Detaillierter Reiseverlauf
1. Tag: Abreise
Flug nach Samarkand.
(-/-/-)
2. Tag: Ankunft Samarkand | Usbekistan
Nach der Ankunft in den frühen Morgenstunden werden wir herzlich in Samarkand empfangen und zum Hotel gebracht. Am Nachmittag erwartet uns mit dem Registan-Platz einer der eindrucksvollsten Plätze Zentralasiens: monumentale Medresen mit türkisblauen Kuppeln, feinsten Mosaiken aus bunten Farbtönen und einer fast mystischen Atmosphäre im warmen Abendlicht. Die kunstvolle Architektur wirkt wie ein lebendiges Freilichtmuseum der Seidenstraße. Am Abend genießen wir die ersten landestypischen Aromen in einem traditionellen Restaurant.
2 x Übernachtungen in Samarkand im Hotel | (F/-/A)
3. Tag: Samarkand – Glanz der Seidenstraße | Usbekistan
Heute tauchen wir tief in die Geschichte einer der ältesten Städte der Welt ein. Die Bibi-Khanym-Moschee beeindruckt mit ihrer gewaltigen Dimension und türkis schimmernden Kuppeln, während der Schachi-Sinda-Komplex mit seinen eng aneinandergereihten Mausoleen wie ein blau glänzender Korridor aus Mosaiken wirkt. Im lebhaften Basar mischen sich Düfte von frischem Fladenbrot, Gewürzen, getrockneten Früchten und Tee. Die Sternwarte von Ulugbek eröffnet einen faszinierenden Blick in die wissenschaftliche Vergangenheit der Region, während das Mausoleum Gur-Emir mit seiner tiefblauen Kuppel und goldverzierten Innenräumen eine fast sakrale Ruhe ausstrahlt.
Übernachtung wie am Vortag | (F/-/A)
4. Tag: Fahrt ins Fan-Gebirge zu den Sieben Seen | Tadschikistan
Nach dem Grenzübertritt nach Tadschikistan beginnt der landschaftliche Wandel: von orientalischer Kultur hin zu schroffen Bergen. In Pendschikent entdecken wir die Ruinen einer antiken Sogdierstadt, deren Lehmreste und Ausgrabungen einen Eindruck vom Leben entlang der alten Seidenstraße vermitteln. Danach öffnet sich das Fan-Gebirge mit einer dramatischen Kulisse aus steilen Felswänden, grünen Tälern und sieben Seen, deren Farben von milchigem Türkis bis tiefem Smaragdgrün und fast schwarzem Blau wechseln – je nach Licht und Tageszeit. Eingebettet liegen sie wie Perlen im Schingtal, umgeben von wilden Bergen und klarer Bergluft. Am Nachmittag bleibt noch etwas Zeit für individuelle Erkundungen. Die Nacht verbringen wir in einem schön gelegenen Gästehaus in der Siedlung Nofin nahe des vierten Sees.
2 x Übernachtungen in Nofin im Gästehaus | (F/M/A) | Fahrstrecke ca. 120 km | Gehzeit ca. 2–3 Std.
5. Tag: Tageswanderung an den Sieben Seen | Tadschikistan
Heute bewegen wir uns zu Fuß durch eine der eindrucksvollsten Berglandschaften der Reise. Der Weg von unserem Gästehaus führt vorbei an glasklaren Wasserflächen, die die umliegenden Gipfel spiegeln, durch kleine Steinpfade und alpine Wiesen. Ziel ist der Hazorchashma-See, der oberste der Sieben Seen, der in einem fast unwirklich grünen Hochtal liegt. Das Wasser wirkt je nach Sonneneinfall türkis bis tiefblau, während über uns Adler kreisen und absolute Stille die Landschaft prägt.
Hinweis: Die Wanderung kann je nach Kondition verlängert oder verkürzt werden.
Übernachtung wie am Vortag | (F/M/A) | Gehzeit ca. 6 Std., ca. 13 km
6. Tag: Gebirgssee Iskanderkul (Alexandersee) | Tadschikistan
Die Fahrt führt weiter in eine spektakuläre Gebirgslandschaft zum legendären Iskanderkul-See. Sein Wasser schimmert intensiv türkis und wird von schroffen, hellgrauen Felswänden eingerahmt. Die Region ist von Mythen umgeben – so soll hier Alexander der Große verweilt haben. Unterwegs besuchen wir das Mausoleum des Dichters Rudaki, das ruhig inmitten der Berglandschaft liegt. Am See angekommen, eröffnet sich ein Panorama aus Wasser, Felsen und wilden Flusstälern, das besonders im Abendlicht eine fast magische Stimmung erzeugt.
1 x Übernachtung am Iskanderkul in einfacher Holzhütte | (F/M/A) | Fahrstrecke ca. 190 km
7. Tag: Iskanderkul – Duschanbe | Tadschikistan
Am Morgen liegt oft noch Nebel über dem See, während die umliegenden Gipfel langsam im Licht erscheinen und es bleibt vielleicht noch Zeit für einen kleinen Ausflug in die nähere Umgebung. Am Vormittag fahren wir dann nach Duschanbe, wo breite Alleen, grüne Parks und sowjetische Architektur auf orientalische Elemente treffen. Nachmittags unternehmen wir einen Rundgang durch die Stadt, deren wortwörtliche Übersetzung Montag bedeutet, da früher im Dorfkern immer montags der Markt abgehalten wurde. Im Nationalmuseum begegnen wir im Anschluss goldenen Ausstellungsstücken und historischen Artefakten, während der Basar mit Farben, Gewürzdüften, frischem Obst und geschäftigem Treiben die lebendige Seite der Stadt zeigt. Bei aller Kultur wird die Entspannung aber nicht zu kurz kommen, am besten in einem der zentralasiatischen Teehäuser.
1 x Übernachtung in Duschanbe im Hotel Taj Palace o.ä. | (F/M/-) | Fahrstrecke ca. 130 km
8. Tag: Nurek-Stausee, Kulyab & Kalaikum | Tadschikistan
Die Route führt entlang des Nurek-Stausees, dessen tiefblaues Wasser sich zwischen kahlen Bergen erstreckt. Er galt in der Sowjetunion als größte Staukonstruktion des Riesenreiches. In Kulyab erleben wir eine typische südliche Stadt mit Basaratmosphäre und geschäftigem Alltag, in dem wir eine kurze Mittagspause einlegen. Je weiter wir uns Richtung Pamir bewegen, desto rauer und karger wird die Landschaft – bis wir schließlich die abgelegene Region von Kalaikum erreichen, wo sich der Fluss durch enge Täler windet und die Berge immer näher rücken. Unser idyllisch gelegenes Homestay (Gästehaus) befindet sich ca. 4 km außerhalb des Ortszentrums.
1 x Übernachtung in Kalaikum im Homestay | (F/M/A) | Fahrstrecke ca. 370 km
9. Tag: Fahrt nach Khorog | Tadschikistan
Heute folgen wir einer der spektakulärsten Straßen Zentralasiens entlang des Flusses Panj, der die natürliche Grenze zu Afghanistan bildet. Auf der gegenüberliegenden Seite ragen zerklüftete, ockerfarbene Berge auf, während kleine Dörfer mit Lehmhäusern und grünen Feldern das Flusstal säumen. Immer wieder eröffnen sich dramatische Tiefblicke in Schluchten und enge Täler, bevor wir Khorog erreichen, eingebettet zwischen hohen Bergketten.
Hinweis: Diese Strecke wird zur Zeit erneuert, deshalb kann es zu längeren Fahrzeiten kommen.
1 x Übernachtung in Khorog im Hotel Parinen Inn o.ä. | (F/M/A) | Fahrstrecke ca. 250 km
10. Tag: In den Wakhan-Korridor & Heiße Quellen | Tadschikistan
Der botanische Garten oberhalb von Khorog überrascht mit einer erstaunlichen Vielfalt alpiner Pflanzen und weitem Blick über die Stadt und das Tal. Auf einer Höhe von 2.320 m zählt er zu einem der höchst gelegenen botanischen Gärten der Welt. Danach entspannen wir in den heißen Quellen von Garm Chashma, deren milchig weißes Wasser über Kalkterrassen fließt. Mit zunehmender Höhe öffnet sich der Blick auf den Hindukusch – schneebedeckt, scharf gezackt und majestätisch. Der Wakhan-Korridor ist eine der interessantesten und schönsten Regionen des Pamirs. Am Wegesrand besuchen wir die Festung von Kachkacha. Unser Tagesziel Jamg erreichen wir am späten Nachmittag.
2 x Übernachtungen in Jamg im Homestay | (F/M/A) | Fahrstrecke ca. 220 km
11. Tag: Wakhan-Korridor – Erholung & Entdeckungen | Tadschikistan
Diesen Tag gestalten wir in ruhiger Atmosphäre. Es bietet sich ein Spaziergang durch Jamg mit Besuch des kleinen Dorfmuseums sowie des faszinierenden Sonnenkalenders von Surfi Muborak Kadam an, der als Mystiker, Astronom und Musiker wirkte und die Region bis heute prägt. Ebenso lohnend sind Ausflüge zu den heißen Quellen von Bibi Fatima oder zur eindrucksvoll gelegenen Festung Jamchun. Von hier eröffnet sich auf rund 3.200 m Höhe ein weiter Panoramablick über das Tal bis hin zu den schneebedeckten Gipfeln des Hindukusch. Auch der Besuch des kleinen Ortes Vrang ist möglich, von wo aus ein kurzer Fußweg zu einer Stupa führt, die der Überlieferung nach einen Fußabdruck Buddhas bewahren soll.
1 x Übernachtung wie am Vortag | (F/M/A)
12. Tag: Über den Khargusch-Pass (4.344 m) & die Hochwüste nach Alichur | Tadschikistan
Am Morgen fahren wir Richtung Hochplateau der Region Murghab. Die Landschaft wird immer karger, während wir uns aus den Tälern heraus in die Hochgebirgswelt bewegen. Hinter Langar windet sich die Piste in Serpentinen den Hang hinauf – mit jedem Höhenmeter öffnet sich der Blick zurück in ein tief eingeschnittenes Tal, das fast endlos wirkt.
Nach dem Checkpoint am Khargusch-Pass erreichen wir auf 4.344 Metern einen der höchsten Punkte der Reise. Die Umgebung wirkt still, rau und von einer beeindruckenden Weite geprägt. Kurz darauf treffen wir wieder auf die M41, bevor wir bald erneut in eine völlig andere, noch ursprünglichere Landschaft abbiegen.
Die Seen Bulunkul und Yashikul liegen wie dunkle Spiegel in einer nahezu vegetationslosen Hochwüste. Wind, Stein und Licht bestimmen hier die Atmosphäre. Im kleinen Dorf Bulunkul legen wir eine Pause ein, bevor wir den höher gelegenen Yashikul-See besuchen, der in seiner Abgeschiedenheit besonders eindrucksvoll wirkt.
Am Nachmittag erreichen wir Alichur auf rund 4.100 Metern und beziehen ein einfaches Homestay inmitten der weiten, stillen Hochgebirgslandschaft.
1 x Übernachtung in Alichur im Homestay | (F/M/A) | Fahrstrecke ca. 270 km
13. Tag: Offroad nach Jarty Gumbez – Marco-Polo-Schafe | Tadschikistan
Wir verlassen erneut die Hauptroute des M41 und tauchen mit geländegängigen Jeeps in ein vollkommen abgelegenes Gebiet des Hochpamir ein. In den kommenden zwei Tagen bewegen wir uns abseits jeder festen Straße und folgen ausschließlich Offroad-Pisten durch eine der ursprünglichsten Landschaften der Region.
Die Weite hier ist beeindruckend und gleichzeitig völlig menschenleer. In diesem abgeschiedenen Hochland besteht zudem die größte Chance, Marco-Polo-Schafe in freier Wildbahn zu beobachten. Begleitet wird die Fahrt von einer spektakulären Szenerie aus Hochgebirgsseen, vereinzelten Vogelarten und schroffen Gipfeln jenseits der nahegelegenen afghanischen Grenze.
Unser heutiges Ziel ist ein ganz besonderer Ort: das abgelegene Jarty Gumbez auf rund 4.200 Metern Höhe. Das ehemalige Jagdhaus liegt weit entfernt von jeder Siedlung. Nach einer eindrucksvollen Fahrt durch diese einsame Landschaft genießen wir die ruhige Atmosphäre vor Ort und entspannen in den von einer heißen Quelle gespeisten Becken. Ein wirklich außergewöhnlicher Ort, der zugleich nur eine weitere Etappe dieser außergewöhnlichen Reise ist.
1 x Übernachtung in Jarty Gumbez im Gästehaus | (F/M/A) | Fahrzeit ca. 3–4 Std., ca. 70 km
14. Tag: Blick zum „Vater der Eiszipfel“ in China & Murghab | Tadschikistan
Am Vormittag setzen wir unsere Fahrt in Richtung Murghab fort und legen zunächst einen besonderen Stopp ein: Mitten in der weiten Hochwüste liegt das ehemalige sowjetische Observatorium Shorbulak, ein verlassener Gebäudekomplex, der heute fast wie eine Kulisse aus einer anderen Zeit wirkt. Von einer kleinen Anhöhe eröffnet sich hier ein beeindruckender Blick – bei klarer Sicht reicht er bis zum gewaltigen Muztagh Ata in China, dem „Vater der Eisgipfel“, der mit seiner schneeweißen Kuppe über 7.500 Meter in den Himmel ragt.
Anschließend geht es weiter nach Murghab, das auf rund 3.630 Metern das Verwaltungszentrum des Ostpamir bildet. Die Stadt wirkt schlicht und rau, geprägt von ihrer extremen Lage und der umgebenden Hochgebirgslandschaft. Immer wieder zieht der ferne Blick zum Muztagh Ata den Blick magisch an, der selbst aus fast 100 Kilometern Entfernung die Szenerie dominiert. Im kleinen Basar begegnen wir dem Alltag der vorwiegend kirgisischen Bevölkerung – ein Ort, an dem es vor allem das Beobachten von Menschen, Fahrzeugen und dem Leben im Hochland ist, das den besonderen Reiz ausmacht.
1 x Übernachtung in Murghab im einfachen Hotel | (F/M/A) | Fahrstrecke ca. 150 km
15. Tag: Karakul-See | Tadschikistan
Unser Roadtrip zum Karakul-See führt uns heute durch eine Landschaft, die immer wieder zwischen karger Hochwüste und gewaltigen Bergkulissen wechselt. Ein Höhepunkt der Strecke ist die Überquerung des Akbaital-Passes auf 4.655 Metern, dem höchsten Punkt dieser Reise. Als höchster Straßenpass der ehemaligen Sowjetunion reicht er beinahe an die Höhe des Mont Blanc heran – ein Moment, der die Dimensionen dieser Region eindrucksvoll spürbar macht. Immer wieder wechseln sich Asphalt und Piste ab, während sich die Landschaft in ihrer rauen, fast unwirklichen Schönheit präsentiert.
Am Karakul-See angekommen, öffnet sich eine weite, stille Szenerie. Yaks weiden an den Ufern des dunklen Hochgebirgssees, während im Hintergrund die schneebedeckte Alai-Kette aufragt und ein eindrucksvolles Panorama bildet. Bei klarer Sicht zeigt uns der Reiseleiter den mächtigen Pik Lenin (7.134 m), dessen gewaltige Silhouette bereits jetzt die Vorfreude auf die kommenden Tage weckt.
1 x Übernachtung in Karakul im Homestay | (F/M/A) | Fahrstrecke ca. 150 km
16. Tag: Zum Basislager des Pik Lenin | Kirgistan
Heute verabschieden wir uns von Tadschikistan. Die Grenze nach Kirgistan liegt hoch oben in den Bergen, wo die Abwicklung der Formalitäten mitunter etwas Zeit in Anspruch nehmen kann. Anschließend führt die Route über den Kysil-Art-Pass auf 4.336 Metern nach Sary Tasch – eine eindrucksvolle Übergangsetappe zwischen zwei hochalpinen Welten.
Von hier ist es nicht mehr weit bis zum Basislager des Pik Lenin auf rund 3.600 Metern im Pamiro-Alai-Tal. Hier verbringen wir zwei Nächte in komfortablen Großraumzelten mit Feldbetten für jeweils 2–4 Personen, während ein Küchenteam für die Verpflegung sorgt.
Hinweis: Das Basislager ist meist nur von etwa Ende Juni bis Anfang September geöffnet. Außerhalb dieses Zeitraums erfolgt die Übernachtung in einem einfachen Homestay in der näheren Umgebung, von dem aus ein Tagesausflug ins Basislager unternommen wird.
2 x Übernachtungen im Pik Lenin Basislager im Zelt | (F/M/A) | Fahrstrecke ca. 160 km
17. Tag: Wanderung zum Pass der Reisenden | Kirgistan
Heute unternehmen wir eine eindrucksvolle Wanderung zum „Pass der Reisenden“ auf rund 4.000 Metern Höhe. Der Weg führt durch weite Hochgebirgslandschaften, vorbei an kargen Hängen, alpinen Wiesen und immer wieder beeindruckenden Ausblicken auf die umliegende Bergwelt. Mit jedem Höhenmeter öffnet sich das Panorama weiter und vermittelt die ganze Weite dieser abgelegenen Region.
Am Pass angekommen, reicht der Blick über das weite Tal bis hin zum mächtigen Pik Lenin, dessen vergletscherter Gipfel in der Ferne eindrucksvoll in den Himmel ragt. Die Stille und klare Höhenluft verleihen diesem Ort eine besondere Intensität.
Hinweis: Die Wanderung ist witterungsabhängig und kann bei ungünstigen Bedingungen entfallen oder angepasst werden.
Übernachtung wie am Vortag | (F/M/A) | Gehzeit ca. 6–8 Std., ca. 10 km, +/- 400 Hm
18. Tag: Fahrt nach Osch & Felsmassiv Suleiman-Too | Kirgistan
Wir nehmen Abschied von der hochalpinen Bergwelt und fahren über Sary Tasch hinab in Richtung Osch, wo sich die Landschaft spürbar verändert und allmählich in das fruchtbare Ferghanatal übergeht. Am Nachmittag besuchen wir das markante Felsmassiv Suleiman-Too, das sich mit seinen rund 1.110 Metern Höhe direkt aus der Stadt erhebt. Der heilige Berg gilt als Wahrzeichen des über 3.000 Jahre alten Osch und wurde 2009 als erstes UNESCO-Weltkulturerbe Kirgistans ausgezeichnet. Von seinen Hängen eröffnet sich ein weiter Blick über Stadt, Basare und das grüne Umland – ein eindrucksvoller Kontrast zur zuvor erlebten Hochgebirgswelt.
1 x Übernachtung in Osch im Hotel Osh-Nuru o.ä. | (F/-/A) | Fahrstrecke ca. 250 km
19. Tag: Osch – Bischkek | Kirgistan
Am Vormittag entdecken wir das lebendige Osch, eine der ältesten Städte Zentralasiens, bei einem Rundgang zwischen Geschichte und Alltag: Im Museum für Geschichte und Kultur erhalten wir spannende Einblicke in die Vergangenheit der Seidenstraße-Region, bevor wir im quirligen Basar durch Farben, Düfte und Stimmen eintauchen – ein authentisches Erlebnis orientalischer Marktkultur, das alle Sinne anspricht. Am Nachmittag fliegen wir nach Bischkek, wo wir unsere letzte Nacht verbringen.
1 x Übernachtung in Bischkek im Hotel Asia Mountains 1 o.ä. | (F/M/-)
20. Tag: Abreise Bischkek | Kirgistan
Nach intensiven Reisetagen voller Abenteuer heißt es heute Abschied nehmen von Zentralasien. Transfer zum Flughafen und Rückflug in die Heimat.
(-/-/-)
(F/M/A): F = Frühstück / Frühstückspakete; M = Mittagessen / Lunchpakete; A = Abendessen
Aufgrund örtlicher Gegebenheiten kann es zu Änderungen im Reiseverlauf kommen.
Wichtige Infos
Anforderungen:
Die Infrastruktur entlang des Pamir Highway hat sich in den letzten Jahren spürbar verbessert. Dennoch bleibt eine Reise ein echtes Abenteuer, bei dem touristische Robustheit gefragt ist. Wer ein strikt durchgetaktetes Programm mit „abgehakten“ Sehenswürdigkeiten erwartet, ist hier nicht richtig – die Fahrt selbst sowie die Eindrücke und Begegnungen am Wegesrand sind ein wesentlicher Bestandteil des Erlebnisses.
Es stehen immer wieder längere Fahretappen an, darunter ein besonders eindrucksvoller Abschnitt über das Hochplateau, der mit geländegängigen Jeeps auf unbefestigten Pisten gefahren wird. Diese Passage verlangt Geduld und eine gewisse Widerstandsfähigkeit, belohnt jedoch mit außergewöhnlichen Landschaftseindrücken, die die meisten Pamir-Touristen so nicht erleben.
Aufgrund der Höhenlagen ist eine gute körperliche Verfassung notwendig. Die Wanderungen setzen Trittsicherheit, sicheres Gehen und ausreichende Kondition im unebenen Gelände voraus. Am Pik Lenin erwartet Sie die anspruchsvollste Etappe mit bis zu acht Stunden Gehzeit und rund 400 Höhenmetern im Auf- und Abstieg. Zudem sollten Sie auf deutliche Temperaturunterschiede zwischen dem warmen Tiefland und kühlen Hochgebirge vorbereitet sein.
Übernachtungen:
Die Unterbringung erfolgt teilweise in einfachen, privat geführten Gästehäusern (Homestays) mit Mehrbettzimmern sowie sehr einfachen sanitären Anlagen im Freien. Die Ausstattung ist funktional und saisonal auf Reisende ausgerichtet und entspricht keinesfalls dem Standard eines Hotels oder einer Pension, bietet jedoch authentische Einblicke in das Leben vor Ort.
Am Iskanderkul-See wohnen wir in einfachen Holzhütten im Base Camp mit eigener Dusche und WC.
Im Basislager am Pik Lenin kann von ca. Ende Juni bis Anfang September übernachtet werden. Es verfügt über großzügige Gruppenzelte sowie ein separates Küchenzelt mit eigenem Küchenteam. Je nach Termin und Verfügbarkeit erfolgt die Übernachtung alternativ in einem Gästehaus im nahegelegenen Ort Sary Tasch, verbunden mit einem Tagesausflug ins Basislager.
Programmänderungen:
Die Wanderung auf dem „Pass der Freundschaft“ (Tag 17) ist witterungsabhängig. Bei Terminen im Mai, Juni oder September kann es aufgrund der Witterung zu einem geänderten Ablauf kommen. Dann besuchen wir stattdessen die Gegend um das Basislager.
Die Fahrt durch den Wakhan-Korridor verläuft überwiegend entlang der afghanischen Grenze. Dabei ist die Grenzlinie landschaftlich nicht immer klar gezogen. Sollten es aus grenzpolitischen Gründen zu Einschränkungen kommen, wird alternativ eine Route ab Khorog über die M41 gewählt.
Reiseanmeldung: Bitte senden Sie uns parallel zur Reiseanmeldung die gültige Reisepasskopie aller Reisenden per Mail zu.
Inlandsflug:
Der Inlandsflug wird in der Regel mit der kirgisischen Air Manas durchgeführt. Luftfahrtunternehmen aus Kirgistan stehen derzeit auf der EU-Liste von Airlines ohne Zulassung für Langstreckenflüge in die Europäische Union. Die zuständigen Behörden arbeiten jedoch intensiv an der Verbesserung der Sicherheitsstandards und investieren erhebliche Mittel mit dem Ziel, künftig von dieser Liste gestrichen zu werden.
Hinweise
Bitte informieren Sie sich vor Reisebuchung über die aktuellen Einreise- & Gesundheitsbestimmungen: Usbekistan, Tadschikistan & Kirgistan
Diese Reise hat den Schwierigkeitsgrad 2-3
Ein guter Reiseschutz sichert ab!
Wir empfehlen Ihnen unbedingt den rechtzeitigen Abschluss einer Reiserücktritt- und Auslandsreisekrankenversicherung.
Mobilitätshinweis: Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet sein kann. Falls Sie sich unsicher sind, sprechen Sie uns bitte vor einer Buchung an.
Diese Reise wird von einem langjährigen Kooperationspartner durchgeführt. Es gelten die AGB unseres Partners, die wir Ihnen auf Wunsch gerne zusenden.