Unser Videograf Andreas Bross war gerade für uns in den unberührten Weiten Alaskas unterwegs: zwischen mächtigen Gletschern, endlosen Wäldern und faszinierenden Tierbegegnungen. Seine Bilder und Geschichten lassen Sie schon jetzt die Magie dieser einzigartigen Natur spüren… er berichtet über seine Reise.

Obwohl meine Alaska Reise bereits eine Weile hinter mir liegt, komme ich aus dem Staunen immer noch nicht heraus. Zu oft passiert es noch, dass ich mich an den Moment erinnere, in dem ich auf einem einsamen Highway um eine Kurve bog und sich ein Panorama mit schneebedeckten Bergen vor dem blauen Nordpazifik auftat. Ich verstehe nun, warum TRAILS Reisen diese Region als Diamanten im Portfolio hat. Die Nähe zwischen Mensch und Natur war schlichtweg überwältigend

Ankunft in Alaska – Natur pur!

Die ersten Tage meiner Reise hatte ich bei Sonnenschein in Seward und Homer verbracht, zwei sehr schöne Hafenstädtchen, die jeweils spektakulär an Fjorden gelegen sind. Auch wenn es mit 17 Grad nicht sommerlich warm war, hat man gespürt, wie hart die Winter hier sind. Die riesigen Gletscher, die sich die hohen Berge herunterwälzen, sind stille Zeugen davon. Die Natur muss die wenigen Wochen, die sie für die Verwandlung hat, nutzen. Das führte zu dieser tollen grünen Explosion, die ich vor allem in den nordischen Wäldern von Seldovia, einem beschaulichen Fischerdorf, bewundern konnte.

Ich erinnere mich an den gewaltigen Matanuska-Gletscher, der sich fast 40 km durch ein Tal erstreckt und an der breitesten Stelle ca. sechs Kilometer breit ist. Bei einer geführten Tour war neben den schieren Eismassen der Temperaturunterschied beeindruckend. Auf der Endmoräne war die Luft gute 10 Grad kälter. Das wirkte sich auch merklich auf die Fauna aus: Tiere gab es rund um den Gletscher so gut wie keine. Unter unseren Füßen waren es noch über 70 m pures Eis – da gibt es für Tiere auch nicht viel zu holen.

Das Highlight – Bärenbeobachtung auf Kodiak Island

Das Highlight der Reise war für mich aber ganz klar das Bärencamp auf Kodiak Island. Zunächst flogen wir von Anchorage in das kleine Hafenstädtchen Kodiak, welches an Beschaulichkeit kaum zu überbieten ist. Eine lebendige Inselgemeinschaft von ca. 15.000 Einwohnern zeichnet Kodiak Island ebenso aus wie die – wer hätte etwas anderes erwartet? – unfassbar tolle Natur. Man erwischt sich dabei, wie man mit der Frage flirtet: Wie sähe mein Leben aus, wenn ich hierherziehen würde?

Die Zeit im Bärencamp wird mir immer in Erinnerung bleiben und war für mich ein absolutes Privileg. Nur mit einem Wasserflugzeug konnten wir dieses abgeschiedene Paradies erreichen. Das Gefühl, fernab der Zivilisation zu sein, war unvergleichlich. Dort, am Ufer eines fischreichen Flusses, hatten wir vier Tage lang die unfassbare Gelegenheit, auf Bärenbeobachtung die riesigen Kodiak-Grizzlys aus nächster Nähe und in ihrer natürlichen Umgebung zu gehen. Ein Anblick, der schwer in Worte zu fassen ist und mir auch heute noch Gänsehaut bereitet. Sie waren jedoch nicht die einzigen tierischen Bewohner, die uns begegneten. Am Fluss und an der Küste sahen wir Adler, Otter, Papageientaucher, Seehunde und Seelöwen. Und mit etwas Glück konnte man sogar Wale in der Ferne entdecken. Ich habe diese Zeit in der Abgeschiedenheit sehr genossen, denn die Ruhe dort ist etwas ganz Besonderes, was der Seele guttut und mich geerdet hat. Kein materieller Luxus, Einfachheit pur, aber an Erlebnissen nicht zu überbieten.

Als Trails Reisen mich mit der videografischen Begleitung beauftragt hat, haben sie mich gewarnt: Alaska macht süchtig. Ich habe es als Sprichwort abgetan – und bin nun eines Besseren belehrt worden!

Ich komme wieder!

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