Detaillierter Reiseverlauf
1. Tag: Flug & Anreise
Am späten Abend fliegen wir von Frankfurt über Addis Abeba nach Windhoek.
2. Tag: Ankunft Windhoek
In Windhoek heißen wir Sie herzlich willkommen, wo unsere Reiseleitung Sie empfängt. Nach einem kurzen Zwischenstopp für Einkäufe in der Stadt setzen wir unsere Fahrt in Richtung Norden zum Etosha-Nationalpark fort. Beim gemeinsamen Abendessen am ersten Tag erhalten Sie alle wichtigen Informationen zu unserer bevorstehenden Tour.
1 x Übernachtung am Etosha Nationalpark in der Taleni Etosha Village o.ä. | (-/-/A) | Fahrzeit ca. 4 – 5 Std., ca. 450 km
3. Tag: Safari im Etosha Nationalpark
Von unserem Startpunkt direkt am Südtor des Etosha Nationalparks fahren wir in Richtung des Östlichen Tors und haben unterwegs die Gelegenheit, an zahlreichen Wasserlöchern zu halten und nach den „Big Five“ Ausschau zu halten. Zum Mittag genießen wir ein Picknick direkt im Park. Am Abend schlagen wir nach einer kurzen Einweisung erstmals unsere Zelte auf und lassen uns anschließend von den Kochkünsten unserer Reiseleitung verwöhnen.
2 x Übernachtungen im Etosha Nationalpark im Onguma Tamboti Camp o.ä. | (F/M/A) | Fahrzeit ca. 5 Std., ca. 200 km
4. Tag: Safari im Etosha Nationalpark
Am Vormittag besuchen wir die Felsgravuren von Twyfelfontein, ein UNESCO-Weltkulturerbe. Während unserer Fahrt treffen wir immer wieder auf frei umherziehende Herden von Springböcken, Oryx und Bergzebras, aber auch Giraffen sind keine Seltenheit. Am Nachmittag verlassen wir die Schotterstraße und fahren weiter bis zum Ongongo Wasserfall. Das Auffangbecken des Ongongo Falls bietet eine ideale Gelegenheit zum Baden (Badebekleidung nicht vergessen!). Da es hier so schön ist, entscheiden wir uns, für die Nacht zu bleiben.
Übernachtung wie am Vortag | (F/M/A) | Fahrzeit ca. 5 Std
5. Tag: Ovambo – Norden Namibias
Unsere Fahrt geht nach Norden, zu unserer letzten Lodge in Namibia. Unterwegs legen wir immer wieder Stopps ein, unter anderem zum Mittagessen, und erreichen schließlich das Gebiet der Ovambo, der Heimat des gleichnamigen Volks. Die Ovambo bilden die zahlenmäßig größte Bevölkerungsgruppe Namibias und sind auch im angrenzenden Süden Angolas die dominierende ethnische Gemeinschaft. Am Nachmittag haben Sie Gelegenheit, sich beispielsweise am Pool der Lodge zu entspannen. Am Abend bereiten wir gemeinsam mit unserer Reiseleitung die Unterlagen für den morgigen Grenzübertritt nach Angola vor.
1 x Übernachtung in Oshikango in der Palmeiras Lodge o.ä. | (F/-/-) | Fahrzeit ca. 3 Std., ca. 250 km
6. Tag: Einreise Angola
Am Morgen erreichen wir den Grenzübergang Oshikango und treten nach Angola ein. Anschließend setzen wir unsere Fahrt in Richtung Lubango fort. Unterwegs legen wir einen Zwischenstopp für ein Picknick ein. Je nachdem, wie viel Zeit die Grenzformalitäten in Anspruch nehmen, bleibt Ihnen heute Nachmittag oder alternativ morgen früh Gelegenheit, die Stadt zu erkunden. Bis 1975 trug Lubango den Namen Sá da Bandeira und ist heute die Hauptstadt der Provinz Huíla. Auf einer Hochebene gelegen, ist sie die zweitgrößte Stadt Angolas. Unser Resort beeindruckt durch seine hervorragende Lage, umgeben von nahezu unberührter Natur.
2 x Übernachtungen in Lubango in der Pululukwa Lodge o.ä. | (F/M/-) | Fahrzeit ca. 5 – 6 Std., ca. 430 km
7. Tag: Lubango
Mit einer Lage auf über 1.760 Metern gehört Lubango zu den höchstgelegenen Städten Angolas und besticht durch sein angenehmes Klima. Ein Höhepunkt unseres Besuchs ist die berühmte Christusstatue „Cristo Rei“ (seit 2014 UNESCO-Weltkulturerbe), die majestätisch über der Stadt thront, sowie der beeindruckende Tundavala-Aussichtspunkt. Auf dem Weg dorthin legen wir einen Stopp an einem Einkaufszentrum ein, wo Sie unter anderem eine Sim-Karte für Angola erwerben können, und unternehmen einen Spaziergang durch das lebhafte Stadtzentrum. Für das Mittagessen wählen wir eines der zahlreichen lokalen Restaurants aus. Am Nachmittag steht Ihnen noch genügend Zeit zur Verfügung, um die Annehmlichkeiten unseres Resorts zu genießen.
Übernachtung wie am Vortag | (F/-/-) | Fahrzeit ca. 1 Std., ca. 30 km
8. Tag: Serra da Leba (Bergkette) – Colinas Canyons
Die Serra da Leba, eine beeindruckende Bergkette in der Provinz Namibe, erwartet uns heute auf unserer Fahrt. Über den Serra-da-Leba-Pass, der sich bis auf 1.845 Meter Höhe erstreckt, geht es weiter Richtung Atlantikküste. Unterwegs legen wir Stopps bei alten portugiesischen Farmen ein, bevor wir die Küstenstadt Mocamedes, die Hauptstadt der Provinz Namibe, erreichen, um unsere Vorräte aufzufüllen. Anschließend fahren wir weiter zu dem Sandsteinparadies von Colinas, wo wir unser Camp aufschlagen. Colinas besticht durch seine Ruhe und Abgeschiedenheit, sowie durch riesige, von der Natur geformte Sandsteintürme von bis zu 25 Metern Höhe. Über Jahrhunderte vom Wind modelliert, leuchten die Felsen in warmen Rottönen und hinterlassen gigantische Monumente auf dem Wüstenboden.
1 x Übernachtung im Colinas Canyon Camp o.ä. | (F/M/A) | Fahrzeit ca. 5 Std., ca. 270 km
9. Tag: Provinz Namibe – Praia do Sobia
Nachdem wir unser Camp abgebaut haben, setzen wir unsere Fahrt wieder in Richtung Atlantikküste fort. In Mocamedes legen wir einen kurzen Zwischenstopp ein, bevor wir weiter in die Provinz Namibe und schließlich nach Praia do Soba fahren. In Namibe erstreckt sich der nördlichste Teil der größten Wüste im südlichen Afrika entlang einer rund 2.000 Kilometer langen Küste: Die Namib-Wüste reicht bis zur Kalahari in Südafrika. Am „Praia do Soba“ – übersetzt „Strand des Anführers“ – beziehen wir unsere Chalets mit mehreren Schlafzimmern, in denen die Gäste Bad und Küche teilen. Dank der Nähe zum Strand haben Sie am Nachmittag die Möglichkeit zu baden, zu schnorcheln oder zu angeln – die entsprechende Ausrüstung steht selbstverständlich zur Verfügung.
2 x Übernachtungen in Praia Do Soba o.ä. | (F/M/A) | Fahrzeit ca. 4 Std., ca. 160 km
10. Tag: Praia Do Soba – Tag zur freien Verfügung am Atlantikstrand
Am Vormittag erkunden wir die Umgebung genauer, indem wir ein Himba-Dorf besuchen, das etwa 8 km entfernt liegt. Dort erhalten wir faszinierende Einblicke in die Lebensweise dieses Nomadenvolkes. Am Nachmittag machen wir uns auf eine etwa einstündige Wanderung auf einen nahegelegenen Berg, von dem aus wir einen umfassenden Blick auf die Wasserfälle haben.
Übernachtung wie am Vortag | (F/M/A) | Gehzeit ca. 3 – 4 Std., ca. 10 km
11. Tag: Benguela
Früh am Morgen brechen wir auf und folgen der Küstenlinie in Richtung Norden nach Benguela. Unterwegs genießen wir ein Picknick. Anschließend setzen wir unsere Fahrt fort und erreichen unser Guesthouse in Strandnähe. Am Nachmittag haben Sie noch Gelegenheit, die Umgebung in Ruhe zu erkunden.
2 x Übernachtungen im Pura Vida Guesthouse o.ä. | (F/M/-) | Fahrzeit ca. 6 Std., ca. 400 km
12. Tag: Wanderung am Guesthouse
Je nach Wetter- und Geländebedingungen starten wir vom Guesthouse aus gemeinsam auf den Sobreiro Caotinha Hiking Trail, begleitet von einem zusätzlichen lokalen Guide. Der Pfad führt durch wüstenähnliche Landschaften, immer wieder am Strand entlang und über felsige Hügel. Am Nachmittag bleibt Ihnen Zeit, die Umgebung auf eigene Faust zu erkunden.
Übernachtung wie am Vortag | (F/-/-) | Gehzeit ca. 3 – 4 Std., ca. 10 km
13. Tag: Cantanas Point – unberührter Küstenstreifen
Am Morgen fahren wir zunächst zurück nach Benguela, um unsere Vorräte für das kommende Camp aufzufüllen. Danach setzen wir unsere Fahrt entlang der Küste fort und erreichen einen abgelegenen Strand am Catanas Point. Dort schlagen wir – inzwischen routiniert – erneut unser Camp auf, diesmal direkt in Strandnähe. Anschließend unternehmen wir einen Spaziergang am Strand, beobachten vielleicht die Surfer oder nutzen die Gelegenheit zum Schwimmen. In der Nähe liegt zudem ein kleines Fischerdorf, das einen Besuch wert ist.
1 x Übernachtung im Catanas Point Camp o.ä. | (F/M/A) | Fahrzeit ca. 5 Std., ca. 250 km
14. Tag: Binga Falls, Sumbe & Kuanza Sul
Nach dem Abbau unseres Camps setzen wir unsere Fahrt in die Provinz Kuanza Sul fort, mit Ziel auf die Provinzhauptstadt Sumbe. Unterwegs legen wir einen Halt an den Binga-Fällen ein – je nach Wasserstand ist hier sogar ein erfrischendes Bad möglich. Anschließend durchqueren wir das Kumbira Forest Reserve, das für seine tropische Vogelwelt bekannt ist. Am Nachmittag erreichen wir die Fazenda Rio Uiri, einen Bauernhof mit weitläufigen Kaffeeplantagen, wo wir die Nacht verbringen.
2 x Übernachtungen in der Fazenda Rio Uiri o.ä. | (F/M/-) | Fahrzeit ca. 5 Std., ca. 150 km
15. Tag: Höhlen Grutas de Sassa
Heute unternehmen wir einen Ausflug zu den Grutas de Sassa, den Höhlen östlich von Sumbe, die mit ihren einzigartigen Stalaktiten und Stalagmiten beeindrucken. Früher dienten sie den Vorfahren als Zufluchtsort, wenn die Steuern nicht bezahlt werden konnten. Gegen Mittag kehren wir zur Fazenda zurück. Am Nachmittag haben Sie die Wahl: Sie können wandern, mehr über die Kaffeeplantage erfahren oder am Pool entspannen.
Übernachtung wie am Vortag | (F/-/-) | Fahrzeit ca. 4 Std., ca. 200km | Gehzeit ca. 3 – 4 Std., (+/- 200 Hm)
16. Tag: Kwanza-River & Stadt N´dalatando
Heute führt uns unser Weg nach N’Dalatando, entlang des Kwanza-Flusses, dem größten Fluss Angolas. Je nach Fahrtdauer bleibt vor dem Einchecken noch Gelegenheit, den Botanischen Garten zu besichtigen.
1 x Übernachtung im Hotel Terminus N´dalatando o.ä. | (F/M/-) | Fahrzeit ca. 5 Std., ca. 350 km
17. Tag: Die Schwarzen Felsen von Pungo Andongo
Heute führt uns unser Weg nach Osten in das Gebiet von Pungo Andongo zu den beeindruckenden Pedras Negras. Die „Schwarzen Felsen“ wirken, als hätten Riesen sie wahllos in die weite Savanne geworfen. Einst lag hier die Hauptstadt des Ndongo-Reiches, bevor die Portugiesen die Stadt 1617 eroberten. Noch heute erzählt man die Geschichte der berühmten Kriegerkönigin Njinga: Der Legende nach wurde sie beim Baden in einer Quelle zwischen den Felsen von fremden Soldaten überrascht. Entsetzt und erschrocken gelang ihr die Flucht über die Felsen – so kraftvoll, dass ihr Fußabdruck angeblich noch heute im Gestein zu sehen ist. Wir erkunden die Pedras Negras zu Fuß, bevor wir unsere Fahrt zur nächsten Lodge fortsetzen.
2 x Übernachtungen im Kahambo Resort Rural o.ä. | (F/M/A) | Fahrzeit ca. 4 Std., ca. 250km | Gehzeit ca. 2- 3 Std.
18. Tag: Kalandula Wasserfälle
Am Morgen brechen wir zu den Kalandula-Wasserfällen auf. Die Quedas de Kalandula am Lucala-Fluss ragen 105 Meter hoch auf, sind 400 Meter breit und erinnern in ihrer Schönheit an eine kleinere, aber nicht weniger beeindruckende Schwester der Victoriafälle. Wir bestaunen die tosenden Wassermassen aus verschiedenen Perspektiven und können – je nach Wasserstand – durch das üppige tropische Grün bis zum Fuß der Wasserfälle hinabsteigen. Zum Mittagessen besteht die Möglichkeit, eines der nahegelegenen Restaurants zu besuchen. Am Nachmittag kehren wir anschließend zurück zu unserer Lodge.
Übernachtung wie am Vortag | (F/-/A) | Fahrzeit ca. 2 Std., ca. 100km
19. Tag: Hauptstadt Luanda
Langsam nehmen wir Abschied von Angola und fahren in die Nähe der Hauptstadt zu unserer letzten Unterkunft, idyllisch an der Kilunda-Lagune gelegen. Bevor wir die Lodge erreichen, verschaffen wir uns noch einen kleinen Eindruck von der pulsierenden Megacity Luanda.
1 x Übernachtung in der Mubanga Lodge o.ä. | (F/M/A) | Fahrzeit ca. 5 Std., ca. 350 km
20. Tag: Abreise
Nach dem Frühstück – je nach Flugzeiten – werden wir zum Flughafen gebracht und treten die Rückreise an.
(F/-/-) | Fahrzeit ca. 1,5 Std., ca. 65km
21. Tag: Ankunft Deutschland
Wir landen wieder in Frankfurt
(F/M/A): F = Frühstück / Frühstückspakete; M = Mittagessen / Lunchpakete; A = Abendessen
Aufgrund örtlicher Gegebenheiten kann es zu Änderungen im Reiseverlauf kommen.
Wichtige Infos
Zeltreise: Die Igluzelte mit moskitosicherem Innenzelt haben die Maße von ca. L 2,10 – B 2,10 – H 1,30. Wir stellen ca. 1cm dicke Unterlegisomatten zur Verfügung, die aber nicht zum Schlafkomfort geeignet sind, sondern eher als Unterlegisolation. Wir empfehlen eine Thermarest Isomatte mitzubringen, die sind klein, handlich, blasen sich selber auf / ab und gibt es in verschiedenen Dicken, Längen & Breiten.
Schlafsäcke empfehlen wir aus hygienischen Gründen selber mitzubringen. Wir haben aber für Notfälle gereinigte, gut erhaltene Schlafsäcke von Ex Teilnehmern, die wir gerne mitgeben können.
Nach Möglichkeit werden wir unser Camp in der freien Natur aufschlagen. Da dies jedoch in Namibia nicht mehr überall erlaubt ist, übernachten wir auch auf großräumig angelegten Campingplätzen mit sauberen Sanitäranlagen und fließend Heiß-/Kaltwasser.
Abseits der Zivilisation kann es natürlich passieren, dass keine Duschen in unmittelbarer Nähe vorhanden sind. Damit Sie jedoch nicht mit einem Iltis verwechselt werden, sind die Touren so gelegt, dass Übernachtungsplätze ohne Sanitäranlagen nur vereinzelt und über die Tour verteilt vorkommen. Auf den meisten Campingplätzen können Sie Ihre Wäsche waschen oder eventuell waschen lassen.
Auf Anfrage, gegen Aufpreis und vorbehaltlich Verfügbarkeit buchen wir Ihnen gerne anstatt des Outdoor Camps eine feste Unterkunft, so können Sie die Abenteuer Zelt Safari nach Belieben in eine Zelt/Lodge Variante umwandeln.
Das Kochen übernimmt ein geübter Tourguide mit Unterstützung der Tourenteilnehmer.
Hinweise
Bitte informieren Sie sich vor Reisebuchung über die aktuellen Einreise- & Gesundheitsbestimmungen: Namibia
Diese Reise hat den Schwierigkeitsgrad 1
Ein guter Reiseschutz sichert ab!
Wir empfehlen Ihnen unbedingt den rechtzeitigen Abschluss einer Reiserücktritt- und Auslandsreisekrankenversicherung.
Mobilitätshinweis: Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet sein kann. Falls Sie sich unsicher sind, sprechen Sie uns bitte vor einer Buchung an.
Diese Reise führen wir in Kooperation mit unserer langjährigen Partneragentur durch. Alle Hinweise zur Durchführung sowie zu den allgemeinen Zahlungsmodalitäten und Stornobedingungen finden Sie in unseren AGBs.