulkane, schwarze und weiße Sandstrände oder bizarre Mondlandschaften – das alles gepaart mit dem typisch französischen Flair, guter Küche und romantischen Dörfchen. Hört sich das nicht nach Urlaub an?

Etwas über 800.000 Menschen aller ethnischer Rassen und Kulturen leben einmütig und friedlich miteinander. Afrikaner, Inder, Chinesen, Araber und Europäer halten in harmonischer Eintracht fest an ihrer Religion, ihrer Kultur und Tradition, vermischt mit französischem Lebensstil. Die Inselbevölkerung ist berühmt für Ihre Gastfreundschaft und Ihre Offenherzigkeit. Diese bunte Mischung trägt wohl ganz besonders zum einmaligen Lebensgefühl auf La Réunion bei.

Wir laden Sie herzlich ein, diese außergewöhnliche Insel mit dem einmaligen französischen Charme auf eigene Faust zu erkunden und freuen uns Sie bald auf La Réunion begrüßen zu dürfen.

Fläche:             2.512 km²

Bevölkerung:    ca. 866.506 Einwohner (gezählt in 2019)

Hauptstadt:      Saint-Denis, ca. 146.985 Einwohner im Stadtgebiet

Sprache:          Französisch

 

Brauche ich ein Visum für eine Reise nach La Réunion?

La Réunion ist französisches Staatsgebiet und somit benötigen deutsche Staatsbürger einen gültigen Reisepass oder Personalausweis. Wir empfehlen jedoch die Mitnahme des Reisepasses! Schweizer und Österreicher benötigen ebenfalls einen gültigen Reisepass. Minderjährige Kinder, die ohne oder nur mit einem Erziehungsberechtigten verreisen, sollten eine Einverständniserklärung mitführen. Legen Sie der Vollmacht eine Kopie der Geburtsurkunde des Kindes sowie eine Kopie des Reisepasses des gesetzlichen Vertreters bei. Bei verschiedenen Nachnamen empfiehlt sich die Mitnahme der Heiratsurkunde der Eltern. Mehr Informationen finden Sie unter:  www.auswaertiges-amt.de

 

Welche geographischen Besonderheiten erwarten mich auf La Réunion?

La Réunion, das sind 2.512 m² Natur und Landschaften von einzigartiger Schönheit. 10.000 km entfernt von Europa und 880 km östlich von Madagaskar im Indischen Ozean gelegen, bildet die Insel mit ihren Nachbarinseln Mauritius und Rodriguez das Archipel der Maskarenen. Entstanden ist La Réunion vor etwa drei Millionen Jahren, als sich der Vulkan Piton des Neiges durch Hot-Spot Vulkanismus aus dem Indischen Ozean erhob. Das Resultat: Majestätische Bergmassive, wilde Schluchten, rauschende Wasserfälle, zerklüftete Küsten, weite Talkessel, bizarre Mondlandschaften, brodelnde Vulkankrater, lebhafte Städte, bunte Märkte, türkisblaues Meer und weite Strände prägen die Landschaft dieser vulkanischen Insel. Bis heute zählt der Piton de la Fournaise zu einem der aktivsten Vulkane weltweit. Auf dieser abwechslungsreichen Insel lassen sich zu Fuß und mit dem Fahrzeug sowohl die Westküste mit ihren herrlichen weißen und schwarzen Sandstränden, die Ostküste mit ausgedehnten Zuckerrohr- und Vanilleplantagen, aber auch der wildromatische Süden, wo der Vulkan Piton de la Fournaise auf das Meer trifft, erkunden. Für die ganz Aktiven bietet sich eine mehrtägige Wandertour durch die drei Talkessel Cirque de Salazie, Cirque de Mafate und Cirque de Cilaos und zum 3.030 m hohen Gipfel des Piton des Neiges an. Politisch betrachtet gehört La Réunion durch seine Zugehörigkeit zu Frankreich ebenfalls zur Europäischen Union.

 

Welche Besonderheiten erwarten mich auf La Réunion in Fauna & Flora?

La Réunion ist ein Paradies für Pflanzenfreunde. Das ganze Jahr über blühen auf Réunion die unterschiedlichsten Pflanzen und sie tragen exotische Früchte. Man schätzt die Anzahl der vorkommenden Blütenpflanzen auf 700 – 800 Arten. Darunter allein 230 Farne! Die heimische Flora erweitert sich um zahllose Flechten, Moose, Algen und Pilze. Hinzu kommen die zahlreichen von Menschen eingeführten Nutz- und Zierpflanzen. Es gedeihen Orchideen, Oleander, Jasmin, Hibiskus, Azaleen, Rhododendren, Hortensien, usw. – um nur einige von Ihnen zu nennen. Besonders zu erwähnen ist der Anbau von Vanille und Zuckerrohr, die zu den Hauptexportprodukten der Insel gehören. Zur tropischen Pflanzenwelt gehören auch märchenhafte Tamarinden-Wälder, Filao-Wäldchen, riesige Bambusstauden, Flammenbäume und vieles mehr.

Bezüglich der Tierwelt sind besonders die marinen Lebewesen von Interesse. Vor der Besiedelung der Insel nutzen unzählige Meeresschildkröten die Strände La Réunions zur Eiablage. Durch den Einfluss des Menschen wurden diese jedoch fast ausgerottet. Nach umfangreichen Schutzmaßnahmen kehren die Schildkröten nun langsam auf die Insel zurück und legen Ihre Eier wieder in den Sand der geschützten Strände. Aber auch weitere Meeresfaune ist sehr vielseitig und spannend. Die Flachwasser- uns Saumriffe der Insel sind bevölkert von unterschiedlichsten Korallen, Seesternen, Krabben, Einsiedlerkrebsen, Kofferfischen, Schmetterlings- und Doktorfischen. Weiter draußen im offenen Meer finden sich entlang der Riffkante auch Großfische wie Barsche, Rochen, Thun- oder Speerfische. Auch Haie und Wale nennen diese Region ihr zuhause.

Im Jahr 2007 wurde ein lange überfälliges Projekt gestartet. Etwa 1750 km² Fläche auf La Réunion wurden zum Nationalpark erklärt, was einen großen Teil der gesamten Insel beinhaltet. Neben alpinem Berggelände, Urwäldern und Hochebenen gehören auch Flüsse und Sandstrände zu diesem Nationalpark. Die Kernzone dieses Nationalparks umfasst knapp 105.447ha Land, was ca. 40% der Landesfläche La Réunions entspricht. Seit August 2010 gilt dieses Kerngebiet als Weltnaturerbe.

 

 

Was ist die beste Reisezeit für La Réunion?

La Réunion gehört zu den wenigen Plätzen der Welt, wo auf so engem Raum beinahe alle Wetterbedingungen anzutreffen sind. So kann man zum Beispiel am Strand von St. Gilles unter einem wolkenlosen Himmel liegen, während sich an den nur wenigen Kilometer entfernten Berghängen bedrohliche Wolken auftürmen können. Im Gegensatz zu anderen touristischen Zielen, die saisonabhängig sind, kann man auf La Réunion jedoch das ganze Jahr über Urlaub machen. Die Jahreszeiten unterscheiden sich hier weniger durch das Wetter, als durch Blütezeiten der Pflanzen, Erntezeit der Früchte oder die lokalen Feste der Inselbevölkerung. Beste Reisezeit sind die Monate März – November. In der Inselregion an der Ostküste kann es durch die Passate in den Monaten Februar und August zu extrem hohen Niederschlagsmengen kommen, während man an der Westküste sehr viel weniger Niederschläge verzeichnet. In den Sommermonaten wird La Réunion gelegentlich von Zyklonen heimgesucht.

 

 

Welche Bekleidung brauche ich auf La Réunion?

Sommerhalbjahr (europäischer Winter): Leichte Kleidung kann bedenkenlos eingeplant werden. Für die höheren Gebiete sollte Übergangskleidung mit Pullover mitgenommen werden. Die Mitnahme eines Regenschutzes ist notwendig, da häufig zwar kurze, aber heftige Regenschauer auftreten können. Die durchschnittlichen Temperaturen betragen ca. 29 Grad am Tag und 21 Grad in der Nacht.

Winterhalbjahr (europäischer Sommer): Das Wetter ist zu dieser Zeit vorwiegend sonnig. Daher ist auch leichtere Kleidung angebracht. Wärmere Kleidung sollte dennoch eingeplant werden, besonders für die doch im Allgemeinen recht kühlen Abende in den Hochlagen. Regenschutz sollte man auf jeden Fall dabei haben. Die durchschnittlichen Temperaturen betragen ca. 25 Grad am Tag und 17 Grad in der Nacht.

 

 

In welcher Zeitzone liegt La Réunion?

Der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (Winterzeit) beträgt +3 Stunden. Während der europäischen Sommerzeit ist es auf La Réunion 2 Stunden später.

 

Welche Zahlungsmittel brauche ich für meinen Urlaub auf La Réunion?

Durch die Zugehörigkeit zur Europäischen Union wird auf La Réunion mit Euro gezahlt. Es fallen also keine Währungswechsel an.

Welche Impfungen brauche ich bei einer La Réunion Reise?

Impfungen oder eine Malariaprophylaxe sind nicht erforderlich. La Réunion gehört zu den wenigen Tropengebieten der Erde, die frei von Malaria sind. Außer der obligatorischen Schutzimpfungen wie Tetanus und Polio sind keine weiteren Impfungen erforderlich. Die medizinische Versorgung ist mehr als gewährleistet. Die Kliniken der Insel haben die modernsten Einrichtungen im Indischen Ozean. Einen guten Überblick zur Erstinformation bietet das Centrum für Reisemedizin unter www.crm.de in der Rubrik „Reiseländer“.

 

Brauche ich einen Strom Adapter auf La Réunion?

Auf La Réunion existieren nebeneinander Stromspannungen von 110 bis 220 Volt. In vielen Hotels sind die Zimmer mit Anschlüssen beider Stromspannungen ausgestattet. Ein Adapter ist dann erforderlich, wenn Ihre elektrischen Geräte nicht mit dem gängigen Flachstecker ausgerüstet sind.

 

Wie funktionieren Post, Telefonie und Internet auf La Réunion?

Telefonieren nach Europa ist mit Ausnahme der Trekkingtour fast überall möglich. Bewährt haben sich die Telefonkarten der privaten Telefongesellschaften, die vor Ort erhältlich sind. Telefonieren vom Hotel aus ist erheblich teurer. Deutsche Mobilfunktelefone (z.B. D1 oder D2) haben eine gute Flächendeckung und funktionieren vielerorts (ggf. kann vor Ort eine SIM-Karte für Ihr Handy gekauft werden. Sie zahlen dann keine Roaming-Gebühren, falls Sie aus Deutschland bzw. Europa angerufen werden und Sie erhalten auch günstigere Tarife für Gespräche nach Deutschland/Europa). Postkarten und Briefe nach Europa kosten ca. Euro 0,75 und dauern ca. 1 Woche. Im WLAN ist telefonieren über WhatsApp kostenfrei.

Welche Feiertage feiert man auf La Réunion?

  1. Januar (Neujahr), Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai (Tag der Arbeit), Himmelfahrt, Pfingsten 14. Juli (Nationalfeiertag: Sturm auf die Bastille), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 1. November (Allerheiligen), 11. November (Waffenstillstandstag 1918), 20. Dezember (Abschaffung der Sklaverei), 25. und 26. Dezember (Weihnachten).

Die Hauptferienzeit ist im August.

Welche Nebenkosten muss ich für La Réunion einplanen?

Während Ihrer Reise durch La Réunion werden unterschiedliche Ausgaben anfallen. Die beinhaltet neben Treibstoff auch Lebensmittel, Eintrittsgelder für Attraktionen und Nationalparks, etc.

Bitte beachten Sie, dass diese Angaben nur durchschnittliche Beträge darstellen und je nach Region abweichen können.

  • Gastronomie: Einfaches, landestypisches Essen mit Getränk ca. 20 € jedoch deutliche Abweichungen möglich je nach Auswahl des Restaurants oder Hotels.
  • Supermarkt: Obst, Gemüse, Fleisch ca. 15% teurer als in Deutschland. Günstig einkaufen kann man oft an Straßenständen oder Märkten in den zu passierenden Dörfern.
  • Nationalparks: 15 € pro Person. Bitte beachten Sie, dass Sie für das Fahrzeug weitere Kosten anfallen können.
  • Tankstellen: Benzin und Diesel haben fast den gleich Preise wie in Frankreich

 

Welche Besonderheiten erwarten mich beim Essen & Trinken auf der Insel La Réunion?

La Réunion verfügt über eine fantastische und abwechslungsreiche Küche. Neben kreolischen und französischen Einflüssen spielt natürlich das Meer eine große Rolle. Fisch und Meeresfrüchte sind von ausgezeichneter Qualität. Der Hauptgang besteht meist aus Reis, Gratin aus Kartoffeln oder Chouchou (ein Kürbisgewächs), Brèdes (gemischtes, gekochtes Gemüse), Bohnen- oder Linseneintopf, diverse Fleisch- oder Fisch-Currys sowie Rougails (scharfe Fleisch -Eintöpfe). Aber auch gesunde Gemüsegerichte und Obst-Salate werden gern gereicht (teilweise ebenfalls scharf!). Als Snack zwischendurch bietet sich immer das fantastische Obst auf der Insel an. Das koloniales Erbe der Insel sind die Gewürze. Noch immer werden Gewürze auf der ganzen Insel angebaut, die natürlich auch in der Inselküche nicht fehlen dürfen. Fast karibisch anmutend ist die Tradition des Rums, der wie in den anderen französischen Übersee-Départements ein wichtiger Exportartikel ist. Man kann ihn pur, als «rhum arrangé», also mit Früchten oder Gewürzen aromatisiert, oder in einem «Punch» (Fruchtcocktail) bekommen.

 

Worauf muss ich im Straßenverkehr auf La Réunion achten?

Auf Grund der EU-Zugehörigkeit reicht für La Réunion der EU-Führerschein im Checkkartenformat. Sollten Sie noch im Besitz des rosafarbenen oder des grauen Führerscheins sein, ist ein internationaler Führerschein mitzuführen.

Durch den Status eines Übersee-Departments sollen die Menschen auf der Insel den gleichen Standard erfahren können, wie auf dem französischen Festland. Dementsprechend wurde viel Geld investiert um Straßen und Verkehrsnetz in Stand zu setzen. Besonders die Küstenstraßen sind von sehr guter Qualität. Weiter im Inland oder auch in den Höhenlagen können immer noch recht schlechte Straßenverhältnisse herrschen, so dass man vorher den Zustand und Luftdruck der Reifen kontrollieren sollte.

Ein großes Problem auf La Réunion ist der Stau. Deswegen gilt es Stoßzeiten und Berufsverkehr bewusst zu meiden. Dies ist meist von 7:00 -9:00 Uhr morgens stadteinwärts und von 16:30 – 18:00 Uhr stadtauswärts. An den Wochenenden kann die N1 zwischen Saint-Denis und Saint-Gilles les Bains bzw. Saint-Leu sehr voll werden, da viele Stadtbewohner an die Strände fahren. Es empfiehlt sich immer genügend Wasser im Auto zu haben, sollten Sie in einen Stau kommen. Es kann im Auto sehr heiß  werden!

 

Was muss ich als Selbstfahrer an den Tankstellen auf La Réunion beachten?

Tankstellen sind relativ verlässlich aufzufinden. Gerade in den größeren Städten gibt es flächendeckend Tankstellen. In den kleineren Dörfern und Bergregionen sind jedoch nur wenige Tankstellen verfügbar und es sollte mit einem vorherigen Tankstopp geplant werden. Wichtig zu wissen ist, dass Tankstellen oft nach Sonnenuntergang und am Sonntagnachmittag geschlossen sind. An der Tankstelle selber gibt es keine Selbstbedienung. Tankstellenpersonal kümmert sich um den Tankvorgang. Ein Trinkgeld wird üblicherweise nicht gezahlt.

 

Welche allgemeinen Öffnungszeiten sind auf La Réunion zu erwarten?

Üblicherweise sind die Geschäfte auf La Réunion dienstags bis samstags von 09.00 bis 20.30 geöffnet. Am Sonntag kann man von 09.00 bis 12.30 einkaufen gehen, am Montag sind die Geschäfte wieder ab 14.00 bis 20.30 geöffnet.

Postämter, Banken und öffentliche Behörden haben unter der Woche meist von 08.30/09.00 – 15.30 Uhr geöffnet, am Wochenende schließen sie meist um die Mittagszeit. Tankstellen in den größeren Orten sind oft bis in die Nacht geöffnet, in abgelegenen Regionen sind sie hingegen nach Sonnenuntergang und am Sonntagnachmittag geschlossen.

 

Wie ist die Sicherheitslage auf der Insel La Réunion einzuschätzen?

La Réunion gilt als ein sehr sicheres Reiseziel. Besucher haben nur selten mit Überfällen oder Diebstahl zu kämpfen. So wie überall sollte man allerdings an Ballungsorten auf seine persönlichen Gegenstände achten. Zwischen Januar und April können auf La Réunion Zyklone auftreten, jedoch ist das Frühwarnsystem sehr gut und die lokalen Schutzmaßnahmen hervorragend organisiert. Militär, Hotels und Touristeninformationen informieren über potenziell auftretende Wirbelstürme. Wanderer, die in die Hochlagen aufbrechen, sollten sich vorab beim Maison de la Montagne et de la Mer über die Wetterbedingungen informieren, da das Wetter oft sehr schnell umschlagen kann.

Ein besonderes Thema gilt dem Baden auf La Réunion. Durch das Vorkommen von Haien ist das Baden nur in einem Radius von 300m zum Strand erlaubt. Anti-Hai-Netze und bewachte Strände sind üblich. Jedoch können bei besonderen Vorkommnissen oder bei Unsicherheiten die Badebedingungen und Badezeiten eingeschränkt werden. Jenseits dieser festgelegten 300m-Zonen ist Schwimmen und Wassersport streng verboten. Bei Gefahr werden an den Stränden Signalflaggen gehisst.

Halten Sie sich bitte über die aktuelle Situationen und Vorkommnisse auf dem Laufenden, so z.B. über die französischen Medien oder über das Auswärtige Amt: www.auswaertiges-amt.de

Willkommen auf Mauritius – die Perle im Indischen Ozean

Mauritius – eines der Sehnsuchtsziele eines jeden Weltreisenden. Und wirklich, dieses Fleckchen Erde hat einiges zu bieten. Neben karibisch anmutenden, palmengesäumten Sandstränden kann man sich auf undurchdringliche Urwälder, grüne Berghänge und endlos weite Ebenen freuen. Ein Meer, das mit einer Skala von Blautönen fasziniert, ungewöhnlich freundliche Menschen, exotische Vegetation, wogende Zuckerrohrfelder, bunte Märkte, kulinarische Köstlichkeiten der indisch und europäischen Küche, heiße Rhythmen beim Sega am Strand – eine Mauritius Reise bringt Sie in ein Paradies auf Erden!

 

Fläche: 2.040 km²
Bevölkerung: ca. 1.265.303 Einwohner (2018)
Hauptstadt: Port Louise, ca. 148.147. Einwohner im Stadtgebiet
Sprache: Die beiden offiziellen Sprachen sind Französisch und Englisch. Aber im Alltag dominiert das Mauritius-Kreolisch.

 

Brauche ich ein Visum für Mauritius?

Die Einreise nach Mauritius gestaltet sich recht unkompliziert. Als Reisedokument wird einzig ein gültiger Reisepass benötigt. Der Reisepass sollte maschinenlesbar sein. Für Kinder und Minderjährige bestehen keine gesonderten Bedingungen. Auch hier wird einzig der Reisepass benötigt. Der Reisepass muss im Zeitpunkt der Einreise noch mindestens über das Reiseende hinaus gültig sein.

Landes- und Fremdwährungen können in unbegrenzter Höhe eingeführt werden, müssen aber ab einem Wert von 500.000 MUR deklariert werden.

Pflanzen und Lebensmittel jeglicher Art dürfen nicht eingeführt werden, dasselbe gilt für Waffen und Drogen aller Art. Dies gilt zum Beispiel auch für Zigarettenpapier, Methadonersatzstoffe, Pfefferspray und Ausrüstungsgegenstände zum Speer- oder Harpunenfischen. Mehr Informationen finden Sie unter:  www.auswaertiges-amt.de

 

Welche Besonderheiten erwarten mich auf Mauritius in Fauna & Flora?

Wie oft auf abgelegenen Inseln ist die Tierwelt nicht besonders artenreich. Neben einer recht großen Anzahl an Flughunden und Fledermäusen ist auch der Mähnenhirsch oder der Javaneraffe (Langschwanzmakaken) heimisch. Zudem sind über 100 unterschiedliche Vogelarten vertreten, von denen der ausgestorbene flugunfähige Dodo wohl der berühmteste ist. Der ca. 1 m große, am Boden lebende Laufvogel ist endemisch auf Mauritius und ernährt sich vor allem von Früchten. Ebenfalls endemisch sind zum Beispiel der Maskarenen-Brillenvogel, der Mauritiusfalke, die Rosentaube oder auch der Mauritiussittich. Aber auch das maritime Leben ist vielfältig und farbenprächtig. Durch die vorgelagerten Riffe ist eine bunte Unterwasserwelt vorhanden, die zum Tauchen und Schnorcheln einlädt.

Auf Mauritius ist eine ebenfalls sehr farbenprächtige Flora zu finden. Etwa 670 Blütenpflanzen, von der knapp die Hälfte endemisch ist, sind zu bestaunen. Die Trochetia boutoniana ist ein endemisches Malvengewächs und ist die Nationalblume von Mauritius. An Farbenpracht im Pflanzenreich ist die Insel sicherlich beeindruckend und immer einen Blick wert.

Welche geographischen Besonderheiten erwarten mich auf Mauritius?

Mit einer Fläche von 1.900 km² hat Mauritius etwa das Ausmaß einer deutschen Großstadt wie München oder Hamburg. Unser Nachbar ist die Insel La Réunion, die zu Frankreich gehört und nur 160 km entfernt ist. Bis zu der großen, vor Afrika liegenden Insel Madagaskar sind es knapp 800 km, bis zur afrikanischen Ostküste hingegen schon über 2.000 km. Heute fliegt man von Europa in 10-12 Stunden hierher und kann sich kaum vorstellen, wie abgelegen Mauritius wirklich im Indischen Ozean liegt. Politisch gehört auch noch die 650 km entfernte Insel Rodrigues zu Mauritius. Diese ist nur 18 km lang und 8 km breit und von moderner Zivilisation noch weitgehend unberührt. Wegen seiner zentralen Lage inmitten des Indischen Ozeans hat Mauritius direkte Luft- und Seeverbindungen zu allen, an den Indischen Ozean angrenzenden Kontinente. So kann man in wenigen Stunden nach Indien, Singapur, Australien, Südafrika oder Kenia fliegen. Die Inseln der Maskarenen, zu denen neben Mauritius auch La Réunion und Rodrigues zählen, liegen auf einem unterseeischen Hochplateau. Auf diesem Plateau ereigneten sich vor Jahrtausenden gewaltige Vulkanausbrüche. Kleine Inseln entstanden und verschwanden wieder. Eine der ältesten dieser vulkanischen Inseln ist das heutige Mauritius. Es muss einst ähnlich, wie heute noch La Réunion, mehrere tausend Meter über die Meeresoberfläche geragt haben. Im Laufe der Jahrmillionen hat die Erosion das weiche Lavagestein in die Ebene gespült, und es blieben nur die bizarren Spitzen, die über das ansonsten Flache Plateau von Mauritius herausragen.

Laut Charles Darwin entstand das unterseeische Hochplateau, nachdem vor 200 Millionen Jahren der riesige Urkontinent, der die heutigen Kontinente Amerika, Afrika, Australien, Asien und Europa umfasste, auseinandergebrochen sein soll. Entlang der Bruchstelle entstand der heutige riesige Indische Ozean und übrig blieb das unterseeische Hochplateau.

Bis auf eine lange Strecke an der Südostküste und einigen kurzen Abschnitten an der Westküste und vor Port Louis ist die gesamte Insel von Korallenstöcken umgeben. Dadurch wird die Brandung bereits vor der Küste gebrochen und verwandelt die Strände in sanfte Lagunen. Die Korallen wachsen knapp unter der Meeresoberfläche an den Vulkanabhängen. Wenn nun entweder das Meer sich hebt oder die Vulkane wieder in tiefere Regionen absinken, wächst der Korallenstock gleichmäßig nach und bleibt so immer knapp unter der Wasseroberfläche. Der Ring zwischen dem Korallenstock und dem zentralen Vulkankegel füllt sich mit Sand auf. Auf diese Weise ist auch das Korallenriff entstanden, welches Mauritius umgibt. Dort, wo das Meer nicht tiefer als 40 Meter ist und die Sonne noch genügend Energie für das Leben der Korallen spendet, haben sich Korallen auf dem Untergrund festgesetzt

 

Was ist die beste Reisezeit für einen Urlaub auf Mauritius?

Mauritius gehört zu den wenigen Plätzen der Welt, wo auf so engem Raum beinahe alle Wetterbedingungen anzutreffen sind. So kann man zum Beispiel am Strand unter einem wolkenlosen Himmel liegen, während sich an den nur wenigen Kilometer entfernten Berghängen bedrohliche Wolken auftürmen können. Im Gegensatz zu anderen touristischen Zielen, die saisonabhängig sind, kann man auf Mauritius jedoch das ganze Jahr über Urlaub machen. Die Jahreszeiten unterscheiden sich hier weniger durch das Wetter, als durch Blütezeiten der Pflanzen oder die Erntezeit der Früchte. Beste Reisezeit sind die Monate März – November. In den Monaten Januar bis März wird Mauritius gelegentlich von Zyklonen heimgesucht.

 

In welcher Zeitzone liegt Mauritius?

Der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (Winterzeit) beträgt + 3 Stunden. Während der europäischen Sommerzeit ist es auf Mauritius + 2 Stunden.

 

Welche Bekleidung brauche ich auf einer Mauritius Reise?

Sommerhalbjahr (europäischer Winter): Leichte Kleidung kann bedenkenlos eingeplant werden. Für die höheren Gebiete sollte Übergangskleidung mit Pullover mitgenommen werden. Die Mitnahme eines Regenschutzes ist notwendig, da häufig zwar kurze, aber heftige Regenschauer auftreten können. Die durchschnittlichen Temperaturen betragen ca. 30 Grad am Tag und 21 Grad in der Nacht. In den Höhenlagen ist die zu erwartende Durchschnittstemperatur tagsüber bei ca. 24 Grad und nachts bei ca. 18 Grad.

Winterhalbjahr (europäischer Sommer): Das Wetter ist zu dieser Zeit vorwiegend sonnig. Daher ist auch leichtere Kleidung angebracht. Wärmere Kleidung sollte dennoch eingeplant werden, besonders für die doch im Allgemeinen recht kühlen Abende in den Hochlagen. Regenschutz sollte man auf jeden Fall dabeihaben. Die durchschnittlichen Temperaturen betragen ca. 28 Grad am Tag und 17 Grad in der Nacht. In den Höhenlagen kann es deutlich kühler werden. Tagsüber liegt der Durchschnitt im Winterhalbjahr nur bei 22 Grad, in den Nächten kann es bis an den Gefrierpunkt reichen.

 

Welche Zahlungsmittel brauche ich auf Mauritius?

Auf Mauritius zahlt man mit Mauritischen Rupien. 1 Euro ist, je nach Wechselkurs ca. +/- 37 Rupien. Theoretisch sind die Rupien bei Ihrer Hausbank zu bestellen, allerdings empfehlen wir einen Wechsel vor Ort. Hier gibt es die deutlich besseren Wechselkurse. Nach dem Sicherheitsbereich am Flughafen finden Sie einige Wechselstuben, in denen sie tauschen können. Zusätzlich bieten viele Hotels an der Rezeption einen Währungswechsel an, allerdings meist zu schlechteren Kursen. Des Weiteren ist es kein Problem mit EC-Karte (Maestro) und allen gängigen Kreditkarten (inkl. Pincode) an den zahlreichen Geldautomaten Rupien direkt abzuheben. Achten Sie darauf, dass Sie immer über genügend kleine Scheine verfügen. Der 2.000 Rupien Schein wird nur schlecht gewechselt und selten angenommen. Er ist vergleichbar mit der ehemalige 500 Euro Schein, welcher selten angenommen wurde.

 

Welche Impfungen brauche ich auf Mauritius?

Impfungen oder eine Malariaprophylaxe sind aktuell nicht erforderlich. Mauritius gehört zu den wenigen Tropengebieten der Erde, die frei von Malaria sind. Außer der obligatorischen Schutzimpfungen wie Tetanus und Polio sind keine weiteren Impfungen erforderlich. Die medizinische Versorgung ist mehr als gewährleistet. Einen guten Überblick zur Erstinformation bietet das Centrum für Reisemedizin unter www.crm.de in der Rubrik „Reiseländer“.

Brauche ich einen Stromadapter auf einer Mauritius Reise?

Auf Mauritius existieren Stromspannungen 230 Volt. Ein Adapter ist dann erforderlich, wenn Ihre elektrischen Geräte nicht mit dem gängigen Flachstecker ausgerüstet sind (Typ C, wie in Deutschland). Des Weiteren wird der Stecker mit dem Typ G (zwei flache Pole horizontal, ein flacher Pol vertikal) verwendet.

 

Wie funktionieren Post, Telefonie und Internet auf Mauritius?

Telefonieren nach Europa überall möglich. Bewährt haben sich die Telefonkarten der privaten Telefongesellschaften, die vor Ort erhältlich sind. Telefonieren vom Hotel aus ist erheblich teurer. Deutsche Mobilfunktelefone haben eine gute Flächendeckung und funktionieren vielerorts (ggf. kann vor Ort eine SIM-Karte für Ihr Handy gekauft werden. Sie zahlen dann keine Roaming-Gebühren, falls Sie aus Deutschland bzw. Europa angerufen werden und Sie erhalten auch günstigere Tarife für Gespräche nach Deutschland/Europa).

Postkarten und Briefe sind eher afrikanisch unterwegs, die Zustellung kann zwischen 2 Wochen und 3 Monaten dauern. In den meisten Hotels wird, zum Teil kostenpflichtig, gut funktionierendes WLAN angeboten.

Welche Feiertage feiert man auf Mauritius?

1./2. Januar (Neujahr), 1. Februar (Abschaffung der Sklaverei), Januar/Februar (Chinesisches Neujahr, je nach chin. Kalender), 12. März (Nationalfeiertag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 25. und 26. Dezember (Weihnachten).

Während des islamischen Ramadans (Mai/Juni) kann es auch zu Einschränkungen im Geschäftsleben kommen. Zusätzlich werden noch zahlreiche Indische Feste und Feiertage gefeiert.

 

Welche Nebenkosten muss ich auf einer Mauritius Reise einplanen?

Während Ihrer Reise durch Mauritius werden unterschiedliche Ausgaben anfallen. Die beinhaltet neben Treibstoff auch Lebensmittel, Eintrittsgelder für Attraktionen und Nationalparks, etc.

Bitte beachten Sie, dass diese Angaben nur durchschnittliche Beträge darstellen und je nach Region abweichen können.

 

Gastronomie: Einfaches, landestypisches Mittagessen mit Getränk ab 150 Rs, Abendessen ab 200 Rs, jedoch deutliche Abweichungen möglich je nach Auswahl des Restaurants oder Hotels.

 

Supermarkt: Obst, Gemüse, Fleisch deutlich günstiger als in Deutschland. Günstig einkaufen kann man oft an Straßenständen oder Märkten in den zu passierenden Dörfern.

 

Tankstellen: Benzin ca. 45 Rs und Diesel ca. 35 Rs

 

Welche Besonderheiten erwarten mich beim Essen & Trinken auf Mauritius?

Mauritius verfügt über eine fantastische und abwechslungsreiche Küche. Neben indischen, englischen, französischen und portugiesischen Einflüssen sind auch die afrikanischen Einflüsse deutlich spürbar.

Besonders bei den in Europa bekannten Gemüsesorten, besonders Tomaten, werden Sie ein wahres Geschmackswunder erleben. Eine besondere, und in Europa unerschwingliche Köstlichkeit ist der Palmherzen-Salat. Wer gern Fisch isst, sollte unbedingt den „Smoked Marlin“ probieren. Das Huhn wird einem recht häufig auf der Speisekarte begegnen, allerdings ist das Fleisch hier etwas faseriger und geschmacksintensiver. Als Snack zwischendurch eignet sich das fantastische Obst, welches unter Palmen gleich doppelt so gut schmeckt.

 

Welche Trinkgelder sind obligatiorisch auf Mauritius?

Durch die günstigen Rupien sind gute Trinkgelder für uns Europäer kein großer Kostenfaktor. Auf Mauritius besteht immer noch die Situation, dass Trinkgelder ein Teil des Lebensunterhaltes darstellen. Daher zählt hier „Gute Trinkgelder sind der Dank für gute Bedienung!“ 10% – 15% sollten es mindestens sein, bei gutem Service gern auch mehr.

 

Welche allgemeinen Öffnungszeiten sind auf Mauritius zu erwarten?

Üblicherweise sind die Geschäfte auf Mauritius Montag bis Freitag von 09:00 bis 18:00 geöffnet. Am Samstag kann man von 09.00 bis 12.00 einkaufen gehen. In kleinen Ortschaften sind die Zeiten flexibel und Donnerstagsnachmittag ist teilweise Ruhetag.

Postämter, Banken und öffentliche Behörden haben unter der Woche meist von 08:30/09:00 – 15:30 Uhr geöffnet, am Wochenende schließen sie meist um die Mittagszeit.

 

Worauf muss ich im Straßenverkehr auf der Insel Mauritius achten?

Auf Mauritius gilt Linksverkehr. Nehmen Sie sich also nach der Übernahme des Mietwagens etwas Zeit, sich auf diese Situation einzustellen. Auch beim Kreisverkehr immer bedenken: Der Fahrer sitzt immer dem Straßeninneren zugewandt, niemals dem Straßenrand! Wenn Sie diesen Gedanken verinnerlichen, haben Sie den Dreh sicherlich schnell raus. Parktickets werden immer wieder gebraucht und sind an den Tankstellen erhältlich. Sie können für eine Stunde oder eine halbe Stunde gekauft werden. Die typischen Parkautomaten, wie wir sie kennen, gibt es nur selten.

Geschwindigkeitsbegrenzungen:

  • Innerorts und auf unbefestigten Straßen: 40 km/h
  • Außerorts: Straßenkategorie A 80 km/h und Straßenkategorie B 60 km/h (wird ausgeschildert)
  • Autobahnen: 90 – 110 km/h

Kinder unter 10 Jahre müssen angeschnallt auf dem Rücksitz befördert werden.

Im Fahrzeug sind folgende Gegenstände dabei zu haben: Verbandskasten, Warndreieck, Warnweste, Feuerlöscher und gelbe Kreide (Bei Unfällen zum Markieren der Fahrzeugposition). Diese Gegenstände werden im Normalfall von den Autovermietungen bereitgestellt. Es herrscht eine Promillegrenze von 0,5. Bitte bedenken Sie jedoch, dass bei Unfällen auch geringere Werte zum Erlöschen des Versicherungsschutzes führen. Wir empfehlen daher 0,0 Promille! Achtung es gibt viele Geschwindigkeitsblitzer auf Mauritius.

 

Was muss ich als Selbstfahrer an den Tankstellen auf Mauritius beachten?

Tankstellen sind relativ verlässlich aufzufinden. Gerade in den größeren Städten gibt es flächendeckend Tankstellen. In den kleineren Dörfern und Bergregionen sind jedoch nur wenige Tankstellen verfügbar und es sollte mit einem vorherigen Tankstopp geplant werden. An der Tankstelle selber gibt es keine Selbstbedienung. Tankstellenpersonal kümmert sich um den Tankvorgang. Ein Trinkgeld wird gern genommen.

 

Wie ist die Sicherheitslage auf Mauritius einzuschätzen?

Mauritius gilt als ein sehr sicheres Reiseziel. Besucher haben nur selten mit Überfällen oder Diebstahl zu kämpfen. So wie überall sollte man allerdings an Ballungsorten auf seine persönlichen Gegenstände achten, dann Taschendiebstahl kommt mitunter vor. Lassen sie bitte keine Wertgegenstände sichtbar in Ihrem Auto liegen.

 

Halten Sie sich bitte über die aktuelle Situationen und Vorkommnisse auf dem Laufenden, so z.B. über die mauritischen Medien oder über das Auswärtige Amt. www.auswaertiges-amt.de

Willkommen auf den Seychellen

Beste Reisezeit

Die Seychellen sind mit einem ganzjährig warmen, tropischen Klima gesegnet und daher immer bereisbar. Zu jeder Jahreszeit bieten sich bestimmte Aktivitäten besonders gut an, von denen sicherlich eine Ihrer Urlaubsplanung entsprechen wird.

Die beiden gegensätzlichen Monsunwinde bestimmen das Klima: der nordwestliche Monsunwind von Oktober bis März mit Windstärken von 8 bis 12 Knoten und der frischere südöstliche Monsunwind von Mai bis September mit Windstärken von 10 bis 20 Knoten, ist kühler und bietet ideales Wetter zum Segeln.

Die Zeit des Monsunwechsels sorgt für relativ warmes, windstilles Wetter im April und Oktober. Die beste Zeit zum Schwimmen, Schnorcheln und vor allem zum Tauchen ist während April/Mai und Oktober/November, wenn die Wassertemperatur bis zu 29ºC die Sicht unter Wasser mehr als dreißig Meter beträgt.

Die beste Reisezeit für die Seychellen ist von Mai bis September, aber auch die Monate März und April sind noch für einen Badeurlaub gut geeignet. Von Oktober bis März herrscht der Monsun mit teilweise starken Regenfällen, die aber zu 70% abends und in der Nacht fallen.

Einreisebestimmungen

Österreichische, deutsche und Schweizer Staatsbürger benötigen einen gültigen Reisepass. Der Reisepass muss im Zeitpunkt der Einreise noch mindestens über das Reiseende hinaus gültig sein. Der Reisende selbst ist für die Einhaltung der Pass-, Gesundheits-, Zoll- und Devisenbestimmungen verantwortlich.

Essen/Trinken

Ähnlich wie auf Mauritius werden Speisen der europäischen, asiatischen und kreolischen Küche angeboten. Vor allem Gerichte aus frischen Fischen und Meeresfrüchten finden sich auf den Menükarten immer wieder in verschiedensten Varianten – ob gegrillt, gebacken oder in Form von gut gewürzten Currys (wie das Nationalgericht Tintenfisch-Curry).
Da viele Produkte importiert werden müssen, sind die Preise in den Restaurants und Supermärkten sehr hoch.

Fähren

Cat Cocos: Dieser 35 Meter lange Katamaran mit einer Kapazität von 350 Passagieren ist seit Mai 2007 im Einsatz und verkehrt täglich bis zu vier Mal in rekordbrechenden 45 Minuten zwischen Mahé und Praslin mit einer Geschwindigkeit von 40 Knoten.

Die Fährgesellschaft „Inter Island Ferry Services“ steht für eine idyllische Seeüberfahrt zwischen Praslin und La Digue mit landschaftlich reizvollen Ausblicken und einem Maximum an Komfort an Bord unseres neuen Hochgeschwindigkeitskatamarans, der mit einer Kapazität von 150 Passagieren noch mehr Komfort und eine noch schnellere Reise ermöglicht.  Unser traditioneller Schoner „Curieuse“ steht ebenfalls für besondere Reisepakete rund um die Inseln für Nostalgiker zur Verfügung, die eine traditionelle Seychellenreise zu Schiff erleben möchten.  Unsere serviceorientierte und freundliche Besatzung steht Ihnen gerne zu Diensten, um die 15 Minuten Überfahrt so angenehm wie möglich zu gestalten.  Die Fahrten finden täglich statt.

Gesundheit

Es sind weder Impfungen noch andere Vorsorgemaßnahmen vorgeschrieben. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder an ein tropenmedizinisches Institut. Ein Gelbfieberimpfschein wird von allen Besuchern benötigt, die aus infizierten Gebieten anreisen.

Klima/Wetter

Die Seychellen sind ganzjährig bereisbar und werden von Monsunwinden beeinflusst. Von Mai bis September liegen die Inseln im Einflußbereich des Südost-Monsuns, von Dezember bis März des Nordwest-Monsuns.
Die Durchschnittstagestemperaturen liegen bei 28 Grad. Die meisten Regentage finden sich im Dezember und Januar, wobei 70% des Regens abends und in der Nacht fällt.

Öffentliche Verkehrsmittel

Das Hauptverkehrsmittel im öffentlichen Personennahverkehr auf Mahé und Praslin ist der Bus.

Seychelles Public Transport Corporation (SPTC) ist eine 1977 gegründete, halbstaatliche Organisation zur Beförderung von Personen im öffentlichen Nahverkehr auf Mahé und Praslin.  SPTC bietet ein gut ausgebautes Netzwerk von insgesamt 41 Routen, 1100 Fahrten täglich und einen guten Fahrplan.  Der Einheitstarif pro Fahrstrecke beträgt sowohl auf Mahé als auch Praslin 5,- SCR.  Ein klimatisierter Busservice bietet dem Berufspendler den Luxus einer angenehmeren Fahrt, zu einem etwas höheren Tarif von 10,- SCR.

Strom

Das Stromnetz auf den Seychellen wird mit 230 V gespeist. Europäische Geräte passen mit etwas Trickserei in viele Steckdosen (den obersten Pineinlaß mit einem Bleistift herunterdrücken um die Pinaufnahme zu ermöglichen), ein handelsüblicher Adapter, z.B. von Hama, ist aber eindeutig die sicherere Wahl und kostet je nach Ausführung ca. 5-20 €. Die allermeisten Hotels und Gästehäuser stellen Adapter zur Verfügung.
Die 3 Pins sind viereckig, wie z.B. in Großbritannien üblich.

Währung/Zahlungsmittel

Die Rupie wird seit einigen Jahren frei an den Devisenmärkten gehandelt, somit gibt es keinen Schwarzmarkt mehr.
Leistungen wie Unterkünfte, Inlandsflüge, Fähren, Taxis und Restaurants können sowohl in Euro als auch Rupien bezahlt werden. Der Umrechnungskurs wird täglich neu festgelegt, daher sollte man beide Preise miteinander vergleichen und sich dann für die günstigere Variante entscheiden.
Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs, im Laden, Bustickets, etc. werden in Rupien bezahlt.
Fähren und in gehobenen Restaurants kann man auch per Kreditkarte zahlen.
Restaurants, Taxi zahlt man in Rupien (vorteilhafter) oder mit Euros.

Es gibt auf Mahé, Praslin und La Digue Banken sowie Wechselstuben. Mit EC-/Bankomat/Kredit-Karten kann man problemlos Geld ziehen. Der Bankomat in Beau Vallon akzeptiert keine EC-Karten, nur Visa. Man sollte sich also in Victoria oder schon am Flughafen mit lokaler Währung eindecken!
Der Umtauschkurs steht im August 2013 bei 1 Euro zu etwa 15,60 SCR (Seychellen-Rupien). In den meisten Fällen bieten die Wechselstuben bessere Kurse an als die Banken. Bei größeren Beträgen lohnt es sich also, die Kurse zu vergleichen.

Aus den Geldautomaten bekommt man natürlich wie auch sonst auf der ganzen Welt niemals Euro, sondern die Landeswährung Rupien.
Reiseschecks können in Banken und Wechselstuben gegen Rupien getauscht werden, überwiegend zu etwas besserem Kurs als Bargeld.
Geld übrigens nicht schon in Europa, sondern erst auf den Seychellen wechseln!

Kreditkarten: wo damit gezahlt werden kann, werden VISA und MASTERCARD größtenteils gleichermaßen akzeptiert. AMEX und DINERS werden nur selten angenommen. Oft werden für Kreditkartenzahlungen Aufschläge von etwa 3 bis 4 % verlangt! Am besten vorher fragen.

Willkommen in Russland – Kamtschatka

Einreisebestimmungen

Reisepass (mind. 6 Monate nach Reiseende gültig) und Visumpflicht!

Brauche ich ein Visum für eine Reise nach Kamtschatka?

Für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsangehörige besteht Visumpflicht bei Ein- und Ausreise. Das Touristenvisum mit einer maximalen Aufenthaltsdauer von 30 Tagen muss vor der Einreise bei einer der russischen Auslandsvertretungen beantragt und eingeholt werden. Für die Beantragung von Visa für Privat- oder Touristenreisen sind neben Reisepass und Passfoto folgende Unterlagen zusätzlich erforderlich:

  • Ein Kontoauszug oder Nachweis eines regelmäßigen Einkommens durch Arbeits- und Verdienstbescheinigung in Kopie ODER für selbständig Erwerbstätige: Registrierung der eigenen Firma in Kopie ODER für Ruheständler: Rentnerausweis/Rentnerbescheid ODER für Studenten: Studentenausweis
  • Nachweis der Auslandskrankenversicherung für das Russland-Visum (dieses Dokument erhalten Sie auf Nachfrage von Ihrer Versicherung)
  • Einladungsdokument aus Russland (erhalten Sie von uns)
  • E-Visum: Zum 1. Januar 2021 war eine Einführung des e-Visums für die gesamte Russische Föderation geplant (für einen Aufenthalt bis zu 16 Tagen). Jedoch werden aufgrund der Einreisebeschränkungen infolge der COVID-19-Pandemie derzeit keine e-Visa erteilt.

Impfungen

Es sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben! Für Russland gültige Auslandskrankenversicherung

Versicherungen

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie für diese Reise eine Auslands-Reisekrankenversicherung mit Rücktransport abgeschlossen haben. Im Anhang senden wir Ihnen eine Liste der Auslandskrankenversicherungen zu, die von den russischen Behörden akzeptiert werden.

Steckbrief Kamtschatka

  • Halbinsel im äußersten Osten Russlands umspult von Beringmeer und Pazifischem Ozean
  • Klima: Auch in den Sommermonaten herrscht ein verhältnismäßig kühles Klima mit Durchschnittstemperaturen von 15 °C tagsüber in den Küstenregionen und max. 25 °C im Zentrum der Halbinsel.
  • Länge: 1200 km
  • Breite: 450 km
  • Fläche: 370 000 km2
  • Anzahl Vulkane: mehr als 160 (davon sind etwa 29 aktiv)
  • Anzahl Bären: etwa 18 000
  • Anzahl Lachse: mehrere 100 0000
  • Bevölkerung: ca. 310 000 Menschen
  • Bevölkerungsgruppen: Korjaken, Itelmenen und Ewenen
  • Amtssprache: Russisch
  • Zeit: MEZ + 10 h im Sommer, MEZ + 11 h im Winter

Kleine Sprachlehre

  • Hallo, Guten Tag – Sdravstvujte
  • Wie geht es Ihnen? – Kak dela?
  • Gut – Horoscho
  • Danke – Spasibo
  • Bitte -Poschalusta
  • Entschuldigung – Isvinitje
  • Auf Wiedersehen – Do swidanija

Währung/Zahlungsmittel

  • Währung: Die Währung in Russland ist der Rubel. 1 RUB = 100 Kopeken. 1 Euro sind ca. 70 Russische Rubel (Stand September 2019).
  • Zahlungsmittel: Wir empfehlen Ihnen Bargeld mitzunehmen. Tauschen Sie Ihr Geld (Euros oder USD) bereits beim Umsteigen im Moskauer Flughafen oder bei Ankunft im Flughafen in Petropavlovsk. Wir empfehlen am Anfang der Reise ca. € 200,- pro Person zu tauschen. Nach Bedarf bestehen an wenigen Tagen weitere Möglichkeiten des Geldtauschs. Der Rücktausch von Rubel ist möglich, die Währung ist frei konvertierbar und darf ausgeführt werden. Für den Fall der Fälle nehmen Sie auch Ihre Kredit- oder EC-Karte mit.
  • Bargeld abheben klappt mit allen gängigen Geld-Kreditkarten, wobei VISA am häufigsten akzeptiert wird. Hingegen kann man nur bei sehr wenigen Banken die EC-Karte mit dem „Maestro“-Zeichen nutzen. Bankautomaten sind in den größeren Städten (Petropavlovsk und Elisowo) zu finden. Hier ist ebenso der Geldtausch möglich. Fragen Sie Ihren Reiseleiter am besten rechtzeitig, ob und wo abgehoben, bzw. umgetauscht werden kann.
  • Gebühren für Abhebungen im Ausland variieren stark, bitte konsultieren Sie hierzu Ihre Bank in Deutschland
  • Zahlungsart: Optionale Ausflüge (Tal der Geysire, Kurilen-See) können nur in bar vor Ort bezahlt werden. Es werden die Währungen Euro, Dollar und Rubel akzeptiert. Kreditkartenzahlung ist nicht möglich.

Strom

Die Netzspannung in Russland beträgt wie in Deutschland 220 Volt. Für die russischen Steckdosen sind deutsche Schutzkontakt-Stecker manchmal etwas zu dick. Adapter (russ. переходник на евророзетку) gibt es überall preiswert zu kaufen. Deutsche Flachstecker (Rasierer, Fon, Ladegerate usw.) passen in die russischen Steckdosen, so dass man für diese Gerate keinen Adapter benötigt.

Telefon

Um in eine andere Stadt innerhalb Russlands zu telefonieren, muss zunächst eine 8 vorgewählt und das Freizeichen abgewartet werden. Es gibt Telefonzellen für nationale und internationale Telefonate. Die Karten dazu sind an vielen Kiosks, Postämtern und Metrostationen erhältlich. Für Anrufe ins Ausland wählt man: 8 (Freizeichen abwarten!) – 10 – Länderkennung ohne Null – Vorwahl ohne Null – Rufnummer; also z.B. nach Berlin: 8 – 10 – 49 – 30 – Rufnummer. Günstige Prepaidkarten für Auslandsgespräche gibt es an vielen Kiosken zu kaufen. Für Gespräche von Deutschland nach Russland wählt man die Landeskennzahl 007 oder +7, die Stadtvorwahl z.B. 812 für St. Petersburg und die Nummer des gewünschten Anschlusses.

Hinweise zum Fotografieren

Bitte Menschen nur mit deren Einverständnis fotografieren. Generell verboten ist das Fotografieren von militärischen Anlagen sowie Flugplätzen, Bahnhöfen, Brücken, Polizeistationen usw. sowie uniformierten Personen.

 

 

Reiseinformationen Simbabwe

Willkommen in Simbabwe

Simbabwe – das vergessene Juwel im südlichen Afrika. Bisher von den Touristenmassen verschont, bietet Simbabwe alles, was das Afrika-Herz begehrt. Unberührte Natur, kulturhistorisches Erbe, herzliche Menschen und atemberaubenden Kontakt zu wilden Tieren. Simbabwe begeistert immer wieder aufs Neue. Es fesselt und lässt nicht mehr los. Ob zu Fuß in den schier endlosen Weiten der Eastern Highlands, im Boot auf dem fröhlich sprudelnden Sambesi oder im Safari-Jeep im beeindruckenden Hwange Nationalpark. Simbabwe strahlt mit Vielfalt, die nur mit wenigen Ländern dieser Erde vergleichbar ist. Verweilen Sie an Wasserlöchern und beobachten Büffelherden, wenn sie sich durstig ins Wasser stürzen. Spüren Sie die Anspannung im Busch, wenn Impala Antilopen bemerken, dass sich ein Löwe nähert. Bei einem Bootsausflug auf dem mächtigen Sambesi genießen Sie die spektakuläre Natur als einmaliges Erlebnis und kommen den Flusspferden und Krokodilen ganz nah. Wir heißen Sie herzlich Willkommen in Simbabwe!

Fläche: 390,757 km²
Bevölkerung: ca. 16,15 Mio. Einwohner
Hauptstadt: Harare, ca. 1,5 Mio. Einwohner im Stadtgebiet, ca. 2,9 Mio. Einwohner im Ballungsgebiet
Sprache: Englisch ist  Amts- und Landessprache. Des Weiteren werden noch 15 afrikanische Sprachen gesprochen, z.B. Shona, Chewa oder Xhosa

Brauche ich ein Visum für Simbabwe?

Bürger der Bundesrepublik Deutschland, der Republik Österreich und der Schweiz benötigen einen noch mindestens 6 Monate über den geplanten Aufenthalt hinaus gültigen, maschinenlesbaren Reisepass. Es ist ein Visum notwendig, welches gegen Zahlung von USD 30,- vor Ort bei Einreise ausgeteilt wird. Der Reisepass braucht mindestens noch zwei freie, nebeneinanderliegende Seiten. Besonders bei der Weiterreise von Simbabwe in andere afrikanische Länder sollte man darauf achten, für alle Ein- und Ausreisestempel noch freie Seiten im Pass zu haben.

Bei Besuch der Nachbarländer empfehlen wir Ihnen das KAZA Visum (KAZA = Kavango-Zambezi Transfrontier Conservation Area), welches bei der Einreise am Flughafen für aktuell US$ 50 und für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen erteilt wird und Ihnen die Grenzübertritte in bestimmte Nachbarländer ohne erneute Zahlung ermöglicht.

Mehr Informationen über die Erteilung von Einreisegenehmigungen:  www.auswaertiges-amt.de

Welche geographischen besonderheiten erwarten mich in Simbabwe?

Simbabwe ist ein Binnenstaat im südlichen Afrika und grenzt im Nordwesten an Sambia, im Osten und Nordosten an Mosambik, im Süden an Südafrika und im Südwesten an Botswana. Das etwa 390.000km² große Land, ist Heimat für ca. 15 Mio. Einwohner, wobei die Mehrheit in ländlichen Gebieten lebt. Die Haupt-und bevölkerungsreichste Stadt ist Harare mit rund 1,5 Millionen Einwohnern.

Simbabwe gliedert sich in drei wesentliche Naturräume: Im Norden und Süden die Flussniederungen des Sambesi und Limpopo. Etwa 20% des Landes gelten als Tiefland, das auch „Lowveld“ genannt wird und auf einer Höhe von 160m bis 600m über N.N. liegt. Im Zentrum ist ein fruchtbares Hochlandplateau („Highveld“), welches vom Südwesten zum Nordosten allmählich ansteigt und Höhen bis zu ca. 1.700m erreicht. Und schließlich im Osten des Landes erheben sich die Bergzüge der Eastern Highlands mit Höhen bis zu 2.595m (Mount Inyangani).

Simbabwe ist mit einer spektakulären Natur gesegnet. Im hügeligen Hochland in der Landesmitte entspringen zahlreiche Flüsse, die in den Kariba-Stausee im Nordwesten, in die Feuchtwassergebiete Botswanas im Westen oder in den Sambesi im Nordosten fließen. Das Hochland wird oft von massiven Granitsteinblöcken unterbrochen. Die Viktoria-Wasserfälle im äußersten westlichen Zipfel Simbabwes gehören zu den größten Wasserfällen der Welt und zählen zum UNESCO-Weltnaturerbe. Dort stürzt der Sambesi über eine Breite von 1.700m bis zu 100m in die Tiefe und wird anschließend als Karibasee gestaut. Der Kariba-Stausee ist mit 5.580 km² Wasser und einer Länge von 280 Kilometern der fünftgrößte Stausee der Erde.

Simbabwe hat einige der schönsten Nationalparks des südlichen Afrikas: Hwange (im Westen des Landes), Matobo (im Süden), Gonarezhou (im Südosten), Mana-Pools (im Nordosten) und Nyanga (im Osten). Auch der Mana-Pools-Nationalpark am Sambesi im Norden des Landes zählt zum UNESCO-Weltnaturerbe.

Der größte Schatz Simbabwes ist seine einzigartige und über große Strecken unberührte Natur und unglaubliche Artenreichtum. Verschiedenste Völker und Stämme unterschiedlicher ethnischer Herkunft sind hier in der “Wiege der Menschheit” angesiedelt. Sie leben noch im Einklang mit der Natur und betreiben Ackerbau und Viehhaltung.

Welche besonderheiten erwarten mich in Simbabwe in Fauna & Flora?

Im Simbabwe findet man die typische Tierwelt der Savannen. Weite Teile des Landes wurden zum Naturschutzgebiet erklärt. Elefanten, Büffel, Paviane, Giraffen, Zebras, Stachelschweine, Flusspferde als auch Raubkatzen wie Löwen, Leoparden und Geparden sind ebenso anzutreffen wie zahlreiche verschiedene Antilopenarten. Auch Exemplare des vom Aussterben bedrohten Spitzmaulnashorns haben im Hwange Nationalpark seinen ursprünglichen Lebensraum. In den Gewässern finden sich Krokodile und über 50 Fischarten. Neben unzähligen Reptilien, Amphibien und Insekten bereichern über 450 Vogelarten das Tierreich.

Der Großteil Simbabwes ist von Grassavannen sowie Savannen geprägt. Je nach Höhenlage und Regenfällen handelt es sich um Trocken-, Baum- oder Strauchsavannen. Das Highveld sowie Teile des Middleveldes sind von Miambo-Wäldern (Waldsavannentyp mit geringem Unterholzbestand) geprägt – deren Einzelpopulationen (zum Beispiel Musasa und Munondo) bis zu 10 Meter hoch wachsen können. Diese Gewächse werfen in den kalten Jahreszeiten ihre Blätter ab, welche im Sommer in einem bestechenden Gold und Rot erstrahlen. Das Lowveld ist dominiert von blühenden Mopane-Wäldern, Baobabs und Buschsavanne. Durch die natürlichen Wasserspeichersysteme haben sich in den Flussebenen zahlreiche Affenbrotbäume angesiedelt, deren Populationen bis über 100 Jahre alt werden können. Für den Süden und Westen Simbabwes sind vor allem die Teakholzwälder sehr charakteristisch. Sie benötigen die dort vorherrschende Trockenheit und dementsprechende Sandböden. In den regenreichen Regionen im Osten Simbabwes gibt es Gebiete mit immergrünem Wald, während man im trockenen Süden Halbwüste findet.

Was ist die beste Reisezeit für Simbabwe?

Simbabwe ist, wie viele Länder im südlichen Afrika, ein Ganzjahresziel. Da Simbabwe südlich des Äquators liegt, sind die Jahreszeiten unseren entgegengesetzt. Simbabwe hat durch die Höhen- und Binnenlage des Landes ein gemäßigtes, subtropisches bis tropisches Klima mit einer Regenzeit von November bis März, einer kühlen Trockenzeit von April bis Juli/ August und einer warmen bis heißen Trockenzeit im August/September und Oktober.

Während der Regenzeit betragen die Temperaturen durchschnittlich 25°C – durch die hohe Luftfeuchtigkeit ist es schwül-warm. Sehr selten regnet es in Simbabwe mehrere aufeinander folgende Tage – obwohl während dieser Zeit bis zu 90% des jährlichen Niederschlages fallen. Die Mindest- bzw. Höchsttemperaturen in den kühlen, trockenen Monaten liegen zwischen 7 und 23 ° C. Die Tage sind warm und sonnig und die meisten Abende sind sehr kühl, oft kalt. In der warmen Trockenzeit liegen die Temperaturen durchschnittlich zwischen 16 und 35 ° C, bei heißen Tages- und angenehmen Nachttemperaturen. Tiefliegende Gebiete (Flusstäler des Limpopo und Sambesi, sowie der Karibasee) weisen in den heißen Monaten hohe Temperaturen auf. Im Winter ist es hier allerdings recht angenehm.

Welche Begkleidung brauche ich in Simbabwe?

Sommerhalbjahr (europäischer Winter): Leichte Kleidung kann bedenkenlos eingeplant werden. Für die höheren Gebiete sollte Übergangskleidung mit Pullover mitgenommen werden.  Die Mitnahme eines Regenschutzes ist notwendig, da häufig zwar kurze, aber heftige Regenschauer auftreten können.

Winterhalbjahr (europäischer Sommer): Das Wetter ist zu dieser Zeit vorwiegend sonnig. Daher ist auch leichtere Kleidung angebracht. Wärmere Kleidung sollte dennoch eingeplant werden, besonders für die doch im Allgemeinen recht kühlen Abende. Regenschutz sollte man auf jeden Fall dabeihaben.

IN welcher Zeitzone liegt Simbabwe?

Der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Zeit beträgt + 1 Stunde. Während der europäischen Sommerzeit ist kein Unterschied, da die Uhren in Simbabwe nicht umgestellt werden.

Welche Zahlungsmittel brauche ich in Simbabwe?

Die Währungssituation in Simbabwe ist zurzeit etwas undurchsichtig. Bis zum Juni 2019 hatte Simbabwe keine eigene Währung, es wurde ausschließlich in US-Dollar und sogenannten Bond Notes (Verhältnis 1:1 zum US$), Schuldscheinen, gehandelt. Zur Jahresmitte  wurde dann der Simbabwe-Dollar als  offizielle Landeswährung eingeführt. Es besteht ein Mangel an Bargeld. Kreditkarten werden nur noch sehr selten akzeptiert; wenn überhaupt, dann zumeist Visa -Kreditkarten, MasterCard hingegen kaum noch.

Bitte beachten Sie, dass Touristen in ausländischer Währung zahlen dürfen. In Geschäften, die auf Touristen ausgerichtet sind, kann man normalerweise mit Kreditkarten bezahlen. Die Versorgung mit Bargeld durch Abhebung mit internationalen Bankkarten an Bankautomaten ist fast unmöglich. Reisende sollten ihre Reise daher mit ausreichend Bargeld antreten. Wir empfehlen daher die Mitnahme von Bargeld (USD) und weisen darauf hin, dass nur noch vereinzelt bargeldlos bezahlt werden kann.

Über aktuelle Wechselkurse kann man sich im Währungsrechner unter www.oanda.de informieren.

Welche Impfungen brauche ich in Simbabwe?

Derzeit sind bei Einreise aus Europa keine Impfungen vorgeschrieben. Es wird jedoch eine Impfung gegen Tetanus, Diphterie, Polio, Typhus, Hepatitis A empfohlen. Eine Malaria-Prophylaxe sollte in Betracht gezogen werden. Man sollte sich über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxe-Maßnahmen rechtzeitig informieren; ggf. sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Auf allgemeine Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird verwiesen. Einen guten Überblick zur Erstinformation bietet das Centrum für Reisemedizin unter www.crm.de in der Rubrik „Reiseländer“.

Brauche ich einen Stromadapter in Simbabwe?

In Simbabwe gibt es 220/230 V Wechselstrom. Es ist daher empfehlenswert einen Zwischenstecker / Adapter mitzunehmen. Simbabwe verwendet die Steckdosen des Typs D und G, welche dem dreipoligen System entsprechen.

Wie funktionieren Post, Telefonie und Internet in Simbabwe?

Luftpostsendungen nach Europa sind bis zu 21 Tage unterwegs. Die Postämter im ganzen Land nehmen postlagernde Sendungen entgegen. Erfahrungsgemäß erfolgt die Zustellung aber leider nur unregelmäßig und unzuverlässig.

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Simbabwe ist 00263, von Simbabwe nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Öffentliche Telefonzellen sind eher unüblich. Je nach Anbieter können die eigenen Mobiltelefone verwendet werden. Hier informieren Sie sich bitte vor Reiseantritt bei Ihrem Anbieter über die mögliche Nutzung und die damit verbundenen Kosten. Einige Unterkünfte stellen ihren Gästen WLAN zu Verfügung (kostenfrei und gegen Gebühr).

Welche NOTRUFNUMMERN sollte ich kennen?

Nationale Nummern vom Festnetz/Hoteltelefon:

Polizei 995, Unfallrettung 994, Feuerwehr 993

Welche Feiertage feiert man in Simbabwe?

  1. Januar (Neujahr), 21. Februar (Nationaler Jugendtag), 18. April (Unabhängigkeitstag), Karfreitag, Karsamstag, Ostermontag, 1. Mai (Tag der Arbeit), 04.Mai (Cassinga Tag), 25. Mai (Afrika Tag), 12. August (Heldentag), 13. August (Tag der Streitkräfte) 22.Dezember (Tag der nationalen Einheit), 25. und 26. Dezember (Weihnachten). Fällt ein gesetzlicher Feiertag auf einen Sonntag, ist der folgende Montag Feiertag.

Die Hauptferienzeiten sind April/Mai (4 Wochen), August/September (4 Wochen) und Dezember/Januar (3 Wochen).

Welche Nebenkosten muss ich für Simbabwe einplanen?

Während Ihrer Reise durch Simbabwe werden unterschiedliche Ausgaben anfallen. Die beinhaltet neben Treibstoff auch Lebensmittel, Eintrittsgelder für Attraktionen und Nationalparks, etc.

Bitte beachten Sie, dass diese Angaben nur durchschnittliche Beträge darstellen und je nach Region abweichen können.

 Gastronomie: Einfaches, landestypisches Essen mit Getränk ca. USD 25, jedoch deutliche Abweichungen möglich je nach Auswahl des Restaurants.
Supermarkt: Obst, Gemüse, Fleisch ca. 20% teuer als in Deutschland. Internationale Produkte (z.B. Nutella, Kellogs, Philadelphia,…) können deutlich teurer sein.
Nationalparks: Je nach Park zwischen USD 20 und USD 60
Tankstellen: Benzin und Diesel fast gleichpreisig, zwischen USD 1,20 und USD 1,50 pro Liter

Welche Besonderheiten erwarten mich beim Essen & Trinken in Simbabwe?

Die Küche im südlichen Afrika ist reichhaltig und gut, aber keine ausgefeilte Spezialitätenküche. Oft wird das Fleisch, welches meist von sehr guter Qualität ist, gegrillt (Braai) oder im Potjie (Gulaschtopf über offenem Feuer) zubereitet. Dazu werden viel Kartoffeln, Reis und saisonales Gemüse gegessen. Traditionelle Gerichte sind Sadza (Maisbrei), getrocknete Kapentafische aus dem Karibasee und Wildgerichte.

Welche Trinkgelder sind obligatiorisch in Simbabwe?

In Simbabwe ist die Tourismusindustrie ein sehr Trinkgeld-orientiertes Geschäft. Die Gehälter sind oft moderat und daher sind viele Arbeitnehmer auf sogenannte „Tips“ angewiesen. Sie sollten dafür möglichst kleine US-Dollarscheine mitnehmen. Außerdem sind Geschenke wie T-Shirts, Kugelschreiber etc. sehr beliebt. Als Orientierung können folgende Beträge angenommen werden.

Gastronomie: ca. 10% vom Rechnungsbetrag
Safari Guide: ca. USD 10 – 20 pro Tag
Tankwart: Reiner Tankvorgang: USD 1-2
Zimmermädchen: ca. USD 1-2 pro Aufenthaltstag/Zimmer
Koch während der Safari: ca. USD 1-2 pro Reisetag (von der Gruppe)
Reiseleiter (einheimisch): ca. USD 5 – 10 pro Reisetag (von der Gruppe)

Achtung WICHTIG! Worauf muss ich im Strassenverkehr in Simbabwe achten?

Bitte beachten Sie, dass zum Führen eines Fahrzeuges in Simbabwe ein gültiger Führerschein (am besten EU-Format) und ein internationaler Führerschein nötig sind. Sollten Sie noch das graue oder rosafarbene Modell besitzen, müssen Sie unbedingt einen internationalen Führerschein vorweisen. Diesen können Sie beim Straßenverkehrsamt Ihrer Gemeinde beantragen. (Kosten ca. 15 Euro zzgl. aktuellem, biometrischem Passbild). Zusätzlich zum Führerschein sollten Sie bei der Autovermietung Ihren Pass und eine Kreditkarte vorlegen. Die Voucher für die Anmietung erhalten Sie von uns vor Reiseantritt.

Anders als in Deutschland, Österreich oder in der Schweiz herrscht in Simbabwe Linksverkehr. Achten Sie also gerade bei den ersten Kilometern auf diese Besonderheit. Nehmen Sie sich Zeit beim Abbiegen oder beim Einfahren in den Kreisverkehr. Auch ungewohnt erscheint einem oft, dass rechts überholt wird. Im Zuge des Linksverkehrs sind auch die Hebel für Scheibenwischer und Blinker im Fahrzeug spiegelverkehrt angebracht. Ähnlich wie in Europa herrscht in Simbabwe Gurtpflicht auf allen Sitzplätzen. Telefonieren am Steuer ist streng verboten und nur mit Freisprecheinrichtung erlaubt.

Besonders dem Thema Alkohol am Steuer sollte besondere Achtung gezollt werden. In Simbabwe gilt eine Promillegrenze von 0,8 Promille. Bei Unfällen unter Alkoholeinfluss können empfindliche Strafen verhängt werden.

Geschwindigkeitsbegrenzungen (wenn nicht anders ausgewiesen):

Innerorts 60km/h, Außerorts 80km/h und auf vierspurigen Straßen 120km/h (mit Gespannen 100km/h)

Geschwindigkeitskontrollen und auch Fahrzeugkontrollen finden überall und zu jeder Zeit statt. Selbst in abgelegenen Gebieten können fest installierte oder mobile Blitzanlagen vorhanden sein. Bitte sehen Sie unbedingt davon ab die Polizei im Falle einer Kontrolle bestechen zu wollen. Das Gerücht, die Polizei sei empfänglich für solche Zahlungen, hält sich beständig. Wir raten jedoch unbedingt von solchen Versuchen ab, da diese im Gefängnis enden können.

Der Zustand der Straßen ist im Allgemeinen sehr gut. Die Fernstrecken quer durchs Land sind gut geteert und dementsprechend einfach zu befahren. In abgelegenen Regionen muss mit Schlaglöchern gerechnet werden. Es gibt nur wenige Straßen in Simbabwe, die nach Regenfällen nicht befahren werden können. Für das Befahren des Kariba-Staudamms werden Gebühren erhoben.

Wer in Simbabwe Auto fahren möchte, sollte sich dennoch zu Beginn der Reise mit den Anforderungen ans Allrad-Fahren vertraut machen, da innerhalb der Nationalparks einige schlechte Straßenverhältnisse zu erwarten sind. Hierzu gehört die Nutzung des Reifendrucks für die jeweiligen Straßenverhältnisse oder die Nutzung der Low-Range Einstellung für das Fahrzeuggetriebe. Sprechen Sie unbedingt Ihren Vermieter vor Ort auf die Besonderheiten dieser Fahrzeuge an. Gerade in tiefsandigen oder schwer befahrbaren Gebieten kann ein bewusstes Handeln Ihre Reise vereinfachen. Zudem sollte man sich in Simbabwe immer bewusst sein, dass man lange Strecken ohne jeglichen Handyempfang oder andere Verkehrsteilnehmer überwinden muss. Bei Pannen steht also nicht sofort Hilfe zu Verfügung. Lassen Sie sich demnach unbedingt den Umgang mit den Wagenhebern (Highjack) am Fahrzeug erklären. Die afrikanischen Modelle weichen oft von den europäischen ab. Ein geplatzter Reifen kann so schnell zum ernsthaften Problem werden, wenn die Funktion des Wagenhebers nicht bekannt ist. Der beschädigte Reifen sollte in der nächsten größeren Ortschaft repariert werden, damit er wieder als Ersatzreifen zu Verfügung steht.

Sollten Sie eine ernsthafte Panne haben, die sie nicht selber lösen können, besteht der erste Versuch immer darin, Ihre Autovermietung zu kontaktieren. Im Normalfall sind Mietfahrzeuge im südlichen Afrika mit sogenannten Tracking-Systemen ausgestattet. Das bedeutet, die Autovermietung kann Sie schnell lokalisieren und Hilfe organisieren. Sie erhalten für Ihre Reise Notfallnummern, welche Sie in einem solchen Fall kontaktieren können.

Was muss ich als Selbstfahrer an den Tankstellen in Simbabwe beachten?

Tankstellen sind über das ganze Land hinweg in den größeren Orten aufzufinden. Bei Fahrten in die abgelegenen Regionen sollten Reservekanister eingeplant werden, da die Entfernungen zwischen diesen Orten oft sehr groß sind. Dazu kommt, dass vielen Tankstellen oft das Benzin ausgeht und nur unzuverlässig nachgeliefert wird. Die meisten Tankstellen haben 24h geöffnet. Im Normalfall sind die Tankstellen mit persönlichem Service, es wird also nicht selbst getankt. Oft besteht das Angebot, dass zusätzlich die Windschutzscheibe gereinigt oder das Kühlwasser kontrolliert wird. Als Treibstoff gibt es nur Benzin (Petrol, unleaded) oder Diesel. Informieren Sie sich unbedingt vor Abfahrt bei Ihrer Autovermietung, welcher Treibstoff der passende ist. Die Zahlung erfolgt fast ausschließlich Bar.

Welche allgemeinen Öffnungszeiten sind in Simbabwe zu erwarten?

Üblicherweise sind die Geschäfte in Simbabwe ab 8.30 bis mindestens 17.00 Uhr geöffnet. Kleiner Geschäfte machen oft eine Mittagspause zwischen 13.00 und 14.00 Uhr.

Postämter, Banken und öffentliche Behörden haben unter der Woche meist von 08.30/09.00 – 15.30 Uhr geöffnet, am Wochenende schließen sie um 12.00 Uhr. In der Stadt sind Tankstellen sind meist 24h geöffnet, in abgelegenen Regionen können sie jedoch nachts geschlossen sein.

Wie ist die Sicherheitslage in Simbabwe einzuschätzen?

Simbabwe ist bis heute geprägt von deutlichen Unterschieden der sozialen Schichten, welche zwischendurch immer wieder Konfliktpotenzial bieten. Deswegen raten wir Ihnen große Menschenansammlungen, Proteste und Demonstrationen zu meiden. Es empfiehlt sich immer die lokalen Medien der zu besuchenden Region zu verfolgen.

Wie in jeder Großstadt weltweit sind auch die Großstädte in Simbabwe nicht vor Kriminalität gefeit. Achten Sie daher darauf Ihre Wertgegenstände nicht offen zur Schau zu tragen. Wichtige Unterlagen, Pässe und Papiere sollten sicher verwahrt werden. Übliche Probleme, mit denen Gäste in Simbabwe zu kämpfen haben, sind Taschendiebstahl, Kreditkartenbetrug oder Einbrüche in den Mietwagen. Halten Sie sich bitte über die aktuelle Situationen und Vorkommnisse auf dem Laufenden, so z.B. über die afrikanischen Medien oder über das Auswärtige Amt. www.auswaertiges-amt.de